Beiträge von Rosa Gallica

    Hallo zusammen,


    ich habe zu der Thematik gerade ein spannendes Buch gelesen: Fred Pearce "Die neuen Wilden". Jedem dem das Thema interessiert und gern seine Sichtweise darauf erweitern möchte, sei das Büchlein empfohlen. (Ich habe die Forenseite jetzt mal nicht durchforstet, ob dazu schon etwas geschrieben wurde ;))

    Pearce beschreibt im ersten Teil Beispiele in den sich "invasive" Pflanzen- oder Tierarten in einer bestimmten Region ausbreiten und welche Ursachen und Folgen dies hat. Es wird deutlich, dass zum einen die Pflanzen immer durch Menschen verschleppt werden und in Regionen siedeln, die durch den Menschen vorher (!) soweit verschmutzt, überdüngt oder vergiftet wurden, dass die angestammten Arten zurückgingen. Häufig erfüllen diese Neuankömmlinge eine Filter- oder Reinigungsfunktion (z.B. Quallen und Algen) und sorgen längerfristig durch ihr massenhaftes Auftreten für eine Verbesserung der Lebensbedingungen der angestammten Arten, falls die Fremdeinträge aus Industrie, Landwirtschaft, o.ä. gleichzeitig reduziert werden. Im Laufe der Zeit ist häufig ein Rückgang der Bestände (so wie oben beschrieben beim Springkraut) zu beobachten und damit einhergehend eine partielle Rückkehr der angestammten Arten, die ein verbessertes Habitat vorfinden uns so auch wieder konkurrenzfähiger gegenüber den Neuankömmlingen werden. Häufig ergänzen Neuankömmlinge die vorhandene Flora/Fauna sei es mit Nahrung (Nektar), Schutz- und Nistmöglichkeiten.

    Sehr kritisch wird auch die Rolle sog. "Naturschützer" unter die Lupe genommen: in nur sehr wenigen Fällen sind Aktionen gegen die Neuankömmlinge erfolgreich. Kosten aber Unsummen und sind häufig auch nur mit brachialen Methoden, die den Lebensraum im Gesamten negativ beeinflussen verbunden. Einhergehend mit einer starken Polemik gegenüber: "den Fremden, den Invasoren, die unsere Heimat bedrohen...übernehmen... überrennen...attackieren...".

    In dem Buch finden Sich hanebüchene Beispiele von seiner Meinung nach falsch verstandenen Naturschutz. Aber hier möchte ich nicht spoilern ;).


    Kurzum: ich fand es wirklich bereichernd mal aus der eigenen "Naturgarten-Enthusiasten"-Ecke über den Zaun zu schauen, was sich da noch so tummelt.


    Viele Grüße,

    Steffi

    Hallo in die Runde,


    bei unserem heutigen Familienausflug in die Heide (natürlich ganz ohne imkerliche Hintergedanken 😅) sind mir auf dem Weg öfters diese Wildbienen oder Wespen aufgefallen. Im Boden waren ganze Kolonien von diesen Gesellen. Spannend zu beobachten.


    Vielleicht weiß jemand auf die Schnelle um welche Art es sich handelt?


    Danke und viele Grüße,


    Steffi

    Hallo zusammen,


    ich habe heute die Honigräume abgeräumt und den ersten Schub Futter gegeben. Damit schließe ich das Thema Heide für dieses Jahr ab.

    Allen anderen viel Erfolg noch und danke für die Infos! 👋🏻

    Mir geht es natürlich nicht ums „Anwandern“, die Flächen sind ja im Flugkreis meiner Bienen. Am Standort habe ich ja Wirtschaftsvölker und diesjährige Jungvölker, die ich alle gut ins nächste Jahr bringen möchte. Auf Heidehonig bin ich jetzt nicht sonderlich erpicht, aber falls etwas anfällt, dann nehme ich den natürlich mit. Die Technik zum Auspressen der Waben ist vorhanden.

    Guten Morgen,


    Micha : naja, die Flächen in 2km Entfernung, die ich kenne würde ich eher als Randvegetation im Kiefernwald beschreiben. Etwas weiter (5km) gibt es größere Heidevorkommen.


    ManfredT : Zur Heide habe ich mich schon belesen bzw. überlegen wir gerade mit meinem Paten wie wir es nun am Besten machen. Daher auch meine Frage hier in die größere Runde, ob da noch etwas kommt.


    Mit meinem aktuellen Standplatz bin ich bisher zufrieden. Die mögliche Heidetracht wäre der einzige Nachteil.

    Hallo zusammen,


    ich würde mein erstes Bienenjahr gern abschließen, allerdings gibt es in ca. 2km Entfernung zu meinem Standort größere Heideflächen.

    Bis jetzt hieß es das Jahr wäre zu trocken für die Heide. Daher habe ich mir kurz selbst ein Bild gemacht:


    Nun ja, mit meinem begrenzen Gartenwissen würde ich sagen, da wird noch was blühen. Was sagen die Heideexperten?


    Viele Grüße

    Steffi

    Hallo zusammen,


    ich habe heute mal meinen neuen „Wunschstandort“ für nächstes Jahr besucht, um zu schauen was um diese Zeit so blüht. Unübersehbar waren am Flussufer große Bestände folgender Pflanze:


    Könnt ihr mir kurz schreiben was das genau ist? Ich würde ja irgendwie in Richtung Sonnenhut/Topinambur tippen. Ist es aber wohl nicht. Was wächst den da an der Grenze zum Naturschutzgebiet?


    Danke und viele Grüße

    Steffi

    Hallo zusammen,


    ich schließe mich den Vorrednern rall0r und ichundmeinholz gern an. Das Buch habe ich letzten Winter gelesen bevor die Bienen kamen und nachdem ich andere Imkerbücher (u.a. Liebig, Golz, Lorenz, Beer) gelesen hatte. Bruder Adam steht auf der Urlaubslektüreliste 😅.

    Mittlerweile nach den ersten Monaten mit den Bienen und den ersten Neuimkerkurs-Terminen, weiß ich den unaufgeregten Ton und undogmatischen Inhalt zu schätzen und lese gern mal etwas nach. Natürlich sollte es nicht das einzige Imkerbuch sein, ermöglicht aber eine interessante Perspektive, die ich sehr schätze. In meinem Imkerkurs werden im Theorie-Teil eher Arbeitsweisen nach Liebig vermittelt.


    Viele Grüße

    Steffi

    Hallo Manfred,


    dank dir für die Erklärung. Ich hatte meine Frage etwas anders gemeint. Alles gut. 😅

    Zurück zum Faden...


    Viele Grüße

    Steffi