Beiträge von Schillbee

    Sorry, jetzt erst "verarbeitet".:S


    beim wiegen, hat dieses Volk noch 22kg gewogen.

    Ich überwintere auch mindestens 2 zargig (DNM, ist ja vergleichbar) und kriege bei 21 kg absolutes "Muffensausen"! Denn absolutes Leergewicht ist mit bebrüteten Waben (22 in Styroporbeute) 17,5kg! Du kannst also nur Zander Styroporbeuten haben bei dem niedrigen Gewicht. Da Zander ne Kleinigkeit größer ist als DNM war es höchste Eisenbahn, denke ich.:thumbup:

    Ich hatte nach dem Winter noch nie so ein starkes Volk.. Daher kann ich nicht gut einschätzen was die nun so brauchen werden.

    Ich habe mal Apifonda 2,5kg drauf getan.

    Wie verfahre ich nun weiter?

    Lege einen 2. Beutel drauf nachdem der 1. circa halb leer ist und kontrolliere dann einmal die Woche, da kann nichts schiefgehen.;)

    Wenn kein Flugwetter ist, nützt auch der Gartenteich nichts. Im vorigen Frühjahr trat bei mir gerade bei den stärksten Völkern die Maikrankheit auf, obwohl es nur 50m zum Teich sind. Man merkt es, wenn es zu spät ist.

    Wie kann man das vorbeugen?

    Neben der Tränke im Stock, was ich aber nicht mehr durchführe, bleibt m. E. nach nur noch die beheizte Aussentränke. Ist bei mir einfach eine Schüssel mit Wasser und Steinen drin auf einer Wärmplatte für Geflügeltränken und überdacht aufgestellt. Letztes Jahr sind sie um 0 Grad (im Schatten) wie wild die maximal 10 Meter geflogen und das ohne erkennbare Verluste. Wir bekamen da zu Beginn der Weidenblüte nochmal eine Woche Schnee.

    Leute, Leute

    Alle Klein- und Kleinstvölkchen (Begattung) starten mit Futterteig und das erfolgreich. Brüten hat Prio, schließlich bekommt er die KS im Mai und will bestimmt noch Honig ernten. MW werden je nach Stärke mit wenig Eigenwachs ausgezogen, sind also nicht so zehrend wie Naturbau. Futterteig täuscht Vorrat vor, wirkt stetig, nachhaltig und es gibt keinen Wettkampf ob Honig- oder Brutzellen. Außerdem sind Bienen aus KS, wenn sie vor der Schwarmzeit erstellt wurden, nicht sehr langlebig. Diese unnütz noch unter Stress zu setzen bringt keinerlei Vorteile und häufige Störungen durch Flüssigfutter.

    Deswegen ja der Futterteig.😉

    Es ist kein Naturschwarm und Futter einlagern sollte auch keine Prio haben. Außerdem sollen MW ausgezogen werden und kein Naturbau errichtet werden. Futterteig für kleinere Einheiten hat viele Vorteile. Aber ich bin jetzt mal raus....😀

    Kunstschwärme soll man genauso behandeln wie Naturschwärme, wenn das Risiko des Zurückfliegens nicht besteht. Das Beste ist einlaufen lassen und dabei die befreite Königin in den Bienenstrom vor dem (weit geöffneten) Flugloch geben.

    Danach die Größe anpassen aber keinesfalls nur ein oder zwei Bienenbreiten wie vorher schon angedacht. Mittelwände DNM 1.0 immer 2 mehr als der Schwarm aufgerundet in Pfund wiegt. Also 1,7kg , dann 4 + 2 MW. Füttern geht auch sehr gut mit Futterteig, dabei muss aber das Verbauen ausgeschlossen werden.

    Einfach n Loch 4x4 cm unten rein und drauf.

    Danke :*

    Da Du das zum ersten Male machst. Bei direkter Auflage müssen alle Wabengassen Kontakt zum Futterteig herstellen können. Also ein schmaler, aber dafür langer Ausschnitt welcher über alle besetzten WG reicht. Ist die Traube schon auf den Trägern kann man Lehrrähmchen einsetzen und die Tüte innen kontaktfrei auflegen. Habe auch schon Rauch genommen aber zu dieser Zeit reagieren die Bienen unterschiedlich und immer gestresst.

    Z.B.

    Standort: Flachland, Frühtracht gut, Sommertracht Mittel, Spättracht nicht vorhanden

    Beute: DNM mit 11 Rähmchen im Kaltbau

    Brutraum: Einräumig, angepasst

    Grundsätzlich ist alles mögliche auch möglich, soviel zur Grundfrage.

    Bei Deinem Beispiel würde ich sofort ändern bzw. ergänzen. Wandmaterial Styropor 2 zargig DNM 1.0 und primäre Auslese auf starke Wintervölker um die Frühtracht optimal nutzen zu können.

    Habt Ihr eine Ahnung, was der Grund sein könnte.

    Praktiziert das einer von Euch?

    Ja, seit etlichen Jahren praktiziere ich das so. Die Völker enthalten im Sommer so viele Bienen, dass sie unmöglich auf 2 Räume reduziert werden können. In der Regel versuche ich bis zum Winter auf 2 Zargen zu kommen. Bei Einzelnen bleibt wirklich die Stärke so, dass man nicht reduzieren kann.

    Heuer sind es bei mir 2 von 8.

    Das Video habe ich mir aber nicht angesehen.

    Fest steht für mich;

    Eine genetisch schlechte Queen bestens aufgezogen

    ist genau so gut oder gar besser, wie

    die beste Genetik schlecht aufgezogen

    kommt drauf an für was. Für Wirtschaftsvölker sicher. Um davon nachzuziehen nicht :)

    Gerade Du könntest genau das mal versuchen mit Deinen vielen Völkern. Beide, mir bekannten Berufsimker hatten ihre Völker stark gesplittet und an günstigen Standorten sogar Standvölker. Die hatten eigentlich immer irgendein Projekt am laufen. Wenn man das Hobby zum Beruf macht, sucht man sich halt "neue" Hobbies. ;)

    Also einfach mal die Bienen ihre selbst gewählten Queens aufziehen lassen und auslesen.

    Vielleicht versuchst Du es mal. Häufig ist die Lösung gerade im " vorher kategorisch Ausgeschlossenem" versteckt.