Beiträge von Schillbee

    Nichts tun! Alles OK! Bei einer bestimmten Menge (Winter-) Bienen wird der Brutofen ausgemacht! Jetzt da brutfrei schonend (bei mir OS) behandeln und auf Zielgewicht bringen. Wenn das Zielgewicht bereits stimmt, ist alles in Butter.:)

    Außer, dass man dann nicht mit seinen superstarken Völken prahlen kann, finde ich keinen.

    Wieso kann man das dann nicht?! Muss man halt aufmachen und dann Bilder machen... Und was heißt hier "Prahlen"? Man darf doch zeigen was man hat.

    Zum Beispiel den Idealzustand!


    Lasst mehr Bilder sprechen!:)

    Nimm mir das bitte nicht übel, aber sowas improvisiert man gelegentlich mal. Aber auch da ist das schon nicht richtig und der Versuch, einen Mangel salonfähig zu machen. :) Stimmt es hinter dem Flugloch brauchst Dir um Sonderformen von Fluglochkeilen keine Sorgen mehr zu machen. Das beginnt aber viel früher im Jahr.

    Dann sieht es so aus wie in #74.:thumbup:

    so schnell geht das aber nicht mit dem Vererben.

    Und wenn, dann sind noch Gene aus längst vergangenen Zeiten da, nur nicht angeschaltet.

    So genau kenn ich mich da nicht aus. In der Genetik soll es ja so ein bisschen einen Streit um das sogenannte Erbgedächtnis geben. Links dazu muss ich leider schuldig bleiben.

    Die Wespenkönigin, welche vielleicht einen hohen Kältewiderstand hat und Nahrung in irgendeiner Form vorfindet, wird eventuell keine Winterstarre halten und gleich wieder ein Nest gründen. Geht das gut vererbt sie diese Eigenschaft an ihre Kinder. Aber offensichtlich müsste noch viel passieren bevor in unseren Breiten auch im Winter genügend Nahrungsangebot von jagdbaren Insekten ständig vorhanden ist. Ich sag immer, solange wir die Palmen noch rein nehmen müssen...;)

    Einmal etwas kleckern beim Füttern reicht schon, und ein Volk Ist absolut chancenlos.


    Gruss

    Ulrich

    Dann war es kein "Volk" im Sinne von stark und überwinterungsfähig.

    Ich kleckere leider laufend.:(


    War gerade bei meinen Summsies und bin wieder mal echt angetan. Richtig voll von den Dreizargern bis zu den ehemaligen Einwabenablegern, welche jetzt auch auf 2 proppevollen Zargen sitzen. Die Hohen Böden hängen durchweg voller Bienen und alles schaut auch gesund aus. Das heißt, es sind keinerlei flugunfähige Bienen irgendwo auf dem Rasen zu sehen. Dazu passend haben die Wespen auch kaum Interesse an den Bienen. Das kenn ich auch anders in manchen Jahren, da gab es die Hüpfer und richtige Wespenangriffe auch auf die starken Völker mit Balgereien am Flugloch. Meiner Meinung nach kam das durch den höheren Anteil geschädigter/verendeter Bienen und den dadurch bedingten Geruch, der die Wespen rasend macht.

    Heuer dagegen habe ich bei den Dreizargern noch nicht mal mit dem Behandeln angefangen. Ich bin zwar auf die Unterschiede zwischen den Völkern im Umgang mit Varroa und Co. scharf, aber nicht böse, wenn ich mal nichts vorfristig machen muss.^^

    Die Nester werden dann auch nach dem Zyklus leer sein. Nur die begatteten Königinnen werden teilweise anfangen keine Winterruhe mehr zu halten. Haben sie damit Erfolg, vererben sie diesen Vorteil weiter. Aber vielleicht kommt alles anders und es wird wieder kälter, wer weiß ;)

    Volk, das ohne Brut ist. Noch ein bisschen verdeckelt aber alles im Schlüpfmodus.

    Jetzt habe ich eine Weiselprobe gemacht und die Bienen haben alles rausgeräumt bis auf die verdeckelten die mit drauf waren.

    Das Volk ist super sanftmütig, sehr stark und auf zwei Bruträumen DNM.

    Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist eine Weisel drin. Deshalb Weiselprobe negativ.

    Wenn das Volk wirklich sehr stark ist, kann es sein, dass bereits deutlich mehr Winterbienen als "benötigt" aufgezogen wurden. Die alte Weisel wurde bereits auf (Winter-) Diät gesetzt und ihre letzte Brut ausgeräumt. Die Weiselprobe dann gleich mit! Sollte still umgeweiselt worden sein, hat die neue eventuell keine Freigabe bekommen oder ihre Brut wird gleich wieder ausgefressen(Weiselprobe gleich mit). Ich hatte schon 2 Weiseln in einem sehr starken Volk ohne offene Brut mitten im August. Sie waren auf der gleichen Wabe. Hatte zuerst die Junge gesehen und auf der Gegenseite war die Gezeichnete.


    Also kurze Rede langer Sinn. Schätze mal das Alles i. O. ist bei Deinem Volk.

    Vorausgesetzt, der Großteil des Winterfutters ist bereits drin.

    Die Entfernung von 1,3 km ist etwas dürftig aber da helfen schon die genannten Methoden...

    Genau. Und kurz nach dem 1. Ausflug, so es denn überhaupt einen Winter gegeben hat welcher ein dringendes Abkoten erfordert, ist eine Distanz von 1,3 km noch Rückflug sicher, würde ich mal meinen.;)

    Oh sorry, habe vergessen zu antworten.

    Die leeren Zellen sahen tatsächlich aus wie gerade feucht gewischt. Was hat das zu bedeuten?

    Das bedeutet die Königin wurde erfolgreich begattet, gerade fett gefüttert und zeitgleich die vorgesehene Brutfläche besonders intensiv geputzt und eingespeichelt.

    Ich habe jetzt heute nochmal reingeschaut und tatsächlich viele Stifte (auf 2 Waben Seiten ein recht großes Feld) gesehen. Sieht so aus als hätten sie eine Königin die gerade angefangen hat zu legen.

    Da ist höchstwahrscheinlich eine drin und es laufen die Vorbereitungen.

    Na also, Vorhersage bestätigt. :)

    Futter ist auf jeden Fall für den Moment genug drin (ca 4kg)

    Jetzt kommt es darauf an, was Du machen willst.

    Variante 1: Volk im September auflösen und ein Altvolk umweiseln

    Variante 2: Volk eigenständig weiterlaufen lassen

    In beiden Fällen muss JETZT die Varroa raus, denn das war ja eine Brutscheune.

    Puh, das geht gar nicht, der Schleuderraum voller Wespen! Da müsst Ihr dringend was tun. Und wenn es anfangs nur provisorisch ist hilft der Spruch vielleicht: " Mit Silikon und Schaum kann man ganze Häuser bauen".:)

    Ich nutze jetzt einen auf Wohnstandard hergerichteten Kellerraum, da ich leider kein Bienenhaus mehr habe. Aber früher habe ich auch diesen Kampf geführt. Alles sichtbare abgedichtet und die bereits eingedrungen Wespen erschlagen. Es gibt nur solange neue Wespen, bis man jedes einzelne Löchlein erwischt hat. Den Kampf gewinnt man eigentlich und hat dann Ruhe.

    Nee, im Ernst: Ich fragte ja nach den Erfahrungen bezgl. Imker2Imker beim Imkermarkt Verkauf.

    Habe ich. Letztendlich waren die Erfahrungen immer positiv.


    Zum Preis wurde es hier ungefähr auf den Punkt gebracht.

    bevor du es an einen Großhändler verschenkst, lieber Eimerweise an andere Imker, da bekommst dann fürs Kilo den Preis wie fürs 500gr Glas.

    Ist zwar ein herber Preisverlust. Man muss aber die Arbeit und die Kosten sehen, eh der Honig im Glas zum Verkauf steht, zuzüglich Werbungs- / Verkaufskosten (Anlieferung, Standgebühr usw.) Da kommt einiges zusammen. Unterm Strich habe ich einen größeren Batzen Geld in der Hand bei überschaubaren Kosten-, Zeit- und Arbeitsaufwand. Der viel kleinere Verkauf über Strasse geht bei mir im Alltag unter.