Beiträge von Stormarner

    Moin Hornet,

    ich benutze das Messer seit 2 Jahren.

    Was soll ich sagen, ich bin sehr zufrieden damit.

    der "Preis" ist allerdings das das normale doppelsieb relativ flott dicht ist. Ich bin auf Siebkübel umgestiegen das geht dann wieder gut.

    Und, was ich als Vorteil werte, man bekommt viel Verdeckelungswachs (eigener Wachskreislauf)

    VG

    Martin

    Moin,

    ich habe auch mal ein paar Völker von einem betagten Imker übernommen (Wg Aufgabe der Imkerei).

    Die waren auch Behandelt "wie üblich" und unauffällig. Ich hab dann eine AS Lanzeitbehandlung gemacht am 3. Tag -nein ab dem 3. Tag war die Windel rotbraun für mehrere Tage, das das Volk noch gelebt hat! Zu der Zeit war wohl die Vierenlast noch nicht so gross. Womit ich sagen will: Bei "wie üblich" immer nachfragen was bei dem Imker denn üblich ist.

    LG

    Martin

    Moin Boarbuster,

    ich benutze seit 2 Jahren einen Schmelztrichter, von bienenhirte glaube ich, ich bin sehr zufrieden damit. Aber nur eine Zarge(Segeberger) zur Zeit ausschmelzen? Da ist das System etwas "unterfordert"

    ich setze über die Leerzarge (+ASG) immer 2 zargen mit Rähmchen. Drei Zargen hab ich auch schon ausprobiert ging auch, aber die Ausbeute ging etwas zurück. Ich hab das Ganze auch schon mal eine Stunde ohne Kampfzufuhr stehenlassen (Kaffeezeit) und hab mir beim Öffnen fast das Gesicht verbrüht, also vorsicht beim öffnen. Die Styroporzargen (Alte!) "überleben " das Ca. 2-3 Jahre.

    Holz wäre da vielleicht beständiger(?) Ich hab meine jetzt das 6-7. mal im Einsatz und die sehen schon ziemlich übel aus, wird aber mindesttens noch einmal gehen.

    Gruss Martin

    Hallo Zwerggwion,

    schau doch mal Bei Yout... da ist auf einem kanal (....thebeeman...) zu sehen wie wilde Völker aus Hohlwänden von Häusern (USA) "umgewohnt" werden. Das entspricht ziemlich gut deiner situation mit der BK.

    ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.

    LG Martin

    Moin zusammen,

    dabei wäre aber auch festzuhalten das es, ohne die Imker, die Varoa und AFB in Europa wahrscheilich gar nicht geben würde!

    und Tschüss!:P

    LG Martin

    Moin Beastkeeper,

    ich habe auch mal so begonnen wie du und denke ich kann dir ein paar Erfahrungen mit auf den Weg geben.

    Zum Entdeckeln:

    Ich habe mit der Gabel angefangen hatte aber jedesmal probleme mit den Handgelenken.

    Dann habe ich mit einem Heissluftföhn gearbeitet, ging gut und schnell, war aber nicht gut für die Waben, fand ich, die Oberfläche wurde wellig und die Entdeckelung ungleichmässig ausserdem wollte keine Wärme mehr auf den Honig einwirken lassen also schied auch das beheizte Messer/Hobel aus. letztendlich bin ich beim unbeheizten Entdeckelungmesser gelandet damit endeckele ich (beidseitig) 6 Waben(DNM) in 4 min und bin damit genausoschnell wie meine Schleuder (6Waben SW von Nisala) der Preis ist das die Siebe schnell zu waren durch Wachskrümel.

    Allerdings gewinne ich auch jede menge Entdeckelungswachs für meinen Wachkreislauf.


    Zum Schleudern:

    Ich hatte mit 4W Schleuder Handbetrieb angefangen und dann einen motor nachgerüstet das war schon ganz schön bis ich dann die o.g. automatische angeschaft habe.

    Ich würde an deiner Stelle einen 4W SW Schleuder mit automatik nehmen, die reicht locker für 10V.

    Wie erwähnt, schau mal bei -NISALA rein die sind auch recht preiswert. Den einzigen Nachteil den ich bis jetzt feststellen konte ist, das die Kesselwandung etwas dünn ist, aber sonst einwandfrei. Ich persönlich mag die automatik nicht mehr missen.


    Zum Sieben:

    Beim Sieben hab ich auch fast alles durch. Angefangen habe ich mit den normalen Doppelsieben die waren aber immer sehr schnell zu und das wechseln war nervig, besonders wenn man mal nicht aufgepasst hatte. Als nächstes kam ein Siebkübel mit zwei senkrechten Sieben(Holtermann). Das war nicht viel besser, denn der "Flaschenhals" ist dann das Feinsieb. Wenn das überschwemt wurde gingen die Wachspartikel oben drüber.

    Jetzt benutze ich einen Siebkübel mit großem Siebeinsatz und Bodenheizung und habe dann obendrüber ein einfaches Grobsieb zum wechseln, das funktioniert meistens(abhängig vom Honig) sehr gut.

    Spitzsiebe o.ä habe nie benutzt kann dazu also auch nicht zu- oder abraten.

    Das Abschöpfen mache ich in den Eimern -Ich benutze die 12,5kg Eimer- die sind gut zu handhaben (Heben) nach dem abschöpfen/schäumen wird umgefüllt in den Rührbehälter und direkt aus diesem dann abgefüllt wenn der Honig soweit ist.


    Zum Rühren:

    das Handrühren(auf und ab) habe ich sehr schnell gelassen da mich das Ergebnis im verhältnis zum Zeitaufwand nicht befriedigt hat. Ich habe mir ein dann Rührwerk selbst gebaut.

    Im Prinzip ein grosser Bottich mit einer Welle, Rührflügeln und einem Motor über eine Zeitschaltuhr gesteuert (zu der zeit mein erstes grösseres "DIY Projekt") nach ein paar verbesserungen, die die reinigung und zerlegbarkeit verbesserten, läuft das sehr gut.


    ich hoffe das hilft dir ein wenig weiter!

    Was ich aber noch sagen kann, das man über ein gewisses maß von "rumprobieren" wohl nicht herumkommt (Lehrgeld) bis alles zusammen passt. Ich finde aber -was neues ausprobieren macht auch Spass!

    Puuh, das ist aber lang geworden!8|

    LG aus dem nassen Norden

    Martin

    Moin Silentdrohn,

    noch ein Hinweis: Das Schild: Privatgelände -Betreten verboten - ist wahrscheinlich sowieso wirkungslos (auch rechtlich)- wenn das Gelände nicht "umfriedet" (zB Zaun)ist. Das heisst der Spaziergänger/Mitnutzer muß ein Hindernis (Zaun/einzelner Draht) überwinden müssen um hier einen Verstoss zu begründen.

    Von daher war der Tip mit den Baustahlmatten bisher der beste. Theoretisch würde ein rundherum gespannter Draht auch reichen aber halt nur in der Theorie.

    Gruß Martin

    Booaah!

    Ich hatte mich auch mal intensiv mit dem Thema "Schieden" beschäfftigt.

    Ich denke das einzige wozu diese "Mode"( Eingeengter Brutraum) nützlich ist, ist das bedürfniss der modernen imker zu befriedigen "etwas mit/an den Bienen zu tun"!

    Als ich begann zu imkern waren gerade "die neuesten Erkenntnisse" (obwohl, so neu war das gar nicht-wie immer) -Brutraum geben- dann weiter -Boden offenlassen - und so weiter.

    Dann kommt der Widersinn: erst erweitern wir den Brutraum auf DN1/2 -Dadant oder was auch immer und im nächsten Schritt engen wir das ganze wieder ein (Die imkerfachgeschäfte freuts), das hat sich auch mir nicht erschlossen.

    Der Bien braucht uns nicht (solange Futter da ist) schon gar nicht im Frühjahr. Die starten mit der Saalweidenblüte ganz von alleine durch und wenn dann kaltes Wetter ist startet das Volk eben erst zur Kirschblüte. Daran ändert kein Wämeschied und X-Eingriffe (Störungen!) des Imkers etwas.

    Das was der Imker tun sollte ist für ein geeignetes Umfeld für die Völker zu sorgen:!:

    Wenn der jenige etwas bei seinen Bienen tun will kann er ja im Frühling den Kasten schütteln dann gibt es wenigsten keinen Wärmeverlust im Brutnest:)!

    Das soll natürlich nicht heissen das wir nichts an den Bienen machen sollen/müssen Auswinterung bis Auffütterung muss alles sein, aber dann noch irgendwelche "Brettspiele" -Nein Danke!

    Puuhh! doch ein ganz schön langer Text geworden!

    Danke Swissmix für das schöne Winter-thema!:thumbup:

    Gruss Martin


    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten8o