Beiträge von Schillbee

    Zusätzlich wären noch Infos über die Stärke wichtig. Da Du Buckfast hast, quellen die Bienen sofort nach dem Abnehmen des Deckels aus allen WG und die Oberträger sind kaum noch sichtbar?

    Kaum Abnahme. Bei meinen zwei Ablegern habe ich ebenfalls den Effekt.

    Ist der Fütterer überhaupt Bienen-besetzt?

    Ich verstehe Bernhards Anleitung für das Schieden im Februar:

    Das stammt, soviel ich weiß, aus einer der wärmsten Ecken Deutschlands!

    Schiede ich dann auf Brut oder auf leere Wabenfläche?

    Eines voraus. Ich bin kein Schieder. Bei (wieder einsetzender) Kälte in der Holzbeute und nach oben dichtem Schied (Folie) kann ich mir vorstellen, dass der Weg am Schied vorbei zum Futter für die Bienen lebensgefährlich werden kann. Da sträuben sich ja einem die Nackenhaare bei solchen Fragen:(

    Das Gute daran ist, dass Du sie jetzt stellst.:)

    Hatte das Volk ca 4-5 Woochen mit AS behandelt. Jetzt gar keine Brut mehr da. Kö hat also während oder direkt nach der Behandlung nicht mehr gestifftet.

    Hier kann ich Dir keinen anderen Rat mehr geben außer Vereinigen, und dass rigoros. Gemeint ist sowas wie aus 4 mach 2! Grund ist dass ich schon lange (~2005) von der AS weg bin und nie Langzeit behandelt habe. Ich habe zuletzt mit gutem Erfolg von oben und unten gleichzeitig mit Bierdeckeln behandelt und war immer im Juli fertig. Deine Langzeitbehandlung scheint mir zu lang und vor Allem zu spät. Die Regenerationsphase ist jetzt nicht mehr gegeben.

    Ich habe ein Volk welches bi jetzt noch eine gute Stärke besitzt aber die Kö Stifftet nicht es ist aktuell keine Brut vorhanden in keinem Stadium.

    Klingt eigentlich gut, wenn nicht:

    Ich hatte das Volk mit AS behandelt.

    Ab wann, wie lange? Gab es danach noch Brut und wie viel?

    Zandervolk sitzt auf 2 Räumen oben voll mit Futter unten hätte die Kö viel Platz zum legen, eigentlich fast leer.

    Wie stark sind die Waben besetzt, hängen die Bienen noch unten?

    wer umweiseln möchte, sollte die unerwünschte entfernen. Alles andere ist Murks. Finden , alle durch ASG oder Doppelkäfig.

    Genau. Erstmal die sanfte Tour. Gut vorbereiten das Ganze. Rauch, Zerstäuber mit handwarmen Wasser und Taschenlampe. Bei Bedarf Lesebrille. Zuerst die Zarge(n) trennen und gesondert abstellen. Im Boden die Bienen zuerst untersuchen. Dann den Brutnestbereich sich vornehmen. Wabe für Wabe kontrollieren und in einer extra Zarge abstellen.

    Den Blick schulen. Man achte auf den spitzen Hinterleib, den großen Brustschild und die großen Hinterbeine. Wenn vorhanden dann die 2. Zarge durchgehen, bevor man wieder mit dem Boden anfängt. Die Jungweisel befindet sich meistens in Fluglochnähe des Brutnestes( alt oder künftig) auf leeren Zellen. Selten brauche ich mal 2 Durchgänge. :)

    Bienenköniggibmirhonig Dann müsste man nur noch an eine Möglichkeit denken, den Honig aus Überproduktion der einen Imker an die mit einer höheren Nachfrage weiterzuleiten, auf eben der gleichen flachen Ebene. Und anstatt im Glas im Hobock oder Eimer, um die Transportkapazität nicht zu überreizen und mit den eigenen Etiketten des Versenders. Abfüllen und entsprechend etikettieren kann dann der Empfänger vor Ort. Dann bräuchte man den Honig auch nicht zu verramschen.

    Und was glaubst Du, was hier im Imkermarkt unter Honig abläuft?😅

    Bienen haben neben ihrer Tanzsprache, welche aber in Volksangelegenheiten aber versagen muss, ein ähnliches Verhalten wie zum Bsp. Säugetiere wie Hunde.

    Also Dominanzverhalten und Unterwürfigkeit. Da wird gebissen, gezerrt und als letztes Mittel gestochen. Alles um den sozialen Frieden im Volk wiederherzustellen.

    Richtig heftig kann es dabei zwischen den Spurbienen hergehen.

    Für Insekten finde ich das sehr bemerkenswert.

    An einem 4 x 1 cm Flugloch mit ziemlich viel Flugverkehr saßen an unterschiedlichen Abständen auf der Beutenwand oder auf dem Anflugbrett Grüppchen von 3-6 Bienen, die immer eine umknäuelt hatten, aber nicht gestochen sondern diese sehr intensiv, schon fast grob abgeleckt haben.

    Es handelt sich hier um aktive "Meinungsbildung". Bienen, welche von der vorherrschenden "Linie" abweichen oder eine Änderung dieser nicht ohne Weiteres mitmachen wollen, werden häufig als "Fremdlinge" attackiert und können sogar abgestochen werden.

    Ansonsten ist es ein starkes Volk, allerdings gerade erst umgeweiselt.

    Das hervor Gehobene ist die Ursache. Eine Einigkeit im Volk betreffs der neuen "Regentin" muss erst hergestellt werden.

    Kein Grund irgendwie einzugreifen.;)

    Es gab vermutlich Schwierigkeiten bei der Annahme der neuen Weisel. Im Anfangsgetümmel ist sie eventuell auf die Drohnenwabe geraten und hat erstmal notgedrungen dort gestiftet. Neue Weiseln können sich am Anfang wenig frei bewegen im Stock. Versuchen sie es trotzdem kriegen sie durch zeitweise Einknäulen und aufsitzende Bienen die "Richtung" verpasst. Nachdem Deine Weisel den harten Anfang überstanden hat, wurde sie dann ins neue Brutnest "umgeleitet" .🙂

    Super. Solche Völker sind häufig Spitzenvölker. Habe auch wieder einige von dem Schlag. Schönes WE, ich gehe jetzt Forellen essen aus dem eigenen Teich.;)

    Pollen vorhanden, grün gez. Kö' ebenfalls aber keine Stifte und keine Brut. Die Kö' scheint mir etwas kleiner geworden zu sein...

    Du hast doch die grün gezeichnete Weisel gesehen.


    mal 'ne Weiselprobe machen ?

    Warum das jetzt. Wenn die eine Brutpause machen fressen die nicht nur das gelegentliche Ei Deiner Grünen weg sondern auch gleich die Weiselprobe.

    Höchstens das sie durch das Nachfüttern noch mal ein paar Trachtbienen erzeugen wollen. Klar gibt es keine absolute Sicherheit bei Ratschlägen, schließlich sind Bienenvölker hochkomplexe Lebensgemeinschaften, aber so wie Du es beschrieben hast, ist ziemlich sicher Alles Bestens.:)

    Nichts tun! Alles OK! Bei einer bestimmten Menge (Winter-) Bienen wird der Brutofen ausgemacht! Jetzt da brutfrei schonend (bei mir OS) behandeln und auf Zielgewicht bringen. Wenn das Zielgewicht bereits stimmt, ist alles in Butter.:)