Beiträge von tobeekeeping

    Nachdem ich hier vor einem Monat groß getönt hab, dass bei mir GAR NICHTS fällt.. muss ich die Zahlen langsam nach oben korrigieren. Es fängt an zu fallen :p

    Habe Anfang der Woche den kompletten Stand behandelt und siehe da... ein Ausreißer mit 80 Milben.

    Komme aber definitiv nicht an eure tausender ran :D (zum Glück)


    Also vorsichtig sein, selbst wenn "nichts" fällt.

    Sorry wenn man Angst hat (aus welchen Gründen auch immer) an die Bienen zu gehen... dann macht das doch keinen Sinn..


    Ich für meinen Teil habe auch mal ein aggressives Volk, allerdings schütze ich mich dann auch entsprechend. Wenn ich aber grundsätzlich Angst habe hiermit umzugehen würde ich es ehrlich gesagt ganz sein lassen. Da es bei dir jetzt auch nicht so aussieht als hättest du schon tausende an Euronen reingesteckt...

    Ist halt auch nicht für jeden was.

    Vllt dann lieber mal dem Imker um die Ecke zuschauen und den Honig dort kaufen, das gibt manchmal genauso viel Freude wie sich zu sehr Gedanken zu machen um Gesundheit, Job usw.


    ist immer eine Frage des trade-off ;)

    Ich nehm auch Abstand vom übermäßigen getracke und controlling (speziell in dieser Jahreszeit)

    Hab (in meiner kurzen Zeit als Imker) oft genug feststellen müssen, dass die Natur sich nicht an meine Excel-Tabellen hält.

    Ich habe in meinen Völkern kurzfristig extrem Unterschiede im Brut und Sammelverhalten festgestellt, was sich dann meist aber recht schnell wieder relativiert hat. Wenn ich jetzt angenommen einen Durchschnittswert von 5 Brutwaben nehme und dann ein Volk finde wo vllt. gerade nur 2 Brutwaben drin sind. Und mich dann bekloppt mache und das Volk dadurch falsch behahandle ist meiner Meinung nach dadurch die Gefahr größer Fehler zu machen als wenn man 1-2 Monate abwartet.


    Schaue momentan kaum rein. beobachte eher obs den Völkern gut geht. Kontrolliere kurz Futterstände und Varroa-Befall. das ist für mich wichtiger.

    Und da ich genug Völker und Ableger habe, macht es mir nichts aus wenn ich hier im Herbst welche zusammenlegen müsste (was ich aber nicht mal glaube).

    Die Bienen werden sich schon was denken bei ihrem Brutverhalten und sicherlich haben sie das über die Jahrtausende besser perfektioniert als ich in meinem noch hoffentlich langen Imkerleben je lernen werde zu verstehen :P


    Was ich eher unterbewusst tue, dass ich mir mal die Brutflächen anschaue.. Also ob die soweit gesund aussehen. Also wenn ich die mittlere Brutwabe rausziehe und keine Brut sehen würde oder ein gestörtes Brutverhalten, dann würde ich mir auch Gedanken machen und genauer nachschauen. Aber ihnen trotzdem eine gewisse Zeit geben bevor ich hier groß was veränder.

    kurze Ergänzung zu meinem Post am 4.8.


    Habe Probeweise 5 Tage mit AS 60% (Nassenheider horizontal) - 2 Völker behandelt.

    Bei einem Volk was bei mir normalerweise eine recht hohe Belastung aufweist sind 13 Milben gefallen.

    Bei dem Vergleichsvolk 0. - bis 10 Tage nach der Behandlung.


    War natürlich nicht repräsentativ.

    Trotzdem wundere ich mich über den bisher niedrigen Befall.


    Was da los?

    zeigen eure VHS-Bienchen Wirkung?^^

    Also mir hat mein Imkerpate am anfang direkt geraten... zieh die Schutzkleidung an sonst verlierst du schnell die Lust. ich machs jetzt 3 Jahre und seitdem kann ich die Eingriffe ohne Schutz echt an einer Hand abzählen.

    Ich habe extreme Unterschiede in der Stimmung. Mal sind sie meine besten Freunde, mal bin ich ihr schlimmster Feind. Solange ich da noch nicht ganz den Dreh raus hab werde ich weiterhin brav jedes Mal den Schutz tragen, damit ich die Lust auch weiterhin behalte :)


    zum Thema Geruch.. ich hab ja schonmal meinen Senf dazu abgegeben, aber kleine Ergänzung zu dem Mundgeruch..

    Wenn ich krank war und Medikamente genommen hab, speziell Gelomyrtol - wo man ja auch so einen gewissen Geschmack im Mund hand der aus dem Magen aufsteigt, waren meine Bienen wesentlich ungemütlicher. Ich bin der festen Überzeugung das es hier speziell auf Gerüche Zusammenhänge gibt.

    Das klingt manchmal etwas esotherisch.. aber wäre mal interessant wissenschaftlich zu untersuchen.

    wie schon von einigen empfohlen..


    - geh erstmal nur mit Schutz an die Bienen um die Lust nicht zu verlieren und dir Sicherheit anzueignen

    - tu das was du von deiner Seite als Imker tun kannst um sie zu beruhigen (keine Parfüms, keine hektischen Bewegungen, nicht unnötig Bienen zerquetschen, richtig füttern, usw).

    - beobachte ob es Unterschiede in der Tagesform gibt

    - beobachte ob es in der nähe Völker gibt die Einfluss auf deine Bienen haben könnten

    - beobachte alle möglichen Faktoren die deine Völker beeinflussen könnten - vllt auch die Standortwahl

    - versuche wenn möglich diese Unterschiede zu dokumentieren


    -> wenn du denkst du hast alles soweit richtig gemacht und es bessert sich nicht über den Winter, würde ich versuchen mir direkt im Frühjahr Königinnen zu organisieren von Imkern wo du weißt, dass die halbwegs ruhig sind.


    ehrlich gesagt glaube ich auch, dass nicht jeder Mensch gut bei Bienen ankommt aufgrund des körpereigenen Geruchs. Wenn jemand zb. viel Stress hat dann riecht er auch so und das merken Bienen und sie gehen auf Angriff. Ich merke bei meinen z.b. extrem den Unterschied wenn ich gestresst bin. die riechen das. Allerdings gibts so viele Faktoren die das Verhalten beeinflussen...deshalb ist es wichtig einen Faktor nach dem anderen auszuschließen und der letzte Faktor ist meiner Meinung nach die Genetik und damit ist der Austausch der Königin die letzte Konsequenz.


    Was man ja auch nicht vergessen darf. Die Bienen waren zuvor auf einen anderen Imker geeicht - auf dessen Geruch und Verhalten. wenn du als Neuling ankommst und erstmal unruhig wirst, anders riechst und dich anders verhälst und Bienen zerquetscht, werden Sie evtl. erstmal aufgeschmissen sein weil sie sich auch erstmal richtig auf dich einlassen müssen. Ich denke dann immer die Bienen die mit mir "aufgewachsen" sind werden mich eher annehmen als diese die bereits einen anderen Halter hatten. Ähnlich wie alte Bienen aggressiv gegenüber zugesetzten Königinnen sein können. Also muss man evtl auch mal einen Bienenzyklus abwarten bis nur noch Bienen am Start sind die unter deinen Händen aufgewachsen sind. - das ist allerdings nur meine These - hierfür gibts keinerlei Gewähr ;)

    bei mir auch.... es fällt NICHTS.

    10 Beuten die Windel untergeschoben und keine einzige Milbe.


    Ich tu mich schwer mit diesen Aussagen hier von wegen... egal hauptsache behandeln und dann fällt schon was..

    wie hier schon angedeutet: vllt sind sie dieses Jahr einfach nicht so befallen.. warum auch immer.. die natur hat schon immer auch ohne den menschen funktioniert ;)

    Natürlich bin ich noch skeptisch. und ja ich werde auch behandeln. aber vermutlich nicht die hau drauf-variante.

    Auf dem Land sehe ich das ganze sehr viel entspannter...

    Habe zuletzt einen super Bienenstand im Nachbarort ergattert, weil der Brürgermeister mir angeboten hier meine Bienen aufzustellen, da kein Imker mehr in der näheren Umgebung mehr ist.

    Obwohl ich 1-2 größere Imker in meinem Umkreis habe, komme ich super mit denen aus.

    Auch der Absatz passiert quasi ohne Werbung oder richtigen Verkauf. Das Zeug verkauft sich von selbst.


    Jetzt meine waghalsige These...

    Ein großes Problem was wir heute haben: Egoismus.

    Die junge aufstrebende Generation zieht in die Städte, auf der Suche nach Glück und Geld. Stellt nach einigen Jahren eine gewisse Leere in sich fest und versucht diese Leere und das Schuldbewusstsein gegenüber der Natur durch imkern etwas abzumildern. Man tut ja was gutes und so ..

    Wird sicherlich nicht jedem Jungimker in der Stadt so gehen - aber meiner Meinung nach sehr vielen.

    Viele Jungimker mit guten Absichten sind also nur ein Symptom einer kranken Gesellschaft.


    Jetzt wird der ein oder andere Imker sagen.. was ein Schwachsinn.. ist mir doch egal.. hauptsache sie verschwinden wieder.

    Wir gehen in der Gesellschaft Probleme nicht mehr an sondern verschieben sie nur in andere Bereiche. Genauso wie Bienen vllt. von dem ein oder anderen als Frühwarnsystem der Natur gesehen werden, würde ich sagen, dass die momentanen Trends ein Zeichen für eine kranke Gesellschaft ist.

    Wenn also die Gesellschaft nicht geheilt wird... wird sich nichts an diesem grundsätzlichen Verhalten ändern. Selbst wenn man jetzt Imkern von Naturschutz usw. unterscheiden würde in Zukunft. Dann würden diese Menschen nur einen anderen Weg finden die Leere zu füllen.

    Nicht weit von meinem neuen Stand habe ich diese Pflanze auf einer ca. 2-3 ha großen Fläche entdeckt.

    Bin mir nicht ganz sicher worum es sich hier handelt aber schaut ansich vielversprechend aus.

    Überlege daher sogar einige Völker kurzfristig auf diesen neuen Stand zu verfrachten.


    Habe jetzt über diverse Foren und apps zwei ähnliche Pflanzen gefunden:

    - Luzerne

    - Asphaltklee


    Asphaltklee scheine ich aber fast schon ausschließen zu können.

    Vllt könnt ihr mir hier weiterhelfen


    .

    hatte zuletzt auch einige dicke Schwellungen.. vor allem an Gelenken. wie Knie und Knöchel.

    Seltsamerweise sieht man bei mir im Gesicht rein gar nichts .. auch wenns erstmal scheiße unangenehm ist.


    verstehe auch noch nicht ganz wieso ich an den Gelenken so empfindlich bin.

    Falls jemand hier eine sinnvolle Erklärung hat - nur raus damit.

    Angeblich hat unsere Familie ein erhöhtes Rheuma-Risiko. Vllt hängts iwie damit zusammen.

    Vllt gibts Unterschiede aufgrund gewisser Vorbelastungen und unterschiedliche Reaktionen könnten ein Indiz auf andere Krankheiten sein.

    Klingt schräg.. und nein ich bin kein Arzt.

    Ich hab geschleuderte Zargen danach immer untergesetzt und drauf gelassen. Normalerweise kommt da ja noch was.

    Außer der Honigraum drüber ist noch komplett leer. Ich nehme lieber nachher einen weg der leer bleibt als Honig zu verschenken. Auch wenns jetzt vom Zeitpunkt her eng werden könnte - aber bei mir sind sie noch ganz gut unterwegs.

    Zum Thema Bienenfluchten musst du aufpassen wenn du starke Völker hast... ich schaue immer, dass ich sie nur aus dem oberen Honigraum raushaben will und noch ein freier drunter ist. Wenn du bspw. die Flucht zwischen Brutzraum und Honigraum setzt, kann es bei starken Völkern schnell zu eng werden.. außerdem können sie in den 2 Tagen keinen Honig im Honigraum lagern. gerade bei gutem Wetter hast du dann schnell einige Kg im Brutraum - was bei mir kaum machbar ist weil sie recht eng geschiedet sind.

    Jetzt wird das halbwegs gehen, selbst wenn du einen Fehler machst. Aber im Frühjahr bei tendenziell höherer Schwarmlust kann das das Volk annimieren endgültig in Schwarmstimmung zu gehen.

    Deshalb habe ich die Bienenfluchten meist nur max 24 Stunden drauf und die restlichen Bienen kehre ich schnell ab.


    Und beim Honig vor allem drauf achten, dass der Wassergehalt ok ist. Das war mein Anfängerfehler. Den ersten Honig konnte ich quasi vergessen weil ich mittags bei Regenwetter die Zargen abgeräumt habe als er noch nicht richtig verdeckelt war.

    Auch wenn ich mir eigentlich mittlerweile sicher bin, teste ich bei jeder Zarge mind. einmal den Wassergehalt mittels Refraktometer an der - salopp gesagt - feuchtesten Stelle.


    Und man sollte vorher grob abschätzen wie viel Kg man rausbekommt. Einfach um sicher zu sein, dass du alles aus der Schleuder bekommst. Klingt dumm aber auch hier hab ich am Anfang die Menge unterschätzt.

    bei mir tragen sie ein wie sau... aber ich bin mir nicht ganz sicher ob es wirklich Waldhonig ist. sieht sehr hell momentan aus. Aber sehe weit und breit keine nennenswerte Tracht.

    <- Eifel