Beiträge von hummlmmuh

    Mach das erstmalig dieses Jahr auch so.

    Habe nach der TBE im Brutraum und im Honigraum Mittelwände gegeben, Absperrgitter dazwischen.

    Hatte den (eigentlich absehbaren... X/) Effekt, dass erst oben ausgebaut wurde wie verrückt, und das Zeitfenster, in dem die Königin nicht legen konnte, somit unnötig vergrössert wurde.


    Ich hoffe, dass die Bienen deswegen nicht gesteigertes Interesse an einer Umweiselung haben.

    rase

    Bernhard sprach definitiv mal davon, dass es sich beim angepassten Brutraum deutlich im Ertrag niederschlägt, wenn man die Honigräume um 90 Grad verdreht aufsetzt.

    Nicht alle HR wieder um 90 Grad verdrehen, sondern den Übergang vom Brut- in den Honigraum so gestalten, dass nicht nur der Bereich über dem Brutnest genutzt wird.

    Wichtig beim Testen mit Puderzucker, ist wirklich LANGE und DOLL genug zu schütteln.

    Bloss nicht zu zaghaft, dann kommt da nämlich nichts bei raus. Im wahrsten Sinne des Wortes.


    Kannst Du diese Fehlerquelle ausschließen?

    Hallo Wolfgang,

    in unseren Völkern hat's aktuell noch Drohnen.

    Haben dieses Jahr keine Drohnenbrut geschnitten, daher hat die Anzahl schon deutlich abgenommen, aber es gibt eindeutig noch zahlreiche Herren in den Völkern.

    Auch an den Ständen zweier anderer Imker habe ich welche beobachtet.


    Wenn die Damen später in diesem Jahr nicht mehr umweiseln können (eben weil's dann keine Drohnen mehr gibt), machen sie's bei der erstbesten Gelegenheit im Frühjahr. Auch okay.

    Oder täusche ich mich da?

    Als kritischen Punkt vermute ich hier den Aufbau einer überwinterungsfähigen Einheit.


    Mein Hinweis auf die Fehl- bzw Nichtbegattung sollte ein Szenario darstellen, in dem ich (selbstverständlich) eingreife.

    Ich lasse kein Volk (aus Interesse) drohnenbrütig werden, oder so. Damit ist ja auch keinem geholfen.


    Der 'natürliche' Ablauf interessiert mich eben. Nachschaffung als Notlösung, Umweiselung zur Schaffung einer vollwertigen Königin.

    Und das auch nicht, um zukünftig die paar Kröten für eine vernünftige Königin zu sparen.


    Hoffentlich sieht man mich jetzt nicht auf einer Stufe mit Leuten, die den Schwarmakt und das anschliessende Verrecken des Volkes in einem Baumstumpf so herrlich natürlich und romantisch finden 😕


    Liebe Grüsse;

    humml

    Hallo Wolfgang,

    ich gebe mir mit unseren Bienen sehr viel Mühe.


    Bisher habe ich IMMER das gemacht, was ich für das Sicherste für den Bien hielt.

    Egal, ob das für mich einen Mehraufwand und/oder Kosten mit sich bringt.

    Dazu gehörte unter anderem auch, bei den Brutscheunen alle Zellen zu brechen und sie mit einer begatteten Königin vom Züchter zu versehen.


    Wie man aus einer Nachschaffung das Maximum für das Volk rausholt, ist mir geläufig.

    Es geht mir hier aber genau um das Gegenteil:

    ich will ein einziges Mal die Bienen machen lassen und die Entwicklung beobachten.


    Deinen Einwand mit den 'Tierversuchen' finde ich gut und mutig. Viele schauen nur weg, wenn etwas passiert, was sie verwerflich finden!


    Ehrlich gesagt sehe ich aber das Problem nicht.

    Korrigiere mich bitte, falls ich mich irre:


    Eine Königin wird nachgeschafft.

    Es kann anschliessend zur Fehl- oder Nichtbegattung kommen.


    Für diesen Fall habe ich eine begattete Königin in Reserve, die sich seit Monaten in Eilage befindet.


    Andernfalls regiert eine Nachschaffungskönigin, mit vermutlich suboptimaler Leistung, was das Volk bemerkt und umweiselt.

    Das kann ggf. noch dieses Jahr, oder kommendes Frühjahr passieren.


    Auch bei der Unweiselung besteht wieder die Gefahr, dass die neue Königin nie vom Begattungsflug zurückkehrt.


    ABER: Das Volk verabschiedet sich ja nicht von der Nachschaffungskönigin, bevor die Neue sich unter Beweis gestellt hat.

    Somit sehe ich auch Deinen Einwand mit der Unweiselung im Herbst nicht als kritisch an.


    Der einzige Punkt, der mir Sorgen machte, war die Möglichkeit, dass beim Stehenlassen aller Zellen ein Teil des Brutsammlers abhaut.

    Dann nämlich hätte ich diese Bienen durch einen imkerlichen Fehler aus meiner Obhut befördert.

    DAS wäre in meinen Augen ein grober Schnitzer.


    Ich würde mich wirklich freuen, wenn Du mich auf Denkfehler hinweist, sofern Du welche erkennst.

    Ich schätze Deine Meinung 🙂


    Hallo Rene,

    ähnlich habe ich das bisher auch gehalten. Allerdings habe ich nicht einen riesigen Brutsammler gemacht, sondern gleich mehrere kleinere (nicht kleine!), die dann so auch als Einheit die neue Königin bekommen haben und später auf Mittelwände umgezogen sind.


    Diesmal geht es mir aber genau darum, nicht reinzufummeln.

    Danke trotzdem für Deine Antwort 🙂


    Liebe Grüsse;

    humml

    Hallo Ihr Lieben,


    ich möchte dieses Jahr eine Brutscheune selbst nachschaffen lassen.

    Einfach um das Ergebnis mal mit eigenen Augen gesehen zu haben.


    Der (für mich) optimale Ablauf wäre, gar nicht in die Nachschaffung einzugreifen.

    Dann nämlich rechne ich damit, dass die Bienen in ihrer Not wirklich eine der ältesten Maden krönen.

    Spätestens im Frühjahr hoffe ich auf eine Umweiselung und somit eine gute (soweit es die Genetik und Begattung zulassen) Königin.


    Zellen brechen und Umhängen von Brut wären natürlich eine Option (eine von vielen), ich mag aber gern beobachten, was aus der Nachschaffung entsteht und wie es sich weiterentwickelt.


    Besteht aktuell wohl noch die Gefahr des Abschwärmens, wenn mehrere (alle) Zellen stehen bleiben?

    Ich vermute eher nicht, würde mich aber über Eure Einschätzung freuen.


    Liebe Grüsse;

    humml

    TheOnly

    Was auch immer die Ursache gewesen sein mag: es muss schrecklich gewesen sein, das hilflos mit ansehen zu müssen.

    Wie schlimm es für die Bienen war/ist, können wir uns nur ausmalen.


    Halt die Ohren steif!

    Und uns auf dem Laufenden, bitte.

    Hab heute den Befallsgrad an einem Stand via Puderzucker-Test ermittelt.

    Alle Völker lagen so um die 2 bis 6 Milben - bei einem einzigen Volk waren es über 80.


    Ich verstehe offen gestanden nicht, was bei diesem Volk vorgeht.

    Unsere Völker haben allesamt Königinnen von Buckfastzüchtern, nur diese Mutti ist eher carnicalastig und nicht von einem Züchter.


    Letzte Woche fiel mir auf, dass es fast keine offene Brut gibt. Dachte erst an einen Schwarmabgang, aber Stifte waren massig da, und die Mutti auch.

    Gut, dachte ich mir, ist vielleicht die carnicaeigene Brutpause in Trachtlücken.


    Heute war das Brutbild noch deutlicher: winzige Fleckchen verdeckelter Brut, massig Eier - aber NICHTS dazwischen.

    Was ist aus den Stiften der letzten Woche geworden? 🤷‍♀️


    Trachtlücke kann ich aktuell ausschliessen, in der Nähe blühen etliche Winterlinden.


    Zurück zum Thema Varroa:

    Davon ausgehend, dass ca. 80 - 90% der Milben in der Brut stecken, entspräche das Ergebnis von 80 Milben bei diesem Volk einem Ergebnis von ca. 8 - 16 Milben beim gleichen Volk, wenn noch Brut vorhanden wäre?