Beiträge von Lindenhonigimker

    14 kg im Futtereimer scheint bei Südzucker - nicht aber bei allen Imkereibedarfshändlern - ausverkauft zu sein. Die 14 kg ApiInvert im Kanister sind Abfüllungen eines Imkereibedarfshändler. Bei der professionellen Etikettierung im Vorschaubild hatte ich im ersten Moment an Werksabfüllung gedacht.

    Den Ausgangsbeitrag reflektierend möchte ich erwähnen, dass ein Imkereibedarfshändler neuerdings 14 kg ApiInvert im Kanister anbietet. Im B2B-Bereich von Südzucker finde ich diese Abpackung allerdings nicht. Dort scheint es derzeit ApiInvert nur abgefüllt im 2,5 kg-Portionspack und im 1,3 t Container zu geben.

    Ich danke für den im Beitrag 381 verlinkten Artikel. Den im Beitrag aus dem Artikel gezogenen Schlussfolgerungen muss ich aber energisch widersprechen.


    Im Artikel steht, dass die ELISAs (Enzyme-linked immunosorbent assay) am Institut für Virologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien für drei relevante Bienenviren (DWV, SBV und ABPV) entwickelt werden. Insofern können die Proben von rall0r auch nicht so untersucht worden sein. Wenn man sich die Preisliste vom LIB (Länderinstutut für Bienenkunde) ansieht, dann dürfte klar sein, dass es PCR-Analysen sind. Im Veterinärbereich wird für PCR meist weniger, als in der Humanlabordiagnostik verrechnet. Dennoch wird man sich als Imker die Ausgabe überlegen. Der Preis ist übrigens auch abhängig von der Anzahl der PCR bzw. der Anzahl der untersuchten Viren.

    Da ich gerade mein Entdecklungsgeschirr erneuern will, habe ich mir aus diesem Thema herausgelesen, dass das Entdecklungsgeschirr folgende Eigenschaften haben sollte:

    • Wabenablage zum Entdeckeln aus Draht, damit sie sich nicht so breitflächig in die Wabe eindrückt.
    • Abstreichmöglichkeit für die Entdecklungsgabel.
    • Ausreichende Fläche. Bei mir sind die Honigwaben mittlerweile 420 x 220 mm oder 420 x 110 mm groß, theoretisch wäre auch zusätzlich 420 x 337 mm denkbar.

    Mit solch einem Entdecklungsgeschirr aus DDR-Zeiten habe ich lange Zeit gearbeitet. Leider ist es nicht aus Edelstahl und entspricht damit nicht meinen Ansprüchen.


    Habt Ihr eine Empfehlung für mich, gern auch per Konversation.


    Wenn das Gesundheitszeugnis im Oktober ausgestellt wird, läuft es im Juli aus. Um mit einem Gesundheitszeugnis durch die Saison zu kommen, will man es lieber zeitig im neuen Jahr erstellt bekommen.

    Der Beitrag #14 hat mich veranlasst meine modifizierten Rähmchen nachzumessen. Sie sind – wie von Bienenweber ausgewiesen – oben und an den Seiten 28,5 mm breit. Mit den 7,5 mm Pilzkopfnägeln komme ich auf den 35 mm Abstand zwischen den Mittelwänden. Bei 10 dieser Zander-Rähmchen verbleibt in die Hohenheimer Beute etwas Platz, den ich beiderseits des Baurahmens gebe. 11 solcher Zander-Rähmchen passen aber keinesfalls in die Hohenheimer Zargen.

    Für die Imgut-Futtertaschen finde diesen Spielraum über die 35 mm übrigens auch hilfreich.

    Da die 7,5 mm Pilzkopfnägel gern korrodieren, setze ich im Gegensatz zu den Rähmchen an der Zarge 7 mm Holz-Abstandshalter von den Zschopautaler Imkern ein.

    Was macht Ihr mit den Völkern während der Blühspritzung im Raps? In einem heutigen Vortrag eines Landesamtes habe ich gehört, dass am Tage der Blühspritzung die Fluglöcher geschlossen waren. Insbesondere bei sonniger Aufstellung habe ich Bedenken.

    In der heutigen Radiosendung "Expertenrat: Imkern und Wildbienenpflege" von MDR SACHSEN wurde der Stv. Vorsitzende vom Imkerverein Chemnitz 1874 e.V. interviewt. Dirk Liesch, der auch durch seinen Bienen und Imkerei MOOC (Massive Open Online Course) bekannt sein dürfte, antwortet zum Einstieg in die Imkerei und zu Wildbienen.


    Unter

    https://www.mdr.de/sachsenradio/audio-1707876.html

    sind die Interviewpassagen zum Anhören zusammen geschnitten bereit gestellt.

    Die Königinnenabsperrgitter mit Rahmen für Hohenheimer Beuten (520 mm x 420 mm) vom Imkereibedarf Bienenweber liegen nach unten auf Höhe der Brutraumzarge. Mit den Zargen, die den Beespace oben haben, liegen diese somit richtig. Dies wird erreicht, weil die Verrutschsicherung (Leiste) das verzinkte Metallabsperrgitter fixiert.

    Nach oben werden circa 7 mm spezifiziert.

    Die Kompatibilität mit den Hohenheimer Beuten vom Bergwinkel Imkereibedarf habe ich nicht geprüft.

    Die genannten Königinnenabsperrgitter nutze ich ausschließlich mit Hohenheimer Zargen vom Imkereibedarf Bienenweber.

    Das im Ausgangsbeitrag abgebildete Gerät kenne ich zwar nicht, möchte aber auf das Schaltungsprinzip, wie es bei TPW (Technisch-Physikalische Werkstätten Thalheim) vor der Wende typisch war, hinweisen. Für regelbare Kleinspannung war üblich einen Sparstelltransformator und einen Trenntrafo in Kaskade zu schalten. Der Sparstelltransformator hat die Spannung geregelt und der Trenntrafo die galvanische Trennung realisiert. Aktuell finde ich bei der Thalheimer Transformatorenwerke GmbH aber auch Trennstelltransformatoren. Dies würde ich aber in dem historischen Gerät nicht erwarten. Aus dem im Beitrag #2 schon empfohlenen e-check wird bekannt, ob die galvanische Trennung in ausreichenden Maß gegeben ist.

    Im Beitrag #124 “ist nicht hinnehmbar, wenn der NABU sich an Kommunen oder andere wendet und diese auffordert Wanderimker fernzuhalten.” Ich möchte alle Imker und Imkerinnen ermuntern mit Ihren Vereinen sich bei entsprechenden Satzungsvorhaben der Städte und Gemeinden mit einzubringen.

    Wie sich der NABU beim Maßnahmenkatalog zum Schutz von Wild- und Honigbienen in Leipzig einbringt, zeigt er unter:

    Im Punkt M 2.7.a) steht: “Durch die hohe Individuendichte bei Honigbienenvölkern sowie den weiten Flugradius muss das Aufstellen von Honigbienenvölker (Nutztier) in Schutzgebieten mit einem Radius von mindestens 3 km um das jeweilige Schutzgebiet grundsätzlich untersagt werden.“

    Weiter geht es mit: “b) Eine Genehmigung zum Aufstellen von mehr als 15 Honigbienenvölkern für Wanderimker ist nach dem Abblühen der Linde zu versagen bzw. sollte erst nach Schaffung eines umfangreichen Angebotes an spätblühenden Nahrungsflächen ausnahmsweise gestattet werden können.

    c) Es ist die Einführung eines Imkereischeins analog zu Jagd- und Angelschein wünschenswert, das Gesundheitszeugnis als alleiniger Befähigungsnachweis ist nicht ausreichend.

    d) Um Konkurrenzen und Krankheitsübertragungen (auch Verflug, Räuberei und Reinvasion Varroamilbe) vorzubeugen, sollte ein GIS gestütztes Imkereikataster angelegt werden und die Imkerei entsprechend der genannten Maßgaben (Schutzgebiete, Imkereidichte, Trachtflächen) reguliert werden können.“