Beiträge von Schillbee

    Früher hatten wir mal ne Wespenplage. Ein naher Bahndamm hatte ca. aller 2 Meter ein Nest. Alle Jugendlichen zogen mit ner Flasche Benzin und Streichhölzern los und beendeten das Problem. Und heutzutage gibt es sogar Kältespray.:)

    Das kostet Nerven und persönlichen Einsatz. Wenn das kommt ist Krieg. Den Feind greift man am effektivsten in seiner Basis an. Wenn's dick kommt interessiert es mich nicht die Bohne wie die Viecher aussehen.

    Was ist da eigentlich mit dem Inszest? Wie beim ersten Volk in Südfrankreich, müssen sich die Prinzessinen doch auch in Hamburg mit ihren Brüdern paaren? Die Varroa stört dieser Inszest ja auch nicht, aber bei ihr ist es System. Bei den Hautflüglern wird doch genetisch ein weiter Ausflug gemacht um den Genpool aufzufrischen

    Eine Inzuchtdepression ist nahezu ausgeschlossen, da die erste Wespenkönigin ja keiner (künstlichen) Inzuchtlinie entstammt sondern eine breite Genbasis hatte. Daher spaltet sich das Genom in ihren Kindern genetisch so weit auf, dass Verpaarungen der Kinder dann mindestens einige Lebens- und anpassungsfähige Exemplare ergeben. Die nächsten Verpaarungen profitieren wiederum von dieser ersten Aufspaltung so dass sich weitere "Inzucht" quasi ausschließt. So entsteht eine neue Population. Bei den Bienen geht das auch, man darf nur nicht eine in enger Verwandschaft handbesamte Linie nehmen.

    Da könnte passieren, dass nichts lebensfähiges entsteht.

    Wieso, Bienen reagieren auf Alkohol sehr agressiv.

    Kann jeder ausprobieren, wenn er das Bier vor dem Imkern trinkt.

    Nein, das tun sie nicht. Ich würde sagen, sie reagieren aufmerksam. Haben sie vorher schon Ärger gehabt und/oder sie sind nervös, sollte man bei Gabe von Alkohol zum Verdunsten etwas Rauch geben vorher. Aber das ist Handwerk und müsste eigentlich klar sein. Bei AS Applikation in gleicher Temperatur ist definitiv ein stärkerer Effekt zu erwarten. Also macht nicht gleich die "super Untat" daraus!:)

    Bier vorm Imkern trinken geht auch sogar in Badehose! Weil aber beim Abbau von Alkohol neben dem, die Bienen absolut auf Bär reizenden CO² noch gasförmige Abbauprodukte des Bieres oben hinaus kommen(:)),

    die da wären gleichfalls CO² bis Methan, ist ein Schleier (Hut) auf dem nackten Oberkörper dringend empfehlenswert!;)

    Ansonsten war dieser Tipp für Fossi's Sonderfall gemeint, weil seine(!) abgekehrten Bienen hoffnungslos im Gras verenden.

    1. Er hat klaren Kopf behalten.

    Das ist eher 2. mit einem nachfolgenden Anruf bei der Polizei!

    . Die Sachlage erfasst, und dokumentiet.

    Dies MUSS bei einem vermutlichen Tatort ZUERST passieren.

    3. Seinen Vereinsvorsitzenden informiet, und um Unterstützung gebeten.

    Das würde vermutlich die Polizei reglementieren, abhängig davon ob die Person auf dem Video bekannt ist.

    4. Das Gefahrenpotential richtig gewertet, es könnte mehr als Neugier sein

    Ja und was dann??

    5. Er wird die umliegenden Vereine informieren.

    Was ist damit zu erreichen? Bürgerwehr bewacht Bienen oder so ähnlich??:)

    6. Möchte sich ggf. zuerst ein eigenes Bild von dem Mann machen.

    Super Täterschutz! Klasse.

    7. Und abhängig davon Anzeige erstatten.

    Ermessensspielraum ist Sache der Polizei bei Einsicht des Fehlverhaltens. Versuchter Diebstahl/ mutwillige Beschädigung fremden Eigentums sind aber Straftatbestände.

    Also ich finde das bemerkenswert überlegt, sachlich, fürsorglich gegenüber den Kollegen, konsequent, und nicht zuletzt menschlich.

    Menschlich kann man das nachvollziehen. Gegenüber den (Imker-) Kollegen ist das aber keinesfalls fürsorglich.

    wenn man Tätern keine Rechte zugesteht.

    Soviel mir bekannt ist, bekommen diese ihre Rechte regelmäßig vorgelesen. :)Darüber hinaus haben sich Täter für ihre Taten zu verantworten. Das ist Moral und Recht in der Gesellschaft.

    Hinzu kommt, dass das Foto aus der Kamera ja nicht rechtssicher angewendet werden kann, wenn Hinweis und Zaun fehlen.

    So en Quatsch! :) Ehrlich. da dürfte niemand in der Öffentlichkeit ein Foto schießen, einen Video machen! Für den Privatgebrauch darf man (fast) alles. Ausnahmen gibt es natürlich, auf die gehe ich aber hier mangels Bezug zu diesem Scenario nicht ein. Die Kamera hatte als Zweck den Schutz der Beuten, das ist unbestreitbar. Auch wenn ich legal das Grüne Gewölbe betrete, werde ich dabei gefilmt und kann nichts dagegen tun.

    Handeln muss Konsequenzen haben und somit bitte ich alle darum, wenn ihnen so etwas passiert, zur Polizei zu gehen.

    Dem kann ich mich nur ausdrücklich anschließen! Die Handhabe der Polizei ist eine vollkommen andere als die einer Privatperson oder einer juristischen. Zur Klärung eines Sachverhalts wird und muss sich die Polizei nicht um irgendwelche Persönlichkeitsrechte kümmern (müssen), sie ermittelt einfach. Die Diebe vom Grünen Gewölbe haben, auch wenn noch nicht ermittelt, das "Recht am eigenen Bild" verloren.

    Sind genügend Anhaltspunkte da, wird der Betroffene zur Klärung des Sachverhaltes (Unberechtigtes Manipulieren fremden Eigentums) mal eben aufs Revier bestellt.

    Beschädigt wurde nichts, außer das die Rähmchen in der Beute etwas schief angeordnet waren. Ein Imkerkollege hatte erwähnt, dass es Leute gibt, die Königinnen klauen. Jedoch möchte ich jetzt nicht wirklich nach der Königin suchen, sondern die Bienen in Ruhe lassen (mein stärkstes Volk auch noch...)

    Ich kann Dich nur noch einmal dazu auffordern. Geh zur Polizei und nimm das Video mit. Mach vielleicht vorher selbst noch ein paar Bilder von der Ortslage. Du weißt ja nicht, was der da gemacht hat, wenn sogar Rähmchen verschoben sind. Sollten Spätfolgen noch kommen wäre dann ja ein bezifferbarer Schaden eingetreten. Der Vorteil der Polizei ist, dass in vielen Fällen der juristische Weg nicht nötig ist und eine erzieherische Wirkung hat sie allemal.:)

    Solang Täter geschützt und gedeckt werden, wird sich nie etwas ändern.

    Polizeiliche Anzeige, würde ich sagen. Es ist immerhin ein möglicher Tatort. Auch und weil mögliche Folgen noch nicht bekannt sind. Vielleicht hat da schon mal jemand geprobt. Und ist eventuell schon bekannt und würde so vielleicht durch das Raster fallen. Übergib das Video an die Polizei, da gibt es sowieso kein Recht am eigenen Bild und Du hast definitiv alles richtig gemacht.

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    Ja, erst kommt die Varroa nicht hinterher. Dann später aber schon. Sie wird praktisch auf kürzere Reproduktion ausgelesen. Das scheint recht schnell zu gehen und erklärt, so meine Vermutung, den von Manchen beobachteten Misserfolg.

    Die Darmprobe an toten Bienen ist zwecklos, da der Darm sich schnell verändert. Ruhr muss nicht zwingend auf fehlerhaftes Futter hin deuten. Möglich ist Mischinfektion. Eine gestörte Eiweisverdauung ist an den Pollenkörnchen im Kot zu erkennen. Ich tippe daher auf ein eher schwächeres Völkchen mit "Angstbrut", welches sich nicht rechtzeitig und ausreichend reinigen konnte. Sind die Waben zu dolle verschossen, einfach austauschen und weiter gehts. Gesunde, starke Völker werden durch sowas nicht angesteckt.