Beiträge von Sloveig

    Und er möchte Vorschläge um in diese Richtung weiter zu gehen und was da sinnvoll erscheint ...


    Wenn ich z. B. aufgrund einer Hobbyimkerei immer wieder mit hobbybedingten vermeidbaren Blessuren auf der Arbeit auftauche oder gar krankgeschrieben werde, kann es mir auch untersagt werden. Ich musste es sogar wegen Gewinnerzielungsabsicht ab dem ersten verkauften Glas melden. Ich meine da jetzt nicht Finanzamt- oder Gewerberechtlich sondern gemäß unserem tariflichen Arbeitsrecht in meinem Berufsbereich.

    Stylex Warum nicht gleich einen Entdeckelungstisch? Bei den angestrebten Mengen musst du den auch weniger häufig leeren und es können allein daran schon zwei Leute arbeiten zusätzlich zum Platz um bereits entdeckelte Waben einzuhängen während die Schleuder noch arbeitet. Das eine Geschirr das du scheinbar schon hast ist dann Reserve falls mal ne dritte Person dazu kommt.

    Gemäß dem Fall, dass du dann noch eine kleine Stereoanlage aufstellst und Musik abspielst, muss noch die GEMA informiert werden. Ganz egal, ob die Veranstaltung ordnungsgemäß bei deiner zuständigen Kommunalbehörde gemeldet ist oder nicht. Denn dann spielst du Musik in einem öffentlichen Raum aus, und das ist gebührenpflichtig. Denn du hast hier keinen eng eingegrenzten Personenkreis gezielt in deine privaten Räumlichkeiten eingeladen sondern überlässt es der Nachbarschaft im Allgemeinen, ob sie kommen möchte oder nicht. Und dabei kann nicht ausgeschlossen werden, ob dieser Kreis sich im Laufe des Tages noch vergrößert.

    Und ob du das offiziell von Amtes wegen anmelden musst, kann dir nur dein Ordnungsamt beantworten. Das kann nämlich von Gemeindesatzung zu Gemeindesatzung unterschiedlich geregelt sein. Was du dann im Einzelnen weiter beachten musst, kann dir auch nur deine kommunale Ordnungsbehörde sagen, gerade weil es im Detail etwas anders geregelt sein kann.

    Wie lange wohnst du denn schon in der Nachbarschaft? Vielleicht einfach mal ein paar Leute zu Kaffee und Kuchen oder zum Grillen einladen und jedem als Willkommensgeschenk ein Probiergläschen auf den Teller stellen.

    Die Bude einrennen werden sie dir dann anschließend zwar nicht unbedingt, aber es gibt dann bestimmt welche, die immer wieder kommen.

    Lieber Hagakure,

    ich erlebte das Gegenteil. Vor zwei Jahren verkaufte der Edeka meinen 5,50€ Honig für 7,50€. Dann flog ich raus weil die 4,99 Anbieter, Meißen, Fürstenreform billiger im Einkauf waren.

    Ich erlebe so etwas auch schon häufiger bei anderen Produkten. Nicht nur Lebensmittel. Dann bekommt ein Supermarkt oder Discounter es nicht mehr für den Preis, weil der Produzent nicht mitspielt, aber anstatt den Preis im Laden um einige Cent nach oben anzupassen, wird dieses Produkt gleich ganz aus dem Sortiment genommen - dem Kunden zuliebe.

    Auf der anderen Seite stehen mittlerweile in einigen Supermärkten die sogenannten Regionalecken, in denen man einige Lebensmittel aus der Region kaufen kann.
    Es ist halt eine nicht ganz so schöne Diskussion, aber ich sehe im Supermarkt oder Discounter jedes Mal, wenn ich dort bin, Leute, die sich erst über die Tierhaltung im Allgemeinen aufregen, dann aber "ja" schön brav zum Käse oder zum Fleisch in der Kühleinheit greifen, weils billiger ist und anschließend draußen mit ner großen Markenkarosse fortfahren, mit der sie gerade mal so auf die drei Parkplätze kamen, auf denen sie es geparkt haben.

    Selbst einige Imkern bei mir vor Ort verkaufen ihren eigenen Honig zu den ortsüblichen Preisen, gehen dann aber hin und kaufen den günstigeren für den Eigenbedarf ein, obwohl er daheim umsonst im Keller zu haben ist.

    Bei den Beutenböden einer Werkstatt, bei der ich die meisten meiner Beutenteile bestelle, gibt es mit jedem Boden zwei Fluglochkeile (für vorn und hinten - hier wegen der Windel). Auf der einen Seite befindet sich ein kleiner Bogen, groß genug für 7 oder 8 nebeneinander laufende Bienen, wenn dieser Keil nach unten gedreht ist. Nimmt man hier noch eine halbe Pappe von ner aufgebrauchten Toilettenpapierrolle, kann man diese soweit einengen, dass nur noch ein bis zwei Bienen nebeneinander durchlaufen können.

    Hallo Leute,


    ich greife mal wieder ein altes, aber bereits bestehendes Thema auf, weils mir von der Überschrift her passend erscheint.


    Heute habe ich von einer Kundin diesen Honig mit dem Kommentar zurückerhalten, dass er Schimmel angesetzt hat. Dies würde man besonders an dem mentholartigen Aroma erkennen und der übrige Geschmack wäre ihr viel zu intensiv als dass es anders sein könnte. Ebenso würde die weiße Schaumschicht auf dem Honig auf Schimmel hindeuten.

    Jetzt ist es aber so, dass ich vor einigen Wochen, als ich ihn geschleudert habe, ihn für sie direkt aus der Schleuder durch das übliche doppelte Fein-/Sieb abgefüllt habe, er aber seitdem in ihrem Regal etwas ruhen konnte. Also fand keine Abschöpfung der Schwebeteilchen durch mich statt. So dunkel wirkt er derzeit, weil er noch immer recht flüssig ist. Der übrige Honig in Eimern aus der Schleuderung ist allerdings schon sehr am kristallisieren. Der Wassergehalt nach Messung mit drei Refraktometern im Mittel liegt bei 16,5%.


    Mittlerweile hab ich es auch von einem weiteren Imker verkosten lassen, der das Aroma zwar als intensiv im Vergleich zu einem Blüten- oder Sommerhonig, aber noch immer im Normalbereich für eine Spättracht (wie Linde, die in der Zeit vor der Schleuderung viel im Flugkreis der Bienen blühte) hielt. Besonders vom Geschmack her erinnert er mich ein wenig an Mentholzigaretten (was den Mentholgeschmack betrifft) und etwas aber nicht übermäßig fruchtig, aber stärker als bei Blütenhonigen.

    Wie erklärt man da jemandem, der felsenfest auf gebildeten Schimmel besteht, wenn man dieser Person höflich erklärt, dass je nach Blütengattung oder Laus der Geschmack von vornherein intensiver sein kann und im Honig durch Schleudern enthaltene Wachspartikel kein Schimmel ist, da dieser bei diesem Wassergehalt nicht entstehen kann?

    Was bedeutet hier marktüblich? Bezogen auf den Honig. Sie haben es für 4,99 € ausgestellt, und dann durch eine Angebotsaktion zu einem niedrigeren Preis verkauft. Wenn Lebensmittel immer zu einem marktüblichen Preis verkauft werden würden - damit auch beim Urerzeuger etwas übrig bleibt, dann kann man das hier auch auf Milch, Fleisch, Obst, Gemüse usw. ausdehnen. Das Problem ist hier nicht nur der Honig (hier DIB), sondern ein generelles.

    Somit wären wir bei einer marktüblichen Handlungsweise. Und einem scheinbaren Problem in der gesamten Landwirtschaft, was die Preisgestaltung und zum Teil auch die Haltungsweisen in anderen Bereichen der Landwirtschaft betrifft.