Beiträge von 2019

    Die Kommentarfunktion gibt es wohl nicht mehr, wie bei andern Artikeln noch möglich.

    Dann braucht man sich auch nicht mit Kritik auseinandersetzen. Das erspart die Zensur.:rolleyes:

    Schreibt man eine Mail ergibt das den gleichen Effekt. Der Vorstand erfährt es, die Öffentlichkeit nicht. Da kann man gut den Eindruck erwecken, [...]

    Diese Art der Zensur nennt sich deshalb Pressemitteilung und nicht Pressediskussion oder Öffentlichkeitsbefragung. :rolleyes:

    Man möchte gar nicht meinen wie kreativ Menschen werden können, wenn es darum geht Regeln zu interpretieren, oder zu umgehen.

    Du möchtest nicht wissen wie kreativ Menschen werden, wenn Regeln fehlen (Gesetzeslücken).

    Mach euch erst mal Gefanken darüber, wie die kontrollierende Behörde aussehen soll. Ohne diese wird es nicht gehen. Ein Verein oder ein Institut hat keine Handhabe.
    Wenn wir dann schon mal alle Imker erfasst haben, würde ich auch geflieste Schleuderräume vorschreiben. Und gekühlte Lagerräume. Jährliche Kontrolle dann sowieso. Bei Beanstandung wird die Nachkontrolle dann kostenpflichtig.
    Da ich das alles habe, mein Imkerpate aber nicht, würde ich den und alle anderen rücksichtslos anschwärzen. Das Recht wäre auf meiner Seite, und ich wäre Mitbewerber los. Der weiteren Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

    Ich bin seit mindestens 50 Jahren in Lebensmittelhandwerk zu Gange. Ihr könnt mir das glauben, ist die Behörde erst mal dabei, gibt es jedes Jahr eine andere Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Ihr seid Inverkehrbringer eines Lebensmittels. HACCP ist da bindend vorgeschrieben. Bis jetzt habt ihr noch Ruhe damit. Ich kann das alles. Der 10 Völkerimker kann es nicht.


    Gruss

    Ulrich

    Die Grundlagen für Kontrollen in der Imkerei von VetAmt, Eichamt etc. gibt es schon lange. Warum sollte ein Sachkundenachweis zu kostenpflichtigen oder häufigeren Kontrollen führen?


    Ist in anderen Bereichen der Nutztierhaltung, in denen Sachkundenachweise eingeführt wurden, auch nicht so.

    Bau den Bock lieber nach Anleitung. Obwohl du nur zwei Segmente auf der kurzen Seite hast, stehen die Beine sehr steil. Die Verbindung in der Mitte würde Ich ebenfalls einbauen, sonst wird das Rechteck schnell zur Raute.


    wasgau immen : Als Wanderbock werden die Teile vorwiegend im Sommer genutzt. Ich hatte noch keine Probleme mit der Verwitterung, auch ohne Holzschutz. Bei der ganzjährigen Aufstellung hast du recht.

    Ja, das seh ich auch so. In den 80ern hat man Leuten aufs Maul gehauen, weil sie bei der Volkszählung Daten gesammelt haben. Heute kann man in Bayern 'Gefährder' einfach wochenlang wegsperren, ohne Beweise, ohne Verfahren. Die Dienste spielen mit Staatsrojanern, Bargeld steht vor der Anschaffung. Wenn das in der Summe nicht 'Stück für Stück Entrechtung' für Dich bedeutet, dann hast Du eine sehr eigenartige Wahrnehmung.

    Kann schon sein, dass ich nicht genug auf Facebook bin und meine Wahrnehmung daher von deiner abweicht. Hättest du dich mit den Themen zur Inneren Sicherheit näher befasst, bin ich davon überzeugt, dass du die Sachlage anders einschätzen würdest. Und zur Abschaffung von Bargeld. Ist die schon terminiert?

    Berggeist : Stimmt, beide Vorsitzende haben fragwürdige Äußerungen gemacht. Wenn die meisten Äußerungen auch absolut plausibel waren.

    Wenn man unterstellt, dass der Imkervorsitzende nicht die Meinung aller Imker vertreten hat, könnte man auch auf die Idee kommen, dass der Nabu-Vorsitzende nicht die Meinung aller Mitglieder wiedergeben hat.

    Deshalb macht die regionale Kontaktaufnahme, wie sie hier vorgeschlagen wurde, absolut mehr Sinn, als pauschal Ignoranz zu unterstellen. Zumal viele Nabu-Maßnahmen auch für die Honigbiene von Nutzen sind (Pollenversorgung).

    Das ist bei anderen genehmigungspflichtigen Tätigkeiten nicht der Fall. Die Bereiche mit regelmäßigen staatlichen Kontrollen kann man an einer Hand abzählen.


    Trotzdem halte ich den Imkerführerschein für übertrieben.

    Mit dem Imkerführerschein wird vielleicht einfach über das Ziel hinaus geschossen. Wieso nicht einfach ein Merkblatt vom VetAmt an die angemeldeten Bienenhalter verschicken? Genauso wird hier auch bei der Anmeldung von anderen Nutztieren verfahren und (nur) der anmeldende Personenkreis wäre vom Imkerführerschein betroffen.


    In dem Merkblatt könnte auf die aktuellen Bestimmungen zur Bienenhaltung hingewiesen werden, insb. Seuchenrecht, Deklaration von Wanderbienenständen etc. – eventuell mit einem Hinweis auf Bußgelder.


    Die Nutzer dieses Forums sind nicht repräsentativ für die gesamte Imkerschaft. Jeder hier, egal ob er Bienen im Strohkorb und FlowHive Ernteautomat hält, ist gut informiert.

    Viele (ältere?) Imker denken sich nichts Böses, wenn sie die Beuten abgestorbener Völker offen lassen oder Drohnenwaben zum auspicken in den Baum hängen.

    Ein Merkblatt kostet wenige € und verhindert eventuell den ein oder anderen Sperrbezirk.

    Naja, bin schon der Meinung, dass man in einem geschlossenen Forum seinem Frust auch mal freien Lauf lassen darf. Wurde ja niemand verletzt oder beleidigt. Das darf dann auch mal emotional sein und nicht wissenschaftlich belegt.
    Und so klein sind diese Formierungen auch nicht mehr. Immerhin haben sie es geschafft die politische Bühne zu beehren. Frage der Zeit bis wir zu Quoten-Imkern werden.

    Dieses offene Forum hat eine sehr große Reichweite und wurde auch schon in wissenschaftlichen Arbeiten erwähnt. Emotionen sind in Ordnung, aber letzlich lebt es von den Inhalten der Beiträge. Daher sollten Behauptungen (wie z.B. eine nennenstwerte Bedrohung von WIldbienen durch Windräder oder Wespen), die völlig unplausibel sind (aufgrund von z.B. Flugradius /-höhe oder Jagdverhalten) schon nachvollziebar sein und nicht einfach herausgepoltert werden.