Beiträge von Chrisbee

    Ich habe mir überlegt dieses Jahr bei meinen Dadant Völkern eine Tbe durchzuführen. Da ich meinen Bestand vorerst nicht mehr erweitern möchte, auf Naturwabenbau umstellen und auch nicht unnötig viele Bruträume anschaffen möchte die Hinterher nur wieder mit zu vielen Völkern gefüllt werden habe ich überlegt die Kunstschwärme in meine 2/3 Langstroht Honigräume mit Anfangsstreifeneinzuschlagen einzuschlagen und diese Auffüttern und durch den Winter bringen. Im Frühjahr soll dann durch aufsetzen vereinigt werden um auf jeden Fall Tracchtreife Völker für die Frühtracht zu haben. Ich denke auch das wäre eine sehr natürliche Methode um neue Bruträume in Naturbau ausbauen zu lassen. Sobald was rein kommt drückt es ja das Brutnest nach unten. Dann kommt das Absperrgitter drauf und fertig.

    Die Honigräume sollen hinterher die ersten Honigräume werden die ja eh den Völkern gehören und nicht geschleudert werden weil ja schonmal bebrütet.

    Hat das schon mal jemand so gemacht und Erfahrungen dazu ?

    Du möchtest keine 100000€ erwirtschaften ? Also vor Steuern Und die ganze Familie soll mithelfen ?
    gruselige Vorstellung. Schau das ihr einen Notanker behaltet und zumindest einer in einer sicheren Angestellten Stellung bleibt. Ich bin jetzt seit 2012 Selbstständig nich in Imkerei aber das tut nichts zur Sache All die Jahre habe ich schwarze Zahlen geschrieben. Vor 3 Jahren hat meine Hauptvertriebsplattform dicht gemacht. Innerhalb von 2 Monaten sind 70% vom Umsatz weggebrochen. Ich war heilfroh das meine Frau Ihren Job nicht aufgegeben hat sonst hätte ich mien Geschäft dicht machen müssen. Inzwischen hat es sich durch andere Kanäle noch verbessert aber es hat fast 1,5 Jahre gebraucht bis die Zahlen wieder auf altem Stand und drüber gewandert sind.
    In der Imkerei mal angenommen schlechtes Jahr 30% -50% Völkerverlust Haupttracht fällt aus wegen Wetter vielleicht noch Faulbrut im Bezirk. Du kannst weder Honig noch Völker verkaufen musst vielleicht noch Völker nachkaufen. Die Anschaffungskosten für Beuten und Technik sitzen dir im Nacken. Die Kosten bleiben gleich oder werden weil ja eh alles teurer wird auch steigen. Und du hast die Vorigen Jahre nur von der Hand in den Mund gewirtschaftet....

    Vielleicht hast du ein Häuschen das als Sicherheit für die Anschaffungskosten gegeben wurde. Du hast ja als Imker wenig Chancen außerhalb der Saison Geld zu erwirtschaften das weiß die Bank auch und die verleibt sich mit Freuden dein Eigenheim ein.

    Schon als Hobby verschlingt die Imkerei Riesen Summen Als ich anfing dachte ich uh ja n bisschen extra Geld durchs Hobby ist nicht verkehrt. Ich Imkere jetzt das dritte Jahr 1 Jahr 4Ableger, zweite Jahr ein Winterverlust ein Volk im Mai durch CBPV 1 Volk hat dauernd umgeweiselt 16kg Honig geerntet im ganzen Jahr. Dafür 10 Ableger eingewintert und zwei Mini + Bis jetzt noch keine Verluste aber wer weiß was das Wetter dies Jahr zu sagen hat. Es muss für eine gute Ernte alles zusammenpassen. Ausgaben liegen jetzt bei etwa 5-7000€ also ein gepflegter Kleinwagen die Einnahmen liegen aber durch die schlechte Ernte letztes Jahr bei unter 100€ wir haben nichtmal das Honig zu verkaufen Schild aufgehängt weil das alles schon an Familie und Freunde wegging. Die Idee davon zu leben ist ja ganz romantisch aber das sollte man im großen Maßstab aufziehen und am besten auch ordentlich lernen. Die Vertriebswege vorher abklären. Zumindest wenn abzusehen ist das eine Ernte zustande kommt. Ach ja ein zweites Standbein wäre auch sehr wichtig wenn’s geht auch noch ein drittes oder viertes.

    vielen Dank für die ganzen Antworten. Ich denke ich werde es ausprobieren mit 3-5 Völkern und den rest normal laufen lassen dann kann ich zur Not nochmal Waben umhängen wenn ich sehe das sie mit dem bauen nicht hinterher kommen.

    Brechen die Honigwaben ohne Mittelwand nicht in der Schleuder ?

    Uns wurde im Kurs gesagt Naturbau könne man nur im Brutraum machen mit Anfangsstreifen.

    Oder Mann müsse den Honig pressen wie die Heideimker.

    Ich wäre dem nicht abgeneigt wenn die Waben gut zu schleudern sind und ich hab grade 16 neue Honigräume geliefert bekommen.

    Ich benutze die Kompatiblen Beuten von Wagner mit 10er Dadant us und 2/3 Langstroht Hr. Ich hab am Anfang Reiners Buch gelesen und bin deshalb auf das hier im DN Land untypische Dadant Maß gegangen. Meine Frau hat zwar Dn aber bis auf die beiden styro Beuten auch mit 2/3 Langstroht Honigräumen deshalb die kompatible Beute

    Ablegerkästen baue ich aber selbst nach dem Vorbild der Magazinimker. Die Ablegerkästen wollte ich nach hinten ein Stück ausziehen für ein Futterabteil das ohne abnehmen der Honigräume befüllt werden kann. An Separate Honigräume für die Überwinterung der Ableger habe ich auch schon gedacht. Dies Jahr habe ich einen Hr für einen Ablegerkasten Testweise gebaut in den auch Mini Plus gehängt werden kann. Der ist im Prinzip so wie der 12er überwinterungskasten von Wagner. Für diese Art der Ablegerhaltung ist aber vieleicht ein fest im Honigraum verbautes Absperrgitter sinnvoll oder zumindest eines das für die Ablegerkästen genau passt. Nur weiß ich nicht ob die Bienen im Winter den Totenfall dadurch beseitigen können wenn man den Honigraum mit einem fest verbautem Gitter untersetzt. So könnte man die Kisten ohne Gefahr bearbeiten. Mit zwei ganzen Absperrgittern sind ja immer zwei Völker offen wenn man eins wegnimmt. Sorry bin ein bishcen wirr heute hoffe ihr versteht was ich meine.

    ich habe den link wiedergefunden

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    Mir geht es in erster Linie darum Ableger in ihrem Wachstum zu unterstützen ohne Unmengen an Arbeit und Futter zu investieren. Wenn sie ein wenig Honig bringen habe ich nichts dagegen aber darum geht es nicht primär. Ich denke da sich die Völker die Pflegebienen teilen können werden mehr Kapazitäten frei bzw die Zellen werden besser gepflegt und die Bienen leben länger so zumindest habe ich es aus den Ausführungen von Bernhard in Erinnerung. So werden mehr Flugbienen frei die sich um die Selbstversorgung kümmern können. Bedeutet für mich ich muß nicht immer Zuckerwasser schleppen Tracht vorrausgesetzt natürlich.

    Bruder Adam sagt ja Königinnen sollen ins Paradies geboren werden warum sollte das nicht auch für Arbeiterinnen gelten.

    Die Ableger sollen früh gebildet werden, nach der Linde wieder getrennt werden und in 10er Dadant wandern.Je nach Varroabefall verbunden mit TBE oder ohne. Wie es da mit der Schwarmgefahr aussieht weiß ich nicht aber ich hab auch noch nicht gehört das Ableger abschwärmen aber da hab ich auch zu wenig Erfahrung

    Das erste volle Jahr haben wir mehr oder weniger erfolgreich hinter uns gebracht. Nun überlege ich was ich im nächsten Jahr besser machen kann.

    Ich habe in diesem Jahr über Kunstschwärme mit selbst nachgezogenen Königinnen vermehrt. Teils aber die Kunstschwärme zu klein gebildet. In der Regel hatte ich pro ks eine Beute Dadant nur eine Beute habe ich mit Sperrholzschied Bienendicht bis zum Absperrgitter geteilt. Die beiden Kunstschwärme in dieser Beute haben sich rasant entwickelt und sogar noch einen ganzen Honigraum gebracht. Wobei ich die anderen die ganze Zeit füttern musste.

    Auf YouTube habe ich auf einem cannadischen Kanal jemanden gesehen der 3 6ER Ablegerkästen nebeneinander stellt darauf zwei Absperrgitter und zwei Honigräume nebeneinander.

    So teilen sich immer zwei Ableger einen Honigraum und die Pflegebienen können dahin wo Bedarf besteht.

    Ich würde das gern nächstes Jahr ausprobieren. Von den Maßen passt das mit meinen 10er Langstroht Honigräumen.

    Was haltet Ihr davon ? Habt ihr Erfahrung mit der 2/3 Völker Betriebsweise ? Dinge auf die man achten soll ?

    ich bin ja noch recht neu in der Imkerei Wozu der Käfig ? Brutfreiheit wird damit doch nicht erreicht und wenn die Bienen unzufrieden mit der Leistung sind was man ihnen nicht übel nehmen kann murksen sie die eigentlich guten kös ab. Kann man die entsprechenden Königinnen nicht viel besser für einen Brutzyklus in Mini Plus umlogieren ? Behandeln und die Königin dann zurücksetzen ? Sollte man eine Zelle übersehen ist es ja dann auch nicht schlimm so hat man halt hinterher ein mini mehr. Oder hab ich nur etwas nicht verstanden ?

    Leider denken viele Menschen die Honigbiene wäre ein Wiltier. Das war sie vieleicht noch zu Mittelalterlichen Zeiten. Durch die Zucht wurde sie aber zu einem Nutztier. In der Zucht wurden über zig Generationen Eigenschaften wie Honigertrag oder Sanftmut und Wabensitz angezüchtet.

    Mehr Freizeit für Honigbienen zu fordern ist in etwa vergleichbar wie ein Wochenende ohne Milchproduktion für Milchkühe zu fordern.

    Bei mangelndem Platzangebot muss die gezüchtete Biene Schwärmen oder das Brutnest wird auf ein Minimum reduziert. Was wahrscheinlich mit fünfmal umweiseln bzw schwärmen im Jahr belohnt wird. Dann sind im Winter die Kisten voller Honig aber das Volk ist zu klein um die Beute warmzuhalten und das Völkchen verhungert in der kiste voller Honig.

    Ich bin zwar noch Anfänger aber das ist meiner Meinung nach das wahrscheinlichte szenario.

    Hallo,

    zwei der drei Einheiten Stiften inzwischen. Das Wetter hat ja gnädigerweise mitgespielt.

    Bei dem dritten ist möglicherweise die Prinzessin verloren gegangen. Zumindest haben die Damen auf den frisch gebauten Waben Spielnäpfchen angelegt. Ich wollte eine Weiselprobe machen und wenn sie die Zellen anziehen die Zarge einem anderen Mini aufsetzen. Kann ich die einfach so aufsetzen oder lieber mit Zeitungspapier getrennt ?