Beiträge von Malte_vE

    Hallo,


    mir ist im Zusammenhang Honig+Hitze auch nur HMF Bildung bekannt. Für den Menschen ist das aber ansich kein Thema, nur für die Bienen. Du darfst sie also nicht dünn füttern mit deinem Tee :)

    Die HMF Grenzwerte in der Honigverordnung kommen daher, dass das auf ungünstige Lagerung hinweisen kann, nicht weils für den Mensch bedenklich ist.


    Weiter dürfte da über die kurze Zeit auch nicht soviel passieren im Tee. Wie geschrieben leiden da Inhaltsstoffe im Honig.


    Gesundheitlich bedenklich ist Honig doch höchstens insofern, dass es halt primär Zucker ist und man damit seine Ernährung "schnell mal" aus dem Gleichgewicht bringen kann...


    Anderes ist mir nicht bekannt. Vlt kann uns noch jemand belehren.


    Beste Grüße

    M

    Ich wollte auch grade fragen, wer mit in die Vakuumkammer geht und dann den Deckel schnell zudreht ^^


    Mal ernsthaft: Wie man das ohne Erhitzen machen soll würde mich auch interessieren!


    Spezielle Deckel? :/

    Hi,


    erstmal muss ich sagen, finde ich die Diskussion auch insgesamt sehr gut. Auch meist doch ein guter Ton!


    Zur eigentlichen Frage: Ich würde glaub ich auch eher nicht beim Friseur verkaufen, einfach wegen der geäußerten Ideen bezüglich Hemmungen. Aber Versuch macht kluch. Schaden wirds nicht, wenn sich da wegen der Preisdifferenzen niemand komisch fühlt.


    Um bezüglich der weiteren Diskussion aber noch meine Intention hinter meinem ersten Post klarzumachen und vlt etwas zu ergänzen:


    Ich möchte natürlich in garkeinem Fall jemandem etwas vermiesen, oder jemanden erzählen, für wieviel Geld er in der Lage ist seinen Honig tatsächlich abzusetzen. Natürlich spielen da noch ganz andere Faktoren eine Rolle und das ist eben auch nochmal ne andere Frage. Darum ging es mir nicht.


    Dennoch ist es wichtig - für mich zumindest - eine realistische Abschätzung zu haben, was denn tatsächlich kostendeckend wäre.


    Und hierzu zählt nicht nur, dass man Winterfutter, Mittelwände und Verbrauchsmaterial einkalkuliert. Sondern eben auch wieviel Lebenszeit man dafür aufwendet, oder noch weiter gedacht die Amortisierung sämtlicher getätigter Investitionen. Nicht weil ich mit der Imkerei einen vergleichbaren Stundenlohn anpeile wie in meinem Beruf, sondern einfach, weil man sich sonst in die Tasche lügt mit der Berechnung.

    Wie weit man das treiben will, bleibt jedem absolut selbst überlassen.


    Ich sehe es aber so: Als Hobbyist und Pragmatiker kann ich über eine solche Betrachtung abschätzen, ob ich tatsächlich so etwas wie einen Gewinn machen kann oder nicht bei einem bestimmten Verkaufspreis. Bei einem tatsächlich entstehenden Gewinn, kann ich diesen dann umso schmerzfreier fürs Hobby verbrennen, ohne das geringste bisschen Reue empfinden zu müssen:evil:


    Mein wesentlicher Punkt:

    Wenn man keine Lust hat zu rechnen, reicht es doch sich klarzumachen, dass man preislich wohl kaum mit Erwerbismkern aus Deutschland mithalten kann, wenn es darum geht "kostendeckend" zu sein.

    Wer seinen Honig für weniger verkauft, kann also eigentlich nicht kostendeckend arbeiten, sondern zahlt irgendwo drauf.


    Deswegen finde ich es schwierig, wenn man errechnet, dass man mit 4,50 kostendeckend arbeiten soll. Meiner Meinung nach liegt das primär daran, dass "kostendeckend" verschieden verstanden wird. Und solange man das tut, ists umso schwieriger einzuschätzen was man versuchen sollte für seinen Honig zu nehmen/"nehmen muss".


    Bei mir im Supermarkt kann ich Honig aus Deutschland kaufen für 5-6€.

    Daneben stehen Honige aus Deutschland vom "regionalen Kleinproduzenten" die bei 7-8€ liegen. Dieser Kleinproduzent dürfte immernich deutlich größer sein als fast alle Hobbyisten/Nebenerwerbler. Honige aus Übersee kosten auch 4-5€.


    Ich kann nur spekulieren wie groß die Gewinnmarge des Einzelhändlers ist, aber wer als Hobbyist/Nebenerwerbler deutlich unter dem Preisbereich des "regionalen Kleinproduzenten" verkaufen kann, der muss sich einer verdammich effizienten Betriebsweise befleissigen um trotzdem noch "kostendeckend" zu imkern. ;)


    Ich kann voll verstehen, das nicht jeder Spaß an solchen Zahlenspielchen hat, aber wenn man den Honig nicht einfach nur irgendwie loswerden will, dann machts Sinn sich da mal einen Nachmittag hinzusetzen und sich anzugucken was man eigentlich alles noch berücksichtigen müsste, um zu bestimmen was wirklich zur Deckung der Kosten für ein Preis zu nehmen wäre.


    Wer an sowas Spaß hat, der kann damit sogar flott mal modellieren, welchen Einfluss es bei konstanter Völkerzahl beispielsweise hätte, wenn die Honigernten gut oder schlecht ausfallen würde, oder bei wieviel Aufwand/Völkern, sich die teure Schleuder wieviel schneller amortisieren/rechtfertigen könnte! Just saying :D


    Beste Grüße!


    PS: Ja ich mag Modellbildung! Sowas geht falls nötig sogar mit Excel:thumbup:

    Also ohne deine Völkerzahl, betriebswirtschaftlichen Berechnungen oder Ähnliches zu kennen, würde ich denken, die Kritik ist in etwa die Folgende:


    Wenn beim Imkern mit einer nicht gigantisch großen Volkszahl, wirklich kein "Draufleger" gemacht werden soll, dürfte die Wahrheit wohl eher in Richtung von mindestens 6,50 pro Glas als Einnahme für dich liegen. Bei Rechnungen zur Kostendeckung wird z. B. die eigene Arbeitszeit ja oft vergessen. Aber ich würde mutmaßen, dass die 6,50 für die meisten Nebenserwerbler schon eher eng sein dürften (außer man arbeitet selbst halt umsonst).


    Desweiteren finde ich einen 50%igen Aufschlag für den Verkauf ziemlich deftig und nicht üblich. Dein Friseur dürfte derjenige sein der als einziger damit ein gutes Geschäft machen könnte. Denn die Differenz sind abzüglich Steuer fast Reingewinn, da er praktisch keine Arbeit damit hat. Er kassiert halt einen zusätzlichen Artikel und redet eh mit den Kunden um sie ggfls zu werben während er ohnehin bezahlt wird. Die meiste Arbeit die er noch hat, sind die Abrechnungen mit dir. Grundsätzlich sei es ihm gegönnt, Friseurgehälter sind ne Katastrophe.


    Betriebswirtschaftlich: Gewinnmargen in der Größenordnung von >30% sind meiner Erfahrung nach außerhalb der Finanzbranche garnicht mal so üblich^^


    Edit: Ah es gab anscheinend garkeine Kritik :)

    Wenn du Glück hast dann nimmt dir der Hofstaat die Arbeit irgendwann ab, indem sie umweiseln.


    Nur: Meinem Erkenntnisstand nach passiert das wohl typischerweise dann, wenn die alte Königin nicht mehr ausreichend Pheromone produziert um das Volk zusammenzuhalten. Ergo: Durch die vergleichsweise kleine Apidea-Einheit, umschiffst du das vermutlich grade. Vlt hat hier jemand nen aktuellen Stand der Forschung zu?


    Ich halte es für wahrscheinlich, dass die Alte so einfach irgendwann nen Rückenschwimmer macht und dann ist es halt Glückssache ob die Bienen noch Brut zum Nachschaffen haben oder dauerhaft weiselos werden.


    Wenns ne Bombenkönigin war, könnte man vlt noch nachziehen von ihr, aber ich würde tendenziell eher kurzen Prozess machen und meine Zeit auf Ablegerbildung verwenden oder so. Sonst mach eben ein Projekt draus und guck ob es klappt mit dem Umweiseln oder nicht :)^^

    Muss man sich nur mal kritisch Fragen was und wieviel man daraus dann lernt?


    Übrigens muss man das mit dem Abdrücken ja auch nicht grausam machen. Kurz und schmerzlos halt... Sind immerhin Lebewesen. Allemal schneller als wenn sie abgestochen werden, oder sie rausgeworfen werden und verhungern oder erfrieren finde ich.


    Gruß M

    Ich kann mich dem Tenor nur anschließen, es wirkt so als hättest du etwas schwach ausgewintert. Aber schön viel Brut, vor allem verdeckelte. In ner Woche - wenn die geschlüpft sind - haben die ne ganz andere Basis um deinen Honigraum anzugehen :)

    Hi,


    das ist dann ja doof gelaufen mit dem Kurs.

    Habt ihr nicht evtl im lokalen Verein/oder sonst wo jemanden den ihr als Paten, oder wenigstens Spontanhilfe dazuholen könnt?

    Weil auch wenn der Kurs da war und es gute Bücher gäbe, bräuchtet ihr ja bald ne richtige Einschätzung, bzw jemanden der vlt auch regelmäßiger mal mitgucken könnte um euch das näher zu bringen.

    Wenn da jetzt insgesamt Unklarheit vorherrscht, was ihr da jetzt sehen wollt, ists ungünstig, vor allem für die Tierchen.

    Schnellste Spontanhilfe ist und bleibt dann jemand vor Ort. Unabhängig davon gibts denke ich auch keinen Grund zur Unruhe bei euch.


    Sucht auch mal nach ner strukturierten Darstellung der Betriebsart Zander mit einräumigen Brutraum im Internet, da findet ihr schon was. Womöglich sogar hier im Forum. ;)


    Hier findet ihr mal beschrieben, wie man grundsätzlich Völker durchschätzen kann, falls ihr das nicht schon kennt?

    Liebefelder Schätzmethode

    Betonung liegt auf schätzen... Sollte man auch keine Doktorarbeit draus machen finde ich.


    Muss man wohl jetzt auch garnicht so vollständig durchexerzieren, aber wenn ihr sichergehen wolltet, könnte man es so tun.

    Wichtig für euch wäre in erster Linie ja ob ihr wohmöglich zuviel Wabenfläche im Brutraum blockiert habt.


    Meiner Meinung nach wollt ihr im Idealfall etwa Folgendes sehen wenn ihr eure Beuten jetzt öffnet:


    Im Brutraum praktisch alle Gassen gut besetzt, Bienen quellen quasi oben aus dem Absperrgitter, sobald ihr den Honigraum abnehmt und nicht sofort Rauch draufgegeben habt.

    Von den 9/10 Zanderrähmchen im Brutraum, wollt ihr gerade eigentlich eher wenige komplett mit Futter blockiert haben. Die äußersten beiden als richtige Futterwaben würden locker reichen, denn damit blieben ja gut 4kg Futter im Volk, wobei sie ja auch Tracht vor der Haustür haben. Zuzüglich müsste man noch das ganze Futter an den Wabenrändern hinzurechnen.

    Ebensowenig müssten bei Tracht keine kompletten Waben mit Pollen im Brutraum rumhängen (Pollenbretter genannt).

    Wie oben schonmal geschrieben, sollten Waben mit Winterfutter eigentlich schon von euch entfernt worden sein.

    Sprich: Ihr wollt die Hütte voll mit Bienen haben und im Brutraum alle Stadien von Brut sehen, und zwar auf möglichst vielen Waben :)


    Wenn euer Brutraum so nicht aussieht, weil die Königin kein Platz hat/hatte zum Legen, dann wirds Zeit Platz zu schaffen.


    Aber es sind eben auch andere Sachen denkbar die das erklären könnten: Z.B. die Völker hinken in der Entwicklung einfach etwas hinterher, und obwohl sie genug Platz haben und Brüten, haben sie einfach noch nicht die Größe erreicht, sodass sie entsprechende Bauprojekte so schnell umsetzen wie du das teilweise lesen kannst bei anderen.

    Ebenso denkbar wäre es, dass die Tracht noch etwas hinterherhinkt und die eben einfach noch nicht soviel reinschleppen wie ihr vlt denkt.


    Also, schätzt mal ab, ob eure Völker stark sind und stellt sicher das sie ihren Brutraum zum Brüten nutzen können. Wenn beides schon gegeben ist, dann müsst ihr ihnen wahrscheinlich einfach noch etwas Zeit geben.

    Brüten und bauen verbrennt ne Menge Energie:)

    Aaalso...


    Etwas Honig, etwas Brut ist vlt etwas zu ungenau hingeguckt um entscheiden zu können ob die einfach noch etwas Zeit brauchen, oder vlt ein Problemchen bestehen könnte.


    Meine Empfehlung wäre es da mal genauer hinzugucken, oder sogar mal durchzuschätzen wieviel Bienen, wieviel Brut und wieviel Futter du drin hast.

    Je nachdem wie sie durch den Winter sind und wie sich bei euch die Tracht entwickelt, würde man schon erwarteb, dass da jetzt zumindet schon ordentlich große Brutnester sind. Wenn da vlt aber auch noch die Bienenmasse fehlt, oder Tracht, dann haben sie sicher anderes im Kopf, als dir den Honigraum auszubauen.


    Ein zweiter Honigraum, wenn sie den ersten schon nicht annehmen, macht für mich aber zumindest schonmal kein Sinn.

    Hallo,


    also ich würde sagen, die Hauptsache ist jetzt - falls sie wirklich viel Tracht eintragen, weil die Obstwiese bei euch voll blüht - dass ihr kontrolliert, dass sie euch nicht den Brutraum vollknallen und dort genug Platz für ein Brutnest bleibt.


    Das wäre umso wichtiger, falls ihr mit einer Zarge Brutraum imkert. In dem Fall könntet ihr die Annahme des Honigraums beschleunigen und Platz im ggfs verhonigten Brutraum schaffen, indem ihr was hochhängt in den Honigraum.


    Bei zwei Bruträumen bestünde weniger die Gefahr, dass sie sich den Platz fürs Brutnest nehmen, aber wenn sie die Honigraum nicht so richtig annehmen und sich darunter im oberen Brutraum irgendwann mal zu viel verdeckeltes Futter befindet, dann steigen sie da evtl irgendwann mal nicht mehr so gern drüber, sprich Annahme des Honigraums bleibt vlt problematisch.


    Da ihr im ersten Jahr nur Mittelwände für den Honigraum haben dürftet, würdet ihr euch ggfls das Leben leichter machen, wenn ihr euch die Zusatzarbeit macht, jeweils etwas Brut aus dem Brutraum in den HR zu hängen und dann später bei Bedarf wieder umzuhängen. Vorausgesetzt es ist warm genug dafür bei euch!


    Aber so lange, wie beide Szenarien nicht grade bei euch eintreten, würde ich da jetzt erstmal nicht unruhig wegen werden, oder was meinen die anderen?


    Gruß

    M

    Ich würde die Bienen jetzt nicht behandeln, aber in jedem Fall im Winter bei Brutfreiheit, wenn sie in det Traube sitzen, mit Oxalsäure träufeln.


    So haben sie ne Chance jetzt noch eventuell vorhandene Brut durchzukriegen und eine bestmögliche Einwinterungsstärke zu erreichen.


    Welterusten!

    Malte

    Hey,


    bei Vatter haben 2 von 3 Ablegern die identische Situation. Nur einer hatte nach 4 Tagen genau eine Varroa in der Windel.


    Der Alte entschied: Die werden nicht mehr mit AS behandelt.


    Falls du dir allzu unsicher bist: Milbenfall prüfen dauert doch maximal drei Tage. Wiederhole die Messung, macht bei ein paar Ablegern ja fast keine Arbeit.


    Wenn da wieder nix ist, brauchste wohl auch nicht behandelt.

    Varroen gibts immer, aber die werden wohl auf die Restentmilbung im Winter warten können.


    So würd ichs zumindest halten.


    Gruß

    M.