Beiträge von tobeekeeping

    wie hier schonmal beschrieben.. eignet sich so ein spitzsieb ganz gut wenn man einen edelstahl hobbock druntersetzt und das sieb über den rand. dann den eimer erhöht über dem hobbock platzieren (bei mir auf der fensterbank bzw. tisch) und den frisch geschleuderten honig von der schleuder - in den eimer - vom eimer in den edelstahl hobbock mit sieb.

    fertig.

    da ich mehrere hobbocks von dem kaliber hab, tausche ich aus sobald er bis zur hälfte gefühlt ist.


    Dadurch kann man sich auch das feinsieb beim schleudern sparen und hier nur das grobe drunterlegen.

    hatte im Frühjahr auch bange, dass einige von meinen behandelten Völkern mit Varromed es nicht schaffen. ging halbwegs gut. hatte schon einen höheren verlust... und hatte auch das gefühl schwächer ins neue jahr zu starten als die jahre zuvor mit AS - kann es aber nicht zu 100% varromed zuordnen.

    Werde es dieses Jahr vermutlich als Ergänzung nutzen - da ich sonst ein mulmiges gefühl habe..


    warum varromed trotz der bedenken?

    ganz einfach: der faktor zeit und die handhabe.

    wenn man nur ein begrenztes zeitfenster hat - bedingt durch beruf und verplfichtungen - und das wetter dann nicht mitspielt wird es zugegeben schwierig die komplette prozedur korrekt umzusetzen.

    man kann natürlich sagen.. ok dann kann man das hobby nicht ausüben. - sind ja schließlich tiere. möchte ich aber. und ganz so schlecht gehts meinen bienen bisher nicht mit mir - zumindest sehen sie momentan ganz munter aus. und katastrophale verluste hatte ich bisher nicht. letztes jahr das erste jahr mit überdurchschnittlichem verlust - 3/10 - wenn ich mich recht erinnere.

    Ahoi,


    Habe letzte Woche geschleudert und diese Woche ist das Wetter sehr stabil und es wird deutlich mehr eingetragen als die Wochen/Monate zuvor.

    Es stellt sich also für mich die Frage nicht direkt einzuwintern und Mitte August nochmal zu schleudern sofern das Wetter halbwegs stabil bleibt.

    Letztes Jahr hab ich das genauso gemacht - allerdings eher aus Zeitnot.


    Allerdings hab ich auch gelernt, dass ich jetzt eigentlich die Völker Winterfest machen sollte.

    Da ich hier nur Bruchstückweise was dazu gelesen habe würde ich gerne mal in die Runde Fragen was konkret dagegen spricht im August nochmal zu schleudern bzw. wer das praktiziert. Gerade die Waldtracht kommt wenn doch erst vergleichsweise spät und wär zum derzeitigen Zeitpunkt wohl kaum im Honigraum angekommen.

    Auch im Hinblick auf längere stabile Wetterphasen gegen Juli/August scheint aus meiner Sicht erstmal viel dafür zu sprechen entweder ein paar Wochen mit dem zweiten Schleudern zu warten oder eben nochmal abzuschleudern.

    In meiner Region gibts keine nennenswerte Tracht - allerdings scheinen sie ja was zu finden.


    Für die Varroabekämpfung würde mir dann immer noch Ende August/September bleiben. Habe hierzu auch den Nsssenheider horizontal - womit man meiner Meinung nach auch noch ganz gut mit geringeren Temperaturen (20+) behandeln kann weil er direkt an der Brut platziert werden kann und nicht zwingend eine extra Zarge und damit mehr Temperatur benötigt.

    Alles auschleudern werde ich nicht, da vermutlich auch nicht mehr alles verdeckelt wird - also dazu ca. 1-2 Wochen für die zusätzliche Futterabnahme rechnen 10-16kg je nach Reserven und Stärke.

    Natur kennt keine Bürokratie.

    der Mensch erfindet Regeln um sich das Leben zu erleichtern (schwerer zu machen) bzw. um sich ein Korsett zu schaffen an das sich alle halten. Es stirbt wohl keiner an Honig aus bebrütetenden Waben oder? Oder gibt es hierzu Erkenntnisse die dazu führen, dass man es komplett verbietet?

    Andrerseits sollte man es nicht übertreiben und ich bevorzuge auch frisch ausgebaute Waben. Hab allerdings auch schonmal Honig aus ehemals bebrüteten Waben gekostet - und der schmeckte verdammt gut! ... Deshalb wird hier auch vermehrt auf imkerliche Praxis / gesunden Menschenverstand verwiesen.


    Finde es ein Stück weit übertrieben alles in genaue Definitionen zu packen. Genau da liegt die Problematik des modernen Menschen. Er versteht nicht, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile.

    Aber in der Welt von 0 und 1 existiert eben keine 0,5.


    Irgendwo hört der Effizienz- und Definitionswille auch beim Imkern auf und endet in Skandalen. Siehe Fleischindustrie. Man will alles Hygienisch und getrennt bzw. effizient und erreicht das genaue Gegenteil, anstatt das einfach ein Metzger vor Ort schlachten darf müssen es große Fachbetriebe tun - da diese ja Economies of Scale aufweisen und kostengünstig hygienische Standards einhalten können *Hust.

    Wie viele Honigräume hast du denn drauf und wie gefüllt sind sie?

    Vllt. haben sie schlichtweg keinen Platz.. da hört dann auch die Königin auf zu legen.

    auto ist auto.

    beute ist beute.


    Wer es sportlich mag kauft nen porsche..

    wer es gemütlich mag kauft...nen was weiß ich..


    Geschmackssache.

    Glaube das sinnvollste ist sich am Anfang die Vor und Nachteile vor Ort mit den Imkern anzuschauen... mit ihnen zu arbeiten und sich selbst reinzudenken was einem lieber wäre..

    Hätte mir vorher jemand Dadant gezeigt..hätte ich Dadant gewählt..

    Aber mit Zander oder DNM kann man mittlerweile auch ganz gut mit einem Brutraum arbeiten (1,5 bzw. Zadant).

    Alles nicht mehr so unflexibel wie früher würde ich behaupten. Dank des Imkerhypes ists eben interessant für jedes Geschmäckle etwas auf den Markt zu bringen.

    Ich finds toll.

    bei mir sind auf einmal zwei Königinnen auf unerklärliche Weise abhanden gekommen. Schätze eine hab ich gekillt und die zweite hat sich aus dem Staub gemacht, weil bereits aufgebissene Schwarmzelle und so...die ich offensichtlich bei der letzten Durchsicht übersehen hab.

    Interessanterweise ..mein schlechtetes und mein bestes Volk :D

    Ein Traum...


    <3 reversion to the mean!


    Aber bei der Durchsicht der restlichen Völker haben die Bienen sich allesamt nach der kalten Woche etwas zurückgezogen und teilweise sogar das Brutfeld verkleinert..obwohl die Sommersonnenwende erst ansteht...Bin mal gespannt wies hier Wettertechnisch weitergeht... würde schon noch gern was ernten..weil ganz so schlecht waren die Bedingungen hier nicht..

    Meine Vorstellung ist es eine Homepage über meine Imkerei zu erstellen, um über mein Hobby etwas zu berichten. Diese Homepage soll keinen Onlineshop haben aber einen Hinweis das ich meinen Honig auch vermarkten möchte und sich die potenziellen Kunden über mein Kontaktformular oder per E-Mail melden können? Wie sieht da dann die rechtliche Lage aus? Oder der Versand von Honig über Postwegen?

    Zur Homepage: es gibt hier diverse Anbieter die für wenig Geld solche Baukasten bieten teilweise auch inkl. Shop. meine Freundin betreibt eine solche Seite für ihr Weingut.

    Allerdings wird sich das für dich nicht rechnen aus meiner Sicht.

    Auch der Plan den Honig per Post zu versenden macht in der Größenordnung einfach keinen Sinn.

    Einfache Beispielrechnung:

    Der Otto-Normalverbraucher kauft 1-3 Gläser Honig. Dh. ein Warenwert von 15-20 € - dafür mind. 5-7 EUR Versand? Wenn du hier keine besonderen Sorten hast, macht das doch kaum jemand. + deinen zusätzlichen Aufwand


    Üblicher ist hier die Direktvermarktung.

    Mund-zu-Mund Propoganda. Sprich über dich und deine Imkerei und die Leute, welche es interessiert werden nachfragen. Meiner Ansicht brauch man nur im Bekanntenkreis oft genug das Thema ansprechen und es ergibt sich von selbst, da das Thema Honig sehr positiv belegt ist. Und du wirst vermutlich am Beginn keine 500kg haben von daher macht es aus Sinn das sukzessive aufzubauen.

    Meine klassische Herangehensweise bei solchen Fragestellungen ist: ich schaue mir an warum machen die Anderen das nicht? Was sind ihre Gründe es nicht zu tun? Sind sie einfach faul?


    Fazit: es ist einfacher Honig direkt an den Mann/Frau zu bringen als per Internet

    betreibt ihr ernsthaft für zwei Zellen so einen Aufwand?

    Hab meine gebrochen, sukzessive geschröpft bzw. was zu tun gegeben (teilweise dann auch einfach einen leeren Honigraum zwischen angefangenen HR und BR aufgesetzt) und weiter geht die Fahrt.


    Ansonsten hätte ich jetzt wohl 20 Ableger und meiner Meinung nach zu schwache Völker :D So viele Kisten hab ich gar nich.

    Oder lieg ich da mit meiner Meinung/Verfahren so verkehrt..

    hauptsächlich will ich sie aus dem Brutraum meines WV raus haben.. und ja das ist die Hoffnung :D dass die Wabe quasi eine gute Basis für den Ableger ist.


    Meine Ableger sind generell sehr opportunistisch. Auch die alten Futterwaben, welche ich markiert habe und teils noch im Honigraum hatte, hab ich nach und nach in die Ableger überführt. Dann hab ich wieder Platz im Honigraum und muss mir keine Gedanken machen wo ich sie hintu bzw. den Ablegern keinen frischen Honig opfern - ich fütter selten.

    Meine Ableger sind quasi der Schrottplatz meiner Völker. Auch alte oder schlecht ausgebaute Brutwaben werden so aussortiert. Markier mir halt die Waben von denen ich wirklich nachziehen will. Der Rest wird gebrochen.

    komme hier auch selten unter 17. Nutze aber auch 1.0 DNM für den Honigraum. Wenn man Dadant bzw. Flachzargen hat ist das vermutlich auch nochmal geringer..


    Für mich ist unter 18 ok... ich muss nicht im DIB Glas abfüllen.


    Aber was ist die Alternative? Warten bis Mitte Juni und ich kaum noch ernten kann weil schon kristalliert? bzw. Ein Teil des neueingetragenen Honigs im Brutraum hängt weil sie keinen Platz mehr haben? Dann doch lieber abschleudern und ihnen wieder den nötigen Raum für die nächste Ernte geben.

    Mag jeder anders sehen..

    Hatte nur geringen Rapsanteil, weil es in der Zeit wo hier geblüht hat zu trocken war und dann geregnet. dazu 2-3 Buckfast Völker die bisher nur Bienen produziert haben.

    Grundsätzlich war ich auch nicht ganz zufrieden.. kam bei 8 Völkern auf 70Kg. (3 unproduktive mit eingerechnet)

    Im Vergleich zu 2019 ist das immer noch ok. Aber bei den nahezu perfekten Bedingungen des Früjahrs hatte ich auch auf mehr gehofft.

    Momentan füllen sich die Honigräume wieder spürbar und es soll die Tage ja nochmal regnen..

    Allerdings folgt eine Läppertracht die für mich immer wie ein Glückspiel anmutet :D Linde könnte vllt noch interessant werden.


    Raps ist hier aber überall durch.

    Fand allerdings interessant, dass es dieses Jahr hier in der Region extreme Unterschiede in den Schlägen gab. Als der Raps bei mir schon verblüht war (vor ca 3-4 Wochen) stand er in 2km Entfernung in der Vollblüte. Das war echt schräg.

    Hätte ich die Zeit und Muße gehabt hätte ich vermutlich die doppelte Zeitspanne der Rapsblüte abdecken können.