Beiträge von Schillbee

    Ah ich weiss was wirklich schuld ist an diesem Missverständnis! Das ist die Legende vom Umtragen. Das bedeutet mindestens 30% Verlust. Erst Verdünnen mit Wasser, dann aufnehmen, einlagern in andere Zellen und wieder Eindicken !

    Das wird häufig vergessen. Das machen die Bienen nicht mehr in einem Wintermonat. Davor muss es kontrolliert werden und ggf. von Hand korrigiert werden.

    Das sind dafür aber zu wenig.

    Ein Futterabriss setzt zudem voraus, dass die Bienen in Brut sind. Ich sehe aber gar keine Brut.

    lies bitte noch mal durch, was er gemacht hat. Zu spät 2 Völker einfach aufeinander gesetzt. Die resultierende Bienentraube hatte nicht in allen WG in ihrer Ausdehnung gleichmässig und an der selben Stelle ausreichend Futter. Mal ist keins da, mal ist es wo anders oder auf der Futterwabe waren nie Bienen. Was verstehst Du da nicht, alle Bilder oben zeigen es doch.

    Ein anderer Vergleich der das gut beschreibt ist ein Fichtenwald als Monokultur gepflanzt wo der Waldbauer den schützenden Waldsaum entfernt. Jeder Sturm schlägt eine größere Bresche bis das ganze Waldstück hobs geht.

    Bei den Bienen 3 WG haben noch eine geringe Überlebenschance. Mit nur 2 WG ist es bald ohne Hilfe tot.

    Bienen verhungern schnell, in einer sehr kurzen Zeit.

    Stimmt so nicht. Das Futter geht am Binensitz langsam zu Ende bzw. es kann immer weniger herangeschafft werden. Das kann, von wärmerer Witterung unterbrochen, durchaus Tage und sogar Wochen gehen, wenn der Sitz nicht aktiv Richtung Futter verändert wird. Manchmal sieht man in den WG`s verunglückte Reste von Bienentrauben, wenn sie das tun. Tun sie das nicht, fallen inaktive Bienen die ganze Zeit ab und sterben unten im Boden.

    Siehe Bild 1 oben.


    Der Totenfall hat mit Hunger nichts zu tun.

    Mit Sicherheit doch. Das beweist meiner Meinung nach das Bild 2.

    Hier stecken noch Bienen im Zentrum der Resttraube in den trockenen Zellen, das Winterfutter war eventuell zu wenig, aber mindestens falsch plaziert.

    Siehe oben meinen Beitrag.

    Im Spätsommer habe ich aus diesen beiden Völkern noch jeweils einen Kunstschwarm gebildet und dafür standbegattete Buckfast Königinnen besorgt.

    - Die Kunstschwärme sind recht träge, kaum was los am Flugloch

    Klar doch. Buckies zeigen erst dann ihre (vorhandene) Stärke, wenn es was zu tun gibt. Die müssen nicht erst wie die Carnika brüten auf Teufel komm raus. Was wollen die jetzt draußen tun ?!


    Aber die Vorschreiber haben schon Recht!

    Zweifelsohne die erste DURCHSICHT im Februar!!!

    Das ist immer die Gefahr, wenn man einfach nur aufsetzt. Das bleiben u. Umständen 2 Wintersitze. Im Oktober ist das auch zu spät. Da ist schon Winter bei mir. Seit Anfang Oktober letzten Jahres sind meine gestern das erste Mal wieder geflogen. So spät hättest Du den gemeinsamen Wintersitz von Hand ordnen müssen. Dazu noch der Stress der Träufelung. Aber was solls. Passiert ist passiert.

    Ist es zu diesem Zeitpunkt sinnvoll, die Beute zu öffnen, um richtig reinschauen zu können, oder wäre das der Todesstoß


    Danke für Eure Hilfe

    Krishan

    Das Reinschauen hättest Du bereits eher machen müssen.


    Ich hatte letzte Woche auch mal vorsichtig eine Bienenflucht im Zwischendeckel entfernt, es scheinen noch viele Bienen zu leben.

    Eventuell sind die am Verhungern.

    Also Öffnen und nachschauen. Als erstes die Zarge ohne Boden hochheben seitlich abstellen oder gleich auf einen anderen Boden setzen. Dann Boden saubermachen und Zarge wieder aufsetzen. Ist gleich ne grobe Gewichtskontrolle. Stichschutz nicht vergessen! Dann Deckel ab und Waben ziehen bis an den (lebenden oder toten) Bienensitz. Gehe erstmal so vor und berichte. Muss leider jetzt arbeiten.

    Just das 12. Volk mit dem starken Totenfall bewegte sich gestern kein Stück nach draussen, es steht allerdings auch schattiger als die anderen. Ich warte mal heute ab, ob sie sich nach draussen wagen, aber machen kann man da jetzt nicht viel, oder?

    LG und ein sonniges Wochenende wühscht Euch allen


    Herbstaster

    Doch, machen könntest Du etwas. Gerade jetzt, wo sie noch nicht geflogen sind. Stelle doch einfach einen Boden an einen günstigeren Platz mehr in die Sonne und setze die besetzte Zarge drauf. Das hat meistens Ursachen, wenn ein Volk so sehr aus der Reihe tanzt. Vielleicht sind sie zu schwach geworden, die WG voll mit toten Bienen oder der Weg bis zum Flugloch ist zu weit. Gerade Schwächlinge sollten sich zeitig entleeren können.

    Und wieder habe ich so ein Monstervolk. Sitzt auf 3 Zargen in der Segeberger(DNM 1,0). Heute früh bei 2 Grad lupfe ich den Deckel und sehe das alles unter der Folie schwarz ist. Na fein denke ich nimmst mal gleich die unterste Zarge weg. Denkste!

    Unten kamen sie seitlich aus 5 WG raus gequollen. Weil das Volk im Schatten steht und nur Abends die Sonne kriegt leuchtete ich noch mit der Lampe ins Flugloch rein. Da musste ich dann aber stiften gehen! Direkt hinter dem Flugloch hingen sie schon:)

    Guten Abend allerseits,


    wenn die Bienen halbwegs raus können und stark sind, mache ich nichts mehr. Außer Schwache natürlich. Ansonsten werden nur bei der 1. Durchsicht mit Hilfe eines Wechselbodens alle mal gründlich gereinigt. Eigentlich wurde da aus der Not eine Tugend denn durch meine frühere berufliche Pendelei habe ich fast immer den 1. Ausflug verpasst.

    Steht die Imkerschaft geschlossen zum Faulbrut-Monitoring oder ist sie dazu gespalten?

    Danke fürs Reinstellen. In der letzten Versammlung klang das noch ein bisschen wie ein Wahlmonitoring, aber das war Ende November. Da es eine Anordnung ist, wäre obige Frage irrelevant. Mir persönlich wäre der Zeitpunkt der Probenentnahme wichtig, damit man bei eventuell positiven Bescheid nicht zu spät ins Jahr kommt.

    Glaube vorletztes Jahr in Dresden wurde Ende September noch saniert mit katastrophalen Überlebensraten im folgenden Winter.

    Hallo Schillbee ,

    Segeberger 1,5?

    Nein, ich habe nur DNM 1,0 mit 2 Zargen. Da kann man nicht schieden oder es mal probieren. Ich glaube auch nicht , dass man schwächere Völker bis zur Frühtracht hinbekommt. Den Effekt der Schwarmverhinderung mit Brut direkt unterm Gitter ohne Futterkränze kann ich genauso herstellen indem ich entweder einen kompletten Zargentausch durchführe oder mindestens einzelne Waben. Das, der Demareeplan und noch ein kleiner, alter Trick lassen mich seit Jahren schwarmlos imkern.

    Die Frage die ich mir stelle ist, warum schiedet ihr überhaupt. Viel Raum, viel Futter und ne gute Königin und die Völker sehen so aus.

    Frag mal den Bernhard, der freut sich auf Deine Ausführungen ;)


    Schade, das der das noch nie irgendwo schlüssig erklärt hat.

    Das Forum lebt doch eh schon von endlosen Wiederholungen. Und wenn da wirklich einer mal was anderes schreibt gibts doch gleich mal was auf die Fresse"! So läuft es doch schon immer hier. Teile die meinung des Platzhirsches oder man hats halt schwer....:) Aber Gott sei Dank steh ich drüber.