Beiträge von JungerImker

    Ich hab letztes Jahr auch welchen von den Bausätzen gekauft.

    In den Wintermonaten scheint der Bausatz im Angebot zu sein. War zu mindest letztes Jahr auch so.

    Das Preisleistunsverhältnis ist schon sehr gut. Passt alles perfekt.

    Lediglich die Varroaschublade ist aus Hartfaser, welche bei Feuchtigkeit aufquillt und dann klemmt. Ich hab sie gleich etwas schmaler geschnitten. Desweiteren ist die Edelstahlschiene fast bündig mit der Beute, somit kann es schon passieren, dass man dort mal eine Biene quetscht. Ist bei anderen Beutenherstellern mehr Platz.

    Da standardmäßig nur auf zwei Seiten die Griffmulden sind, wurde auf Nachfrage gegen einen geringen Aufpreis aber auf allen vier Seiten die Griffmulden gefräst.

    Aber auf jeden Fall für den kleinen Geldbeutel zu empfehlen.

    Viele Grüße

    Thorsten

    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass es für einen Anfänger nicht so leicht ist, mit Warre zu arbeiten.

    Alleine die Durchsicht ist für einen Anfänger nicht so leicht und auf Grund von mangeldern Erfahrung kann man ohne eine Durchsicht auch nicht viel zum Zustand des Volkes wissen.

    Als gut gemeinter Rate: Ich würde es lassen und erstmal mit einer Magazinbeute mit Rähmchen anfangen und dann eventuell später wechseln, wenn du es dann noch willst.

    Naturbau geht auch wunderbar mit Rähmchen.

    Viele Grüße

    Thorsten

    Ich würde auch auf Maikrankheit tippen.

    Nimm mal eine tote Biene vor der Beute und drücke sie hinten zusammen. Wenn der Kot trocken und zäh ist, lag es an Wassermangel.

    Oder du packst die tote Biene und ziehst den Darm an dem Stachel raus. Wenn der weiß ist ist es Nosema.

    Ich hab den Kurs auch durch gearbeitet.

    Man bekommt dadurch den Imkerschein in SH und so kann man dort an aufbauenden Kursen teil nehmen.

    Ich habe zwei Gundkurse bei uns vor Ort besucht und kann nur sagen, dass der Onlinekurs besser als einer der Kurse war.

    Auf Grund des Artikels in der Zeitschrift usw. hatte ich mich auch für die Behandlung der Brutscheunen

    im Spätsommer mit Varromed entschieden. Hatte dann aber nicht mehr mit viel Erfolg gerechnet, da die Ergebnisse hier nicht so gut ausvielen und in Celle auch schlecht darüber berichtet wurde.

    Nach dem jetzt die Winterbehandlung mit OX Träufeln beendet ist, sind nach ca. 2 Wochen nur um die 40- 50Milben/ Brutscheune gefallen.

    Bei der 3 maligen Behandlung mit Varromed im Vorfeld waren es ingesamt um die 1500Milben bei jeden von den 3 Brutscheunen.

    Bei den Völkern wo die Brut entnommen wurde, fielen jetzt im Schnitt 350 Milben pro Volk. Alle mit der selben OX Lösung behandelt.

    Mal abwarten, wie es dann im Frühjahr aussieht. Aber so schlecht finde ich das Ergebnis nicht.

    Machten gestern bei dem Flugwetter auch alle einen vitalen Eindruck.

    Drohnen räubern nicht.

    - Es kann also nur Verflug eine Rolle spielen.

    Aber fremde Drohnen werden doch ins Volk gelassen und sogar gefüttert! Oder irre ich mich?

    So kommen bestimmt Milben ins andere Volk, aber ob die Zahl so groß ist?!

    Wenn ich das in Mayen richtig verstanden habe, dann bedeutet die arzneimittelrechtliche Zulassung "ohne Wartezeit", dass der bei ggf. direkt anschließender Tracht gewonnene Honig dem ihn verzehrenden Menschen gesundheitlich nicht schadet. Das ändert aber nichts daran, dass dieser Honig nach der Honigverordnung nicht verkehrsfähig ist, weil er Stoffe enthält, die dort nicht hineingehören.

    Womit dann der Arzneimittelverkäufer Reklame macht (und was er verschweigt), ist seine Sache.


    Viele Grüße

    Kikibee

    Genau so steht es auch in einem Infobrief vom Bieneninstitut Celle.

    Ich habe vom Geller so seinen Metalltrichter, der die Abmaße meiner Zargen hat und als grober Filter fungieren kann.

    Man nimmt eine Leerzarge, stellt dort einen Eimer rein, den Trichter drauf und auf den Trichter erst ein ASG und dann eine Zarge mit auszuschmelzenden Rähmchen. Dann eine alte Folie und ein Deckel drauf.

    Ein Tapetenlöser dient als Wasserdampfquelle.


    Der Vorteil: ist preislich überschaubar, nimmt nicht viel Platz weg und funktioniert fast genau so komfortabel wie die teuren Edelstahl-Schmelzer.


    Ein breiter Spachtel als Hilfsmittel, um den Schlonz zwischendurch zu entfernen, empfiehlt sich.

    Genau so habe ich es dieses Jahr auch gemacht. Ich habe die Rähmchen nicht ganz dicht zusammen gehängt und dafür zwei Zargen übereinander. Geht dann auch super.

    Lediglich die Zarge bekommt natürlich ordentlich Feuchtigkeit ab.

    Hat aber gut funktioniert.