Beiträge von hummlmmuh

    Zonko

    Du schreibst:


    Zitat

    Ich habe jetzt in jeder Zarge ein Rähmchen herausgenommen und die anderen etwas weiter auseinander gezogen damit sie nicht mehr so eng aneinander liegen.


    Das war leider keine gute Idee.

    Wie viel Luft ist jetzt zwischen den Hoffmännern? Nur so'n Hauch, in der Hoffnung, dass es nächstes Mal nicht mehr klebt?

    Oder gleich ein paar Millimeter?

    Ich würde mich gerne mit einer Zusatzfrage dranhängen.

    Und zwar an diejenigen, die so eine Kipp-Hilfe besitzen: nutzt Ihr sie wirklich regelmässig?

    Oder sind Transport, Aufbau und Handling so umständlich, dass doch das Motto 'Ach komm, das mach ich jetzt schnell ohne!' siegt?

    JaKi :

    Dein Abfüller ist quasi der Behälter (oben) plus der Unterbau (unten).

    Marcus Göbel hat in dem Fall nur den Behälter, den er AUF seinen Unterbau (in dem Fall ein Abfüllknecht) hebt.

    Du hebst den Behälter MITSAMT Deinem Unterbau.


    Den eigentlichen Behälter hebt Ihr beide (bis auf wenige Zentimeter Differenz) auf die gleiche Höhe.

    Nur eben einmal AUF den Unterbau und einmal MIT dem Unterbau.

    Ich impfe nicht, wenn ich größere Mangen schnell benötige, mische ich.

    Das heisst, dass Du auch 1/3 kristallfreien und 2/3 perfekt auskristallisierten Honig mischst und das direkt abfüllst?


    Deinen letzten Absatz hab ich leider nicht genau verstanden.

    Da er Dir aber besonders wichtig zu sein scheint, frage ich mal detailliert nach:

    Wann genau muss der Honig schnell abgekühlt werden?

    Nachdem er durch ein melithermartiges Gerät gelaufen ist, um ihn komplett von Null an neu zu rühren?

    Oder nach dem leichten Verflüssigen eines perfekten Honigs im Eimer, um ihn direkt abfüllen zu können?

    Und erinnerst Du Dich auch noch, warum dieser Punkt so wichtig ist?

    Wie gehst Du dabei vor?


    Liebe Grüsse;

    humml

    Bei feinkristallisiertem, aber zu hartem Honig hilft ggf. das Weihnachtswunder.

    Auf das warte ich seit der Frühtrachternte, hab mir extra ein paar 'harte' Gläser zur Seite gestellt.

    ...aber so oft war ja seither noch nicht Weihnachten... 😉


    Wäre natürlich eine elegante Lösung für das Problem mit den paar wenigen, verhunzten Gläsern.

    Aber meinen Standard-Verarbeitung-Vorgang mag ich dann schon doch lieber mit etwas mehr Eigeninitiative und etwas weniger Baby Dschieses gestalten 😜


    Bin gespannt auf's Ergebnis!

    Momentan tendiere ich deshalb zu einem Ausgleichen der Volksstärken nur über die Honigräume und zu einer Kunstschwarmernte nach der Frühtracht, weil ich damit zwei Hebel habe, die ich ansetzen kann, ohne die Brutnester zu stören …

    Willste die Kunstschwärme dann später nutzen, um die verbliebenen Wirtschaftsvölker für die Spättracht zu optimieren?

    Oder wie gestaltet sich die 'manipulative Völker Führung passend zur Spättracht' bei dieser Vorgehensweise?


    Liebe Grüsse;

    humml

    Die 'festen' Eimer müssen so warm sein, das man sie rühren kann (~28-30°c). Den flüssigen dazu, alles gut durchrühren. ausstellen. Warten bis alle Blasen aufgestiegen sind (2-3 Stunden), dann abfüllen. Dann die Gläser kühl stellen.

    Gläser kühl stellen:

    - bei Temperaturen, die der gewünschten, feinen Kristallisation des Flüssig-Honig-Anteils behilflich sind (also rumdibum 7 bis 12 Grad)?

    - oder 'nur' bei den üblichen Honig-kühl-Lagern-Temperaturen (unter 20 Grad)?


    Kannte diese Vorgehensweise bisher nicht.

    Unser direkt abgefüllter Honig wurde ein kleines bisschen zu fest, der im Eimer war nach dem Verflüssigen zum Abfüllen dann im Glas ein bisschen zu wenig fest.

    Find ich von der Konsistenz her zwar vertretbar, aber mir graut's vor einer möglichen Phasentrennung.


    Würde deswegen bei der nächsten Charge die Misch-Nummer mal ausprobieren.

    Danke für die Tipps bisher - mal wieder sehr hilfreich 🤗