Beiträge von Schillbee

    In beiden Fällen, also wenn bei Bienenflug geschlägelt oder Glyphosphat gespritzt wird, kann man die Polizei kommen lassen. Direkt an den Ort des Geschehens. Habe ich selbst schon so gemacht. Bei mir reichte einmal sogar die Androhung.

    Streng genommen haben Zigaretten, welchen in Tschechien gekauft wurden, in Deutschland keine Zulassung! Dürfen aber geraucht werden da kein (allgemeines!) Verbot vorliegt. Die Mengenreglementierung ist kein Verbot und hat steuerliche Gründe.

    Alles komplett vergleichbar mit OX und deren Anwendungen.


    https://www.nordbiene.de/2019/…ine-rechtsinterpretation/


    Hier mal ein Beispiel wie Substanzen einem Verbot unterliegen!


    https://www.topagrar.com/manag…egen-ausweis-9259583.html


    Vergleicht das bitte mal mit OX und deren Anwendungen.

    Für mich ist Fakt, OX- Verdampfung brauch einfach keine (extra) Zulassung.

    Und um die OX- Verdampfung zu Verbieten fehlt es an Gründen wie im oberen Link. Benzin ist ein weiterer Hochgefährlicher Stoff, dessen denkbar möglichen Anwendungs- und Missbrauchsformen nicht einzeln zugelassen (oder nicht) werden können. Man beschränkt sich auf -"alle nicht-bestimmungsgemäßen Anwendungen sind verboten".

    Viel habe ich darüber nicht gefunden nur, dass es Räuberei fördern könnte. Aber wie das? Die Sachen stehen doch von den Beuten entfernt. Wie kann das Räuberei fördern?

    Kurz gesagt haben diese Bienen "Blut geleckt" um mal ein gängiges Bild zu benutzen. Die suchen jetzt überall nach weiteren Honigquellen und haben vordergründig kein Interesse mehr an Nektar. Das war die ideale Ausbildung zur Räuberbiene. Schütze Ableger und schwache Völker.

    Wie Du sehr gut erläutert hast, war der Grund hierfür nicht nur der Temperaturabfall, sondern auch die Erschöpfung der betroffenen Bienen, die seit so vielen Monaten u.a. mit der Wärmeerzeugung im Stock beschäftigt waren.

    Scheint eine logische Schlussfolgerung, diese wurde aber leider auf einem unrichtigem Faktum aufgebaut und ist daher falsch. Überprüfe das bitte selbst, indem Du zeitnah diese Bienen aufsammelst, erwärmst (unbedingt auf Luftzufuhr achten, sonst ersticken sie!) und zurück fliegen lässt.

    Diese Erschöpfung führte dazu, dass sie bei der Rückkehr - nachdem sie beim Fliegen eine Menge ihrer Energiereserve verbraucht hatten - unter tieferer Temperatur auf den Boden fielen und die letzten Zentimeter nicht mehr geschafft haben.

    Ein optimal warmer Flugmuskel kann optimal arbeiten und hat auch noch Reserve, wenn die Biene mal zum Verschnaufen ne Pause machen muss wie jedes Lasttier.:)

    Manchmal eben erst kurz vorm Flugloch, besonders wenn der erste Anflug schief gegangen ist. Dann reicht nach ein paar Atembewegungen die Restwärme zum Neustart meist nicht mehr aus, vor allem bei noch Jungbienen mit wenig Erfahrung.

    Tiefe Temperaturen über Stunden oder gar Frost töten diese Bienen natürlich dauerhaft. Einfach mal "verklammte Bienen" oder Kältestarre bei Honigbienen googeln.

    Imker sollte nicht vergessen, dass die derzeit ausfliegenden Bienen zum absoluten Großteil um die ~6 Monate alt sind. Da kann dann jede noch so kleine Restanstrengung zu viel sein und lebensbeendende Wirkung haben.

    Da dürfte es ja keine Jungbienen erwischen und auch beim Reinigungsausflug bleiben viele auf der Strecke, besonders wenn sich die Bedingungen kurzfristig verschlechtern. Das zum Einen. Zum Anderen kann man beinahe alle dieser liegengebliebenen Bienen durch erwärmen wieder so fit machen, dass sie alleine und mit voller Power wieder in ihr Flugloch fliegen. Darunter sind auch viele mit großen Pollenhöschen, also Jungbienen! Im Frühjahr steht schon manches Mal bei mir ein mit Stoff abgedecktes Glas mit verklammten Bienen auf der Heizung. Die waren manchmal schon so "tot", dass sie nicht mal mehr stechen konnten und sind denoch restlos aus eigener Kraft ins Flugloch gekommen.

    Bedenke, dass Deine Bienen bestimmt einen hohen Wasswrbedarf haben. Den solltest Du irgendwie abdecken. Grundsätzlich funktioniert das so, an der alten Stelle sollte aber nichts stehen. Sind Nachbarvölker vorhanden, betteln sich die suchenden Bienen zum Teil dort ein. Ein bisschen beobachten ist nötig. Wird das Wetter wieder richtig schön, gibt es am alten Standort eine richtige Bienenwolke. Dann nicht die Nerven verlieren und irgendwas hinstellen. Wenn abends kein Häufchen Bienen dort ist, geht der Spuk nicht lange.

    Sorry, das ich das jetzt erst gelesen habe!

    Anfänger könnte es ggf. angebracht sein, sich auf die Bienen zu verlassen. Sie suchen sich eher die legende Kö' aus als diese zu entsorgen.

    Gerade für Anfänger heißt es Risiko minimieren! Was passiert denn hier?! Zwei Völker werden vereinigt und sind sich noch nicht einig. Die stellen die Einheit erst her. das kann Stunden dauern. In der Zwischenzeit kriegen die Weiseln mit, das sie nicht allein sind und gehen aufeinander los. Wenns schlecht läuft greifen die Bienen nicht ein weil sie gerade mit sich selbst beschäftigt sind und wenns ganz mies läuft gewinnt die Mangelhafte den Kampf. Weiseln kämpfen lassen ist, behaupte ich mal, schlechte imkerliche Praxis. Selbst bei Gleichwertigen kann die überlebende Schäden davon tragen und wird später umgeweiselt.

    Da wird nichts gekämpft. Die leben so lange parallel nebeneinander her, bis das Volk das regelt.

    Ja, wenn es bereits EIN Volk ist, kann das so sein. Aber nicht wenn, siehe oben, die Einheit erst hergestellt werden muss.

    "Das Volk" übrigens ist zu allgemein. Das werden wohl die (späteren) Spurbienen sein, die das und anderes entscheiden.