Beiträge von 2019

    Sachlicher wären weniger Unterstellungen. Versuch doch einfach die Texte (auch meinen) auf ihre Inhalte zu reduzieren.


    Es freut mich, wenn kleine Verbände die Interessen ihrer Mitglieder besser vertreten können. Die Struktur der Organisationen ist hier nicht das Thema, sondern wie die landwirtschaflichen Flächen bewirtschaftet werden und es ist nicht meine Aufgabe den Bauern Gefallen zu tun, dafür haben sie gerade ihre Verbände.


    rase :

    Zum Lagerdenken (Landwirte / nicht Landwirte) gebe ich dir völlig recht. Je extremer auf die andere Seite geschimpft wird, desto weniger erfolgreich erscheinen Kompromisse. Stadtmenschen und Landmenschen durch Vorurteile zu unterscheiden ist genau so hilfreich. Ich kenne viele Stadtbewohner die hochwertig einkaufen und einige Landwirte denen es selbst im Discounter nicht billig genug sein kann.


    Fakt ist, dass die Mehrheit der Bevölkerung, auch "Landeier", eine weniger intensive Landwirtschaft fordern. Das wird Umsatzeinbußen bedeuten. Wenn diese ausgeglichen werden, dann verstehe ich die Aufregung nicht. Damit wird ja nicht der totale Verzicht auf PSM gefordert. Aber was ist denn so schlecht daran bspw. Beikräuter in den Zuckerrüben mechanisch zu bekämpfen, wenn es vergütet wird?

    Beim überfliegen der Homepage habe ich jetzt keine gravierenden Unterschiede zum Deutschen Bauernverband e.V. festgestellt. Für mich ist es eher eine Parallelorganisation.

    Die Landwirte müssen i.d.R. ertragsorientiert arbeiten - und die Imkerei gehört ebenfalls zur Landwirtschaft. Das ist normal und die eigenen Interessen vorrangig zu vertreten auch.

    Wenn die Steuerzahler wieder etwas mehr "Natur" in der Kulturlandschaft fordern und dafür ihre Steuergelder (= Subventionen) eingesetzt werden sollen, ist das auch legitim.


    Aber irgendwelche Rauchgranaten in die Diskussion zu werfen oder Befürworter von entsprechenden Forderungen als "grüne Vorstadtbürger mit Luxus-Bungalow und SUV" und "grünes Gutmenschentum" zu bezeichnen, ist nicht nur unsachlich ... sondern auch peinlich.

    Ich finde der Mann hat in den meisten Punkten Recht, die nichts mit Landwirtschaft zu tun haben.

    Vermutlich konnten sich die meisten (jetzt angeblich bedrohten) Insekten nur vermehren, weil der Wolf 150 Jahre lang ausgerottet war:/ und in Ländern mit vielen Wölfen gibt es dann bestimmt auch weniger Weidetiere und Insekten :D. Was mir bei dem Interview noch gefehlt hat, sind Ausführungen zu Kreuzfahrtschiffen.

    Man muss in lieb haben den Verband der Agarfakten. Das Interview war ein klassischer "Kansas City Shuffle" (Lucky Number Slevin).


    Funfact: Es gibt eine Korrelation zwischen der menschlichen Geburtenrate und der Zahl der Storchenpaare in verschiedenen europäischen Regionen (Scheinkorrelation).

    Großunternehmer als Landwirte, die haben wir jetzt schon. Kleinunternehmer, ob Imker oder Bauer, können auch jetzt schon nicht mehr mit den Preisen der Großen konkurieren. Der Abbau von Subventionen trifft in erster Linie den Export und somit die Großunternehmer.

    Der kleine Schweinefleischdirektvermarkter bei mir in der Gemeinde hat nichts davon, dass der Exportweltmeister für Schweinefleisch Deutschland (trotz so geringer Marge) heißt. Trotz deutlich höherer Preise hält er sich augenscheinlich ganz gut. Wie funktoniert das? Vermutlich weil sich gerade etwas ändert. Die Direktvermarktung wächst, die Bio-Branche wächst jedes Jahr usw.


    Eine Abschaffung der industriellen Landwirtschaft ist unrealistisch, aber ein Rückgang wäre doch auch schon ein Erfolg. Immerhin sind die meisten Landwirte auf der Welt noch kleinbäuerlich organisiert. Ob sie demnächst vom Exportweltmeister erdrückt werden, weil Wirtschaft halt so funktioniert, dass wird sich zeigen.


    Bei mir steht nicht Bio auf jedem Produkt. Auf Zucker zum Einfüttern, Mehl zum Backen, Käse und Fleisch allerdings schon. Die Freilandeier produzieren meine eigenen Hühner.


    Und auch ein Blühstreifen wird die Welt nicht retten ... ich habe trotzdem einen hinterm Haus :)

    ...also werden Lebensmittelhersteller ihre Rohstoffe günstiger aus dem Ausland beziehen.

    80% des in D verbrauchten Honigs stammen bereits seit vielen Jahren aus dem Ausland. Daran würden Preiserhöhungen für deutschen Honig nichts wesentliches mehr ändern.

    Es geht doch nicht um Honig. Was verändert sich denn bitte beim Imker, wenn der Landwirt auf Pestizide verzichtet? Nichts zum Nachteil für den Honig. Es geht um die Landwirte. Weizen, Gerste, Raps, Futtermais. Wenn die Erzeugung teurer wird, dann kommt das halt aus dem Ausland, dann machen die Landwirte dicht. Das hat Auswirkung auf die Wirtschaft, nicht die 20% deutscher Honig. Und wenn die Landwirte weg sind, dann siehst Du in D bald keinen Raps mehr und dann ist die Frage, woher viele Imker ihre einzige Tracht her bekommen. Somit muss ich meine Aussage von oben revidieren.

    Stimmt! Die landwirtschaftliche Produktion würde (unter den erschwerten Bedingungen) quantitativ sinken und Deutschland könnte wohl nicht mehr 1/3 seiner Produktion exportieren. Aber muss man weltweit drittgrößter Agrarexporteur sein (Quelle: BMEL), wenn man lediglich 0,3 % Flächenanteil besitzt?

    Unsere Wirtschaft würde dies vermutlich verschmerzen, da ohnehin ca. 40 % der landwirtschaftlichen Einkünfte in Deutschland aus Subventionen stammen und die Flächen würde durch eine weniger intensive Landwirtschaft auch keinen Schaden nehmen.

    Fazit: Ob Insekten mit weniger Landwirtschaft hungern? Ich glaube nicht.

    Leider können "die da oben" nicht auf alle "kleinen Männer" aufpassen!

    Ich würde es abenteuerlich finden, wenn Lieschen Müller oder so ein Reichsbürger heimlich Leute filmen dürfte und danach (ungeprüft) einen Fahndungsaufruf in der Öffentlichkeit startet.


    Außerdem kenne keinen Fall, in dem der Geschädigte eine Geldbuße wegen der Überwachung des öffentlichen Raumes (Ordnungswidrigkeit) zahlen musste, nachdem Beweisbilder in einem Strafverfahren (Diebstahl = Straftat) an die Ermittlungsbehörden übergeben wurden.

    Zudem führen unrechtmäßig gefertigte Aufnahmen nicht automatisch zu einem Beweisverwertungsverbot.


    P.S.: Die Geschichte mit dem Richter habe ich auch gesehen, die kam auf SAT1 / "Auf Streife", oder?

    Die Storry aus Beitrag #35 ist vermutlich von RTL II ("Krass Schule") :rolleyes:

    Die Moral von der Geschichte: Nicht ohne Aluhut fernsehen, sonst glaubt man den ganzen Mist.

    Hier wird die Sommerlinde von Honigbienen beflogen, obwohl nur ein Bruchteil der Blüten vollständig geöffnet ist.

    Die Welt besteht aus fressen und gefressen werden. Nur wir Menschen haben fast alles umgebracht, was uns fressen könnte.

    Dadurch hat sich eine enorme Überpopulation entwickelt. Auf Dauer wird es jedenfalls nicht funktionieren.

    Für Humanapostel, was ist besser? Als Säugling an Erkrankung zu sterben, oder später zu verhungern? Unsere Bewertung muss nicht die vom Rest der Welt sein.

    Sehr bewegend, hier kann bestimmt mehr zum Thema lesen: philo-welt.de

    Die Kleinkinder scheinen eine hohe Kaufkraft zu haben. Anders kann ich mir das Bienenschwänzchen im BIHOPHAR-Logo nicht erklären ... und das Wappentier hat dort 5 Beine 8o

    Zitat

    Beitrag von Jens (Vor 12 Stunden) Dieser Beitrag wurde von hartmut aus folgendem Grund gelöscht: Bei Interesse bitte direkt bei Wolfgang melden. (Vor 12 Stunden)"

    Zitat

    Fehlermeldung

    WFLP hat das zulässige Limit für Konversationen bereits erreicht und kann an keinen neuen Konversationen teilnehmen."


    Ahja ...:D

    Das ist ein sehr unterhaltsamer Faden, danke!


    Mit dem Verbot, Rüben-Saatgut zu beizen, wird sich noch so einiges ändern. Aber nicht zwingend zum besseren.

    Danke für den unterhaltsamen Beitrag!

    Es kommen bestimmt neue Chemikalien auf den Markt und alles wird wieder so gut wie mit dem Beizen ;)

    Bei mir sind es 250 € zzgl. MwSt. und die ersten 100 Völker sind inklusive.

    Zum jährlichen Inspektionsbesuch kommen unangekündigte Kontrollen bei 10% der Betriebe. Viele Kontrollstellen staffeln nach Betriebsgröße (kleine Betriebe 10%, mittler 20% , große 30%).

    Die Kosten für die unangekündigte Kontrolle müssen i.d.R. nur übernommen werden, wenn es entsprechende Beanstandungen gab.


    Gruß

    2019