Beiträge von Lindenhonigimker

    Nach den Vorlesungen beim Weimaer Bienensymposium sollte noch etwas Zeit für persönliche Gespräche sein. Gibt es da einen Treffpunkt für Imkerforumsmitglieder?

    In den Vorjahren verlagerten sich nach den Vorlesungen die Diskussionsrunden in das jeweils nächste Hotel. Diesmal soll wohl im Tagungssaal auch nach den Vorlesungen der Caterer noch verkaufen. Außerdem gibt es in der Nähe noch zwei Gaststätten, wovon zumindest eine ausreichend lang geöffnet hat.

    Im Beitrag 67 steht die Frage nach einem Rezept für den Verzehr von Drohnenbrut.


    In der MDR-Fernsehsendung Hauptsache gesund wurde vor längerer Zeit die Herstellung und Darreichung von Drohnenmadensaft vorgestellt. Im Gegensatz zu den bisherigen Beiträgen dieses Themas wird er aus junger Drohnenbrut gewonnen.

    Noch bis 02.08.2019 ist dieser Beitrag in der ARD Mediathek unter folgendem Link verfügbar:

    ARD Mediathek

    In der MDR Mediathek steht dieser Beitrag unter:

    MDR Mediathek

    Im Informationsmaterial zur Hauptsache gesund-Sendung vom 08.08.2013 finden sich auf Seite 3 die Erläuterungen in Textform.

    MDR.de

    Ich habe Drohnenmadensaft als Zugabe in Organgensaft bisher nicht probiert.

    Einen allgemeinen Hinweis auf Drohnenmadensaft gibt es übrigens im Imkerforum schon unter folgender Adresse:

    Imkerforum.de

    In der NDR-Fernsehsendung DAS! am 19.07.2019 18:45 Uhr war Torben Schiffer zu Gast. In der Sendung wird auch das private Imkermuseum von Heinz-Günter Eggers – dessen Schwerpunkt die Korbimkerei ist – vorgestellt.

    Die Sendung steht in der NDR-Mediathek unter:

    NDR-Mediathek

    Wer nur das Imkermuseum sehen möchte findet diesen Beitrag hier beim NDR:

    NDR-Mediathek

    In den Beiträgen 4, 8 und 13 dieses Themas wird dankenswerterweise erläutert, dass das Wärmebrett den geschiedeten Bereich abdecken soll. Im Bereich hinter dem Schied soll ausreichend Drahtboden für den Luftaustausch offen bleiben.

    Obwohl die Bienentraube dadurch Windböen nicht direkt ausgesetzt ist, gehe ich davon aus, dass der Futterverbrauch gegenüber einem geschlossenen Boden steigt.

    Was muss bei dieser Aufstellart eingefüttert werden? Gegenüber meiner früheren Überwinterung in im Verbund stehenden Hinterbehandlungsbeuten habe ich bei frei stehenden Holzmagazinen bereits bei geschlossenem Boden einen höheren Winterfutterverbrauch. Meine Bienen stehen auf knapp 400 m und erleben die Frühjahrsblüte meist eine Woche später, als die in tiefer gelegenen sächsischen Gebieten.

    Unter

    Erfahrungen-mit-Wärrmebrett-nach-Hans-Beer

    hat Bienen.Bertl dazu eine schöne Bilddokumentation erstellt. Ich vermute, dass dafür Sperrholz genutzt wurde. Bienen-Ruck weist zu seinen Wärmebrettern 4 mm Stärke aus.

    Das Sperrholz würde ich mit Leinöl lasieren. Die Leinöl-Qualität 2.Pressung reicht völlig.
    Ich selbst nutze Gemüllunterlagen aus 0,5 mm dicken Kunststoff. Diese haben leider durch ihr geringes Gewicht den Nachteil, dass sie bei gezogener Schublade aufgeweht werden. Ich prüfe deshalb den Bau von Sperrholz-Wärmebrettern.
    Zu Hinterbehandlungsbeuten wurde mir berichtet, dass auch Windeln aus Glas verwendet werden.

    Bei Kälte, insbesondere bei Frost strebt die Bienentraube nach oben, da dort bei geschlossener Beute die Wärme kaum abströmt. Wenn der Königin durch das ASG der Weg zu den oberen Waben versperrt wird, kann dies lebensgefährlich für sie sein.

    Es ist sehr zu begrüßen sich als Imker mit der Bienengesundheit zu beschäftigen.

    Vorträge dazu werden von Bieneninstituten, Imkerschulen, Verbänden, Vereinen, Imkereihändlern, Tierseuchenkassen und weiteren staatlichen Stellen angeboten. Teilweise gibt es deren Vortragsfolien und Videos im Netz. Außerdem gibt es auch Lehrvideos und entsprechende Fachliteratur.

    Insbesondere in Wanderwaagen, aber auch in Bienenhäusern wurden Hinterbehandlungsbeuten an den ungedämmten Seitenwänden gern zusammen geschraubt. Dadurch sollen sich keine Spalte zwischen den Beuten bilden. So kommt die Abwärme dem Nachbarvolk zu gute.


    Heutige Hinterbehandlungsimkereien nutzen oft zwei übereinander stehende Beuten als Vier-Raum-Beute.


    Bei älteren doppelwandigen Seiten dürfte eine Verschraubung der Beuten unwahrscheinlich sein. Die Beuten haben durch die größere Holzmasse ein sehr hohes Gewicht. Manchmal kleben sie auch durch die Farbe aneinander fest.


    Eine Fassade vor der Beutenfront ist untypisch. Mir fällt dazu das von Imker Mirko Seidl in Kranichfeld rekonstruierte „Immenheim" ein.