Beiträge von Sloveig

    In der heutigen Zeit sind tausend Sachen in Online Kursen erlernbar. Selbst die Fragebogen für den Führerschein erlernt man heute nicht mehr stundenlang in der Fahrschule, sondern per App auf dem Handy. Wenn man dann nur noch für einen Prüfungstermin irgendwo hin muss, wo man mit 150 anderen Einsteigern gleichzeitig eine Stunde lang ein paar Fragen beantworten muss, dann ist das ohne Probleme realisierbar.

    Es geht hier ja nicht nur um die Theorie sondern auch um praxiswissen. Und da ist regionaler, Vorortunterricht besser. Lässt sich später nur schwer in nen Fragebögen pressen, da manche Dinge von Region und zu Region und je nach Wetter und Jahresverlauf bzw. der Mondphase unterschiedlich ist.


    Mondphase deswegen, da mein Imkerpate immer zu Ostern den Honigraum aufsetzt und der ist immer 40 Tage nach Karneval welcher immer x Wochen nach dem ersten Vollmond im Jahr ist, falls jemand ein Fragezeichen überm Kopf deswegen hat.

    Ich habe noch den 2 tägigen Kurs 2014 offline gemacht,

    aktuelle Angebote - 1 Tag online ohne Honigverkostung- wo bleibt da der Spaß ?

    2 Tage Vollzeit? Bei uns waren es 5 Abende a 4 Stunden im Jahresverlauf von April bis Juni. Also völkerentwicklung von Auswinterung bis zum Schleudern des Honigs Live dabei sein und mit anfassen.

    Also gegen Kurse und Bücher, YouTube usw. hab ich nichts. Hab ich alles mitgenommen was bei uns angeboten wird um einzusteigen, auch den DIB-Kurs, den ich nur gemacht habe weil ich DIB-Gläser im Rücklauf hatte und sie ungern nicht verwenden wollte. Aber ich hab mich vorher schon jahrelang mit dem Gedanken getragen und er ließ sich nicht unterkriegen. Aber man kann keinem hinter die Stirn schauen.

    Wer seinen Honig verschenkt, der sollte in der Tat einen Imkerführerschein machen, denn dem fehlt gabz offensichtlich der Respekt vor der Leistung seiner Bienen

    Und wenn ich ihn an einen guten Freund zum Geburtstag oder einen Arbeitskollegen zur Beförderung verschenke? Oder soll ich den Honig dafür lieber kaufen gehen? So pauschal kann man das halt auch nicht sagen.

    Im Grunde erschließt sich mir nicht ganz, was so ein Imkerführerschein bringen soll. Die interessierten Neulinge - bin ich im Vierten Jahr immer noch Neuling ?- nehmen dann halt an diesem Kurs auch noch Teil, aber es ist nicht garantiert, dass das das erste, vielleicht auch noch das zweite Jahr übersteht. Dann müsste der Preis für einen solchen Kurs so gestaltet sein, dass er weit über dem von Biene und Beute und dem ganzen anderen Arbeitsmaterial liegt, die man zu Anfang braucht, damit sich der Neuling überlegt, ob es sich für den Preis überhaupt noch lohnt.


    Ich habe im Imkerkurs, der bei uns vom Verein her stattfindet, nicht wirklich viel Neues gelernt, als das, was ich mir bereits vorher angeeignet habe. Allerdings sind dann im Nachhinein, bei der Arbeit an den Bienen doch noch eine Reihe an Fragen aufgetaucht - tut es übrigens noch immer -, sodass mein Imkerpate wohl mittlerweile denkt, wie tief das Loch sein muss, in dem ich verschwinden muss, um endlich still zu sein.

    Und er möchte Vorschläge um in diese Richtung weiter zu gehen und was da sinnvoll erscheint ...


    Wenn ich z. B. aufgrund einer Hobbyimkerei immer wieder mit hobbybedingten vermeidbaren Blessuren auf der Arbeit auftauche oder gar krankgeschrieben werde, kann es mir auch untersagt werden. Ich musste es sogar wegen Gewinnerzielungsabsicht ab dem ersten verkauften Glas melden. Ich meine da jetzt nicht Finanzamt- oder Gewerberechtlich sondern gemäß unserem tariflichen Arbeitsrecht in meinem Berufsbereich.

    Stylex Warum nicht gleich einen Entdeckelungstisch? Bei den angestrebten Mengen musst du den auch weniger häufig leeren und es können allein daran schon zwei Leute arbeiten zusätzlich zum Platz um bereits entdeckelte Waben einzuhängen während die Schleuder noch arbeitet. Das eine Geschirr das du scheinbar schon hast ist dann Reserve falls mal ne dritte Person dazu kommt.

    Gemäß dem Fall, dass du dann noch eine kleine Stereoanlage aufstellst und Musik abspielst, muss noch die GEMA informiert werden. Ganz egal, ob die Veranstaltung ordnungsgemäß bei deiner zuständigen Kommunalbehörde gemeldet ist oder nicht. Denn dann spielst du Musik in einem öffentlichen Raum aus, und das ist gebührenpflichtig. Denn du hast hier keinen eng eingegrenzten Personenkreis gezielt in deine privaten Räumlichkeiten eingeladen sondern überlässt es der Nachbarschaft im Allgemeinen, ob sie kommen möchte oder nicht. Und dabei kann nicht ausgeschlossen werden, ob dieser Kreis sich im Laufe des Tages noch vergrößert.

    Und ob du das offiziell von Amtes wegen anmelden musst, kann dir nur dein Ordnungsamt beantworten. Das kann nämlich von Gemeindesatzung zu Gemeindesatzung unterschiedlich geregelt sein. Was du dann im Einzelnen weiter beachten musst, kann dir auch nur deine kommunale Ordnungsbehörde sagen, gerade weil es im Detail etwas anders geregelt sein kann.

    Wie lange wohnst du denn schon in der Nachbarschaft? Vielleicht einfach mal ein paar Leute zu Kaffee und Kuchen oder zum Grillen einladen und jedem als Willkommensgeschenk ein Probiergläschen auf den Teller stellen.

    Die Bude einrennen werden sie dir dann anschließend zwar nicht unbedingt, aber es gibt dann bestimmt welche, die immer wieder kommen.