Beiträge von hummlmmuh

    Hallo Wolfgang,

    ich gebe mir mit unseren Bienen sehr viel Mühe.


    Bisher habe ich IMMER das gemacht, was ich für das Sicherste für den Bien hielt.

    Egal, ob das für mich einen Mehraufwand und/oder Kosten mit sich bringt.

    Dazu gehörte unter anderem auch, bei den Brutscheunen alle Zellen zu brechen und sie mit einer begatteten Königin vom Züchter zu versehen.


    Wie man aus einer Nachschaffung das Maximum für das Volk rausholt, ist mir geläufig.

    Es geht mir hier aber genau um das Gegenteil:

    ich will ein einziges Mal die Bienen machen lassen und die Entwicklung beobachten.


    Deinen Einwand mit den 'Tierversuchen' finde ich gut und mutig. Viele schauen nur weg, wenn etwas passiert, was sie verwerflich finden!


    Ehrlich gesagt sehe ich aber das Problem nicht.

    Korrigiere mich bitte, falls ich mich irre:


    Eine Königin wird nachgeschafft.

    Es kann anschliessend zur Fehl- oder Nichtbegattung kommen.


    Für diesen Fall habe ich eine begattete Königin in Reserve, die sich seit Monaten in Eilage befindet.


    Andernfalls regiert eine Nachschaffungskönigin, mit vermutlich suboptimaler Leistung, was das Volk bemerkt und umweiselt.

    Das kann ggf. noch dieses Jahr, oder kommendes Frühjahr passieren.


    Auch bei der Unweiselung besteht wieder die Gefahr, dass die neue Königin nie vom Begattungsflug zurückkehrt.


    ABER: Das Volk verabschiedet sich ja nicht von der Nachschaffungskönigin, bevor die Neue sich unter Beweis gestellt hat.

    Somit sehe ich auch Deinen Einwand mit der Unweiselung im Herbst nicht als kritisch an.


    Der einzige Punkt, der mir Sorgen machte, war die Möglichkeit, dass beim Stehenlassen aller Zellen ein Teil des Brutsammlers abhaut.

    Dann nämlich hätte ich diese Bienen durch einen imkerlichen Fehler aus meiner Obhut befördert.

    DAS wäre in meinen Augen ein grober Schnitzer.


    Ich würde mich wirklich freuen, wenn Du mich auf Denkfehler hinweist, sofern Du welche erkennst.

    Ich schätze Deine Meinung 🙂


    Hallo Rene,

    ähnlich habe ich das bisher auch gehalten. Allerdings habe ich nicht einen riesigen Brutsammler gemacht, sondern gleich mehrere kleinere (nicht kleine!), die dann so auch als Einheit die neue Königin bekommen haben und später auf Mittelwände umgezogen sind.


    Diesmal geht es mir aber genau darum, nicht reinzufummeln.

    Danke trotzdem für Deine Antwort 🙂


    Liebe Grüsse;

    humml

    Hallo Ihr Lieben,


    ich möchte dieses Jahr eine Brutscheune selbst nachschaffen lassen.

    Einfach um das Ergebnis mal mit eigenen Augen gesehen zu haben.


    Der (für mich) optimale Ablauf wäre, gar nicht in die Nachschaffung einzugreifen.

    Dann nämlich rechne ich damit, dass die Bienen in ihrer Not wirklich eine der ältesten Maden krönen.

    Spätestens im Frühjahr hoffe ich auf eine Umweiselung und somit eine gute (soweit es die Genetik und Begattung zulassen) Königin.


    Zellen brechen und Umhängen von Brut wären natürlich eine Option (eine von vielen), ich mag aber gern beobachten, was aus der Nachschaffung entsteht und wie es sich weiterentwickelt.


    Besteht aktuell wohl noch die Gefahr des Abschwärmens, wenn mehrere (alle) Zellen stehen bleiben?

    Ich vermute eher nicht, würde mich aber über Eure Einschätzung freuen.


    Liebe Grüsse;

    humml

    TheOnly

    Was auch immer die Ursache gewesen sein mag: es muss schrecklich gewesen sein, das hilflos mit ansehen zu müssen.

    Wie schlimm es für die Bienen war/ist, können wir uns nur ausmalen.


    Halt die Ohren steif!

    Und uns auf dem Laufenden, bitte.

    Hab heute den Befallsgrad an einem Stand via Puderzucker-Test ermittelt.

    Alle Völker lagen so um die 2 bis 6 Milben - bei einem einzigen Volk waren es über 80.


    Ich verstehe offen gestanden nicht, was bei diesem Volk vorgeht.

    Unsere Völker haben allesamt Königinnen von Buckfastzüchtern, nur diese Mutti ist eher carnicalastig und nicht von einem Züchter.


    Letzte Woche fiel mir auf, dass es fast keine offene Brut gibt. Dachte erst an einen Schwarmabgang, aber Stifte waren massig da, und die Mutti auch.

    Gut, dachte ich mir, ist vielleicht die carnicaeigene Brutpause in Trachtlücken.


    Heute war das Brutbild noch deutlicher: winzige Fleckchen verdeckelter Brut, massig Eier - aber NICHTS dazwischen.

    Was ist aus den Stiften der letzten Woche geworden? 🤷‍♀️


    Trachtlücke kann ich aktuell ausschliessen, in der Nähe blühen etliche Winterlinden.


    Zurück zum Thema Varroa:

    Davon ausgehend, dass ca. 80 - 90% der Milben in der Brut stecken, entspräche das Ergebnis von 80 Milben bei diesem Volk einem Ergebnis von ca. 8 - 16 Milben beim gleichen Volk, wenn noch Brut vorhanden wäre?

    Jepp.

    Zu Zander.

    Deswegen ja Za-Dant, quasi eine Kreuzung aus Zander und Dadant.

    Also ein Zander-Rähmchen in Dadant-Höhe.


    Haben das dieses Jahr ausprobiert, ich muss sagen, dass ich persönlich Zadant dem Original (Dadant) vorziehen würde, weil ich die grossen Ohren einfach nicht missen mag.

    Verstehe aber die Argumentation pro Dadant vollkommen.


    Wir ziehen dieses Jahr alle Völker bei der TBE wieder auf Zander (einzargig) um.

    Mir gefällt das Handling mit dem kleineren Wabenformat deutlich besser. Also nicht die Arbeitsweise an sich, sondern wirklich die Grosswabe in der Hand.

    Hätte nicht gedacht, dass ich das so deutlich spüre - ist aber leider so.


    Das ist (für mich!) das einzige Argument gegen das grössere Format, für mich aber leider ein schlagendes.


    Liebe Grüße;

    humml