Beiträge von tobeekeeping

    Meine sind schon seit Wochen aus der Brut gegangen (obwohl der erste Frost erst vor ca. 10 Tagen stattfand) ..bis auf einige wenige starke Völler.

    Ich war hiervon extrem irritiert.

    Könnte das auf das Wetter und fehlendes Futter zurückzuführen sein, dass sie sich selbst regulieren? Hatte bei einigen tatsächlich weniger Reserven festgestellt. Bisher aber noch nicht nachjustiert - sollte bis Februar reichen.

    Andere haben dafür um so mehr, obwohl gleich viel eingefüttert wurde.


    Überwintere in 1,5 DNM, bis auf 2 vereinigte Völker (1,5 DNM + 1,0 Ablegerzarge) - hatte das im letzten Herbst ähnlich gemacht und die stärksten Völker aus diesen Vereinigungen im Frühjahr gehabt.

    man merkt, dass die Imker allesamt zuhause sitzen und kaum was zu tun haben :D



    du kannst ewig über das Thema philosophieren. Hab mir auch Monatelang den Kopf zerbrochen.

    Aber man findet es nur für sich selbst raus wenn man eine Zeit mit verschiedenen Systemen gearbeitet hat.

    Fazit: geh zu verschiedenen Imkern mit verschiedenen Systemen und versuche eine bisschen mitzuhelfen. Um so gegensätzlicher die Betriebsweisen und Denkweisen - desto besser für deine Meinungsbildung.

    hab mir grad das Video angeschaut und nur einen Bruchteil der Kommentare hier gelesen.. also sorry wenn sich was doppelt.


    wer sich in der Betriebswirtschaft oder Volkswirtschaftslehre bisl auskennt, kennt den Namen Adam Smith und den Begriff der "unsichtbaren Hand".

    Die Theorie ist umstritten und es zeigt sich oft, dass die Verteilung des Gemeinswohls nicht so funktioniert wie man sich das in Theorie vorstellt.

    Ebenso ist zu nennen die Theorie der "komparativen Kostenvorteile" von Ricardo.

    Diese besagt im Grunde: wenn sich jeder im internationalen Handel auf das fokussiert was er kann (bzw. was er nicht kann - aber wenn er das andere nicht besser kann als derjeinige der es kann) - profitieren alle ökonomisch.

    Heißt im Klartext: es ist günstiger in Mexiko Honig zu produzieren und wir in Europa würden wertolle Arbeitskraft für andere Güter "verschwenden" wenn wir den Honig hier herstellen den wir hier benötigen.

    Das ist meiner Meinung nach die beste Erklärung warum Honig hierzulande nicht den Preis hat den er haben sollte.

    Du kannst schlecht aus Mexiko oder anderswo Honig importieren für 1€ a 500g - und in Deutschland welchen für 20€ verkaufen. So funktioniert der Markt nicht - zumindest wenn Honig= Honig ist.

    Die hohe Produktivität und hohe Fortschrittlichkeit unserer Wertschöpfungskette ist also mit dafür verantwortlich, dass wir den Honig nicht für den Preis anbieten können der er eigentlich wert wäre.


    Wie im Video angesprochen:

    Es besteht allerdings die Möglichkeit durch Produktdifferenzierung und Marketing dem Konsumenten zu vermitteln, dass der lokale Honig einen wertvollen Beitrag für die Umwelt und unsere Lebensgrundlage bietet - allerdings dürfen die Etiketten des DIB nicht derart Marketingtechnisch aufgeladen werden - daher bin ich auch kein Fan den DIB hier zu unterstützen in seiner vorzeitlichen Marketing Aktivität. Hier sitzen einfach Menschen die von solchen Themen keinen blassen Schimmer haben - meiner Meinung nach.

    Und da hat der Redner Recht - es liegt an einem jedem von uns dem Konsumenten das klarzumachen und eine Käuferschaft an sich zu binden die langfristig bereit ist mehr für dieses Produkt zu bezahlen.

    Gut wäre wenn der Verband das ähnlich sehen würde.

    naja..

    Hab ich den Jahren vorher auch mal gedacht.

    Man bedenke das war vor ein paar Wochen.. und in jedem der letzten Jahre habe ich ende September eine starke bis sehr starke Zunahme festgestellt.. durch Reinvasion oder einfach weil ich dachte ich muss nix machen - weil ja fast nix fällt.

    Da geh ich mittlerweile lieber auf Nummer sicher. Ich denke das Risiko ein Volk nicht oder zu wenig zu behandeln führt eher zum Totalverlust, als dem ein oder anderen (noch starken Volk) jetzt "zuviel" zu geben.

    Die 3x Anwendung muss vermutlich nicht zwingend sein - da wo nix fällt. Steht aber so auf der Verpackung. Ich guck mal was sich die Tage tut und wenn echt gar nix gefallen ist - lass ich die für die letzte Anwendung aus.

    perfekt hinbekommen wirst dus vermutlich nie..

    nach meinen schlechten Erfahrungen aus dem letzten Jahr (die ich nicht zweifelsfrei nur varromed zuschreiben kann), habe ich dieses Jahr mein Konzept ergänzt.

    Vorher Schublade drunter gelegt und bei den stärker befallenen Völker mit AS behandelt (Anfang August)

    die schwächer befallenen Völker habe ich nur mit Varromed behandelt (1-5 Varroen gefallen).

    Zudem bekamen die stärker befallenen Völker noch aktuell 2x mal Varromed ab (eine 3. folgt ende der Woche) - da der Befall sich in Grenzen hielt und ich davon ausgehe, dass Varromed dafür ausreicht.

    Stärker befallen ist auch relativ - das mit Abstand am meisten Befallene hatte nach der AS Behandlung bei mir 32 Milben auf der Windel nach 3 Tagen. Nach der letzten Varromed Behandlung grad mal 8.

    Momentan sehen die Völker allesamt fit aus. Brutfeld geht stark zurück.

    Eingefüttern sind auch alle..

    bin gespannt.

    Problem sind die Ausreißer... hatte auch keinen Tottenfall bis auf bei einem ...

    Aber wenn de nix machst riskierst du die Ausreißer über die Wupper gehen zu lassen..

    wie hier schonmal beschrieben.. eignet sich so ein spitzsieb ganz gut wenn man einen edelstahl hobbock druntersetzt und das sieb über den rand. dann den eimer erhöht über dem hobbock platzieren (bei mir auf der fensterbank bzw. tisch) und den frisch geschleuderten honig von der schleuder - in den eimer - vom eimer in den edelstahl hobbock mit sieb.

    fertig.

    da ich mehrere hobbocks von dem kaliber hab, tausche ich aus sobald er bis zur hälfte gefühlt ist.


    Dadurch kann man sich auch das feinsieb beim schleudern sparen und hier nur das grobe drunterlegen.

    hatte im Frühjahr auch bange, dass einige von meinen behandelten Völkern mit Varromed es nicht schaffen. ging halbwegs gut. hatte schon einen höheren verlust... und hatte auch das gefühl schwächer ins neue jahr zu starten als die jahre zuvor mit AS - kann es aber nicht zu 100% varromed zuordnen.

    Werde es dieses Jahr vermutlich als Ergänzung nutzen - da ich sonst ein mulmiges gefühl habe..


    warum varromed trotz der bedenken?

    ganz einfach: der faktor zeit und die handhabe.

    wenn man nur ein begrenztes zeitfenster hat - bedingt durch beruf und verplfichtungen - und das wetter dann nicht mitspielt wird es zugegeben schwierig die komplette prozedur korrekt umzusetzen.

    man kann natürlich sagen.. ok dann kann man das hobby nicht ausüben. - sind ja schließlich tiere. möchte ich aber. und ganz so schlecht gehts meinen bienen bisher nicht mit mir - zumindest sehen sie momentan ganz munter aus. und katastrophale verluste hatte ich bisher nicht. letztes jahr das erste jahr mit überdurchschnittlichem verlust - 3/10 - wenn ich mich recht erinnere.

    Ahoi,


    Habe letzte Woche geschleudert und diese Woche ist das Wetter sehr stabil und es wird deutlich mehr eingetragen als die Wochen/Monate zuvor.

    Es stellt sich also für mich die Frage nicht direkt einzuwintern und Mitte August nochmal zu schleudern sofern das Wetter halbwegs stabil bleibt.

    Letztes Jahr hab ich das genauso gemacht - allerdings eher aus Zeitnot.


    Allerdings hab ich auch gelernt, dass ich jetzt eigentlich die Völker Winterfest machen sollte.

    Da ich hier nur Bruchstückweise was dazu gelesen habe würde ich gerne mal in die Runde Fragen was konkret dagegen spricht im August nochmal zu schleudern bzw. wer das praktiziert. Gerade die Waldtracht kommt wenn doch erst vergleichsweise spät und wär zum derzeitigen Zeitpunkt wohl kaum im Honigraum angekommen.

    Auch im Hinblick auf längere stabile Wetterphasen gegen Juli/August scheint aus meiner Sicht erstmal viel dafür zu sprechen entweder ein paar Wochen mit dem zweiten Schleudern zu warten oder eben nochmal abzuschleudern.

    In meiner Region gibts keine nennenswerte Tracht - allerdings scheinen sie ja was zu finden.


    Für die Varroabekämpfung würde mir dann immer noch Ende August/September bleiben. Habe hierzu auch den Nsssenheider horizontal - womit man meiner Meinung nach auch noch ganz gut mit geringeren Temperaturen (20+) behandeln kann weil er direkt an der Brut platziert werden kann und nicht zwingend eine extra Zarge und damit mehr Temperatur benötigt.

    Alles auschleudern werde ich nicht, da vermutlich auch nicht mehr alles verdeckelt wird - also dazu ca. 1-2 Wochen für die zusätzliche Futterabnahme rechnen 10-16kg je nach Reserven und Stärke.

    Natur kennt keine Bürokratie.

    der Mensch erfindet Regeln um sich das Leben zu erleichtern (schwerer zu machen) bzw. um sich ein Korsett zu schaffen an das sich alle halten. Es stirbt wohl keiner an Honig aus bebrütetenden Waben oder? Oder gibt es hierzu Erkenntnisse die dazu führen, dass man es komplett verbietet?

    Andrerseits sollte man es nicht übertreiben und ich bevorzuge auch frisch ausgebaute Waben. Hab allerdings auch schonmal Honig aus ehemals bebrüteten Waben gekostet - und der schmeckte verdammt gut! ... Deshalb wird hier auch vermehrt auf imkerliche Praxis / gesunden Menschenverstand verwiesen.


    Finde es ein Stück weit übertrieben alles in genaue Definitionen zu packen. Genau da liegt die Problematik des modernen Menschen. Er versteht nicht, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile.

    Aber in der Welt von 0 und 1 existiert eben keine 0,5.


    Irgendwo hört der Effizienz- und Definitionswille auch beim Imkern auf und endet in Skandalen. Siehe Fleischindustrie. Man will alles Hygienisch und getrennt bzw. effizient und erreicht das genaue Gegenteil, anstatt das einfach ein Metzger vor Ort schlachten darf müssen es große Fachbetriebe tun - da diese ja Economies of Scale aufweisen und kostengünstig hygienische Standards einhalten können *Hust.

    Wie viele Honigräume hast du denn drauf und wie gefüllt sind sie?

    Vllt. haben sie schlichtweg keinen Platz.. da hört dann auch die Königin auf zu legen.

    auto ist auto.

    beute ist beute.


    Wer es sportlich mag kauft nen porsche..

    wer es gemütlich mag kauft...nen was weiß ich..


    Geschmackssache.

    Glaube das sinnvollste ist sich am Anfang die Vor und Nachteile vor Ort mit den Imkern anzuschauen... mit ihnen zu arbeiten und sich selbst reinzudenken was einem lieber wäre..

    Hätte mir vorher jemand Dadant gezeigt..hätte ich Dadant gewählt..

    Aber mit Zander oder DNM kann man mittlerweile auch ganz gut mit einem Brutraum arbeiten (1,5 bzw. Zadant).

    Alles nicht mehr so unflexibel wie früher würde ich behaupten. Dank des Imkerhypes ists eben interessant für jedes Geschmäckle etwas auf den Markt zu bringen.

    Ich finds toll.

    bei mir sind auf einmal zwei Königinnen auf unerklärliche Weise abhanden gekommen. Schätze eine hab ich gekillt und die zweite hat sich aus dem Staub gemacht, weil bereits aufgebissene Schwarmzelle und so...die ich offensichtlich bei der letzten Durchsicht übersehen hab.

    Interessanterweise ..mein schlechtetes und mein bestes Volk :D

    Ein Traum...


    <3 reversion to the mean!


    Aber bei der Durchsicht der restlichen Völker haben die Bienen sich allesamt nach der kalten Woche etwas zurückgezogen und teilweise sogar das Brutfeld verkleinert..obwohl die Sommersonnenwende erst ansteht...Bin mal gespannt wies hier Wettertechnisch weitergeht... würde schon noch gern was ernten..weil ganz so schlecht waren die Bedingungen hier nicht..

    Meine Vorstellung ist es eine Homepage über meine Imkerei zu erstellen, um über mein Hobby etwas zu berichten. Diese Homepage soll keinen Onlineshop haben aber einen Hinweis das ich meinen Honig auch vermarkten möchte und sich die potenziellen Kunden über mein Kontaktformular oder per E-Mail melden können? Wie sieht da dann die rechtliche Lage aus? Oder der Versand von Honig über Postwegen?

    Zur Homepage: es gibt hier diverse Anbieter die für wenig Geld solche Baukasten bieten teilweise auch inkl. Shop. meine Freundin betreibt eine solche Seite für ihr Weingut.

    Allerdings wird sich das für dich nicht rechnen aus meiner Sicht.

    Auch der Plan den Honig per Post zu versenden macht in der Größenordnung einfach keinen Sinn.

    Einfache Beispielrechnung:

    Der Otto-Normalverbraucher kauft 1-3 Gläser Honig. Dh. ein Warenwert von 15-20 € - dafür mind. 5-7 EUR Versand? Wenn du hier keine besonderen Sorten hast, macht das doch kaum jemand. + deinen zusätzlichen Aufwand


    Üblicher ist hier die Direktvermarktung.

    Mund-zu-Mund Propoganda. Sprich über dich und deine Imkerei und die Leute, welche es interessiert werden nachfragen. Meiner Ansicht brauch man nur im Bekanntenkreis oft genug das Thema ansprechen und es ergibt sich von selbst, da das Thema Honig sehr positiv belegt ist. Und du wirst vermutlich am Beginn keine 500kg haben von daher macht es aus Sinn das sukzessive aufzubauen.

    Meine klassische Herangehensweise bei solchen Fragestellungen ist: ich schaue mir an warum machen die Anderen das nicht? Was sind ihre Gründe es nicht zu tun? Sind sie einfach faul?


    Fazit: es ist einfacher Honig direkt an den Mann/Frau zu bringen als per Internet