Beiträge von Christian Br

    Ich hänge zur Weißelprobe keine ganzen Waben um. Ich schneide ein Feuerzeug großes stück jüngste Brut aus, schaffe auf einer Wabe im zu kontrollierenden Volk entsprechend Platz (Wabe freikratzen) und drück das Stück vorsichtig an. Reicht vollkommen. So musst du das Spendervolk nicht nochmal unnötig öffnen.

    auch eine gute Idee...

    Christian Br was macht man mit der restlichen Brut eigentlich, wenn die Weiselprobe missglückt? Hängt man die Wabe einfach wieder zurück?

    Ich würde sagen, es kommt drauf an was "missglücken" heißt.

    Wenn keine Nachschaffungszelle angelegt wird, hast du vermutlich eine KÖ drin, evtl. noch nicht in Eilage oder unbegattet.

    Ich lasse die Wabe dann einfach drin. Meiner Meinung nach wird die Wabe dann sehr gut von den vorhandenen Bienen angenommen und auch gepflegt.

    Wenn du noch ein Volk hast, mit möglichst frischer Brut, dann mach doch eine Weiselprobe.

    Wenn da nichts dabei rauskommt, würde ich eine Königin mit Begleitbienen in einem Käfig zusetzen. Ich gehe davon aus, dass die Königin dem Drohnenmütterchen recht egal sein dürfte.

    Ich würde mir bei der Konstruktion eher Sorgen wegen Räuberei machen. Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist das Futter von der Außenwelt lediglich durch ein Gitter getrennt. Sprich, jede Suchbiene nimmt das geruchstechnisch komplett wahr.

    Wenn das so ist, gebe ich Max Droni vollkommen recht!

    Das Futter sollte immer so angebracht sein, dass es von außen nicht zu erkennen ist.

    Eventuell fremde Bienen sollten immer erst auf das Futter aufmerksam werden können, wenn sie durch das Flugloch in der Beute sind.

    Doch passt. Aber das ist ein Thema welches wir hier nicht ausdiskutieren müssen.

    Ich habe dir lediglich meine Erfahrungen mit einem bestimmten Futtermittel gegeben.

    Oder willst du mir sagen, dass ein nicht vorbelasteter, freier Imker der nicht im Verein ober beim DIB ist und auch noch offen für alle Anregungen ist, nicht bei einem Fachhändler einkaufen darf???

    Ich denke, wenn ich nichts aussergewöhnliches feststelle, wie Wachsplättchen auf dem Flugbrett, oder kämpfende Bienen, werde ich die Fluglöcher nachher wieder ganz öffnen.

    Ich verenge nach dem Abschleudern die Fluglöcher immer auf knapp die Hälfte der normalen Größe, einfach um Räuberei vorzubeugen.

    Und wie Georgie schon gesagt hat, können ein paar Tropfen Honig durch Entnahme der Waben die Räuber bereits auf deinen Stand aufmerksam machen...

    Im Umkehrschluss bedeutet doch abschleudern, dass die Tracht nachlässt. Wenn die Tracht nachlässt, fliegen auch nicht mehr so viele Bienen aus, und weniger fliegende Bienen brauchen auch weniger Platz am Flugloch :-)

    Warum verwendest du OS und nicht AS? Hat das einen Grund?

    Nach dem abschleudern füttere ich gleich mal 3 - max. 5 kg flüssig ein, damit sie nicht hungern müssen.

    Im Anschluss (bzw. nach Futterabnahme) mache AS mit Schwammtuch.

    Den Rest (das eigentliche Winterfutter) füttere ich dann ab Mitte August bis Ende August, spätestens Anfang September ein.

    Insgesamt füttere ich für einzargige Völker auf Zander ca. 15 kg ein.

    Und so als Randbemerkung: Die besten Erfahrungen habe ich mit Flüssigfutter von Bienen Ruck gemacht.

    Mein Rekordjahr war 2018 ,aber es kann ja nicht jedes Jahr so üppig honigen. Das in manchen Gegenden gar nix reingekommen ist, kann ich gar nicht glauben. Unglaublich!! Da kann ich froh sein, in einer so guten Trachtgegend mit meine Mädels zu leben. Und schätze es nun noch mehr...

    Also ich kann dir sagen, dass die meisten Imker bei mir in der Region (ich zähle auch dazu...) bis heute entweder nur sehr gering (max 5 kg pro Volk) oder teilweise noch gar keine Ernte hatten.

    Unglaublich! Aber leider wahr...

    Bei uns gehts jetzt primär darum, die Völker stark für den Winter zu bekommen, auch wenn die Ernte ausfällt.

    Wenn ich noch den Honig für den Eigenverbrauch ernten kann wäre es für mich zwar ein schlechtes aber dennoch akzeptables Jahr...