Beiträge von Christian Br

    Wie viel fütterst du denn bei 1 bzw. 2-zargig ein?

    15 bzw. 20 kg fand ich ein gutes Mittelmaß...

    Hallo zusammen,


    bei unserem letzen Imkerstammtisch kam wieder mal das Thema "Einwinterungsewicht" auf den Tisch.


    Bei meinen Hohenheimer Einfachbeuten/Zander, wintere ich mit folgenden Gewichten (Federzugwaage vorne und hinten gewogen) ein:


    - Einzargig, 10 ausgebaute Waben - 30 kg Gesamtgewicht, ggf, auch 2 - 3 kg mehr

    - Zweizargig, 20 ausgebaute Waben - 40 kg Gesamtgewicht


    Einige Kollegen wintern noch mit deutlich mehr kg (Futter) ein, andere wiederum mir 4 - 5 kg weniger...


    Meine Rechnung ist folgende:

    Beute inkl. Boden/Deckel und 2 Zargen: ca. 10 kg

    Gewicht ausgebautes Zanderrähmenchen: ca. 370 g

    Gewicht Zarge einzeln: 3,5 kg

    Bienen und Pollen: ca. 2,5 kg


    Macht also beim Zweizarger: 10 + 7,4 + 2,5 = 19,9 kg + 20 kg Futter = ca. 40 kg Gesamt Einwinterungsgewicht. Stimmt ihr dem zu?

    Und beim Einzarger: 6,5 + 3,7 + 2 = 12,2 kg + 15 kg Gutter = ca. 27 bzw. 30 kg Gesamt Einwinterungsgewicht. Stimmt ihr dem auch zu?

    Bei Ablegern auf 7 bzw. 8 Waben gehe ich von ca. 25 kg Gesamt Einwinterungsgewicht aus.


    Ich wohne in Franken zwischen Nürnberg und Würzburg.


    Wie haltet ihr das?


    Danke und viele Grüße!

    Ich hatte das Problem bei einem Volk dieses Jahr.

    Meines Wissen nach würde der verdeckelte Honig noch ETWAS nachtrocknen, aber ob das reicht...?

    Ich habe mit knapp 20% geschleudert, und ihn als Backhonig angeboten. Hat prima funktioniert. Ich hatte sogar Kunden dabei, von denen ich weiß ,dass sie Backhonig auch auf Grund des Preisvorteils sofort verzehren, was spricht dagegen, bei 19% Wasser... !?

    Ich hatte dieses Jahr auch Kalkbrut.

    Nachdem es wärmer wurde, hat sich alles wieder von alleine reguliert.

    Mit wurde gesagt, wenns nach dem Winter auftritt (wie bei mir) liegts an einem zu großen Raum und zu wenig Bienen - das Beutenklima stimmt also nicht.

    Wenns im Sommer auftritt, ist der Standort häuft zu nass, vielleicht auch weil er in einer Senke o. ä. liegt...?

    Ich mach's mir da ganz einfach:

    Nachdem sich meiner Meinung nach die Blechdächer extrem aufheizen, lasse ich diese immer Sommer generell weg. Stattdessen verwende ich als Deckel weiß gestrichene, dünne Holzplatten, auf welche unten mit Holzleim zwei Leisten, ca. 3 - 4 cm Dicke, angeklebt sind. Die Farbe führt erstens zu einer geringen Erhitzung und der Abstand führt zweitens zu einer sehr guten Ventilation.

    Und wenn's wirklich extrem wird, schiebe ich noch zwischen Beutendeckel und Zarge ein Streichholz.

    Das wäre ja fast eine Marktlücke --> Karamellhonig, Erdbeerhonig oder auch Stracciatellahonig... :-)

    Aber jetzt ernsthaft: Ich würde die Eimer nicht nehmen. Neue Eimer kosten nicht die Welt... Und wenn du 10 kg Honig oder mehr wegschmeißen musst weil er nach irgendwas anderem schmeckt, ist das deutlich teurer als neue Eimer zu kaufen.

    Frag doch mal in deinem Verein, vielleicht hat jemand welche übrig.

    Wie lange kann ich die Honigräume drauf lassen ? 1. Augustwoche ?

    Beobachte einfach die Fluglöcher (wenn Du keine Stockwage hast, wie ich auch).
    Wenn über 2-3 Tage bei gutem Wetter wenig bis kein Flugbetrieb ist, sollte die Tracht normal vorbei sein. Dann abschleudern.

    Mache ich genau so.

    Das ist bei uns in der Gegend meistens Ende Juli/Anfang September.

    Ritzbert da liegst du um den 01. August recht gut...

    Wenn den Refraktometer "kalibriert" ist, würde ich den Honig schleudern, gerade in Anbetracht der wohl eintretenden Waldtracht.

    Mach doch sicherheitshalber noch die Spritzprobe.

    Nach dem schleudern sofort wieder drauf mit dem HR.

    Also ich finde die Ausrichtung in Richtung in Hecke super!

    Dann müssen sie gleich mal 2,5 m hoch, und stören damit niemanden.

    Klar ist die Ausrichtung (meiner Meinung nach) nach Süden besser. Frag doch mal deinen Nachbarn ob er was dagegen hat...

    Ein Volk (Schaukasten) steht bei mir vor dem Haus, direkt am Zaun des Nachbarn. Ich habe meinen Nachbarn vorher natürlich gefragt ob es ihn stören würde, wenn ab und an mal einen Biene vorbei kommt. Antwort von ihm: Wenn ich dafür ein Glas Honig bekomme ist das schon ok! :-)