Beiträge von Schievel

    Wohlgemerkt, das mit den neun Tagen ist aus der genannten Zeitschrift. Ich sage ja, so wirklich eine Aussage treffen die auch nicht. Mir war auch etwas anderes bekannt, da ging es um maximal 8 Stunden auf Oberflaechen. Eher weniger, weil schneller ausgetrocknet. Ob mit PCR-Test oder mit Abstrichen nachgewiesen, die man dann in der Petrischale replizieren laesst, ich denke mit der Frage ist man bei einer Imkerzeitschrift an der falschen Adresse.


    Momentan gibt es keinen, der da eine verlaessliche und sichere Aussage machen kann. Daher ist es doch nur sinnvoll, wenn es moeglich ist, eine FFP-Maske beim Schleudern zu tragen, satt sich auf irgendwelche Vermutungen zu stuetzen.

    So ganz eine Aussage treffen die da aber auch nicht. Das Virus kann auf Oberflaechen bis zu neun Tage ueberleben, im Schnitt vier bis fuenf Tage.

    Die Ueberlebensdauer auf Oberflaechen kann man aber schwerlich als belastbares Kriterium fuer unsere Frage ranziehen. Denn meist haengt die Ueberlebensdauer des Virus davon ab, wie schnell es austrocknet. Wasser ist aber im Honig vorhanden.

    Nichts genaues weis man nicht, also lieber mal FFP Maske an beim bearbeiten vom Honig, falls vorhanden.

    Na klar kann da noch was kommen. Es kommt halt drauf an, wann der Raps verblueht. Das ist aber nicht nur von Region zu Region, sondern auch von Feld zu Feld unterschiedlich. zb Waldrand blueht eine Woche spaeter, verblueht eine Woche spaeter.


    / ab Dienstag soll es ja regnen, ich hoffe ordentlich. Und danach soll es wieder warm sein. Wenns so kommt waers ideal. Dann knallts aber richtig, wenn du dann ein noch bluehendes Feld in der Naehe hast.

    Naja, wenn man einen Honig mit ziemlich hohen Wassergehalt hat, wird der nich unbedingt steinhart. Dann hat man so grosse Zuckerkristalle und dazwischen ist fluessig.

    Denke mal das ist auch hart an der Gaerung, denn das fluessige zwischen den Kristallen hat ja einen hoeheren Wasseranteil, nachdem sich die Kristalle gebildet haben.


    Das ergibt dann hinterher eine weiche Masse mit harten Kistallen.

    Ich benutze seit zwei Jahren die dünnen Einweghandschuhe. Da hat noch nie eine Biene... rein gestochen. Ich vermute die nehmen das Gummi nicht als "lebende Bedrohung" wahr.


    Oh doch doch, du hast nur gute Bienen :D Glaub mir so manche Bullterrierbiene nimmt Gummi, das Leder der Handschuhe und auch den Jeanstoff um die Beine als lebende Bedrohung war...

    Naja letztes Jahr war der April erst trocken und dann der Mai arschkalt und verregnet. Heraus kam eine halbe Zarge Rapshonig :D

    Dieses Jahr siehts aber jetzt schon besser aus. Es ist halt immer irgendwas. Entweder es regnet zuviel oder es ist zu trocken oder zu kalt. Die Bienen sind ganz schoene Mimosen. (Oder sinds die Imker? :-) )

    Dafür opfert rase jeden Montag 20 Uhr seine Zeit.


    Gruss

    Ulrich

    Der liefert aber keine Rezepte, er sagt ja grade, dass er genau so nicht imkern moechte. Als Anfaenger geben einem Rezepte aber eben auch ein bisschen Sicherheit, genau mit diesem Beduerfnis macht der Dr. Liebig sein Geld.


    Wie auch immer, finde das schon gut, wie Rase das macht. Ich lerne dabei auch viel, aendere dies und das oder mache es eben nicht.

    Wenn ich ein Backrezept habe, das ganz genau befolge, dann kommt hinterher meistens ein annehmbarer Kuchen raus.

    Ja, aber wenn das Backrezept von jemandem kommt, der seine ganze wirtschaftliche Existenz auf ein Problemmanagement ausgerichtet hat, welche durch ein vermeidlich 'einfach Imkern' überhaupt erst entstehen, dann relativiert das die 'Annehmbarkeit' von dem Kuchen.

    Das stimmt schon. Vielleicht sollte man auch aufpassen, von wem man die Rezepte bekommt und womit der sonst so sein Geld macht.

    Na sicher, mit den Imkern ist es halt wie mit jedem anderen Handwerk. 80% ist Erfahrung und Gefühl für die Sache, und 10% ist Schulwissen und weitere 10% Glück. :D


    Man kann immer aus mehreren Richtungen an eine Sache rangehen. Die einfachste ist die Rezept-Methode. Wenn ich ein Backrezept habe, das ganz genau befolge, dann kommt hinterher meistens ein annehmbarer Kuchen raus.

    Wenn man hingegen ein Gefühl für das Backen entwickelt, weiss wie man einen Fondant oder eine Ganache macht usw. dann kann man seinen eigenen Kuchen kreieren. Oder man kann einfacher auf unvorhergesehene Situationen in der Küche reagieren.

    Oder man befasst sich mit Maillardreaktionen, Viskosität von Zucker-Wasser Emulsionen und die Molekulare Zusammensetzung verschiedener Kakaoarten.


    Irgendwo befinden wir uns alle in allen drei Kategorien gleichzeitig. Ohne ein bisschen Theorie geht es nicht. Ohne ein paar Rezepte kann man als Anfänger keine Erfahrung sammeln.

    Koennen auch die alten Tanten vom Winter sein, die etwas grantig sind. Die gehen jetzt so langsam in den Bienenhimmel, danach wirds besser.


    / oh Patrick hatte den selben Gedanken eine Minute frueher.