Beiträge von Lindenhonigimker

    Ich danke „rase“ ganz herzlich für die Empfehlung. Am gleichen Stand zu arbeiten reduziert den Aufwand erheblich. Vielleicht locke ich mir die Bienen auch mit etwas Flüssigfutter in eine Futtertasche und hänge diese um. Dort kann ich zwar nicht vollständig nach der Weisel suchen, diese erwarte ich dort aber auch nicht.


    Da ich zu dieser Arbeit nicht ins Brutnest muss, reichen mir Temperaturen über 10°C. Nach derzeitigem Wetterbericht habe ich mir diese Arbeit für den Zeitbereich von Montag bis Mittwoch vorgenommen.

    Von der Hinterbehandlung kommend bin ich nach lesen dieses Themas von der Magazinimkerei etwas desil­lu­si­o­nie­rt. Ich habe aktuell ein zu kleines Volk (Weiselüberwinterung), was ich unbedingt verstärken muss. Ich schwanke zwischen folgenden drei Methoden:

    1.) Aufsetzen für bis zu 3 Wochen direkt auf ein starkes Volk. Nur ein Königinnenabsperrgitter trennt die beiden Königinnen. Flugloch befindet sich nur unter dem starken Volk.

    2.) Platztausch mit starkem Volk und dadurch Einsammeln der Flugbienen in das zu kleine Volk.

    3.) Zulauf von Bienen von anderem Stand über eine Bienenflucht.


    Das als Bienenspender prädestinierte Volk besetzt 9 Zanderwaben prächtig, ist leider aber sehr verteidigungsbereit. Dessen Königin ist von 2017. Im Völkchen ist die Königin auf einer Landbelegstelle 2018 begattet worden.

    Ich würde mich über das Aufschreiben der Erfahrung anderer Imker sehr freuen.

    Zur Größenordnung des amtlichen Monitorings zur Amerikanischen Faulbrut in Sachsen möchte ich auf die Zahlen der Sächsischen Tierseuchenkasse verweisen. Zum 31.12.2017 waren dort 6.573 Imker mit insgesamt 54.988 Bienenvölkern erfasst.

    Quelle: Seite 54 des Jahresberichtes 2017 der Sächsischen Tierseuchenkasse (Abruf von: https://www.tsk-sachsen.de/doc…18/Jahresbericht_2017.pdf )

    Auf dieser Seite sind auch interessante Zahlen zur Völkerdichte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aufgelistet.

    Wenn ein Bienenstand im Freistatt Sachsen zum amtlichen AFB-Monitoring ausgewählt wurde für den in der gleichen Saison ein Gesundheitszeugnis benötigt wird, sollte dies spätestens zur Probennahme bekannt sein. Die Sammelprobe (Gemüll- oder Futterkranzprobe) sollte - meines Wissens nach - dann von maximal 6, sonst von maximal 12 Völkern erstellt werden. Für das Gesundheitszeugnis wird - zumindest in meinem Kreis - dann an einem geeigneten Termin noch eine Untersuchung der Bienenvölker auf klinische Symptome der Amerikanischen Faulbrut notwendig.

    Ich möchte die IF-Leser aus dem Freistaat Sachsen auf das amtliche Monitoring zur Amerikanischen Faulbrut im Freistaat aufmerksam machen. Im Zeitraum vom 01.02.2019 bis 31.12.2022 sollen mit diesem Programm alle Bienenstände einmal auf Amerikanische Faulbrut beprobt werden. Je nach Saison können Gemüll- oder Futterkranzproben dafür genutzt werden. Mit der Probennahme werden Bienensachverständige beauftragt. Für die so durchgeführte Beprobung entstehen dem Imker/Bienenhalter keine Kosten.

    Die diesbezügliche Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung der Landesdirektion Sachsen ist beispielsweise unter folgender Adresse veröffentlicht:

    lds.sachsen.de/bekanntmachung/?ID=14731&art_param=810

    Seuchenfreiheit bzw. frühzeitige Erkennung von Seuchenquellen ist im ureigensten Interesse von Imkern bzw. Bienenhaltern. Mich würden Erfahrungen von anderen Programmen interessieren.


    Steht die Imkerschaft geschlossen zum Faulbrut-Monitoring oder ist sie dazu gespalten?

    Dass im Beitrag 8 geäußerte stärkere Verkleben von langen Zanderohren kann ich nicht feststellen. Dabei setze ich allerdings voraus, dass die Zarge eine Metallauflageschiene/Rutschschiene mit ausreichend Abstand hat. Nach unten erfolgt nur schmal mit der Rutschschiene ein Verkitten. Ggf. erfolgt ein Verkitten zur Außenwand. Nach oben sehe ich in dem von mir genutzten System ein Verkitten mit der Auflageleiste des Absperrgitters, die auch gleichzeitig Verrutschsicherung ist. Damit ist hier die Breite der Auflageleiste des Absperrgitters (im Holzrahmen) maßgebend. Ansonsten ist der Beespace eingehalten. Für die Verklebungsfläche der Ohren auf guten Rutschleisten spielt somit die Länge der Ohren keine Rolle.

    Ein starkes Verkitten tritt an den Ohren in Nuten auf. Dieses Konstruktionsprinzip gibt es in vielen Hinterbehandlungsbeuten.
    Die größte Verklebungsfläche dürften aber durchgehende Hoffmann-Seiten bieten.
    Als Konsequenz der schön langen Ohren ergibt sich aber der Nachteil einer größeren Kältezone.

    Eine Wabe Zander 1,5 kann durch anrödeln einer Zanderwabe 0,5 an einer Zanderwabe 1,0 erstellt wird. Das sehe ich als Vorteil des Maßes Zander 1,5. Natürlich müssen an dem dazu verwendeten Zanderrähmchen 0,5 die Ohren abgeschnitten werden. Dem so zusammen gesetzten Rähmchen fehlen übrigens 7 mm in der Höhe, was aber unkritisch ist. So etwas macht man ohnehin nur in Einzelfällen.

    Leider muss ich von den vorangegangenen Beiträgen bestätigen, dass die Angebotsvielfalt von Zander 1,5 geringer als Zander-Dadant ist. Wagner Imkertechnik will beispielsweise keine Polystyrol-Wärmeschiede in Zander 1,5 bauen.
    Sollten Zander 1,5-Honigwaben entstanden sein, obwohl diese Größe nicht dafür gedacht ist, wird zum Ausschleudern ein sehr großer Schleuderkorb in einer sehr großen Schleuder benötigt.