Beiträge von KaRe

    Nach anfänglich starkem Milbenfall sind in den letzten 24h (nach 5 Tagen) weniger als 10 Milben pro Volk gefallen. Sollte das in den nächste 24h so bleiben werde ich die Behandlung abbrechen da mittlerweile locker 20-30 Bienen pro Tag sterben. Das scheint mir arg viel.


    Ich frag mich aber echt warum ich vor der Behandlung einen natürlichen Totenfall der Milben von 5/Tag hatte und jetzt so schnell nix mehr?:/


    Werde zukünftig lieber auf Blockbehandlung mit Oxalsäure umsteigen. Entweder mit Pfannenverdampfer und Tabletten oder dem RuBee Ox-Vernebler.

    Alternativen werde ich mir für nächstes Jahr auch überlegen.

    Aber jetzt sind meine Randbedingungen so, dass ich nix anderes machen kann.

    Habe mit dem Imkern dieses Jahr angefangen und 2 Abelger auf jeweils 9 DNM-Rähmchen und z.B. keine ausgebauten Waben um entnommene Brutwaben zu ersetzen.


    ich habe heute Morgen Folgendes festgestellt:

    Verdunstungsmenge beider Völker eigentlich exakt gleich und liegt fast genau bei 15ml/Tag.

    Das liegt im vorgesehene Bereich mit dem kleinem Docht.

    Volk 1 hat wenig Totenfall, in der Beute max. 10 Tote Bienen.

    Bei Volk 2 sieht das ganz anders aus. Mindestens 20-30 Tote Bienen alleine hinter dem Trennschied im hinteren Bereich der Beute.

    Kann es evtl. An den kalten Nächten liegen mit nur ca. 10 Grad und dann verdunstet über Tag zu viel?

    Dann müssten doch aber beide Volker gleich reagieren.


    Was mir aber noch aufgefallen ist:

    Nassenheider gibt in seiner aktuellen Gebrauchsanweisung (Stand 2017, war als Papier bei den Verdunstern dabei) 15ml/Tag (+-20%) bei kleinem Docht an.

    In der Anleitung aus 2014/2015 waren das noch 6-10ml, also nur die Hälfte


    Wie kann das denn sein?

    Hallo,


    Da ich als Neuimker zum ersten Mal mit AS behandele habe ich eine dringende Frage:


    Heute ist der 4. Tag mit Nassenheider prof. In meinen 2 Völkern.

    Verdunstungsmenge passt laut Anleitung.

    Eben habe ich beobachtet, wie mehrere Bienen auf das Anflugbrett gelaufen und wie benommen runtergefallen sind.

    Die Bienen in der Beute wirken auch sehr letargisch.

    Ich verwende einen hohen, geschlossenen Boden mit einer Belüftungsöffnung auf der Rückseite, diese hatte ich fast verschlossen (man soll den Boden ja zu machen).

    Hab zur Sicherheit erst mal für bessere Belüftung gesorgt und die Belüftungsöffnung ganz aufgemacht. Auf dem Flugbrett sitzen auch viele Bienen und einige fächeln wie wild. Das ganze bei 20Grad.

    Mein Gefühl sagt ganz klar, dass das nicht ok ist oder ist die Schädliche Wirkung durch AS wirklich so krass?


    Soll ich die Behandlung abbrechen oder nur mal gut durchlüften?

    Hatte ich den Boden zu dicht?


    Danke für die schnelle Hilfe.

    Hermann, ich kann dir nur den Rat geben dir das gut zu überlegen.

    Solltest du Buckfast halten, dann hast du insofern Mehrarbeit, dass du entweder selbst Königinnen züchten und auf eine Belegstelle bringen oder alle paar Jahre neue einweiseln musst, denn Standbegattung gibt es dann nicht, wenn du über Jahre hin weg eine reine Buckfast halten willst, um mit dieser Biene zu Imkern.

    Entscheidest du dich für Carnica, die anscheinend in deinem Gebiet vorherrscht, dann hast du weniger Arbeit und kannst du auch mit Standbegattung gut Imkern. Natürlich kauft man sich hier auch manchmal eine neue Königin, aber der Arbeitsaufwand ist wesentlich geringer.

    Das alleine wäre für mich das entscheidende Kriterium, imkern kannst du sicherlich mit jeder Biene gleich gut.

    was wäre der Nachteil an Mischlingsvölkern?


    Danke für die Antwort, so sah der ursprüngliche Plan auch in etwas aus. Woltte den Bienen AS auch möglichst sparen.


    Habe daher den narürlichen Totenfall mit der Windel regelmäßig einige Tage kontrolliert und hatte jetzt 5 bzw. 4 Milben/Tag. Für Ableger auf 9DNM ist das laut Literatur schon recht viel. Wollte lieber nicht noch wochenlang mit Behandlung warten.

    Vielleicht ist das auch etwas meiner Unerfahrenheit geschuldet.

    Milchsäure hatte ich im brutarmen Zustand gemacht.


    2 Tage nach Start der AS-Behandlung sieht es aber ganz gut aus. Verdunstungsmenge ist genau nach Anleitung 15-20ml und Milben sind auch schon gut gefallen.

    Da die Temperaturen nun im „normalen“ AS-Fenster liegen möchte ich mit dem Nassenheider Pro behandeln.

    Kann ich bei Ablegern auf 8-10 DN-Rähmchen den kleinen Docht überhaupt nehmen oder ist das schon zu viel?

    Theroretisch kann ich den Docht auch noch etwas kleiner schneiden.

    Selbstverständlich werde ich die Verdunstungsmenge täglich kontrollieren aber vielleicht hat ja jemand schon Erfahrungswerte.

    Ist es bei Ablegern gegebenenfalls ratsam die Anwendungsdauer zu reduzieren?

    Von der Behandlungsmethode hatte ich wirklich noch nie gehört, Das klingt und liest sich vernünftig, Kontrollaufwand ist ebenfalls niedrig. Werde ich auf jeden Fall mal in Erwägung ziehen.

    Doch noch eine Nachfrage:


    Meine Beuten haben einen geschlossenen hohen Boden mit einer Belüftungsöffnung ca. 7cmx38cm auf der Rückseite. Das Flugloch ist auf 8cm verengt.

    Bis ca. 12 Uhr scheint die Sonne auf die Fluglochseite, anschließend stehen die Beuten komplett im Schatten unter einem Baum. Nur abends gibt’s nochmal 1h Sonne von hinten.

    Kann oder soll ich das Flugloch evtl. ganz öffnen um für bessere Belüftung zu sorgen oder müsste das so reichen?

    Hab ein bisschen Bedenken wegen Räuberei.