Beiträge von Ralf Adams

    Hallo Elmue,
    ich habe im Sauerland ein Bienenhaus von meinem Schwiegervater geerbt und es ist wie immer, es gibt Vor- und Nachteile.

    • Wichtigster Vorteil ist - zumal ich diesen Stand nur nach längerer Anfahrt betreuen kann - Du bist wetterunabhängiger. Du kann fast immer die Kisten öffnen, um zu tun, was Du tun musst. Desweiteren ist alles schön trocken. Die Kisten sind nicht nass oder rutschig und gerade bei Holz macht das ein Menge aus. Adieu Blechdeckel!
    • Nachteil: Grundsätzlich - und das ist ein Naturgesetzt - das Bienenhaus ist zu klein, sowohl als Materiallager als auch für besetzte Beuten. Ständig eckt man rigendwo an und muss sich verrenken. Besonders das Jonglieren mit vollbesetzten Beuten oder Honigräumen ist oft eine Belastung für den Rücken (in der Annahme, dass Du keine Hinterbehandlungsbeuten dort aufstellen willst), zumal die Türbreite immer schön sparsam bemessen wurde. Auch finde ich es sehr schade, wenn durch Unachtsamkeit oder weil es sich nicht verhindern lässt, Jungbienen auf den Boden fallen. Standig tritt man drauf und Auffegen und Zurücktragen bringt auch nicht so viel.

    Ich könnte im Sauerland auch ohne, aber weil es da ist, nutze ich es halt, würde mir aber nicht extra eines bauen.

    Ok, danke für die Meinungen und Tipps. Nach WFLP würde ich jetzt versuchen, dass Verfahren am Stand wie folgt durchzuführen:

    1. Sammelbrutableger mit etwas mehr ansitzenden Bienen als sonst. Kontrolle am nächsten Tag, ob noch genügend Bienenmasse vorhanden ist.
    2. Wiederholtes Weiselzellenbrechen.
    3. Am 7. Tag Einhängen des Zuchtoffs.
    4. Kurz vor Schlupf: Auflösen des Sammelbrutablegers auf Ablegerkästen mit einer schlupfreifen WZ. Ableger 10-20m vom ursprünglichen Standort entfernt und überschüssige WZ in Mini+ mit Kunstschwarm.
    5. Nach einem Tag wieder Kontrolle, ob genügend Bienenmasse in den Ablegern vorhanden ist.

    Habe ich irgendwo einen Denkfehler oder könnte das so klappen?


    Übrigens: Ablegerbildung bzw. Weiselnachschaffung ist für mich kein nice to have, sondern integraler Bestandteil meiner Betriebsweise. Das kann/will ich nicht wegen der Faulbrut aufgeben, gerade weil ich nicht dazukaufen kann. Am Samstag wird die Futterkranzprobe gezogen und vielleicht hat das schlechte Wetter der letzten Wochen ja auch was Gutes. Vielleicht hat sich die AFB dadurch nicht so stark im Bezirk verbreitet wie bei gutem Flugwetter.

    Hallo zusammen, ich habe das Problem, dass ich nicht wie üblich meine Ableger bilden kann, da ich im Faulbrutsperrbezirk liege. Aus dem gleichen Grund, kann ich mir auch nicht einfach neue Weiseln/Ableger bestellen. So gehe ich normalerweise vor:

    1. Sammelbrutableger bilden
    2. Umlarven (Nicot) und in den Sammelbrutableger
    3. Solange wie möglich in Sammelbrutableger belassen
    4. Kurz vor oder nach dem Schlupf in Ablegerkästen (Mittelwand, Futterwabe, Bienenmasse) umsiedeln und auf einen entfernten(!) Stand bringen.
    5. Nach erfolgreicher Begattung wieder zurück(!) zum Heimatstand

    Gibt es ein Verfahren, dass ich Ableger am selben Stand einrichten kann? Mit Sicherheit, oder?

    Vielen Dank, Ralf

    Hallo Zusammen,

    vielen Dank für die hilfreichen Tipps. Ich werde in Zukunft die Kartons aufbewahren, um die Rückläufer darin zu lagern. So einfach und naheliegend, dass es schon fast peinlich ist.

    Tatsächlich hatte ich auch noch Euro-Kisten; diese sind jetzt erstmal dem Großteil der Gläser gefüllt und gut verstaut.


    BTW: Bochum ist aufgestiegen :-)

    Hallo Zusammen,

    die Frage mutet vielleicht ein wenig trivial an, aber wie organisiert ihr eigentlich die Lagerung der zurückgebrachten Honiggläser? Ich blockiere damit jedes Jahr auf's neue meine Arbeitsflächen, bis mir der Kragen platzt und ich irgendwie aufräume, d.h. alles in eine "Ecke" wammse. Zur Abfüllung werden die Gläser dann wieder herausgekramt und gespült.


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    Wie macht ihr das? Habt ihr angepasste Regale, Kisten oder habt ihr auch so eine "Ecke"?
    Die Frage ist ernst gemeint, da ich nun einfach zu viele Honig verkaufe und damit auch Gläser wiederbekommen, als dass ich so weiter machen könnte.

    Vielen Dank, Ralf

    Es gibt in Bochum einen zweiten Sperrbezirk: https://www.bochum.de/Presseme…brut-der-Bienen-errichtet


    Die genauen Sperrgebietsgrenzen sind stand 21.05. noch nicht festgelegt, aber bei einem 1km-Radius wäre ich um 600m außerhalb.

    Update: Ich bin innerhalb des Sperrbezirks. Habe jetzt das Schreiben erhalten. Hoffentlich wird meine FKP negativ ausfallen; bitte Daumen drücken.


    Falls der betroffene Imker hier mitliest: Ich wünsche Dir, dass Du noch sanieren kannst und nicht abschwefeln musst.


    Liebe Grüße, Ralf

    ich weiß ist ein sehr alter Beitrag, wollte aber mal Fragen ob man ein Dampfwachsschmelzer mit Waschsoda reinigen kann, oder welches mittel sonst gut ist um es schnell wieder Sauber zu

    Ich bin da zweistufig vorgegangen. Das Meiste habe ich mit einem augelösten Spültab abbekommen. Hartnäckigen Schmier dann mit Brennspiritus (im Freien arbeiten!).
    Liebe Grüße

    Ralf

    Sollte dem so sein, werde ich kommendes Jahr wieder so verfahren, zumindest an den weit entfernten Außenständen wo ich nicht öfter als nötig hin möchte.

    Kurze Zusammenfassung, falls es wen fürs kommende Jahr interessiert. Kurz und hat knapp: Hat gut funktioniert.

    Hallo Llecter ,

    ich wäre an Deinen MAQS-Erfahrungen interessiert. Mit wurde vor Jahren - als die eingeführt wurden - im Verein heftigst wegen Berichten über Völkerverluste davon abgeraten. Gerade aber der letzte sehr heiße Sommer hat mir wenige Tage für den Liebig-Dispenser gelassen und so denke ich darüber nach, in diesem Jahr die MAQS zu verwenden.