Beiträge von Lindenhonigimker

    Die Aussage vom Beitrag #41, dass im Beitragsbescheid 2020 der Sächsischen Tierseuchenkasse die 12-stellige Registriernummer nach Viehverkehrsverordnung nicht eingetragen ist, kann ich bestätigen. In der Tierbestandsmeldung ist sie hingegen zusätzlich zur Tierseuchenkassen-Nummer (TSK-Nummer) eingetragen. Sie wird dort mit “Registriernummer” bezeichnet.


    Im Freistaat Sachsen muss diese Registriernummer immer mit der 14 beginnen. Die Schlüssel für die anderen Bundesländer findet man beispielsweise beim Wikipedia-Artikel Amtlicher Gemeindeschlüssel.


    Im Onlinezugang des Tierhalters bei der Sächsischen Tierseuchenkasse steht diese Nummer auf allen Seiten links oben und wird mit “Reg.Nr. nach ViehVerkV (VVVO)” bezeichnet. In diesem Onlinezugang findet man diese Nummer auch unter dem Reiter “Adressdaten”. Dieses Feld ist mit “Registriernummer nach ViehVerkV” beschriftet.


    Im Untersuchungsauftrag (z. B. für Futterkranzproben) an die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen soll diese Nummer unter “Betriebs-Registriernummer nach VVVO” eingetragen werden.


    Im “Antrag zur Abrechnung der Aufwandsentschädigung für Bienensachverständige (BSV) bei der Sächsischen Tierseuchenkasse” müssen diese Nummern vom Imker und vom BSV auch eingetragen werden. Die Felder nennen sich “Reg-Nr. nach VVVO”...


    In den Veterinärämtern werden diese Nummern auch als HIT-Registriernummern bezeichnet. HIT steht für Herkunftssicherungs- und Informationssystems Tier (HI-Tier).

    Schön, dass im Beitrag 17 auf die Seite zur epidemiologischem Situation des Aethina tumida (Kleiner Beutenkäfer) in Italien verlinkt wurde. Diese Informationen weisen für 2019 aber nicht nur einen befallenen Bienenstand in Kalabrien, sondern auch einen in Sizilien auf.


    Weiterhin möchte ich auf die Information “Der Kleine Beutenkäfer - Aethina tumida” vom Friedrich-Löffler-Institut aufmerksam machen. Unter FLI-Zusatzinfo habe ich die Version mit dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Freiburg verlinkt.


    Zur trügerischen Hoffnung, dass es ihm bei uns zu kalt sei, verweise ich auf folgenden Abschnitt der eben benannten Information: “Könnte sich der Kleine Beutenkäfer in den Lebensräumen Mitteleuropas etablieren?” unter “2. Der Kleine Beutenkäfer – eine Bedrohung für die Bienenzucht in Europa?”

    Hallo Katha,


    auch ich möchte Dir mein herzliches Beileid zum Ableben Deines Vaters aussprechen.


    So wie das Bild mit durchhängender Traube und der Futterverbrauch aussieht, hat Dir Dein Vater starke Völker hinterlassen.


    Meist wird gesagt, dass einem Bienenvolk wenigstens 3 kg Futter/Honig verbleiben soll. Nach Deinen Gewichtsangaben ist somit bei vielen Völkern eine Fütterung angesagt.


    Ab etwa 10°C nehmen mir meine Bienen Futtersirup ab. Nach dem Wetterbericht für die Ortenau scheinen mehrere Tage diese Bedingung gut zu erfüllen. Ich gebe den Futtersirup in kleinen Mengen, meist circa 1 Liter. Diesen habe ich zuvor etwas angewärmt. Das Futter gibt man derzeit bienennah. Es kann beispielsweise unter die Traube geschoben werden. Ich habe hingegen eine Öffnung in der Abdeckung erstellt, wo ich den Schrägaufstieg eines BienoPlast-Futtertroges hingesetzt habe. Wegen dem steht noch eine Halbzarge auf der Brutraumzarge. Im Bereich der Bienentraube und auf dem Futtertrog befindet sich etwas Dämmmaterial.


    Von Futtertaschen, Schalen und Futtertrögen mit Senkrechtaufstieg rate ich für die Notfütterung ab, da in Kältephasen die Bienen verklammt auf dem Boden zurück bleiben. Selbst bei eingesetzter Aufstiegshilfe kann das passieren.


    Prinzipiell ist zur Sirupgabe auch ein aufgelegter Futterbeutel mit einzelnen Einstichstellen üblich. Dieses Verfahren kann auch mit einem Twist off-Glas realisiert werden. Hierbei werden in den Deckel Löcher gestochen. Das gefüllte Glas wird dann mit Deckel nach unten auf das Volk gesetzt.


    Zum Anlocken lege ich eine Futterspur. Außerdem lockt der Lichteinfall beim Auffüllen die Bienen an.


    Futterteig ist etwas einfacher dem Bienenvolk zu reichen.


    Herstellen kann man ihn auch selbst. Staubzucker, etwas Wasser und in der Regel auch etwas Honig werden dazu verknetet. Bitte keinen fremden Honig verwenden, da dort Sporen der Amerikanischen Faulbrut enthalten sein können.


    Einfach ist auch das Zuhängen von Futterwaben. Auch hier gilt wegen der Amerikanischen Faulbrut Vorsicht vor Fremdmaterial. Auch von Futterwaben aus verstorbenen Völkern nimmt man in der Regel Abstand.


    Ich wünsche viel Erfolg bei der Auslenzung.


    Die Imkerei hat viele Facetten und ist immer wieder interessant. Ich wünsche viel Freunde an der Imkerei.

    Im Titel dieser Diskussion geht es auch um die von Imkermeister Jürgen Binder vertretene Betriebsweise. Ich möchte deshalb darauf hinweisen, dass im Programm des 18. Imkertages in Naitschau am 01.03.2020 ab 13:30 Uhr der Fachvortrag

    „Imkern im angepassten Brutraum“ von Imkermeister Jürgen Binder ausgewiesen ist.


    Hier ist das Programm veröffentlicht. Der erste Fachvortrag beginnt 10:00 Uhr und wird vom Fachberater für Bienenzucht Christian Dreher zu „Varroatoleranz in der Bienenzucht“ gehalten.


    Der Eintritt zum Imkertag mit den beiden genannten Fachvorträgen ist ohne Entgelt und ohne Anmeldung möglich. Zeitiges Erscheinen sichert gute Plätze.

    Zu der Ausgangsfrage dieses Themas möchte ich meine positiven Erfahrungen aufschreiben. In einem Teil meiner Völker habe ich Mittelwände Zander 1,5 mit der Chargennummer W036/2018 und der Produktionsnummer 2124.2MX8 in den Jahren 2018 und 2019 ausbauen lassen. Sie sind gut ausgebaut wurden und das Brutbild darauf sah ebenfalls gut aus. Für die bevorstehende Saison habe ich in dieser pestizidfrei zertifizierten Qualität nachgekauft. Geliefert wurde die Chargennummer W036/2018 diesmal mit der Produktionsnummer 0822.2MX8. In beiden Fällen hat das Wachssiegel die Nummer 1566.

    Das Bild hinter dem Link zeigt, dass man in der Sommersaison Ableger in Kartons halten kann. Bitte die Lüftungsgitter nicht vergessen. Diese Kartons haben vor dem Ersteinsatz einen Leinöl-Anstrich bekommen. An den Kartons sieht man teilweise Abnagungen der Bienen. Diese Bienenwohnungen gibt es meines Wissens nach nicht im Zander-Format. Bodenleisten und Thermofolien sind Anpassungen der Imkerei. Ob es das Blechdach als Handelsware gibt, weiß ich nicht.

    Ich gehe davon aus, dass der französische Erwerbsimker Didier Delecroix in seinem Vortrag beim 10. Weimarer Bienensymposium auch zu diesem Teil seiner Imkerei informiert.

    Standortdaten bzw. -karten der Bienenstände sind in der Zusammenarbeit mit kooperationsbereiten Landwirten bzw. Pflanzenschutz-Dienstleistern sehr hilfreich.

    Zur Erstellung gehört auch die Einwilligung des jeweiligen Imkers zur Listung seiner Bienenstände. In dieser Einwilligung sollte man sich auf den Zweck der Erhebung beschränken. Dadurch ergibt sich auch eine enge Beschränkung der Personen, die Zugriff auf diese Daten haben.

    Weitere Arbeitszeit kostet übrigens die laufende Aktualisierung.

    Nach den Vorlesungen beim Weimaer Bienensymposium sollte noch etwas Zeit für persönliche Gespräche sein. Gibt es da einen Treffpunkt für Imkerforumsmitglieder?

    In den Vorjahren verlagerten sich nach den Vorlesungen die Diskussionsrunden in das jeweils nächste Hotel. Diesmal soll wohl im Tagungssaal auch nach den Vorlesungen der Caterer noch verkaufen. Außerdem gibt es in der Nähe noch zwei Gaststätten, wovon zumindest eine ausreichend lang geöffnet hat.

    Im Beitrag 67 steht die Frage nach einem Rezept für den Verzehr von Drohnenbrut.


    In der MDR-Fernsehsendung Hauptsache gesund wurde vor längerer Zeit die Herstellung und Darreichung von Drohnenmadensaft vorgestellt. Im Gegensatz zu den bisherigen Beiträgen dieses Themas wird er aus junger Drohnenbrut gewonnen.

    Noch bis 02.08.2019 ist dieser Beitrag in der ARD Mediathek unter folgendem Link verfügbar:

    ARD Mediathek

    In der MDR Mediathek steht dieser Beitrag unter:

    MDR Mediathek

    Im Informationsmaterial zur Hauptsache gesund-Sendung vom 08.08.2013 finden sich auf Seite 3 die Erläuterungen in Textform.

    MDR.de

    Ich habe Drohnenmadensaft als Zugabe in Organgensaft bisher nicht probiert.

    Einen allgemeinen Hinweis auf Drohnenmadensaft gibt es übrigens im Imkerforum schon unter folgender Adresse:

    Imkerforum.de

    In der NDR-Fernsehsendung DAS! am 19.07.2019 18:45 Uhr war Torben Schiffer zu Gast. In der Sendung wird auch das private Imkermuseum von Heinz-Günter Eggers – dessen Schwerpunkt die Korbimkerei ist – vorgestellt.

    Die Sendung steht in der NDR-Mediathek unter:

    NDR-Mediathek

    Wer nur das Imkermuseum sehen möchte findet diesen Beitrag hier beim NDR:

    NDR-Mediathek

    In den Beiträgen 4, 8 und 13 dieses Themas wird dankenswerterweise erläutert, dass das Wärmebrett den geschiedeten Bereich abdecken soll. Im Bereich hinter dem Schied soll ausreichend Drahtboden für den Luftaustausch offen bleiben.

    Obwohl die Bienentraube dadurch Windböen nicht direkt ausgesetzt ist, gehe ich davon aus, dass der Futterverbrauch gegenüber einem geschlossenen Boden steigt.

    Was muss bei dieser Aufstellart eingefüttert werden? Gegenüber meiner früheren Überwinterung in im Verbund stehenden Hinterbehandlungsbeuten habe ich bei frei stehenden Holzmagazinen bereits bei geschlossenem Boden einen höheren Winterfutterverbrauch. Meine Bienen stehen auf knapp 400 m und erleben die Frühjahrsblüte meist eine Woche später, als die in tiefer gelegenen sächsischen Gebieten.