Beiträge von Schillbee

    Vielleicht gibt es auch bei euch in Thüringen ähnliche Einrichtungen mit Fachberatern die vermittlen können, bevor es zur Eskalation kommt.

    Denke, dass hier die Eskalation schon da ist und das hier der richtige Weg ist:



    Meines Erachtens hilft nur ein Einschreiben mit der Aufforderung diese entweder ans andere Ende zu stellen, oder wenn er selber nicht durch den Bienenvorhang laufen will, diese ganz woanders hin zu stellen.

    Das ganze mit Fristsetzung und der klaren Ansage dass im Falle der weiteren Einschränkung deines Grundstückes, die Sache zur Anzeige kommt.

    Dem möchte ich mich anschließen. Damit schafft man einen Vorgang. Wenn dann noch ne Rechtschutzversicherung vorhanden, ist das Ganze kein Problem. Ohne wird es etwas schwerer hat aber trotzdem gute Erfolgsaussichten auf dem Klageweg. Immerhin ist hier das eigene Grundstück durch Fremdeinwirkung nicht uneingeschränkt nutzbar. Alles andere, vor allem Imkerliche ist daher mindestens zweitrangig bis gar nicht relevant.

    Nun meiner Frage: Hatte jemand von euch schon so etwas und was kann ich tun?

    Da wirst wohl reinschauen müssen.:) Wie schon oft hier geraten.

    Geht auch jetzt bei Dunkelheit auf die Schnelle mit ner Taschenlampe. Entweder durchs Flugloch in den hohen Boden hinein. Gar mancher hat da grauslich feststellen müssen, dass da (fast) nichts mehr war. Gleiches geht auch von unten durchs Gitter geleuchtet und wenn man von oben durch die Folie viel Licht sieht....:cursing:

    Das wären dann wohl die schlechtesten Gründe kein Futter mehr anzunehmen.

    Das, was gleich nebenan von selber aufgeht, sind ganz, ganz wenige Fichten (die dann aber gut ausschauen),

    Ja das hat auch seine Ursache. :)Die Forstindustrie wird ums Verrecken nicht zugeben dass ein Fichtenkeimling eine Pfahlwurzel (sogar mehrere) entwickelt und wenn er nicht aus der Baumschule kommt, diese auch behält. Dadurch sehen die Sämlinge immer besser aus als die Pflanzlinge, sind im Alter viel sturmsicherer und haben nicht so rasch Wassernot in trockenen Jahren. Die es übrigens früher schon in Folge gegeben haben muss, denn die Elbe war ja schon mehrmals so trocken dass beim Durchlaufen nur noch die Knöchel nass wurden. Heute haben wir ja den Klimawandel. Lächerlich. Zurück zum Wald. Das was den Wald instabil macht sind eindeutig die Monokulturen. Angelegt vordergründig um schnell wachsendes, Ast-freies Holz Industrie-mäßig verwerten zu können. Jetzt schon wieder selektieren zu wollen im Hinblick auf Windbestäuber grenzt eigentlich schon an Desinformation.

    Die wahre Forderung müsste lauten: Weg mit den Baumschulen und her mit dem ausgesäten Mischwald inklusive aller Nahrungsbäume.

    Mal ins Volk schauen und prüfen, ob Stifte vorhanden sind.

    Das habe ich mir fürs kommende Wochenende vorgenommen, damit die Bienen sich erstmal ein bisschen erholen können.

    Guter Entschluss. Gut ist außerdem das Du noch Ableger hast. Für den Fall aller Fälle, dass die Königin doch Schaden genommen hat und das dies der Grund für die Lethargie ist, hast Du eine Königin, kannst den einen Ableger auflösen und den anderen noch verstärken. Aber erst mal abwarten, vielleicht ist das nur ein Gedankenspiel.

    Deshalb empfehle ich Dir Hände weg von AS. Zumindest für dieses Jahr. Es gibt genug Alternativen.

    Hilfreich wären ergänzend noch entsprechende Links, welche diese Alternativen aufzeigen - insbesondere jene, die man jetzt Ende August noch ergreifen kann.

    Richtig! Finde aber für dieses Jahr ist außer Restentmilbung genug behandelt. Wollte auch jetzt keinen Stress erzeugen zusätzlich. Für Alternativen ist noch Zeit.

    Gibt es eine AS-Lethargie? Hat das irgendwer schon mal beschrieben oder beobachtet?

    Das Gegenteil von der AS-Lethargie kann man erleben wenn man kurz nach Beginn einer Behandlung das Volk öffnet. Für Zweifler schwer zu empfehlen. Vollschutz nicht vergessen! Bei einem lethargischen Volk nach so ner Behandlung sticht kaum noch was.

    Ja ich bin Anfängerin im ersten Jahr und - puh ich hab mir das leichter vorgestellt.

    Kopf hoch, das wird schon. Leichter ist es auf jeden Fall mit Mentor. Hast da einen?

    Oder hast Du einen Lehrgang besucht in welchem diese Behandlung empfohlen wurde?

    Die 290 ml waren über einen Zeitraum von 10 Tagen in einer 2-zargigen Segeberger Beute. Ich habe jeden Tag wegen der Verdunstungsmenge nachgeschaut, aber mir fiel die Einschätzung total schwer. Im Nachhinein dachte ich schon, vielleicht sollte man sich Markierungsstriche an die Flasche malen oder täglich die richtige Menge einfüllen.

    Gleich vorweg, ich bin jetzt ein Gegner der AS und habe früher ausschließlich per Bierdeckel (Kurzzeit) behandelt und auch gelegentlich Schäden festgestellt. Schäden bei AS Applikation sind eigentlich normal nur werden sie häufig von den Anwendern erst bemerkt wenn sie eindeutig sichtbar sind. Deshalb empfehle ich Dir Hände weg von AS. Zumindest für dieses Jahr. Es gibt genug Alternativen.

    Falls die Bienen jetzt moralisch am Ende sein sollten, so bin ich es auf jeden Fall auch.

    Die Bienen kann man wieder aktivieren und damit steigt auch die Moral.:)

    Die beiden Zargen sind noch ganz gut besetzt, aber die Bienen kommen mir fast lethargisch vor. Die Futterspur habe ich gelegt und ein paar Bienen sind eben schon in der Futterzarge gewesen.

    Vor allem das macht Hoffnung. Verenge das Flugloch damit sie es gut besetzen und beobachte nur. Holen sie große Pollenhöschen wie vor der Behandlung ist die Weisel (wieder) in Brut. Die Futterabnahme solltest Du aber nicht aus den Augen verlieren, ggf. immer wieder neue Spur legen. Hast Du noch weitere Völker?

    Hallo Drummond,


    hast du inzwischen neue Erkenntnisse gewonnen?

    Willkommen erst mal hier im Forum als Mitschreiber und auch Beginner!?

    Solltest Du noch Anfänger sein ist es unvorteilhaft, andere Anfänger um Rat zu fragen, finde ich zumindest.

    Ich frage, weil ich jetzt leider eine ähnliche Situation vorgefunden habe wie du -

    Richtig! Ähnlich vom Bild her, muss aber nicht gleich von der Ursache her sein, ist aber wahrscheinlich. Da Du aber nichts von der Dauer der Anwendung geschrieben hast, gibt es immer noch 2 Arten der "Überdosierung". Das wäre dann 290ml abhängig von der Raumgröße in zu kurzer, aber auch in zu langer Dauer (aus der Brut gegangen, völlig depressiv geworden).

    Ich habe jetzt den Boden gesäubert (viele tote Bienen) und eine Futterzarge mit ca. 5l Sirup aufgesetzt. Das Futter haben sie aber nicht abgenommen, obwohl nur noch wenig Futter im Volk ist.

    Wie sahen die Toten aus? Und wie viel sind "viele"? Es kann sein, dass sich die AS in einzelnen Bienen bei Langzeitbehandlung im Körper angereichert hat und die dann auch Tage später sterben.

    Zum Futter solltest Du eine Spur legen damit es überhaupt gefunden wird. Deine Bienen sind jetzt moralisch bestimmt völlig am Ende. Hast Du noch viele Bienen drin oder siehst nur noch Rähmchen?

    Es gibt da eine Sache, die haben so ziemlich alle, auch ich, zuletzt als Ursache für Stechlust auf dem Schirm. Es ist ein bisschen ein Tabuthema, nämlich der eigene Mundgeruch. :( Habe vorher hin und her überlegt ob ich das hier schreibe.:)

    Ich hatte leider nie die besten Zähne und dadurch viele Amalganfüllungen. Diese habe ich mir bis voriges Jahr alle durch Kunststoff ersetzen lassen. Dabei hatte mir mein Zahnarzt einen Problem-Zahnzwischenraum irgendwie verschlossen, so dass sich angeblich keine Speisereste dort mehr sammeln konnten. Obwohl ich nicht mal mehr mit Zahnseide dazwischen kam, habe ich mir nichts dabei gedacht. Danach fingen dann die Probleme an. Nicht mal mehr eine Minute konnte ich meinen Bienen zugucken, ohne das mich eine anflog. Bearbeiten ohne Schleier ging auch bei Tracht gar nicht mehr und wenn ich vorsichtig den Bienenpelz auf der Wabe angepustet habe, um Stifte oder Brut zu sehen, hatte ich sie sofort auf dem Schleier. Den nächsten Tipp bekam ich von meiner Frau und bin dann sofort wieder zum Zahnarzt. Danach war wieder alles ok.