Beiträge von Honigkopf

    Hallo Luffi!


    Es lag mir fern, p.andi zu beleidigen. Sollte dies so rüber gekommen sein... sorry!

    Zu meinen Statements bzgl. Varroabekämpfung stehe ich aber nach wie vor.

    Eine erfolgreiche Sommerbehandlung ist ein Baustein eines erfolgreichen Varroakonzepts aber in der Regel ist die Sommerbehandlung als einzige Varroabekämpfungsmaßnahme völlig unzureichend! Ratschläge in diese Richtung sind keine guten Tipps!


    Übrigens: von einem guten Stil kann man aber auch deinerseits nicht sprechen, wenn man Geschriebenes aus dem Kontext reißt!


    Eine Notfütterung "schon" im Dezember hat insofern einen Sinn, wenn es im Jänner oder Februar mit größter Wahrscheinlichkeit bereits zu spät für das Überleben des Bienenvolks wäre. Man kann natürlich auch abwarten und den Bienen bei der 1. Frühjahrsdurchschau ihr Hinterteil begutachten und dabei mutmaßen, an was es wohl eingegangen ist.

    Eine Notfütterung ist und bleibt im wahrsten Sinne des Wortes eine Notfütterung!


    Bzgl. der Notfütterung mit Futterteig im Winter rate ich dir abseits der gängigen Lehrmeinungen Erkundigungen einzuholen. Ich kann nur so viel sagen, dass der Futterteig angenommen wird.




    Tut mir leid p.andi, deine Einschätzung klingt zwar gut und einfach, zeugt im Endeffekt aber nicht gerade von viel imkerlicher Erfahrung... sorry!

    In vielen Fällen führt gerade diese Fehleinschätzung zu eben diesen hohen Völkerverlusten:huh:.

    Eine (wenn auch erfolgreiche) Sommerbehandlung allein ist noch lange kein Überlebensgarant.

    Wie erklärst du dir beispielsweise, dass Völker im Hochsommer noch weitgehendst "milbenfrei" sind und wenige Wochen später die Milben Party feiern:/.

    Wie erklärst du dir, dass Imker trotz TBE im Herbst wieder vor total vermilbten Völkern stehen:/.

    Der Imker muss wissen was in seinen Völkern bzgl. Varroa vor sich geht. Dafür ist die periodische Kontrolle des natürlichen Varroaabfalls unerlässlich. Ich kann mir dabei stichprobenweise einen Überblick verschaffen, was jedoch mitunter keinen Rückschluss auf den Varroadruck in Einzelvölkern geben muss.

    Im Normalfall mache ich mir bereits vor dem letzten Abschleudern ein Bild der Lage und je nach dem folgt die entsprechende Varroabehandlung.

    Meines Erachtens machen sehr viele Imker den Fehler, dass sie zwischen Sommerbehandlung und Restentmilbung im Nov./Dez. die Varroasituation nicht überprüfen und somit bis zur Restentmilbung eigentlich oft schon alles zu spät ist.

    Das sollte prinzipiell auch funktionieren.

    Meine Beuten (ital. Dadant Blatt) lassen die Fütterung von unten jedoch nicht zu.

    Der Erfolg bzw. die Annahme der Notfütterung hängt meines Erachtens sehr stark von der Umgebungstemperatur und der aktuellen Lage der Bienentraube ab.

    Bei Dadant-Hochwaben und Dauerfrost könnte die Futterquelle auf dem Beutenboden doch schon zu weit weg, wenn sich die Bienentraube bereits unter dem Deckel befindet.

    Eine Fütterung im tiefsten Winter sollte nur erfolgen, wenn die Futtereserven, aus welchen Gründen auch immer, zum Überleben des Bienenvolks nicht ausreichen. Dass die Herumhantiererei im Winter nicht erstrebenswert ist, sollte jedem klar sein, aber im Notfall wähle ich das kleinere Übel:u_idea_bulb02:.

    Bei 2 meiner Völker habe zum 1. Mal in meiner bereits langjährigen Imkerkarrirere eine Notfütterung mittels Aufsetzen von FT durchgeführt. Mal sehen! :daumen:!

    Hallo! Bei mir sieht es nicht schlecht aus. Keines von fast 50 Völkern hat das Zeitliche gesegnet. Alle Völker waren bei der Restentmilbung wohlauf. Der Varroaabfall liegt im grünen Bereich.

    Mit dem Futter sieht es besser aus als gedacht; nur bei 2 Völkern war eine Notfütterung mit FT zwingend. Also, es sieht nicht schlecht aus. Das Frühkahr kann kommen.

    Ich hab ihm 3 sichere Verfahren genannt, den Starter / Finisher, Sammelbrutableger oder den auch das Verfahren mit 5 Kg Kunstschwarm. Dazu gäbe es dann noch den offenen oder geschlossenen Anbrüter und was weiß ich noch alles.

    Hallo Imkerfreund,


    kannst du mir die Königinnenzucht über den Kunstschwarm bitte etwas näher erklären.

    Kein Roman.... nur schrittweise Vorgehensweise.

    Ich danke Dir!

    Nicht ausschließlich die Hobbyimker schaden anderen Imkern samt Bienen, sondern generell Imker, welche sich nicht um ihre Bienenvölker kümmern bzw. nicht imstande sind, ihre Bienenvölker fachgerecht zu betreuen.

    notwendige Fütterung bei bereits aufgesetzten Honigräumen

    Dann ist in der Betriebsführung was grundlegend falsch, wenn eine Fütterung notwendig(!) wird.

    Vorweg.... ich bin keinesfalls ein blutiger Anfänger.... imkere seit vielen Jahren und bewirtschafte 40-50 Völker in einer Gebirgsregion.

    Der Umstand dass ich neu im Forum bin, muss nicht unweigerlich bedeuten, dass ich blutiger Anfänger bin!

    Entschuldige, aber durch die Blume kommt es für mich so rüber:liebe002:.


    Natürlich kann es auch sein, dass ich als Imker und Forumsteilnehmer total fehl am Platz bin:/.


    Du würdest mir auf jeden Fall sehr weiterhelfen, wenn du mir verraten könntest was ich so grundlegend falsch mache, wenn bei Bienenvölkern aufgrund schlechter Witterung bzw. Tracht die Futter- bzw. Honigvorräte schwinden anstatt anzusteigen:u_idea_bulb02::daumen:.

    Es ist zwar nicht nicht die Zeit an Bienen zu denken, aber so ganz los lässt einem die Imkerei ja nie.... zumindest mich nicht!8o

    Mich würde brennend interessieren wie ihr zur sogenannten Reizfütterung steht (ich weiß, ein so zwiespältiges wie abgedroschenes Thema)=O.

    Damit meine ich aber keinewegs eine unerlässliche Notfütterung bei akutem Futtermangel!

    Weiters wäre ich für eure Inputs hinsichtlich Futterart, Mengen und Gaben sehr dankbar (auch im Hinblick auf eine notwendige Fütterung bei bereits aufgesetzten Honigräumen).

    Hallo Hamburger-Jung!

    Danke für deine Ausführungen!

    Ich wollte mich mal herantasten aber wir sind bereits dort angelangt wo mir der Schuh drückt.

    Die Vorgangsweise von Gerdes, die MWe blockweise an die 2./3. Position zu geben, bewirkt, dass der neue Wabenbau in der Winterphase von der Bienentraube eher gemieden wird bzw. das Volk in der Regel auf dem alten Wabenbau vorlieb nimmt. Das führt wiederum dazu dass die erste Brut auf dem alten Waben angelegt wird und somit diese Waben nicht so leicht aus dem Verkehr zu ziehen sind.

    Hast du Erfahrungen hinsichtlich der Gabe von MWen nach der letzten Schleuderung (Mitte Juli). Wenn ich richtig liege ist es Binder, welcher die Gabe von MWen im BR erst nach der Honigernte empfiehlt. Ich imkere in Gebirgslagen und kann mir nie und nimmer vorstellen, dass ein Volk mit Brut und allem, welches also nicht gezwungen ist MWe auszubauen, so spät noch zufriedenstellend MWe ausbaut.

    Abgesehen vom immensen Aufwand stehe ich der TBE sehr skeptisch gegenüber. In Gunstlagen und bei gutem Pollenangebot mag es ja funktionieren aber nicht in höheren Lagen. Schließlich will ich ja,

    dass meine Völker den Winter auch überstehen und nicht ihre ganze Energie bereits vorher verpuffen!

    Bei 40 Völkern ist die totale Brutentnahme für mich kein Thema... ist vom Material- und Arbeitsaufwand nicht drin:huh:.



    Also für mich gilt: Einzargige Betriebsweise = 1 Brutraum Normalzarge (Zander, DNM o.ä.) anstatt Zweizargig = 2 BR Normalzarge. Bei Dadant Blatt hast du eine Grossraumzarge, bist also Grossraumimker. Da stellt sich einem nie die Frage ob 1 BR oder 2 BR.

    Martin, ich stelle mir nicht die Frage ob ich 1 oder 2 BR-Imker bin... mit Dadant Blatt arbeite ich natürlich nur mit 1 BR. Viel mehr wollte ich wissen wie ihr die Wabenerneuerung (MW-Gabe) in diesem 1 Brutraum praktiziert.