Beiträge von KaRe

    Futter ist genug drin, ca. 20kg.

    Hatte nur 50% aus dem Honigraum geerntet und den Rest zum Überwintern gelassen.

    Futtergewicht hab ich bei der Durchsicht am 2.9. bestimmt.


    Jetzt mal ganz direkt: die gebaute Weiselzelle kann ich sos oder so entfernen, weil mir die dort schlüpfende Kö, auch bei Weisellosigkeit nix bringen wird weil es keine Drohnen mehr gibt, oder liege ich da falsch?

    Hallo, habe nur die 3. Zarge betrachtet.
    Die Kö ( falls noch vorhanden) muss auf jeden Fall in einer der unteren beiden Zargen sein.

    Habe die Bienen damals alle abgekehrt, dass alle in den unteren beiden Zargen waren.

    Dann habe ich die alten dunklen Waben mit ein paar Resten verdeckelter Brut zum Schlüpfen oben aufgesetzt.
    Die Weiselzelle befindet sich auf einem der 3 Rähmchen die ich oben aufgesetzt habe und entfernen will.
    Du meinst also, die Bienen oben haben wegen der Folie die untere Königin nicht mehr wahrgenommen und deshalb die Weiselzelle angelegt?


    Die Kö, die hieraus nun schlüpft würde aber so oder so nicht mehr helfen, da es keine Drohnen zur Paarung mehr gibt, oder liege ich da falsch?


    Also auf jeden Fall die Zelle ausbrechen und falls wirklich keine alte Kö mehr da ist eine Neue zusetzen?

    Hallo Forum,


    ich imkere seit 2 Jahren mit 2 Bienenvölkern in Magazinbeuten DNM.

    Über den Sommer waren die Beuten 3-zargig.

    Am 2.9. wollte ich zwecks Wabenhygiene den unteren Brutraum entfernen.

    Ich habe also den 2.BR nach unten gesetzt und der HR wurde zum 2.BR.

    Da im alten 1.BR noch etwas Brut vorhanden war habe ich 3 Rähmchen mit der auslaufenden Brut und ein Rähmchen mit Pollen in eine Leerzarge oben auf gesetzt und mit einer Folie zu den beiden unteren abgetrennt. Am Beutenrand war eine Wabengasse für die Bienen zum Durchsteigen offen.


    Bei der heutigen Durchsicht war in einem Volk mitten auf einer der auslaufenden Brutwaben in der obersten Zarge eine verdeckte Weiselzelle.

    Das Volk war auch seeehr aggressiv , also gehe ich mal davon aus, dass wohl Weisellosigkeit besteht.

    Durchsicht habe ich mir gespart, da meine Königinnen nicht gezeichnet sind und mir das Volk viel zu stechfreudig war.

    Hatte direkt 10 Bienen im Gesicht nach dem Öffnen.


    Bei allem was ich weiß, wird es mit der Befruchtung der neuen Kö wohl schwer bis unmöglich.

    Oder klappt das auch so?


    Falls nicht würde ich schnellstens eine Ersatzkönigin besorgen (gibt's die so spät überhaupt noch?) und die Weiselzelle heute noch ausbrechen, bevor die noch schlüpft und ich Sie suchen muss.


    Ist das vorgehen so korrekt oder gibt es andere Empfehlungen?


    Grüßend vielen Dank für die Unterstützung.

    Wenn eine Schwarmzelle verdeckelt ist, die alte Kö ihre Legetätigkeit eingestellt hat und schon "abgespeckt" hat um wieder flugfähig zu werden, ist der Schwarm dann überhaupt noch zu verhindern? Soweit ich weiß: Nein.

    Ich habe noch eine Frage bzgl. der Lage von Schwarmzellen.

    Schwarmzellen liegen laut Lehrbüchern ja normalerweise unten an der Wabe.

    Eines meiner zwei Völker hat aber auch immer 2-3 Stk. bestiftete Zellen auf halber Höhe an den Außenseiten der Waben. Im Nachbarvolk habe ich bisher nur Zellen an der Unterseite der Waben vorgefunden.

    Sind an dieser Position nicht eher Nachschaffungszellen?

    Kann man solche Zellen stehen lassen oder ist das Risiko zu groß, dass es doch Schwarmzellen sind?

    An den Unterseiten der Waben habe ich bei der Durchsicht zusätzlich immer ca. 5-10 Zellen vorgefunden, die aber noch nie bestiftet waren.

    Die Königin des Volkes ist noch da, war aber eine vom Ableger Anfang Juni 2018 selbst nachgeschaffene Kö und legt (selbst für mich als Anfänger) merklich schlechter als die Kö aus dem Nachbarvolk. Das Volk hat auch wesentlich weniger Bautrieb und ist viel aggressiver.

    Die Bienenmasse ist mittlerweile ca. 1/4 geringer als die des Nachbarvolkes, Anfang April war das Volk noch das Stärkere meiner Beiden.


    Da mir der Honigertrag jetzt nicht sooo wichtig ist, könnte ich nicht eine bestiftete Zelle stehen lassen und die alte Königin entfernen?

    Diese wollte ich Ende der Saison auf jeden Fall umweiseln.

    Wie macht ihr das eigentlich mit der Durchsicht bei niedrigen Temperaturen?

    Bei mir wäre die Durchsicht morgen wieder fällig, beim letzten mal waren in einem meiner beiden Völker schon bestiftete Weiselzellen vorhanden, daher müsste ich eigtl. unbedingt schauen und die Drohnenrahmen müssen auch geschnitten werden.

    Jetzt soll es bei uns aber die ganze Woche wohl max. 10-12 Grad warm werden.

    Muss ich da Probleme erwarten mit verkühlter Brut oder ist die Bienenmasse so groß, dass hier keine negativen Auswirkungen zu befürchten sind?

    Pro Volk zwei BR im DNM durchzuschauen dauert halt auch etwas länger...

    Ich finde es beeindruckend mit welchem Elan, aber gleichzeitige mit wie wenig Wissen über Bienen Videos gedreht werden. Doch nur so erfährt man eigentlich, was bei einem Anfänger so im Kopf rumgeht.....

    Das Video ist wirklich nicht gut ansehen, genauso wie die vorherigen und danach. Doch so bekommt man wieder ein Schuss Realität, warum man Jungimker nicht alleine wurschten lassen sollte und sich für Ausbildung einsetzf.

    Alter Schwede, einfach mal ein intaktes Volk weggeblasen. Was läuft denn bei dem schief?


    Hab es jetzt erst bis zu Ende geschaut, bei Minute 25 merkt er es ja selbst, oh Mann.:/

    Man kann das so machen wie du vorhast, aber du wirst damit keine guten Erfahrungen machen!

    Beim ersten HR würde ich so viel wie möglich, wenigsten die Hälfte ausgebaute Waben nehmen und dann MW. Anfangsstreifen würde ich für den HR überhaupt nicht empfehlen, weil das zu viel Honig kostet. Wenn du keinen Honig brauchst, kannst du Anfangstreifen nehmen und Erfahrungen sammeln.

    Es wird ja oft empfohlen, ausgebaute Waben zu geben aber was ist wenn man keine hat? Für den max. Ertrag an Honig ist das auch sicher richtig aber woher sollen die unbebrüteten Waben denn kommen wenn man sie nicht irgendwann in einem HR ausbauen lässt?

    Das fragliche Volk hatte aber auch Pollen eingelagert.

    Ich werde erst mal noch eine Woche abwarten und eine erneute Durchsicht machen.

    Ich hänge mich hier aus gegebenem Anlass mal dran:


    Ich habe 2 Ableger, die sich einigermaßen zurückhaltend entwickelt hatten (sitzen z. Zt. auf 8 Rähmchen DNM wobei 3-4 Bruträhmchen sind bzw. waren).

    In dem Ableger mit Zuchtkönigin sieht auch alles normal und gut aus, in dem andere Ableger mit Nachschaffungskönigin ist wohl die Königin verloren gegangen.

    Bei der heutigen Durchsicht waren gerade mal noch 2 Bruträhmchen, von denen max. 1/4 mit einem löchrigen, verdeckelten Brutfeld belegt war. Ansonsten sehr viel Futter vorhanden.

    Leider war es schon immer schwer die Königin auszumachen, da sie nicht gezeichnet war. Bei der letzten Durchsicht (vor einer Woche) hatte ich sie schon nicht gefunden und heute wieder nicht. Habe alle Rähmchen 4x abgesucht. Die letzte Sichtung war ca. 2 Wochen nach der Varroa-Behandlung.

    Weil das Brutfeld so klein ist und die Bienenmasse stark zurückgegangen ist (max. 4 Wabengassen voll besetzt), gehe ich mal davon aus, das Volk ist weisellos.

    Nachschaffungszellen gibt es keine.

    Weiselprobe möchte ich ungern machen, da ich dem anderen Ableger keine Brut wegnehmen will.

    Zum Überwintern wäre das Volk jetzt wohl eh schon zu schwach und bis eine neue Königin loslegt ... .


    Daher möchte ich die Völker vereinigen.


    Nun ist die Frage, welche Methode ist die beste?


    Zargen mit Zeitungspapier dazwischen aufeinandersetzen oder

    Bienen abkehren, dass sie sich im anderen Volk einbetteln und die (Bienen-)leeren Futter- und Bruträhmchen einfach in die Zarge einhängen?

    Die Ableger sind einzargig und die Zargen sind nicht ganz voll (8 Rähmchen sind drin, 12 passen rein).


    Danke für die Unterstützung.

    Da hänge ich mich mal ran:


    Ich habe ein Volk im Warmbau.

    Das Volk nutzt die erste Wabe am Flugloch als Futterwabe.

    Der Grund könnte sein, dass die Wabe im unteren Drittel (wahrscheinlich durch Hitze) ganz schön Richtung Beutenwand gebogen ist und daher als Brutwabe ungeeignet/unbeliebt ist.


    Soll ich die Wabe in den hinteren Bereich zum Futter hängen?

    (Wabe ist voll) um evtl. Räuberei zu vermeiden.

    Normalereweise würde ich das Rähmchen ganz rausnehemen aber Ich habe keine Leerwaben, die ich als Ersatz einhängen könnte.


    Beim anderen Volk ist in der ersten Wabe ganz normal Brut.

    Es wäre auch schon viel geholfen wenn die Füllstriche so auf der Flasche wären, dass man die Flasche nicht senkrecht drehen muss um die Verdunstungsmenge zu kontrollieren.

    Bei mir ist der Docht beim Abstellen verrutscht und lag am Kunstoff an. Da ist dann mal die doppelte Menge in 24h durchgerauscht. Jedes Anheben ist ein Risiko.


    Das mit den Fasern kann schon sein, deshalb soll man doch nur originale Dochte verwenden, hab ich gehört oder gelesen.


    Eigentlich könnte man den Durchsatz des Dochtes vor Anwendung mit Wasser testen, oder?