Beiträge von Schillbee

    Wir haben nun schon gut 75% verkauft und damit sorge viele Kunden enttäuschen zu müssen wenn wir in 2 Monaten keinen Honig mehr haben. Was habt ihr für Erfahrungen zu dem Absatz über das Jahr.

    Danke und Gruß

    Markus

    Da werdet ihr wohl wie so viele andere, vor allem auch berufliche Imker, NACH kaufen müssen. Ist ne gängige Praxis im Imkermarkt und ich kann bestätigen, dass das reibungslos funktioniert. Dem Hartmut sei Dank!

    Jedenfalls erspart mir der Imkermarkt das Vermarktungsproblem. Bin noch voll berufstätig, stehe nicht gern auf Märkten rum, habe Haus, Garten, Frau, Bienen zu versorgen und bald sogar noch Enkel :) Da sollte man Prioritäten setzen.

    Interessant! Da war keine Brut oder umgebaute leere Zellen mittig im Brutnest (Buckelbrut) ?? Oder irgendwelche Reste von Weiselzellen?

    Im Oktober sollte das Wintervolk eigentlich fertig sein. Wäre ich jetzt auch ratlos.

    Ich muss gestehen, so spät im Jahr hatte ich, zumindest mir bewusst, noch kein weiselloses Volk. Ob die dann komplett ausziehen und auf ein anderes Volk oder den Nachbarn fliegen, wer weiß?! Ansonsten vielleicht CCD. Varroa scheint mir dagegen (wenn wirklich ohne Brut) unwahrscheinlich.

    Der Strang biegt stark in Richtung "Rassissmus unter Imkern" ab, finde ich.

    Zu meiner Zeit in BaWü habe ich schon mal 3 Imkerlein in heilloser Flucht bei ner Zuchtstoffentnahme (ohne Rauch)aus einem reinrassigen Carnicavolk in die Garage flüchten sehen. Und dann der Brüller: das Tor ging nicht gleich zu!!!


    Es gibt zur Zeit mit hoher Wahrscheinlichkeit nur eine, von Menschen "gemachte" Rasse, welche nachweislich mit der Varroa klar kommt. und das ist die "Hausmeisterbiene"!:) Ich nenn die afrikanisierte oder Killerbiene manchmal so.

    Kann man ja schon fast ne Verschwörung hinter vermuten, wenn der Hausmeister vom Institut ohne Kenntnis von Bienen sich genötigt fühlt die Absperrgitter von den Fluglöchern zu entfernen, ist aber ne andere Geschichte. Verschiedenen Links nach greift diese Biene die Varroa vor Allem direkt an. Jedenfalls soll das Brutausräumverhalten nebensächlich sein. Einem Film nach, den ich unlängst gesehen habe soll die Aggressivität der afrikanisierten B. stark gesunken sein. Im Film haben sie in Sommerkleidung ohne Schleier nur mit etwas Rauch einen Schwarm eingeschlagen.

    Trotz der aktuellen Sanftmut soll die Varroa kein Problem darstellen und wird auch weder bekämpft noch erfasst.

    Bin eigentlich durch gewesen.

    Aber wenn Du als Imker schon nicht glaubst, dass die Winterbiene niemals nich hungern darf, wundert mich bei den Vets das eigentlich nicht mehr.

    Glaubs oder lass es. Die Biene hat danach einen Klapps weg!!!:!:

    Die Bude hat sich links etwas gesetzt, deshalb die wunderschönen Diagonalrisse.

    Das solltest Du erstmal abklären (lassen) bzw. der Ursache auf den Grund gehen. Beim Einbau von Fensterstürzen kann man sich ja gleich noch um die Risse kümmern.

    :) Was glaubst Du was die Vets auf die Meinung irgendeines Bieneninstitutes geben?! Ist leider so. Der allein entscheidet wie und was. Wenn der verhungerte Bienen sehen will.....

    Bezüglich Zeitpunkt hat ein betroffener Imker Ende September schon mal gesagt bekommen, dass knapp 4 Wochen vorher auch so verfahren wurde.


    Dasselbe trifft ja nun auch auf die Impfung zu, oder nicht?

    Der entscheidende Unterschied: Die Impfung rettet Brut, befähigt sie, AFB-Sporen der Vernichtung zuzuführen (aktiver Selbstschutz), Antibiotika nicht (eingeschränkter Passivschutz mit Resistenzgefahr).

    Mal ein Bild: die geimpften Völker in einem (fiktiven) Sperrgebiet werden kontrolliert (Futterkranzprobe) und sind teilweise positiv. Bei Öffnung werden teilweise Faulbrutzellen festgestellt. Ist ja trotz Impfung möglich und steht auch so im Artikel.

    Also wie verfährt Deiner Meinung nach der Vet, wenn noch keine Ausnahme für geimpfte Völker im Gesetz verankert ist? Und das mit einer totalen Impfpflicht die Faulbrut ausrotten, ist auch nicht zu erwarten, denn Sporen kommen immer wieder neue rein.

    Ich habe das einmal mit ansehen dürfen und hoffe inständig, dass es meine Bienen niemals trifft.

    Aber was solls! Ich denke das Thema ist für mich jetzt durch. :)

    ...Hungerschwarmverfahren...Man kann sich vorstellen, wieviel % da noch auswintern, wenn teilweise die Fetteiweispolster runter gehungert sind.

    Bei der Kunstschwarmsanierung geht es nicht darum, ddie Fetteiweißpolster abzuhungern, sondern nur der unverdaute Honigvorrat soll vollständig von erwachsenen Bienen verstoffwechselt und so die AFB-Sporen von den Bienen selbst unschädlich gemacht werden.

    Ja sicher! Erzähle das bitte manchen Vets! Da muss der Boden des Kastens durchgängig mit vor Hunger gestorbenen Bienen bedeckt sein, bevor die Freigabe kommt. Das wird bei jedem Volk separat festgestellt. In jedem Falle werden vorhandene Fettpolster reduziert. Deshalb sollte man dies nicht vor dem Winter machen. Warst Du schon mal bei so was dabei?

    ...man könnte ja auch örtlich begrenzt und im Bedarfsfall statt rettungswürdige Völker zu töten wie in der Ex-DDR Antibiotika zulassen.

    Die Antibiotika können gegen die Dauerform der AFB (Sporen) nichts ausrichten, nur gegen die Vermehrungsform ("Stäbchen"). Und genau deswegen gibt es so oft den AFB-besporten Honig aus Ländern, in denen die AFB mit Antibiotika "behandelt" wird. Antibiotika verdecken das AFB-Problem nur, sind aber keine Lösung, auch nicht örtlich begrenzt.

    Dasselbe Trifft ja nun auch auf die Impfung zu, oder nicht?

    Antibiotika würden aber im Gegensatz, zum direkten Töten der Völker sowie der Sanierung zur UNZEIT, was ja fast ner Tötung entspricht, Die Völker wenigstens vorerst retten und Zeit gewinnen für ne spätere Sanierung.

    Hm? Bist du durch ein Zeitloch aus dem letzten Jahrhundert hier reingefallen?

    Stimmt, seit da habe ich schon Bienen. Mit einigen Unterbrechungen seit 1986.


    Außerdem schrieb ich was von sanieren.


    Die erkrankten Völker werden wie vorher abgetötet oder saniert um die Infektionsquelle zu liquidieren.

    Die entsprechende Frage verkneif ich mir jetzt.


    Man kann "rettungswürdige Völker" problemlos auch ohne Impfung und ohne Antibiotika retten. Nennt sich z.B. "Offenes Kunstschwarmverfahren".

    Kunstschwarmverfahren dürfte das eigentlich nicht heißen! Sondern richtigerweise Hungerschwarmverfahren. Und hier stimmen wir fast überein: wenn unsere amtstollen Vets dieses Verfahren unmittelbar mit winterbereiten Völkern im September/Oktober durchführen lassen, weil die Testreihen so lange gedauert haben. Man kann sich vorstellen, wieviel % da noch auswintern, wenn teilweise die Fetteiweispolster runter gehungert sind.

    Auch ich bin gegen das Töten von Völkern. Außer wenn es sich wirklich nicht umgehen lässt. Wer einmal von Faulbrut zusammengebrochene Völker gesehen hat, weiß wovon ich rede. Hier hat man das Problem, dass der Bien ein Superorganismus / Tiergesellschaft ist und damit das einzelne Individuum/Bienenlarve trotz Impfung krank werden kann. Gut, vielleicht gibt es dann keinen dramatischen Verlauf mehr und man kann alle Völker retten.

    Aber so weit ist es ja noch nicht. Und man könnte ja auch örtlich begrenzt und im Bedarfsfall statt rettungswürdige Völker zu töten wie in der Ex-DDR Antibiotika zulassen.

    Nachtrag: Außerdem lese ich nichts von einer 100%igen Wirksamkeit auf die Brut!

    Das bedeutet die Faulbrut bricht aus, wird also klinisch und muss bekämpft werden!

    Das bedeutet auch dass wir hier eigentlich über ungelegte Eier reden, falls das so stimmt.

    Eine Erhöhung des AFB-Risikos für ungeimpfte Völker durch die Impfung bzw. durch die bloße Nachbarschaft geimpfter Völker erscheint mir deshalb nicht gegeben.

    Da muss ich Dir leider widersprechen.

    Die ungeimpften Völker werden nach wie vor durch die Sporen krank, sterben oder müssen saniert werden. Die geimpften Völker reduzieren ja die Sporenzahl nicht, sie werden (angeblich) nur nicht krank. Die Sporen sind nach wie vor im Honig und verbreiten sich durch Räuberei. Die erkrankten Völker werden wie vorher abgetötet oder saniert um die Infektionsquelle zu liquidieren. Oder es gibt dann eine Impfpflicht! Ein Plus für die Impfindustrie. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

    Damit gibt es keine Nachbarschaft im Falle der teilweisen Impfung.

    Sorry, das ist wohl mein Widerspruchsgeist, welcher das ausgelöst hat.

    Also zurück zum Thema.

    Ohne den Ausgangslink übersetzt und gelesen zu haben, fallen mir gleich mehrere Einwände gegen eine Impfung des Bienenvolkes/ der einzelnen Bienen/ der Bienenlarven (???) ein. Das Bakterium wird von Sporen übertragen und diese wiederum sind im Honig infektiös. Die Sporen dürften per irgendwelcher Impfung nicht angreifbar sein. Also die Infektionsquelle wird nicht angegriffen und auch die Infektionskette wird nicht durchbrochen. Selbst bei der I.-kette gibt es ja schon reichlich Diskussion. Honig über Räuberei ist soweit klar. Aber WOHER kommt denn ständig der infizierte Honig in ständig neuen Infektionsherden ??

    Das kann letzten Endes NUR ausländischer Honig sein, welcher in trachtloser Zeit in allen möglichen Quellen gefunden wird. Reste von Importhonig in Papierkörben bis Müllcontainern. Aber ich "schwiff" kurz ab! :) (Zitat: Olaf)


    Wie will man erfolgreich impfen?! Einen neuen Stoff langzeit in den Sozialmagen der Biene einbringen. Denn Impfen bedeutet trotz vorhandener Infektionsmöglichkeiten KEINE Erkrankung und dies bei gestiegener Sporendichte, siehe Vorgenanntes. Ungeimpfte Völker würden mit Sicherheit an Faulbrut erkranken! Die Impfindustrie reibt sich insgeheim schon die Hände!

    Ich kann mir nicht helfen, aber schon der Gedanke, noch nicht mal bis zum Ende gedacht, ist solch ein Unsinn...