Beiträge von tobeekeeping

    Hab hier in der Eifel ähnliche Probleme..

    Werde die Tage wohl abschleudern da die Bienen schon anfangen den Honig wieder aufzufuttern.


    Ich denke man kann zwar vieles optimieren... aber die Natur kann man leider nicht so zurechtlegen wie es einem am besten passt.

    Daher werde ich vesuchen die Zeit zu nutzen und meine Völker für das nächste Jahr zu stärken.

    Sprich früh und ordentlich behandeln. Auffüttern.. Ruhe.. ggf. nochmal behandeln, dass genug fitte Winterbienen den Grundstein für das kommende Jahr legen.


    Zum Glück bin ich Hobbyimker und muss nicht davon leben ;)

    In der Eifel wirst du je nach Höhenlage vermutlich nicht oft riesen Massentrachten haben.

    Blatthonig in Waldnähe, wo es warm ist wird eher Wein angebaut, geh ich da richtig in der Annahme? Ahrweiler oder Ramersbach werden bienentechnisch zwei Welten sein.

    Aber die Eifel ist ja groß...

    Ja bis auf Raps.

    Wohne am südlichen Rand. ist hier schon sehr gemäßigt. Aber die Bauern und Kommunen haben noch nicht wirklich verstanden was Artenschutz wirklich heißt. Ein Aufkleber auf dem Auto reicht da nicht.. Monokultur und grüner Rasen dominieren auch wenn die Leute etwas sensibler werden.


    Hatte immer wieder mal verschiedene Königinnen eingekauft um verschieden Sammeleigenschaften zu testen und zu kombinieren. Aber merke mehr, dass meine Mischlinge mit angepasstem Sammeleifer wohl am besten auf die örtlichen Bedingungen reagieren. zu reinrassige Königinnen tun sich bisher schwer mit Läppertracht, so ist mein Eindruck.

    Aktuell ziehe ich von meinen vitalsten und besten Sammlern nach. Mal sehen wie sich das die nächsten Jahre äußert.

    hab den von Logar und bin zufrieden.

    Ist zwar rund.. und hab auch lange überlegt ob ich so viel Geld ausgeb... aber das Ding ist schon durchdacht und von guter Qualität. Kleinigkeiten die auf den ersten Blick nicht so wichtig scheinen waren für mich ausschlaggebend.. schräger Boden für den Abfluss.. und Lochblechgitter mit Griffen zum herausheben. Dazu der Stopfen den ich bereits mehrfach zum reinigen mit Natronlauge benutzt habe (verstehe die Kommentare nicht so ganz bzgl. Teufelszeug... klar man muss aufpassen, aber mit der passenden Ausrüstung und der richtigen Dosierung sollte da nicht viel passieren).

    Arbeitet sich wesentlich besser als das gefriemel sonst.


    Denke aber wie hier schon einige sagen.. es ist billiger so ein Ding selbst zu bauen.. wenn man die Muße hat ...

    Und wenn man 100-300 EUR mehr ausgeben will hollt man sich halt direkt einen Eckigen.

    bin auch etwas überrascht von den verschiedenen Meldungen hier. bei mir ist das Jahr sehr durchwachsen, obwohl die Völker super dastehen.

    Wetter war bei uns nicht stabil genug und offenbar zu wenig im Flugradius. von den Linden um die Ecke merke ich aktuell nicht viel. Fast alles was reinkommt wird in den Regentagen wieder aufgebraucht..und sieht auch so aus als wäre in 1-2 Wochen alles verblüht. Werde zwar eine Sommernte einfahren.. aber auch nur dank meines zweiten Standorts.

    Werde aber weniger haben als im letzten Jahr. Und letztes Jahr war auch nicht so dolle.


    Frage mich hier aktuell schon was ich falsch mache oder ob es doch am Standort liegt... die Völker sehen aus meiner Sicht top aus - bis auf zwei geschwärmte Völker.

    hi. stehe vor der selben Frage für kommendes Jahr.

    Bin hauptsächlich zwischen Logar und Nisala im schwanken. 6-Waben Selbstwendeschleuder.

    Weiß jemand ob das mit dem Boden behoben ist? Laut Nisala ist der Boden geneigt und der Auslaufhahn an der tiefsten Stelle. Zudem gibts wie bei Logar 2 Hähne, was aus meiner Sicht Sinn macht.

    Weiß jemand wo aktuell Messen sind zur aktuellen Corona Lage?

    Grüße,

    Ich habe zugegeben genauso angefangen.

    Ein WV von einem Imker vor Ort gekauft und zuvor nur über Bücher informiert.

    Das war nicht optimal...aber meine Völker haben es überlebt. Sogar sehr gut.

    Bei mir hing bis zum 3. Jahr übrigens kein Schwarm im Baum.


    Denke das kommt auf die einzelnen Personen an und dessen "Hingabe".

    Sehe ich den Bien als Lebewesen oder will ich nur ein neues Hobby..

    Zweiteres würde ich ablehnen und bin voll bei dir.

    Wenn mir jemand ernsthaftes Interesse zeigt, würde ich ihm genauso wie du den Vorteil mit dem Start mit einem Ableger vorstellen. Und dann kommt es auf die Argumentation an.. Wenn mir ein Jungimker schlüssig erklären kann warum er unbedingt ein WV brauch ok... aber nur um des Honigs Willen oder weil er keine Ahnung von den Unterschieden, sind für mich keine Gründe ihm ein WV zu verkaufen.

    Man lässt ja auch keinen 18Jährigen einen Formel1 Boliden fahren..

    Wenn der 18Jährige aber mir zeigt, dass er fahren kann und genau weiß was er tut...ok...


    Aber auf jeden Fall hast du Recht: ein Kurs und ein Pate verringern das Risiko, dass das Volk vor die Hunde geht - aber auch mit Kurs und Pate ist das Risiko noch relativ hoch und ist wesentlich vom Einsatz und Hingabe des Jungimkers abhänig.


    Fazit: es ist deine Entscheidung, aber ich würde die Kombination von Jungimker und WV nicht kategorisch ablehnen. Kommt auf die Argumentation und die Motive an.

    Ob dir das ausreicht, hast praktisch allein du als Besitzer der Bienen zu verantworten.

    Wenn ihr aktuell wirklich solche Probleme habt in normal gemäßigten Zonen, würde ich mir aber auch überlegen ob ich die richtige Rasse/Gene hab. Bzw. Wenn ich meine Königinnen kaufe, ob diese evtl. gar nicht mit meiner Region klarkommt.

    Wie schon in einem anderen Post von mir erwähnt, hab ich das starke Gefühl, dass nicht jede Biene mit jeder Region und Wetter/Trachverhältnis klarkommt.

    Du kannst die geilsten Gene haben, aber wenn sie nicht an deine Region angepasst ist bringts halt auch nix.

    Da ich jetzt im 5. Jahr bin, bin ich wohl kaum der allwissende Imker - aber denke das deckt sich so halbwegs was ich bisher auf Veranstaltungen und wissenschaftlichen Beiträgen mitgenommen habe.


    Ich musste zwar auch bis vor 2 Wochen extrem aufpassen, aber nur bei zwei Völker hatte ich wirkliche Probleme und das waren auch wieder die zugekauften Königinnen von weit her.

    Ich sag nicht das die schlecht sind, aber die kommen je nach Herkunft und Genen eben nicht mit jeder Situation klar.

    Interessanter Randnotiz:

    Ich hab letztes Jahr 2 Buckfast Zuchtköniginnen bestellt und im Bestand.

    Der Rest ist Buckfast-Carnica-Landrasse-Mischmasch.


    Der Mischmasch kommt aktuell sehr gut klar und sammelt fleißig.


    Die beiden reinen Buckfast Völker sind mir fast verhungert.. habs grad noch so gesehen und beigefüttert. Dachte ich hätte noch genug drin, weils den Mischmasch Völkern vergleichsweise gut ging - hatte aber nicht alle kontrolliert.

    Hatte das bereits vor 2 Jahres festgestellt, dass meine Mischmasch Völker offenbar besser an solche Bedingungen angepasst sind als so manche Reinzucht. Also die 2-3 wo ich Buckfast Königinnen gekauft hab, haben diese vorallem performed wenns warm war und die Bedingungen gestimmt haben, sprich auch die Tracht da war. Bei Läppertracht und Kack Wetter haben die total abgeschießen..


    Kann sein, dass das jetzt eine punktuelle Beobachtung von mir ist.. oder an der Region hängt aber vllt gehts ja wem ähnlich...

    ich wunder mich bisl über die Fragen nach dem richtig und falsch.


    So einfach ist das ja oft nicht..

    Und deshalb gibts ja auch zisch Meinungen..

    Auch ein sehr guter, erfahrener Imker kann dir falsche Ratschläge geben - vllt aber auch auch weil er nicht alle Umstände kennt... es gibt ja genügend Umstände die grobe Handlungsempfehlungen auf einmal falsch erscheinen lassen.. so muss der Imker vor Ort eben abwägen.

    Und ein guter Imker ist nach meiner Definition ein Imker der die Völker "führt" und unterstützt und keine Bienen auf den letzten Metern verhungert lässt. Und nicht der Imker der in einem spez. Jahr für ein spez. Volk das Maximum an Honig produziert - während er andere Völker über die Wupper gehen lässt.


    Was tatsächlich "richtig" oder "falsch" war entscheidet die Natur bzw. der Bien.

    und es gibt meiner Meinung nach selten nur 0 und 1.


    fast schon philosophisch hier.

    hab das Gefühl es macht auch einen Unterschied welche Rasse, oder genereller die Gene**, du hast beim Schieden.

    reine Backfast sind bei mir nicht so sensitiv auf das Wetter gewesen...heißt sie brüten eher durch..

    Carnica bzw. Landbiene dagegen hat sich bei mir sehr dem Wetter angepasst. da bringt auch das beste Schied nix wenn die Biene auf das Wetter eingeht und die Brut zurückdreht - was auch ein bisl Liebigs Aussage erklärt (Schied macht keinen Unterschied*).


    Hab aktuell nur 1 von 10 Völker was ein kleines Brutfeld hat.

    Ansonsten haben meine Ableger aus letztem Jahr 3-4 Waben auf 1,5 zu 2/3 mit Brut zugeballert.

    Ein Volk sitzt noch auf 1,0 ohne Schied und hat derzeit ein ausgedehntes Brutfeld von 6 Waben.

    Dadurch hab ich aber fast überall Probleme mit Futternachschub.


    *ich mach euch die Tage mal Fotos.

    Dieses Jahr hab ich meine Schiede mit Alufolie beklebt. Würde aber ungern behaupten, dass das tatsächlich einen großen Einfluss hat. Die 2 stärksten habe ich gar nicht erst geschiedet, weil es hier meiner Meinung nach keinen Einfluss hat und bisher entwickeln die sich auch weiterhin gut.


    **bzgl. der Gene kann ich mir auch vorstellen, dass es sowohl Buckfast, Carnica oder was auch immer gibt die sensibler auf die Umgebung reagieren.

    interessante Diskussion. und irgendwie ziemlich unnötig.

    Der Preis ist der Preis den du für das Volk bekommst.

    Wenn du einen findest der dir 400€ bezahlt..ist das der Preis..

    wenn du 100 bekommst.. ist das der Preis..


    Dh. man unterscheidet wie bei jedem anderen Vermögenswert auch zwischen Marktpreis und "Innerem" oder dem "fairen" Wert.

    Die Disukussion hier ist eine rein theoretische und dreht sich hauptsächlich um den Inneren Wert.


    Da wir alle wissen, da auch der Honig hierzulande mit den gegebenen Input Faktoren nicht fair bepreist ist (wegen Billig-Honig aus dem Ausland und zu hohen kalk. Kosten in Deutschland) - ist auch diese Diskussion um den Inneren Wert, zwar interessant, aber führt am Ende zu nix ;)