Beiträge von tobeekeeping

    Grundsätzlich hab ich aber Bedenken bei der Fläche, dass der Honig bei der Hitze nicht doch was abbekommt.

    Hallo, da müsste man echt mal messen, oder besser nicht. Aber wie schon gesagt untem im Kessel der feste Honig bleibt auch fest, also kann die Temperatur nicht so wahnsinnig hoch gewesen sein. Wie viel Abstand hast du denn zwischen Sieb und Heizschlange ? Bei mir sind es so 50cm, wenn es bei dir ähnlich ist, denke ich, dass die Wärmewirkung ähnlich ist.

    Bis bald

    Marcus

    Hatte es im Sommer gemessen. War ok.

    Eine Grundskepsis bleibt :p

    Er war halt für viele andere (außerhalb des Buckfast-Universums) nur ein Imker..


    Genauso wie es bei uns unzählige verschieden Betriebsweisen, Glaubenssätze und Rassendiskussionen gibt, offenbart das nur wie dumm/ignorant wir Imker sind.

    Jeder denkt er bekommts besser hin. Und vllt auch nur weil ein neuer Abt einfach gern anders imkert aus persönlichem Gusto, gibts jetzt keine Fortführung.

    Das einzige was bestehen bleibt sind Ideen, Konzepte und ggf. Fortlaufende Genetik.

    Für mich lässt mich das nur noch nachdenklicher werden, wie oft wir Imker unsere Arbeit eigentlich noch neu erfinden wollen und werden bis wir die „perfekte“ Biene und Betriebsweise haben werden. Die wird es aber niemals geben, weil Imkerei sich immer an die Gegebnheiten der Natur (und Gesellschaft) anpassen muss.


    Von daher werden die kommenden Imker-Gurus durch die neuen Medien um ein vielfaches mehr gehyped werden und alle früheren Gurus in den Schatten stellen (aber nur in der Reichweite, nicht wirklich in Bezug auf Wissen usw.)

    Alles baut auf der Basis der Vorjahre auf. Und genauso wie beim Sport wird es immer neue Rekorde und Höchstleistungen geben.


    Die Frage ist ob dann nachher durch diesen ständigen Perfektionismus so viel Imkerei und Natur übrig bleibt.

    Bei all dem Perfektionismus geht es mir vor allem auch um die Arbeit im Einklang mit der Natur. Ich frag mich wie lange ich das so darf, bis zusätzliche Gesetze, Normen und Betriebsweisen mir meine letzte kulturelle Anti-Bastion zur Nichte machen.

    In Zwischenzeit finde ich das Händeling mit glatten Flachrähmchen-Dickwaben in Kombination mit Abstandsrechen auf jeden Fall praktischer, angenehmer und besser als mit normalen Abständen oder Hoffmänner im HR, das Argument der höheren Feuchtigkeit scheint mir mit den jetzigen Erfahrungen eher an den Haaren herbeigezogen und wird spätestens dann irrelevant, wenn die Völker stark genug sind.

    Hier bin ich immer noch auf der Suche nach Abstandsrechen für DNM 12er.

    Bzw. Schon in der fertigen Beute.

    Wenn wer was weiß, oder Tipps wie man sie gekonnt upgraded, gerne her damit.

    Richtig interessant wird das Ding wenn man eine Frühjahrsbehandlung vornimmt und ggf. auch zwischen den Trachten und dadurch einen höheren Ertrag hätte als bei konventioneller Behandlung (und weniger Verlust).

    Zumindest ist das meine Wunschvorstellung.

    Wird vermutlich auch nur bei kleiner Völkerzahl möglich sein aber fängt ich mal interessant ob man dadurch ggf. Einen besseren Ertrag erzielen könnte


    Dazu hab ich aber noch keine Zahlen gesehen bzw. dass sich mal jemand die Mühe macht und vergleicht

    Der Mensch hätte in der Steinzeit vermutlich auch ein Gut gedämmtes Haus vorgezogen. Er hat aber damals nunmal nicht die Möglichkeiten gehabt.

    Würde man deshalb sagen, dass es keinen Sinn für den Menschen macht in einem gedämmten Haus zu wohnen statt wie früher vor 50 000 Jahren in der Höhle? :p

    Man würde sagen dass dieser Fortschritt den Mensch eher gesünder hält. Aber zugegeben darüber lässt sich bis zu einem gewissen grad auch streiten.

    Ich würde hier meinen Kommentar aus einem anderen Thema auch nochmal einwerfen:

    Ich bin der Meinung wenn Völker so spät noch großflächig brüten, hat das Gründe.

    Und meiner Meinung nach ist der Hauptgrund zu viel Varroa. Und selbst wenn aktuell nur noch wenige Varroa zu finden sind, kann das Volk in der Herbstentwicklung bspw. Zu wenige fitte Bienen herangezogen haben die jetzt fehlen und das Volk versucht das auszugleichen.

    Daher ist eine frühe Behandlung wichtig und eine gute Herbstentwicklung.


    Andere Gründe könnten die späte Bildung eines Ablegers sein oder andere Krankheiten die als Resultat haben, dass dem Volk fitte Winterbienen fehlen.

    Das Gerücht dass spezielle Linien durchbrüten mag vllt vom Grundsatz nicht falsch sein, aber auch bei der Buckfast hab ich bei mir eher gesehen, dass es die Völker waren die zuvor besonders stark und damit im Herbst/Winter auch besonders stark von Vorroa befallen waren.

    Ich wäre hier vorsichtig dieses Durchbrüten nur auf die Linie/Rasse zu schieben.

    Deshalb sehe ich bei solchem verstärkten Brüten eher die Gefahr, dass mein Volk im Winter an einem Varroa Schaden eingeht als an zu wenig Futter. Füttern kann ich zur Not noch im Februar/März.

    Deshalb finde ich es wie Jule anspricht wichtig zu verstehen woran es liegt und später auch einschätzen zu können ob es evtl. Doch ein Behandlungsfehler sein könnte. Daher sollte eine schonende Kontrolle in diese Zeit absolut dazugehören.

    Vllt. Noch als Ergänzung um hier keine Angst zu schüren:

    Unabhängig von diesen Tipps hier solltest du auf jeden Fall einen erfahrenen Imker vor Ort zur Hilfe nehmen, der die Lage im Zweifel deutlich besser einschätzen kann als wir hier vor dem Bildschirm ohne das gesamte Bild zu sehen.

    1. Wie weit offen habt ihr eure Fluglöcher?

    2. Mit oder ohne Windel?

    3. Was macht ihr mit den Futterzargen? (Adamfütterer)

    4. Bis wann bleiben die Mäusegitter vor den Fluglöcher?

    1. klein.

    Es gibt hier Schaumstoff auf dem Markt um die Fluglöcher flexibel abzudecken. Geht ja natürlich auch anders und günstiger.

    2. kommt auf den Standort und das Volk an

    Ich hab’s bei feuchten Standorten offen. Bei eher trockenen zu.

    Ich meine mir einzubinden dass ich ansonsten bei kleineren Völkern mehr Probleme mit der Feuchtigkeit im Volk hab

    3. sauber machen und in den Schuppen

    4. bis zum Frühjahr wenn die Temperaturen wieder wärmer sind und spätestens wenn die Weiden blühen


    Zum Futter. Berechtigt. Muss man sich aber bis Februar keine Sorgen machen, abgesehen von ganz krassen Fehlern beim einfüttern.

    Was mich aktuell irritiert sind diese Aussagen zum Brutverhalten. Meine haben bis auf maximal Handflächengroße Brutfelder das brüten eingestellt.

    Meiner Auffassung nach haben jene dessen Völker grade noch recht große Brutfelder haben eher ein Varroaproblem als ein Futterproblem. (Abgesehen vllt von spät gebildeten Ablegern. Aber selbst die Brüten bei mir aktuell nicht mehr als die anderen).

    Weil die Bienen kurz vor knapp versuchen gegen diesen Verlust durch varroa durch vermehrtes Brüten ankämpfen. Bis das Volk dann ganz zusammenbricht.

    Ich denke aber eine Behandlung im Winter kann bei einem Volk was schon geschwächt ist der Todesstoß sein. Da gibt es aber auch die gegenteilige Meinung.

    Meiner Ansicht nach kannst du bestenfalls noch den Wärmehaushalt optimieren aber ansonsten nur abwarten und hoffen dass sie es packen.

    Den Grundstein legt man in der Sommerbehandlung und in der Herbst Entwicklung.

    Zu spätes behandeln führt genau zu solchen Problemen, weshalb ich auch aus meinen Fehlern gelernt hab und die Völker im Juli (je nach Trachtende und Witterung) fit für den Winter mache.


    Ich denke wenn sie im Januar noch leben kannst du sie fast nur noch durch Futterabriss oder Fehlendes Futter verlieren und das kannst du als Imker noch selbst verhindern (zumindest fehlendes Futter, Futterabriss auch tendenziell in der Auffütterung mitbestimmen).

    Grade ist die kritische Phase. Wenn jetzt die erste richtige Kaltfront kommt, auch ruhig mal danach bei halbwegs vernünftigem Wetter reinschauen oder von unten schauen oder einfach gegenklopfen (und hören ob sie leben).

    So kannst du für dich später besser nachvollziehen was genau der Fehler war und wann sie gestorben sind. Wenn du erst im Februar/März reinschaust und sie dann tot sind ist es für einen Anfänger eher schwierig zu sehen und woran sie gestorben sind.

    Aber da auch ruhig einen erfahrenen Imker ansprechen. Gerade zu Anfang ist es aus meiner Sicht essenziell zu verstehen welche Fehler man gemacht hat. Und dass du Fehler machst steht gar nicht zur Debatte. Das ist normal.


    Bis zum Frühjahr zu warten und jedes Jahr 20-30% Verlust als normal anzusehen und hinzunehmen ist aus meiner Sicht eine der größten Schandtaten die man als Imker machen kann. Weil man seine eigenen (vermeidbaren) Fehler der Natur anhängen will und jedes Jahr aufs neue Völker fahrlässig sterben lässt. Wichtig ist da das richtige Maß an Kontrolle und „kaputt Schauen“ zu finden.

    Dennoch glaube ich, dass Konkurrenz das Geschäft belebt. Wir haben doch schon mehrere Verbände, warum sollte es nicht ich einen weiteren geben dürfen.

    stimmt.. ist ja genauso wie die verschiedenen Rähmchen und Beutemmaße in Deutschland 😜

    Total sinnvoll seine Anstrengungen in einem eh schon schwierigen Kampf für die Imkerei (ohne die großen Gelder anderer Lobbyisten aus anderen Bereichen) sich auch noch untereinander nicht einig zu sein *ironie off*


    Ich hab langsam das Gefühl der Deutsche hat Spaß dran sich im Detail zu verlieren und sich dabei langfristig selbst zu zerstören.. andere Nationen und Regionen treten aktuell in anderen Bereichen deutlich geschlossener auf. Weil sie wissen, dass Entschlossenheit und Einigkeit höhere Erfolgsaussichten haben. Aber hey.. wir dürfen in Deutschland ja nicht mehr einer Meinung sein (selbst wenn es nur um die Imkerei geht)..weil es da offenbar immer noch diesen Komplex mit diesem Österreicher in den 40igern gibt..Diversität ist das neue Zauberwort was uns alle vor dem Untergang bewahren wird.


    Der Mensch hat als Gruppe Jahrtausende überlebt. Nicht als Einzelgänger und Individualist. Aber vllt geh ich in dem Punkt ja einfach zu weit…

    Hab auch verschiedene Modelle.

    Ich hab KEINEN wo es perfekt ist. Immer nervt ne Ecke und es tropft oder kleckert was, selbst bei den Markenherstellern.

    Hab mich damit abgefunden.


    Allerdings hab ich mein Handling angepasst.

    Mit den Honigfäden kann man spielen und sie verkürzen und mit dem nächsten Glas quasi fließend drunter gehen. Mit ein bisschen Übung und konzentration hab ich vllt noch 2-3 verschmierte Gläser bei einem Durchgang und bin deutlich schneller als vorher mit abwartendem, zögerlichen abklemmen.

    Hab auch den Logar.

    Hatte die gleichen Probleme. Schien mir aber trotzdem besser als meine bisherigen Lösungen.


    Hab mir jetzt einen gebrauchten zusätzlichen Siebkübel als Backup gekauft um zur Not den vollen in der Zwischenzeit ablaufen zu lassen und einen gewissen Puffer zu haben.

    Sieb ansich tauchen ist mir im Stress zu aufwändig und zu viel sauerei.

    Die Idee mit dem wärmen hatte ich auch. Meine günstigen Alternativen haben aber bisher nicht den erhofften Mehrwert gebracht. Kostentechnisch ist es vermutlich kein großer Unterschied, nur dass ich jetzt noch so ein Ding rumstehen hab und die Heizung vermutlich noch anderweitig genutzt werden kann. Bei meiner Version bin ich mir allerdings sicher einen gewissen Puffer zu haben, egal wie zäh der Honig fließt.