Beiträge von Herbstaster

    Eigentlich wollte ich am Wochenende nur noch den Rest aus der Linde abschleudern und den Futterstand kontrollieren.


    Es traf uns fast der Schlag: alles voll Honig, alles verdeckelt, leider Melizitose...! Was für eine Plackerei diese Zeug zu vielleicht einem Drittel aus den Waben zu bekommen. Ich fürchte in den Bruträumen muss ich auch noch mächtig Waben rausnehmen (die heb ich übern Winter auf und im Frühjahr bekommen sie die unter gesetzt).


    Von meinen 11 WV haben wir 350 kg Honig geerntet (viel Raps, bisschen Himbeere, vieeeeel Linde mit Meli gemischt). Ich bin sehr zufrieden mit meinen Damen und auch mit dem Honigjahr insgesamt,, besser als gedacht. Die Völker sehen auch gut aus und der Milbenfall ist gering. Wenn jetzt hoffentlich der Meli-Spuk vorbei ist kann ich mich recht entspannt zurück lehnen :-)

    Ich habe letztes Wochenende in die Völker geschaut, weil ich eigentlich schleudern wollte. Die Honigräume recht voll, aber der Honig noch zu frisch und nicht verdeckelt. Schwarmstimmung noch keine, aber das wird bestimmt nach dem Raps 8)

    Ernsthaft können die Bienen erst seit ca 6 Tagen in den Raps fliegen, vorher war es andauernd zu kalt. Der Bauer meines Vertrauens meint, der Raps blüht noch ca 10 Tage bei uns im Vogtland. Also auf alle Völker eine weitere Halbzarge als dritten HR drauf und am langen Himmelfahrtswochenende wird geschleudert (mein armer Mann!) :D

    Hallo und guten Morgen @all :-)


    Gestern traf mich fast der Schlag, als ich die Eroberung eines Bienenvolkes durch Ameisen entdeckte. Zu Grunde liegt ein Fehler meinerseits (denke ich): habe dem Volk den HR mit ausgebauten Waben und MW aufgesetzt und ein paar Tage war das Wetter noch schön und die Bienen haben Nektar eingetragen. Dann kam kaltes Schietwetter und alles zog sich wieder in die Bruträume zurück. Entweder es gab schon eine kleine Lücke im Rahmen des ASG oder die Ameisen haben fleißig genagt, jedenfalls haben sie einen Weg durch besagten Rahmen gefunden und sitzen sie zu Hauf im HR. Die Bienen waren gestern im HR und dort sehr unruhig und auch laut, können wohl aber dem Ansturm von außen nicht Herr werden. Ein Ameisenhaufen (ich vermute Wegameisen) ist seit Jahr und Tag ind er Nähe und letztes Jahr gab es nicht einmal Probleme (sie holen sich halt Gemüll ab unter den Gitterböden, aber ansonsonsten friedliche Koexistenz).


    So, ich also gestern Folgendes getan: Die Lücke im ASG-Rahmen sehr sorgfältig mit Klebeband verschlossen. Um die Beute einen Raupenleimring. Um den Sockel der Beute Backpulver und Zimt vertreut. Alle anderen Beuten durch die Folie kontrolliert (es war ja schon Abend und wurde wieder frostig): Dort nichts Verdächtiges bemerkt.


    Jetzt meine Frage an Euch: Sollte ich damit das Übel beseitigt haben? Kann ich noch mehr tun? Blöde Frage: Sollte ich die Ameisen füttern (meine Vermutung ist, sie sind sehr stark aus dem Winter gegangen und es gibt jetzt nach dem Kälteeinbruch wenig zu fressen)?


    Vielen Dank für Eure Ideen und vielleicht auch eigene Erfahrungen. Irgendwas ist halt immer :S


    LG Jana

    In unserem kalten Klima fängt gerade die Salweide mit Blühen an, die Kornelkirsche guckt noch gar nicht. Der einzargig überwinterte Schwarm vom letzten Juni bekommt am WE den zweiten BR (hat sich prächtig gemacht, ich hatte ihn eigentlich schon abgeschrieben), die anderen zweizargig überwinterten Völker können noch mindestens bis zur Schlehenblüte ohne HR auskommen. Ein Volk hat gestern Futterteig bekommen, das ist mega stark und hat fast gar kein Futter mehr drin. Bei den anderen alles im Lot. Ich freu mich auf den Frühling :-)

    Bei mir ist ein reger Flugverkehr bei allen 12 Völkern und es wird massenhaft Haselnusspollen eingetragen. In den nächsten Tagen wird es deutlich kühler werden, aber Frost ist wohl keiner zu erwarten. Ich werde heute nachmittag mal bei allen Völkern von oben mit der Taschenlampe schauen, ob sie genug Futter haben bzw ob ich noch Futter sehe. Bei zwei sehr starken Völkern habe ich das Gefühl, dass Futterteig angebracht ist. Trotz aller Unsicherheit (meine erstes "Auswintern") freue ich mich tierisch über das muntere Treiben, das Summen und die herzallerliebsten Pollensammlerinnen :-)

    Bei uns im Vogtland (eigentlich eine echt kalte Ecke Deutschlands) war gestern Reinigungsflug. Ein herrliches Gefühl, wenn man seine Damen mal wieder in Aktion erleben kann :-) Die Erle und die Weißpappel werden am WE sicherlich aufblühen und auch die Hasel steht in den Startlöchern. Dann kann es richtig losgehen :-)

    Ich nochmal :-) Gestern war Reinigungsflug. Und unglaubliche 11 von 12 Völkern flogen wie verrückt und entleerten sich ;-) Bisher leben also alle 12 (das ist erst die halbe Miete, gezählt wird im April - aber ich bin glücklich)!

    Just das 12. Volk mit dem starken Totenfall bewegte sich gestern kein Stück nach draussen, es steht allerdings auch schattiger als die anderen. Ich warte mal heute ab, ob sie sich nach draussen wagen, aber machen kann man da jetzt nicht viel, oder?

    LG und ein sonniges Wochenende wühscht Euch allen


    Herbstaster

    Moin moin :-) Eine kurze Rückmeldung meinerseits: Gestern nachmittag habe ich bei besagtem Volk duch das Flugloch vorsichtig den Totenfall entfernt (mit einem Schürhaken). Es war insgesamt ca 1 Honigglas voll Bienen, weniger als es erst aussah aber trotzdem ganz schön viel. Bei allen andern Völkern habe ich auch mal durchs Flugloch gelinst und dort jeweils tote Bienen entfernt (da waren es aber überall ganz wenige). Ab morgen können sie dann alle durchstarten und bei Sonne ausfliegen! Danke nochmals für Eure Meinungen, das hilft einem Anfänger echt weiter!

    LG Herbstaster

    Hallo liebe Imkerfreunde,


    da ich letztes Jahr meine Bienen NACH dem Reinigungsflug übernommen habe stehe ich jetzt (wiedermal) vor einer gänzlich neuen Frage. Habe schon unterschiedliche Dinge gelesen und gehört, bin aber immer noch unsicher.


    Bei einem meiner Völker kann ich recht viel Totenfall von aussen sehen. Das Flugloch ist durch den Mäusekeil wirklich sehr klein. Bei der Oxalsäurebehandlung waren sie noch munter, auch jetzt brummen sie bei der Klopfprobe gemütlich vor sich hin.


    Am Donnerstag erwarten wir erstmals um die 10 Grad und Sonnenschein, ich bin allerdings bis abends auf Arbeit und werde nicht sehen können, ob und wie der eventuelle Reinigungsflug statt findet. Meine Frage: Soll ich den Totenfall jetzt schon entfernen (wir haben aktuell um die Null Grad) oder störe ich die Bienen damit unnötig? Ich habe einfach Angst, dass sie am Donnerstag nicht raus können....Und wenn ja, Beute ankippen oder durch das Flugloch die toten Bienen"angeln"?


    Wieviel Totenfall seht Ihr als normal an? Ich rechnete schon mit mehr durch die Ox, aber habe ja noch überhaupt keinen Vergleich (am 20. März habe ich die Bienen genau ein Jahr)!


    Danke für Eure Hilfe:)

    Auch HALLO! Bin heute Abend fertig, dann sind noch die Mäusegitter dran :thumbup: Alle Völker aufgefüttert, mit AS behandelt, Milbenfall kontrolliert und alles im Lot, jetzt fehlt nur noch die OS im Winter (aber das dauert ja noch).


    Im März bin ich mit 12 Völkern gestartet (durch den plötzlichen Tod eines Imkers) und ich gehe auch mit 12 Völkern in den Winter. Zwei Völker habe ich durch zu spät erkannte Drohnenbrütigkeit verloren, zwei Schwärme habe ich eingefangen, so bleibt die Zahl gleich.


    Es war ein unheimlich spannender erster Imkersommer, und ich habe mich richtig in meine "Damen" verliebt! Letztes Wochenende saß ich bei 16 Grad und Sonnenschein im Klappstuhl vor den Fluglöchern und habe mich an den Pollenhöschen und dem relaxten Summen erfreut: einfach herrlich! Ich habe keine Ahnung wie ich die nächsten Monate überstehen soll8o Ach ja, wahrscheinlich mit Honigverkauf, denn da habe ich schon noch Einiges vor. Hatte durch das tolle Wetter Rapshonig, Himbeere und dann noch Sommertracht. Die schiere Menge hat uns überfordert, wir haben den Bienchen bei jeder Schleuderung ca die Hälfte der Honigwaben gelassen, trotzdem sind es am Ende ca 300 kg leckerster Ertrag gewesen.


    Die Sucht hat mich voll erwischt und ich plane bereits für 2019 einen zweiten Standplatz. Jetzt hoffe ich nur, dass mir keine schlimmen Fehler betreffs der Ein- und Überwinterung passiert sind und die Bienchen gut überleben! LG