Beiträge von tobeekeeping

    Moin.

    Ich würde gerne diesen Post reaktivieren und aus aktuellem Anlass hier nochmal nachfragen..


    Habe gerade auch zwei drohnenbrütige Völker entdeckt (eins stark, eins schwächer) und diese jeweils mit ASG auf und unter je einen gesunden Ableger gestellt.

    (das stärkere Drohnenbrütige Volk auf ein mittelstarkes gesundes Volk - und ein schwächeres drohnenbrütiges Volk unter einen vergleichsweise schwachen Ableger).

    Die Idee dahinter ich will den schwachen das Heizen erleichtern und das starke drohnenbrütige Volk einfacher kontrollieren bzw. die restliche Brut entnehmen und später abfegen).

    Ich glaube die beiden Völker sind aus unterschiedlichen Gründen drohnenbrütig.

    Das Große hat offenbar eine unbestiftete Kö. Bei dem schwachen Volk habe ich vor kurzem eine Königin vor der Tür gefunden.


    Macht das so Sinn?


    Und wie genau hängt ihr die Waben ins Brutnest? Das habe ich bisher so noch nicht gehört. Vllt kann mir jemand hier noch Rückmeldung geben.

    Wie gesagt, ich wollte bisher abwarten bis das gesunde Volk mit Kö von den alten Damen gepushed wird und dann erst abfegen und restliche Waben entfernen.

    Danke schonmal für die vielen Rückmeldungen.

    Hab übrigens wie rall0r auch auf DNM 1,5 umgestellt, nachdem ich für mich 1,5 als sinniger erachtet habe.


    Die nächsten 8 Beuten stehen schon bereit ;)

    Denke sofern die Zeit es zulässt werde ich versuchen diese voll zu bekommen bis zum Ende des Jahres.

    Aber ja es ist ja auch Hobby und grade zu Beginn probiere ich gern noch rum. Auch wenn viele das kritisch sehen. Aber liebe frühzeitig damit auseinandersetzen, um dann seine eigene Betriebsweise zu finden.

    Das "perfektionieren" sehe ich übrigens eher als einen Prozess sich immer wieder zu verbessern. Es geht nicht darum die perfekte Betriebsweise zu finden. Sondern immer ein Stück besser zu werden.

    Aber das macht wohl auch am meisten Sinn wenn man mehrere Völker hat und so schneller lernt.


    Aber ich denke mir das Forum hier hat sicherlich einen gewissen "bias", weil die meisten der hier anwesenden Imker eher offen sind. Diejenigen die seit 30 Jahren ihre Betriebsweise durchziehen werden wohl seltener hier sein, als der aufgeschlossene, offene Jung-Imker.

    Hallo Freunde,


    Würde mir gern mal einen Rat einholen.

    Habe momentan 7 Völker und habe ursprünglich geplant meine Imkerei sukzessive auf ca. 25-30 Völker auszubauen.

    Mache das Ganze erst seit 2 Jahren..

    Stelle nun fest, dass meine Völker sich sehr unterschiedlich entwickeln (habe zugegeben auch einiges ausprobiert).


    Jetzt stellt sich für mich die Frage, ob es nicht mehr Sinn macht zunächst den Fokus mehr darauf zu legen die Völker die ich habe besser zu kontrollieren und die Abläufe 1-3 Jahre perfektioniere - bevor ich anfange die Völkeranzahl zu vermehren.

    Wäre ja grundsätzlich sinnvoller seine Betriebsweise erst einmal zu perfektionieren bevor man groß in die Menge geht - und dann die Fehler sich potenzieren.


    Auf der anderen Seite weiß ich nicht, ob man jemals den "Perfektionsgrad" erreicht den man sich selbst vorstellt. Sind ja schließlich Tiere und Natur und keine Maschinen.

    Wahrscheinlich ist ein Mittelweg sinnvoller.

    Betriebsweise optimieren - und immer wieder neue Ableger durch die Schwarmverhinderung durch Schröpfen bilden.

    Oder denkt ihr ich soll Gas geben?:D

    Oder noch mehr auf wenige fokussieren.


    Grüße,

    Kann die von Dehner definitiv auch empfehlen. Hab 4 im Einsatz.

    Kleines Manko... Sie sind auf 10 Waben ausgelegt. Aber Qualität echt das beste was ich bisher gesehen hab.

    Hab noch welche von Wagner. Die sind auch gut. Sind aber aus Fichte. Allerdings hab ich darin etwas mehr Platz. Hab mir diese angeschafft für meine Buckfast.

    Zudem sind die von Wagner deutlich günstiger. Gerade wenn man in größeren Mengen denkt, ein nicht unentscheidender Nebeneffekt.

    mir sind durch den Wind über Nacht zwei Blechdeckel runtergeflogen... drunter alles nass. Hab dann schnell die Deckel ausgetauscht und hab dabei zwei sehr unterschiedliche Völker vorgefunden... Mein Buckfast Volk sieht so aus als könnte oder sollte ich da bald den Honigraum draufsetzen. Die geben offenbar schon ziemlich Gas. Auch wenn ich selbst vorher dachte, es wäre noch viel zu früh für den HR..


    Das zweite war ein Carnica-Ableger und der ist noch sehr verhalten unterwegs...

    Dieser "Test" von Stiftung Warentest hat fast nix mit der eigentlichen Qualität des Honigs zu tun... sondern viel mehr mit der korrekten Deklarierung. ist eigentlich ein ziemlicher Witz.. hab mir das beim durchblättern im Supermarkt angeschaut und musste erstmal laut lachen.


    Sehe zugegeben den Spiegel Artikel auch nicht komplett.

    Aber Stiftung Warentest verweist hier bei den meisten mangelhaften Honigen auf falsche Deklarierung.

    z.B. Deklariert als Lindenhonig - allerdings weniger als X Linde drin.

    Das ist definitiv nicht ok, wenn das so ist...


    Aber man müsste meiner Meinung nach mehr unterscheiden und dem Verbraucher hier klar sagen, dass dadurch aber nicht die eigentliche Qualität des Honigs beeinträchtigt ist!

    So liest man nur die Überschrift und verliert das Vertrauen in die Imker...

    Kurzer Einwurf von meiner Seite:

    Ich bin Jungimker... ohne großartige Erfahrung.

    Man liest hier immer.. früher haben wir viel später aufgesetzt..


    Ich will nur einwerfen, dass das menschliche Gehirn sehr selektiv wahrnimmt und speichert.

    Dh. wenn ich 1x von 10x das Ganze später mache - merke ich mir evtl. diesen späteren Termin und er brennt sich in mein Hirn ein (mehr als die anderen Male). Wenn ich dann in den kommenden Jahren gefragt werde, antworte ich nicht unbedingt objektiv - sondern nenne vllt. das eine Mal wo es anders war, weil sich das eben mehr in mein Hirn gebrannt hat.

    Muss nicht so sein - kann aber so sein.

    Deshalb interessant: gibt es hierzu wirklich objektive Maßstäbe?

    zb. allgemeine Ratgeber aus den Jahren 19xx die besagen - ab dem Zeitpunkt X sollte man den HR aufsetzen?

    Wäre mal interessant zu wissen.


    Grüße,

    Hab auch das Problem beifüttern zu müssen.

    Hab aber das Gefühl, dass eine Futterzarge da ganz praktisch ist (sofern es nicht zu kalt ist).

    Die Futterzarge sitzt oberhalb der Wintertraube und sie können bei wärmerem Wetter ganz leicht hochsteigen.

    Oder seht ihr hier Probleme? höre so oft hier von Futterteig. Aber bisher haben meine den Sirup in der Futterzarge ganz gut angenommen. Zudem hab ich noch ein paar Völker wo noch eine Futtertasche drin war, die ich schnell aufgefüllt habe. Fand ich aber schlimmer für die Bienen.

    1. weiter weg von der Brut bzw. sie müssen quer gehen.

    2. mehr Störung als einfach eine Zarge oben drauf zu setzen.

    Ob ich dieses Jahr noch mit dem imkern anfange hängt vom Kurs, meinem Imkerpaten und meiner Jahresplanung ab - wir werden sehen

    ich hab mich viel mehr an folgendem Satz festgebissen..

    Fang einfach an ;)


    (sobald du von deinem Imkerpaten weißt welche Rasse und welche Betriebsweise - einfach fragen wann du einen Ableger bekommst)


    Auch wenn der ein oder andere jetzt den Kopf schütteln wird und sich sagt... nichts überstürzen..

    Aber kenne genug Menschen die mir erzählt haben sie hätten auch gern angefangen..aber dann kam das und das dazwischen und eigentlich haben sie ja gar keine Zeit..


    Entweder man will oder man will nicht :)

    Moin,


    Irgendwie kann ich dieses Mitleid mit den Ammis nur bedingt nachvollziehen.

    Vllt liege ich total falsch (klärt mich bitte auf wenn dem so ist), aber wenn man sich deren industrielle Betriebsweise anschaut dann verwundern die hohen Verluste nicht.

    Alle Reportagen oder Beiträge die ich aus den Staaten kenne liefern den Hinweis, dass hier (wie so oft bei den Ammis) alles auf Effizienz getrimmt ist.

    Ähnlich wie bei Unternehmen und Mitarbeitern, will man das Maximum rausquetschen was geht und wundert sich warum Mitarbeiter oder Bienen tot umfallen.


    Einfaches Beispiel um die amerikanische Unternehmenskultur zu beschreiben:

    Die Ammis wirtschaften in der Regel mit so wenig Eigenkapital wie möglich, im besten Fall sogar noch gehebelt, um das Ultimo aus den Ressourcen rauszuholen.

    Japaner und Deutsche dagegen wollen immer einen gewissen "Puffer" haben um schwierige Zeiten besser zu überstehen.

    Ähnlich sehe ich hier Parallelen in der Imkerei. Ich bin der Überzeugung, dass sich die Mentalität und Kultur der Wirtschaft und des Unternehmertums auch auf die Imkerei auswirken.

    1. die Imkerei ist ein Unternehmen

    2. Menschen können schlecht unterscheiden. Dh. wenn man auf der Arbeit diese Kultur hat, fällt es schwer sie im privaten komplett auszuschalten.


    Da meine Meinung etwas provokant ist und ich zugegeben auch nicht die genauen Hintergründe der Bienenhaltung in den Staaten kenne, bin ich auf Feedback gespannt.

    Insofern bin ich der Meinung solche Artikel nicht zu ernst zu nehmen.

    Dieser Winter war mein erster Winter mit zwei Rassen auf dem Stand.

    - 5x Buckfast (2x gekaufte Königin (F1) - 2x zugekauftes Volk (F2 im zweiten Jahr) - 1x eigene Fabrikation/Mischling)

    - 5x Carnica (1x zugekauft - 4x eigen Fabrikation)


    Die Buckfast hatten zum Spätsommer ein deutlich stärkere Volksstärke und längere Bruttätigkeit.

    Die Carnica haben sich recht schnell, recht stark zurückgezogen.


    Ich habe 2 Völker verloren. Beide Carnica/Landrasse Ableger. Beide zu schwach in den Winter gegangen und anscheinend noch einige andere kleine Problemchen.


    Meine 2 Völker mit gekauften Königinnen haben am stärksten überwintert. Anscheinend ist der Zuchtstoff hier den anderen Mischvarianten deutlich überlegen - so zumindest meine Schlussfolgerung. Diese beiden sind übrigens auch die angenehmsten von der Stimmung.

    Die zwei anderen beigekauften Buckfast Völker (F2 im zweiten Jahr) waren und sind sehr aggressiv. Tippe auf schlechte Züchtung. Positiv hervorzuheben ist hier die starke Volksstärke und der starke Honigeintrag aus dem letzten Jahr. Deshalb werde ich vermutlich noch bis zum Sommer warten bis ich Sie umweisel. Übrigens haben meine Buckfast keinen Schwarmtrieb gezeigt (nur bei einem Volk weil ich im Spätsommer zu viel Honig im Brutraum hatte und die Bruttätigkeit eingeschränkt war). Fand ich extrem angenehm bei diesen Völkern nicht jede Woche zu kontrollieren.


    Also grundsätzlich haben meine Buckfast schon deutlich stärker überwintert.

    Was aber meiner Meinung nach nicht zwingend mit der Rasse zusammenhängen muss - sondern vllt eher von dem Zuchtstoff und der Auslese zusammenhängt.

    Meine Quelle für mein erstes Carnica Volk war ein örtlicher Imker und hier gehe ich davon aus, dass diese von den Genen schon sehr "vermischt" sind.


    Bei allen Völkern musste ich die Tage etwas nachfüttern.

    Bei den starken Buckfast hatte ich kaum noch Futter drin.

    Habe hier den Futterverbrauch der starken Völker unterschätzt und zu wenig gefüttert (ca. 8-12kg - nachdem die Bienchen im letzten Jahr einiges im Spätsommer im Brutraum eingelagert haben)

    Daher habe ich dieses Jahr mit Schieden begonnen.


    Falls ihr mir helfen könnt hier etwas genauere Angaben zu machen wäre ich denkbar. Also Tipps zum vergleichen etwa.

    Habe zB. überlegt 2x Carnica Züchtungen zu kaufen und diese direkt mit 2x neuen Buckfast Königinnen zu vergleichen. Dann ist vllt eine fairere Vergeichsbasis gegeben als wenn man Mischlinge mit reineren Züchtungen vergleicht.


    Habe letztes Jahr hierzu auch einen instagram account aufgemacht um das mit Bildern zu dokumentieren. @tobeekeeping (mit einem o ;) )

    Bin kein Profi, also meine Meinung nicht zu ernst nehmen.


    Aaaaber es ist erst Mitte Februar und Winter. Da kann noch die ein oder andere Kälteperiode kommen.

    Ich würde da noch nen Monat abwarten und eher drauf achten, dass sie genug Futter haben und Futterwaben tauschen wenn nötig. Habe ich auch die Tage gemacht. So muss ich mir keine Sorgen machen und alle haben ca. den gleichen Stand.