Beiträge von Schillbee

    Ist wohl so wie mit allem: Gibt ja viele Imker, denen noch nie ein Schwarm abgehauen ist, denen noch nie ein Volk im Winter eingegangen ist. Deren Honig ist bestimmt auch noch nie umgekippt...

    Hat wer und wann behauptet?! Irgendwann nur gehen solche Vorgänge eben gegen 0, aber keine Angst. Dafür gibts andere Probleme wie z. Bsp. die Konversation hier im Forum.:)

    gestiftet ist doch bauen geht sehr langsam, wegen den Wespen, genau wie dieser eine Ableger. Die Größe ist das Problem da hast du absolut Recht kann ich aber nicht ändern. Deshalb ein baldiges Volk aufgeben?

    Beratungsresistent! Der kommende Winter bekommt eventuell die Chance, sie (endgültig) zu richten. Ich meine Deine Restvölkchen soweit die Wespenprüfung überstanden.:)

    , lieber büß ich nächstes Jahr etwas Honig ein wenn die Völker nicht so weit sind (was ich nicht glaube).

    Du wirst nicht nur Honig einbüßen sondern vorher Deine Völkchen!

    Wenn Du richtig "Pech" hast, alle!


    ie Ableger haben 3- 4 doppelte Brutwaben durchschnittlich

    Du meinst sicher beidseitig bebrütet? Das sind sie immer. Wenn Du hier nicht Dadant meinst sondern DNM oder Zander ist das viel zu wenig.

    Wenn man außerhalb der Vermehrungszeit = Schwarmzeit seine Bienen vermehrt, muss man "klotzen und nicht Kleckern"! Würde konkret heißen jetzt noch aus 2 mach 3 (Vollvölker) oder noch im Juli Teilen des Volkes in Flugling + Teil Fegling+Altweisel und in Brutableger (mit allen BW+ansitzenden Bienen + WZ/ Weisel) wenn die Völker genug Masse haben. Alles Andere ist Geigelei.


    Die Ableger habe ich mit einem Imkerkollegen erstellt, da ich bisher nur zwei Altvölker hatte( inkl. KS und Ableger 6).

    Die Ableger hast Du WANN aus den 2 Vollvölkern erstellt(?) und WOHER hast Du die Bienen für die KS hergenommen?

    In Kirchhain rätselt man darüber, woher die Mär kommt, dass es im Juli und August schon Winterbienen gibt.

    Ja, die rätseln ja viel da. :)

    Ansonsten gab's früher schon Forscher....

    Bsp.:

    Einfl uss von Weisellosigkeit
    Weisellosigkeit im Sommer hat Brutlosigkeit zur Folge und
    führt zu langlebigen Arbeiterinnen. Sie können mehrere
    Monate alt werden. Dzierzon J.(1857)
    Weisellos auswinternde Winterbienen, die bereits mehrere
    Monate alt sind, leben noch lange weiter und können bis
    über ein Jahr alt werden. Farrar C.L. (1949)

    Wollte eigentlich die Experimente von den Russen in den 1970ern

    hier verlinken, finde es gerade nicht. Da wurden erfolgreich Bienenvölker mit letzter Brut im Juli bzw. August überwintert.

    aber auch nicht gesucht, da die Damen beim Ziehen der Rähmchen recht aufgeregt wirkten... wie Weiselunruhe wirkte es aber keineswegs.

    Das solltest Du möglichst abklären. Findest Du die Weisel, kann man auch 2-3 helle bebrütete LW vorn ab der 2. Wabe einhängen und die 3 LW hinten entnehmen.

    Ratschläge aus der Ferne gehen ja oft daneben weil der Gesamteindruck fehlt. Was siehst Du am Flugloch? Gut besetzt? Ruhiges oder aufgeregtes Abwehrverhalten, gar Suchen? Pollenflug, kleine oder große Höschen?

    Hallo zusammen,


    Vom Gewicht sollte es jetzt eigentlich passen nur wo legt jetzt die Chefin die Winterbrut?

    Du hast also bereits das angestrebte Wintergewicht? "Winterbrut" ist Schall und Rauch! Seit Juli schlüpft bereits ein gewisser Prozentsatz Winterbienen. Dein Ableger scheint voll Bienen zu sein und es schlüpfen ja noch welche. Möglich ist, besonders wenn der Ableger zur Schwarmzeit mit Altweisel gebildet wurde, dass die Winterbienen in der Masse bereits geschlüpft sind und der Ableger quasi winterfertig. Ich hatte schon extrem starke Völker auf 3 Zargen mit Ende August ohne Brut und sind top aus dem Winter gekommen. Andererseits, hast du die Weisel gesehen? Kann es sein, dass er gerade still umweiselt?

    Es könnte auch sein, dass das Volk im Vorfeld bereits Varroa/Virenschäden hatte und das es deshalb zu einem starken Abgang an vorgeschädigten Bienen gekommen ist. Es ist mindestens eine Biene mit deformierten Flügeln zu sehen. Ich würd mir mal den Boden anschauen. Am Ende liegt der voll Bienen.

    Bei mir kommt schon lange kein AS mehr in die Völker.

    Würde mal zurück zur Sache bitten, wenns erlaubt ist.:)


    Das ist echt mein Tageshighlight Ich bin beruflich damit beschäftigt, die Auswirkungen von Pestiziden auf Bienen & Co. zu untersuchen. Keine Sorge, bin weder bei der chemischen Industrie, noch den Instituten angestellt. Glaubst du eh nicht, ich weiß.

    Jetzt mal Butter bei die Fische, Du als Umweltwissenschaftler befasst Dich direkt mit der Honigbiene? Mit welcher Aufgabenstellung falls es nicht geheim ist? Wer bezahlt Dich sowie Deine Forschung? Arbeitest Du zufällig für die Umweltstatistik?

    Daher maße ich mir mal an, mich auf diesem Gebiet ein klitzekleinesbisschen besser auszukennen als du dich und möchte über so manche Aussage hier schmunzeln.

    Das wäre ja dann keine Anmaßung, nicht wahr?! Wo sind meine falschen Aussagen? Um zu lernen, wo ich falsch liege bin ich zu beinahe jedem Dialog bereit, auf sachlicher Ebene.


    Nebenbei bemerkt, mir gefiel der "Ton" auch nicht, mit welchem Du den Manne abgefertigt hast und nahm an, Du erkennst den Spiegel.

    Es wäre mir lieb, von Jemandes Beweggründen zu erfahren, der in dieser Problematik beruflich zu Hause ist. Denn wirklicher Dialog scheint hier fast nicht mehr möglich.

    Dass der Artikel 13 Jahre alt ist, ist das Eine.


    Im Monitoring wurde aber die Auswirkung von Pestiziden bis vor zwei Jahren immer noch nur unter künstlich geschaffenen und realitätsfremden Rahmenbedingungen untersucht


    Merkt eigentlich jemand, dass das alles mit dem ursprünglichen Thema nichts mehr zu tun hat?

    Natürlich hat das absolut mit dem Thema zu tun. Anders formuliert Finden und Testen die Institute Methoden, mit welchen man TROTZ des Latenten PSM- Spiegels und der dadurch aggressiveren Varroa/Viren einigermaßen Bienen halten kann. Und da hier dies Thema eine solche Methode zu selbigen hat..!

    Vermutlich weil du es besser kannst und weißt - schließlich hast du ja irgendwo ein paar Bienenstände die ohne Behandlung mit den Milben klar kommen.

    Wie viele andere bin auch ich inzwischen der Meinung, dass das der einzige, auf Dauer funktionierende Weg ist.

    Es gibt viele Institute, in denen zahlreiche fähige, motivierte Menschen (ach halt, alle von Bayer gekauft...) arbeiten

    Falls Du es noch nicht weißt, informiere Dich mal WO die Gelder herkommen, mit denen unsere Bieneninstitute ihre Haupt Message unters Imkervolk bringen. Nämlich dass der Imker und seine schlechte Varroabekämpfung/Völkerführung am realen Bienesterben Schuld sind. Von Deinen/unseren paar Groschen können die jedenfalls nicht existieren. Ist wie bei den Klimainstituten. Die müssen die "Schuld" des menschengemachten CO² ständig neu "beweisen" sonst fließt kein Geld mehr.


    Diese Arbeit aber so lapidar als wert- und sinnlos darzustellen finde ich unverschämt.

    Macht er doch gar nicht sondern der Berufsimkerverband.


    Das du jetzt einen 13 Jahre alten (auch total neutralen und unabhängigen) Artikel als vermeintlichen Beleg hervorkramst, was soll denn das?

    Erstens zeigt er damit nur, dass das Problem schon älter ist. Ich kenne auch Berufsimker, denen ich meinen Honig verkaufe, diese haben dicke Hefter mit Gutachten, Protokollen Bienenschäden betreffend, welche beweisen, dass PSM und ihre Rückstände inzwischen quasi überall sind.

    Es gibt viele Institute, in denen zahlreiche fähige, motivierte Menschen (ach halt, alle von Bayer gekauft...) arbeiten die durchaus nützliche Informationen und Forschungen bereit stellen von denen die breite Imkerschaft auch profitiert. Ich nutze beispielsweise häufig diverse Schulungsmaterialien auch um mich selbst fortzubilden und habe in den Instituten auch schon manch -guten!- Kurs besucht. Kritik ist immer erlaubt und auch erwünscht, vieles kann anders und/oder besser gemacht werden, keine Frage.

    Wenn Du da einen heissen Draht hast würd ich vorschlagen Du fühlst denen mal ein bisschen auf den Zahn wie man es schaffen kann, jahrelang diverse Gutachten, welche die Wirkungen von PSM aufzeigen, ständig herunter zu spielen. Statt dessen werden immer abenteuerliche Methoden (er-) gefunden um ja dem Imker irgendwie die Schuld zu zuweisen. Solltest Du völlig neu in der Materie sein, es gibt da auf YOUTUBE jede Menge Bienenfilme zum Thema, welche vorher schon auf N24, Phönix, ZDF usw. gelaufen sind.

    Bitte nimm mal den Aluhut ab und veschone mich mit Gutmenschen/Mutti-Repliken. Sorry, das musste mal raus.

    Soll er den Aluhut abnehmen damit er gleichfalls Gehirn-bestrahlt und gleichgewaschen wird?;)

    Und Gutmenschen erkenne ich daran:

    Ich nutze beispielsweise häufig diverse Schulungsmaterialien auch um mich selbst fortzubilden und habe in den Instituten auch schon manch -guten!- Kurs besucht.

    !!

    Ich schätze, dass Du für das Zulassungsverfahren auch so grob in den mindestens fünfstelligen Bereich kommst, es braucht Studien, es braucht den Verwaltungskram und und und (viele Sachen vermutlich, die ich noch gar nicht mal weiß).

    Schätze mal das Du mit dem "Du" in Deinem Text eigentlich "man" meinst! Bleibt trotzdem die Frage, was Du Dir deren Kopf zerbrichst?? Das hätten DIE nämlich gerne so! Das alles, was nicht zugelassen ist ohne weitere Festlegung verboten ist.

    Das kann man schon bei Berufsimkern nicht durchsetzen geschweige denn bei allen anderen. Ein Verbot kann genauso wie ein Gesetz ein leere Worthülse sein, mangels Gegenstand nicht greifen und/oder mangels Kontrolle nicht (Straf-) Rechtlich relevant sein. Kapiert es doch endlich mal. Es ist einfach schnurzpipe.:rolleyes: