Beiträge von Ralf Adams

    Halo Stylex ,

    wenn Du zwischen Futterzarg und Bienensitz eine Leerzarge machst und auf dem Bienensitz eine Folie legst, die passend breit umgeschlagen ist, dass noch Platz für den Aufstieg bleibt, bauen die in der Regel nicht oder wenig.

    Das Bauen ist ja der Versuch, den Raum des Bienensitzes zu füllen. Ist der Abstand zwischen Bienensitz und Futterquelle aber zu groß, wird das nicht mehr als Teil des Bienensitzes gesehen, und es unterbleibt auch das Versiegeln mit Propolis, da dies der Versuch ist, den Bienensitz abzudichten.

    Natürlich gibt auch bei dieser Methode immer wieder Völker, die sich einfach nicht an den Plan halten ;)


    Wie machst Du das sauber?

    1. Falls im Wachs Futter eingelagert ist, aufkratzen und wie oben beschrieben den Bienen anbieten. Das sollten die umtragen.

    2. Kästen außen lagern und wenn es richtig schön kalt ist, lassen sich die Wachsbauten und das Propolis rechts leicht abkratzen.


    Liebe Grüße, Ralf

    Moin,


    Ich habe jeweils einmal beim Hausarzt und beim Hautarzt angefragt ob es möglich ist einen Allergietest auf Bienengift....


    Glückauf

    Ich habe beim Allergologen ohne Probleme einen Test machen können. Habe in dem Zusammenhang gleich ein komplettes Screening machen lassen, da ich auch Heuschnupfen habe.

    Ist aber schon 20 Jahre her; vielleicht haben sich die Gebührenrichtlinien seit dem diesbezüglich geändert.

    Dass "die Alten" es auch ohne Refraktometer gewusst haben, ob der Honig einen zu hohen Wassergehalt hat, will ich in der Allgemeinheit bezweifeln. Tatsächlich konnte man früher oft nur "Langnese-like" Honig unbedenklich längere Zeit angebrochen im Schrank lassen. Warum hat der sich wohl in den 70gern so durchgesetzt? Weil die auch damals schon ein ziemlich gutes Qualitätsmanagement hatten. Der niedrige Preis alleine war es nicht.

    Ich kann mich gut daran erinnern, dass wir oft nichtleere Honiggläser weggeschmissen haben, da sie gährig waren. Auch wurden wir von unseren Eltern angehalten, dass Glas schnell zu leeren - in deren Augen war Honig in geöffneten Gläsern wohl eher eine verderbliche Ware.

    Ich will damit nicht bestreiten, dass es auch echte Naturtalente oder gute Beobachter gab, die das recht gut abschätzen konnten, aber die Mehrzahl der Honige hatten wohl einen zu hohen Wassergehalt.

    Ich würde höchstens einen symbolischen Preis zahlen. Schließlich tust Du denen einen Gefallen und nicht umgekehrt. Im Gegenteil, diese Völker kosten Dich in diesem Jahr noch viel Zeit (Volk 1) und Geld (Behandlung und Futter). Ganz zu schweigen von dem fehlenden Gesundheitszeugnis.

    Da solltest Du ruhig selbstbewusst bleiben.

    Hallo Elmue,
    ich habe im Sauerland ein Bienenhaus von meinem Schwiegervater geerbt und es ist wie immer, es gibt Vor- und Nachteile.

    • Wichtigster Vorteil ist - zumal ich diesen Stand nur nach längerer Anfahrt betreuen kann - Du bist wetterunabhängiger. Du kann fast immer die Kisten öffnen, um zu tun, was Du tun musst. Desweiteren ist alles schön trocken. Die Kisten sind nicht nass oder rutschig und gerade bei Holz macht das ein Menge aus. Adieu Blechdeckel!
    • Nachteil: Grundsätzlich - und das ist ein Naturgesetzt - das Bienenhaus ist zu klein, sowohl als Materiallager als auch für besetzte Beuten. Ständig eckt man rigendwo an und muss sich verrenken. Besonders das Jonglieren mit vollbesetzten Beuten oder Honigräumen ist oft eine Belastung für den Rücken (in der Annahme, dass Du keine Hinterbehandlungsbeuten dort aufstellen willst), zumal die Türbreite immer schön sparsam bemessen wurde. Auch finde ich es sehr schade, wenn durch Unachtsamkeit oder weil es sich nicht verhindern lässt, Jungbienen auf den Boden fallen. Standig tritt man drauf und Auffegen und Zurücktragen bringt auch nicht so viel.

    Ich könnte im Sauerland auch ohne, aber weil es da ist, nutze ich es halt, würde mir aber nicht extra eines bauen.

    Ok, danke für die Meinungen und Tipps. Nach WFLP würde ich jetzt versuchen, dass Verfahren am Stand wie folgt durchzuführen:

    1. Sammelbrutableger mit etwas mehr ansitzenden Bienen als sonst. Kontrolle am nächsten Tag, ob noch genügend Bienenmasse vorhanden ist.
    2. Wiederholtes Weiselzellenbrechen.
    3. Am 7. Tag Einhängen des Zuchtoffs.
    4. Kurz vor Schlupf: Auflösen des Sammelbrutablegers auf Ablegerkästen mit einer schlupfreifen WZ. Ableger 10-20m vom ursprünglichen Standort entfernt und überschüssige WZ in Mini+ mit Kunstschwarm.
    5. Nach einem Tag wieder Kontrolle, ob genügend Bienenmasse in den Ablegern vorhanden ist.

    Habe ich irgendwo einen Denkfehler oder könnte das so klappen?


    Übrigens: Ablegerbildung bzw. Weiselnachschaffung ist für mich kein nice to have, sondern integraler Bestandteil meiner Betriebsweise. Das kann/will ich nicht wegen der Faulbrut aufgeben, gerade weil ich nicht dazukaufen kann. Am Samstag wird die Futterkranzprobe gezogen und vielleicht hat das schlechte Wetter der letzten Wochen ja auch was Gutes. Vielleicht hat sich die AFB dadurch nicht so stark im Bezirk verbreitet wie bei gutem Flugwetter.

    Hallo zusammen, ich habe das Problem, dass ich nicht wie üblich meine Ableger bilden kann, da ich im Faulbrutsperrbezirk liege. Aus dem gleichen Grund, kann ich mir auch nicht einfach neue Weiseln/Ableger bestellen. So gehe ich normalerweise vor:

    1. Sammelbrutableger bilden
    2. Umlarven (Nicot) und in den Sammelbrutableger
    3. Solange wie möglich in Sammelbrutableger belassen
    4. Kurz vor oder nach dem Schlupf in Ablegerkästen (Mittelwand, Futterwabe, Bienenmasse) umsiedeln und auf einen entfernten(!) Stand bringen.
    5. Nach erfolgreicher Begattung wieder zurück(!) zum Heimatstand

    Gibt es ein Verfahren, dass ich Ableger am selben Stand einrichten kann? Mit Sicherheit, oder?

    Vielen Dank, Ralf

    Hallo Zusammen,

    vielen Dank für die hilfreichen Tipps. Ich werde in Zukunft die Kartons aufbewahren, um die Rückläufer darin zu lagern. So einfach und naheliegend, dass es schon fast peinlich ist.

    Tatsächlich hatte ich auch noch Euro-Kisten; diese sind jetzt erstmal dem Großteil der Gläser gefüllt und gut verstaut.


    BTW: Bochum ist aufgestiegen :)

    Hallo Zusammen,

    die Frage mutet vielleicht ein wenig trivial an, aber wie organisiert ihr eigentlich die Lagerung der zurückgebrachten Honiggläser? Ich blockiere damit jedes Jahr auf's neue meine Arbeitsflächen, bis mir der Kragen platzt und ich irgendwie aufräume, d.h. alles in eine "Ecke" wammse. Zur Abfüllung werden die Gläser dann wieder herausgekramt und gespült.


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    Wie macht ihr das? Habt ihr angepasste Regale, Kisten oder habt ihr auch so eine "Ecke"?
    Die Frage ist ernst gemeint, da ich nun einfach zu viele Honig verkaufe und damit auch Gläser wiederbekommen, als dass ich so weiter machen könnte.

    Vielen Dank, Ralf