Beiträge von BerlinBees

    Ich hab auch ein bisschen herumprobiert, da ich Karamellbonbons extrem lecker finde!


    Nach den Erfahrungen hier hab ich mich nicht getraut, den Zucker wirklich wegzulassen. Ich glaube, es liegt am fehlenden Zucker, dass die Bonbons nicht fest werden.


    Ich hab gegoogelt und ein bisschen abgewandelt. Das mit den Temperaturen hab ich auch ergoogelt, aber genau so wie beschrieben war es. Der erste Versuch wurde zu heiß, 126 Grad, die Bonbons gerade noch kaubar aber gruselig klebrig.


    Beim nächsten Versuch hab ich gut aufgepasst, nicht über 116 Grad gekommen. Die Konsistenz ist nun zart und weich, der Schmelz im Mund ist richtig gut.


    Bei mir hats mit folgendem Rezept geklappt:


    Zutaten:


    2 Teile Honig

    2 Teile Zucker

    1 Teil Butter

    2 Teile Schlagsahne

    etwas Salz


    1. Honig u. Zucker im Topf bei mittlerer Hitze aufkochen lassen u. 5-6 Minuten köcheln

    2. Herd auf kleinste Stufe, Butter hinein, Vorsicht, blubbert/ kann spritzen, rühren bis die Butter aufgelöst ist

    3. Sahne hinein, Herd wieder auf mittlere Hitze, aufkochen, immer wieder rühren, ca. 30 min köcheln lassen. Irgendwann merkt man, dass die Masse fester, breiiger wird. Auf die Temperatur achten. Bei ca. 114 Grad köcheln. Darunter wird nicht recht fest, darüber, vor allem ab 121 Grad, wirds immer härter u. Plombenzieher.

    4. In eine mit geöltem Backpapier ausgelegte Form geben, erkalten lassen

    5. aus der Form holen u. in Stücke schneiden


    Die Masse brauchte etwa 1 h, davon 30 min im Kühlschrank, um schnittfest zu werden. Dann war das Schneiden leicht. Eventuell lässt es sich schlechter schneiden, wenn völlig abgekühlt.


    Tja, wie ich die nun verpacke weiß ich noch nicht.


    Karamellbonbons.jpeg

    Ich liebe Wabenhonig! Wir haben einfach ungedrahtete Rähmchen (DNM) in der Mitte quer geteilt. Immer eine Wabenhonigwabe zwischen 2 normale Waben, die werden auch ausgebaut.


    Die ausgeschnittenen halben Waben wiegen immer etwa 1kg. Man kann sie gut aus den Rähmchen schneiden, die Zellen an den Rändern sind kaum befüllt. Wenn die Wabe im Ganzen verkauft wird läuft fast nichts aus.


    Man kann die Wabe auch teilen und in Dosen verpacken, läuft auch kaum was aus.

    Dateien

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    Nö, die Königin sticht nicht. Aber wenn man sie nicht gleich beim ersten Versuch gut erwischt, wird sie unruhig und flitzt auf der Wabe hin und her. Versuch doch erst einmal ein paar Drohnen zu greifen. Ist für dieses Jahr natürlich etwas spät, meine haben fast keine Drohnen mehr...

    Hallo liebe Imker,

    heute erreichte mich die Nachricht von unserer befreundeten Familie in Sri Lanka, dass sie ein Bienenvolk in einem Raum entdeckt haben, in den jetzt ein Badezimmer eingebaut werden soll. Die Bienen müssen entfernt werden.


    Unsere Freunde sind keine Imker und wollen keine werden und wenn ich richtig verstanden habe, kennen sie auch niemanden in der Nähe, der helfen könnte.


    Ich würde ihnen gern Tipps geben, wie die Bienen auf möglichst simple Art und Weise sowie schadenfrei für Mensch und Bienen entfernt und umgesiedelt werden können. Sie besitzen natürlich keine Schutzkleidung und es steht auch nicht mal eben eine Magazin- oder Klotzbeute bereit.


    Es ist leider kein Schwarm sondern ein Volk mit Waben.


    Bisher fällt mir nur ein, sich ganz dick anzuziehen und irgendwie zu verschleiern, ordentlich viel Rauch zu machen, eine Weile Zeit zu geben und dann zu versuchen, die Waben nacheinander abzuschneiden. Wenn sie sich das überhaupt trauen. Und dann? Bin leider ratlos. Habt ihr Ideen dazu?


    Ganz lieben Dank schon mal!


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    Ja, sind brutfrei. Hab reingeschaut.


    Ok, vielen Dank. Jetzt 2x Milchsäure oder 1x Oxalsäure sprühen würde also gehen.


    Oxalsäure soll ja nicht wiederholt werden. Mir schwebt nun vor, jetzt 2x Milchsäure zu sprühen und im Dezember nochmal den Milbenfall zu kontrollieren - dann hätte ich ja im Dezember immer noch die Möglichkeit Oxalsäure zu träufeln oder sprühen.

    Hallo liebe Imker,


    ich bin ja erst im 2. Jahr und daher noch dabei, alles schön lehrbuchmäßig zu erledigen. Also ist der Plan, Oxalsäure im Winter zu träufeln. Aber ob das Wetter so passen wird?


    Oxalsäure soll bis spätestens Ende Dezember geträufelt werden im brutfreien Zustand und wenn die Bienentraube eng sitzt, es also kalt ist. Ob es hier in Berlin bis Ende Dezember kalt wird, weiß keiner. Oft wird es hier erst im Januar kalt. Ob die Bienen nicht schon wieder in Brut sind im Dezember, weiß keiner.


    Milchsäure soll auch gut wirken und sehr gut verträglich sein. Soll bei Temperaturen zw. 9 und 15 Grad angewandt werden und wenn das Volk brutfrei ist. Beides ist genau jetzt der Fall. Da ich nur 2 Völker habe, ist es völlig schnuppe, dass ich jede Wabe ziehen und besprühen müsste. Aber die Bienen werden mehr gestört als beim Oxalsäureträufeln.


    Wäre die Milchsäure jetzt daher nicht der bessere Plan als Oxalsäure irgendwann später? Mit scheint das logisch aber vom Lehrbuch abzuweichen traue ich mich nicht einfach so. Dankeschön für eure Meinungen!

    Ich mag auch lieber flüssigen Honig. Der Sommerhonig letztes Jahr fing im Dezember an sich einzutrüben und wurde im Januar grob kristallig. Waren sowieso nur noch Reste... Der Frühtrachthonig von diesem Jahr ist jetzt geleeartig aber ganz ohne Kristalle, voll lecker. Allerdings gibts auch keinen Raps hier.


    Ich denke, das wird jedes Mal anders sein. Ich hebe mir von jeder Schleuderung was auf und beobachte die Veränderung. Vielleicht kann ich irgendwann schon beim Schleudern vorhersagen, wie sich der Honig verhalten wird. Das wäre toll!

    Nun war er da. Und hat nur die Proben genommen, nichts weiter. Das Ergebnis gibts in ca. 14 Tagen. Das mit den Sporen war wohl sehr dicht in meiner Nähe ?(


    Er erzählte, dass er gleichzeitig mit mir 15 Imker angeschrieben hat und nur 2 sich bisher zurückgemeldet haben. 8|

    Ich bin in Tempelhof.


    Ähm... wie oder wo wird denn eine Futterkranzprobe entnommen, wenn gar kein Futterkranz da ist? Die Brutwaben DNM sind voller Brut, kein Futter. Am Rand des Brutnestes haben sie eine Wabe, in der immer frischer unverdeckelter Nektar ist. Vermutlich laden die Sammlerinnen dort ab?