Beiträge von happygerd

    Recht schnell kann man keine Verdachtsmomente bestätigen, oder ausräumen. Das ist eine riesige Arbeit, oder meinst Du, bei Luffi geht das so nebenher?

    Ich bin viele Stunden für Arista am Microskop gesessen und hab Zellen ausgeräumt. Ich weiss schon was es bedeutet.

    Erste Hinweise auf solche Kös entstehen neben Blutlinien trotzdem beim Auszählen...


    Wenn so wie beschrieben auffällige Linien da sind, könnte es ein Ansatz sein ...

    Ja, Ottonormalimker können wirklich nicht viel erreichen, sofern es um die Zucht geht! Wir kleinen Imker können aber sehr wohl was erreichen, wenn möglichst viele auf VSH Blutlinien wechseln, diese Gene flächendeckend verstreut werden und so doch wieder etwas erreichen! Andererseits sind diese Züchter noch nicht ganz soweit, dass diese Bienen komplett so gezüchtet werden können. Sehr gute Anfänge sind aber definitiv schon in den "Kisten" ... Ein paar weitere Jahre und es wird sich bestimmt viel tun ...


    Die Giftspritzerei hat ja wohl nicht so viel endgültige Lösungen gebracht die letzten Jahre 30 Jahre oder?? Ein umdenken wird kommen müssen und unsere grossen und guten Züchter werden wohl mehr gefragt sein denn je...

    Am Gift vorbei werden wir trotzdem nicht so schnell kommen ...


    Und BITTE!! Ich will keinem ans Bein pinkeln oder persönlich angreifen! Alles rein sachlich gehalten ... 😉

    Lg

    Aus meiner Sicht ist ein massiver Varroabefall auch genetisch bedingt, wenn .....

    Habe über Jahre TBE mit anschl. OXS-Behandlung vorgenommen und finde immer bei bestimmten "Linien" (Nachzuchten aus einer Mutter) ähnliche Verhältnisse vor wie beim Ursprungsvolk - unabhängig von der Vorbehandlung. Entweder sie sind anfälliger ...


    Es kann aber auch sein, dass der Imker sein Behandlungskonzept immer besser realisiert...

    Hi beemax,

    wenn du "Linien" mit auffällig weniger Milben hast, du evtl noch siehst, dass diese evtl. auch ein löchriges Brutfeld haben - also auf ausräumen hindeuten, warum hast du denn nicht nur solche Linien??

    Ja klar, Blutlinien schwanken jährlich auf und ab, aber solche Linien sollten doch gefördert werden!? oder?? ;)

    Eine Umlarv-stirnlampe mit Lupe und eine Pinzette können ja recht schnell solche "Verdachtsmomente" bestätigen oder auch ausscheiden lassen ... Auf gewissen Belegstationen wird ja mit Hochdruck an solchen Kös gezüchtet... Wenn du dann bei deinen Ständen ein quasi Monopolrecht hast wo du einfliegen fremder Drohnen ausschliessen kannst, deine falschen Völker "kastrierst" hättest du ja eine tolle Basis ...


    Lg

    Lieber Rase,

    Du hast absolut recht!

    Meine ersten Bienen, knapp 20 Völker, fast alle aus 2 Waben-Ablegern zu teilweise gut vollen Kisten herangezogen im Laufe meines ersten Jahrs, mein erster Winter mit diesen! Im vergleich zu vielen hier bin ein erfahrungsloser Neuling ...

    Da ich aber Glück hatte an einen Paten zu geraten der gut dreistellig Völker hat, den ich mit meinem Ehrgeiz überzeugen konnte und ich schon letzten Herbst begonnen habe zu helfen und zu lernen, traue ich mich zu sagen, ich glaube verstanden zu haben was ich mache und machen muss! Ja klar, MEINE Erfahrung wird erst kommen!

    Ich verstehe dich, deine Erfahrungen werden zu 99,9% deinem Misstrauen einem Neuen gegenüber gerechtfertigt sein! Wenn ich quatsch erzähle, dann korrigiere mich! Ich bin hier um zu lernen! Ich glaube aber NICHT dass das bis jetzt der Fall war - oder!?

    Generell sollte man (auch du), erstmal hinterfragen, bevor man urteilt!

    lg

    ;)

    Die OS wirkt nicht ausreichend, wenn man nur in die Wabengassen träufelt im Sommer. Die ca. 30 oder 40 ml je Volk sind da Zuwenig!


    Entweder den 2 tägigen Kunstschwarm richtig in der Kunstschwarmkiste und Bienentraube mit 50 ml OS beträufeln, oder die Waben des TBE Volks mit OS besprühen. Oder eher 100 ml träufeln. Sprühen ist da im brutfreien und locker sitzenden Sommervolk das Mittel der Wahl. Im fest in der Traube sitzenden Wintervolk oder im Sommerkunstschwarm das Träufeln. Dann klappt das auch mit einem hohen Wirkungsgrad.

    Hi,

    ich habe es für die Sommerbehandlung so gelernt: Das D-Bienenwohl auf 80% zu verdünnen (= OS Gehalt knapp unter 3%) dann in jede 10cm geöffnete Wabengasse etwa 3 sek mit einer Pumpdruckflasche hinein sprühen. Also einmal langsam eine Länge, beginnend mit der Randwabe bis zum anderen Ende - so bei US-DD!

    Träufeln wurde mir immer nur als letzte Notlösung vorgestellt, da die Verteilung im Volk zu gering sein kann. Eine wie genannt deutlich grössere Menge umgeht dies zwar wieder, aber Säuregehalt kann zu gross werden was einen höheren Ausfall mit sich bringen kann...

    Dann - meiner Meinung nach - besser wieder verdünnen und wie gesagt besprühen!


    Lg

    Varroabehandlung habe ich unter Aufsicht meines Paten mit "Bienenwohl" im September gemacht.

    AS, MS?? Wie kommt ihr drauf??

    Da steht ja es müsste Danis Bienenwohl sein oder?? Also OS zum Beträufeln bzw. Besprühen ...



    Lg

    Guten Abend Sulz,

    was ich sagen will hat hier sicherlich seinen Platz. Es geht um das Öffnen oder Nichtöffnen des Bodens ...

    Hi,

    ne,... um das geht nicht - sorry!


    Für mich gibts NUR einen offenen Boden der evtl. aus verschiedenen (kurzfristigen) Gründen geschlossen wird.

    Hier ging es im Ursprung darum - WANN er geöffnet wird ... Bzw. wann die erfahrenen Imker diesen aus welchem Grund öffnen!

    Mich interessieren hier absolut die 10 Meinungen von 5 Imkern! Erfahrungen die jeder anders macht ...

    Ich bedanke mich auch zwischendurch mal für die rege Teilnahme und eure Zeit!

    Natürlich interessieren mich auch Wärmebretter, nicht nur Windeln ... ;)


    Lg

    Hi @all,

    was die Vorteile am geschlossenen Boden sind, sind def. umstritten und auch hier werden 5 Imker 10 Meinungen haben.

    Was aber definitiv ein Unterschied ist...

    - ich habe 10 braun gestrichene Völker die so stehen, dass die heuer von Sonnenauf- bis Untergang voll vom Planeten angeheizt wurden. Teilweise hatten wir Temperaturen gut über 35 Grad - im Schatten - über mehrere Tage/Wochen und NIE hatte ich kühlende Bienen vor der Kiste.

    - da die Winter immer "lausiger" werden und so die Temperatur in der Beute etwas niederer ist, die Bienen eher aus der Brut gehen, dadurch die Kerntemperatur und der Verbrauch sinkt. Niederer Verbrauch heisst weniger anstrengend und dadurch bessere Winterbienen sobald die Brutsaison losgehen muss!


    Früher, bis in den 80iger/90iger wurde es im Herbst kalt, der Winter eisig und erst im Frühling wurde es wärmer. Ich hab damals zwar nicht geimkert, aber schon gelebt. Wenn ich mich an die ganzen niederen Schigebiete und Lifte erinnere die es damals noch gab - muss es mehr Schnee und Kälte gehabt haben!! Solche Winter gibts nunmal mit allen Vorteilen zur imkerei nicht mehr ... Wir müssen uns anpassen ...

    Lg

    Man spricht auch immer nur von der Biene im Baumstamm ... Was ist mit den armen Bienchen die in einer grösseren Höhle hausen oder in einem Mauervorsprung?? Kommen da im Herbst dann die Schreinerbienen und Isolierbienen die dann alles Winterfest verpacken??

    Wie war nochmal die Temperatur 5 cm neben der Traube im Winter, egal welche Beute man verwendet??? :/8)

    Ich hab "Kisten" gesehen da haben die Bienen Spechtlöcher als zweiten oder dritten Eingang verwendet. Morsche Beuten wo Ecken offen waren. Ok, sind schon extreme Beispiele, aber geerntet hat der Imker von diesen Völkern so wie von anderen!

    Der Kult was über Beuten betrieben wird ist maßlos übertrieben. Beutengröße ok, der Rest ... meiner Meinung nach - naja :thumbdown:


    LG

    Hi,

    ich habe es so gelernt (Weber Dadant)...

    Boden offen, Brutraum so voll wie möglich gefüttert, sehr starke Völker mit zusätzlichem Honigraum Fütterer bleibt immer drauf, Innendeckel mit der "gehäxelten Stofffäden" Isomatte, ein Blechdeckel drauf und fertig.

    So einfach wie möglich so viel eingreifen wie nötig...


    Bedampfen wenn brutfrei ist durch die Öffnung vom Adamfütterer. So stört kein Mäusegitter am Flugloch, das Volk muss nicht geöffnet werden und gut ist.

    Für was denn diese Folie oben drauf??? Die ist doch nur im Weg und dass sich darunter Kondenz bildet ist klar oder? :/


    Ich durfte heuer im Frühling bei einigen Völker mithelfen die erste Revision zu machen bzw. zu Schieden. Ich kann mich nicht wirklich an viele schimmlige Waben erinnern, mal einzelne. Was macht es denn auch aus wenn am Rand wirklich mal etwas schimmel ist??? Eingelagerter Honig/Futter schimmelt ja nicht, es ist die Staub- (oder was auch immer)-Schicht darauf. Sollten die Bienen dieses Futter benötigen, dann putzen die das schon weg. Ist das nicht auch mal wieder etwas wo die Bienen zu sehr vermenschlicht werden?? Ahh, sie müssen warm haben.... oje, Schimmel???

    Ist der Boden offen, die "Kiste" nicht zu dicht, wirds der Schimmel auch nicht einfach haben.


    Ich spreche jetzt aber nicht von dick verschimmelten Waben!! Meist ist es ja so ein "feiner Flaum" der die Waben grüngrau schimmern lässt ...


    Viele Wege führen nach Rom ...


    LG :S

    Hi,

    der "kleine Vorteil" wenn man mehr als 2-3 Völker hat tut das nicht so weh. Wenn da was schief geht, ok, blöd gelaufen und gelernt.

    Ich hab letzte Woche einem Bekannten geholfen ein Volk aufzulösen weil wir vor gut 2 Wochen eine Kö ins brutlose Volk gesetzt hatten, diese haben sie angenommen und nach scheinbar etwa einer Woche doch noch abgestochen wurde. Letzte Woche waren dann 8 Weiselzellen drinnen. Naja, jetzt nochmal eine zusetzen wäre zwar gegangen, für meinen Geschmack das Volk deutlich zu klein und das Jahr zu sehr fortgeschritten.

    Wenn man sowas mit jemandem macht der gerade mal 3 Völker hat, dann drückt es diesem schon eine mittelgroße Träne ins Auge ... :( ;)

    Ich kann schon den einen oder anderen verstehen wenn man um jedes Volk kämpft. Hinterher gesehen meinst sinnlos, aber versuchen "musste" man es ...


    that`s live ...


    lg