Beiträge von hummlmmuh

    schritte

    Hab ich auch schon so gemacht.

    Der Honig, der zum Abfüllen auf ca. 30 Grad erwärmt wurde, war im Glas etwas weniger fliessfähig als beim Abfüllen, aber nach wie vor fliessfähig.

    Gab etliche Kunden, die das genau richtig fanden, was ich durchaus nachvollziehen kann.


    Bei solch 'dickflüssigem' Honig hatte ich allerdings schon Phasentrennung, bei einem, der nicht mehr zerläuft, hingegen noch nie.

    Deswegen bin ich (trotz ihrer bestechenden Einfachheit) von dieser Vorgehensweise abgekommen.


    Immenlos

    Hab die Gläser heute aus der Kühlung genommen, weil fertig.

    Auf den Gedanken mit dem geringeren Anteil flüssigen Honigs war ich gestern, beim Schreiben des Beitrags, erst gekommen. In den Gläsern befindet sich also 2:1, und er könnte einen Hauch weniger fest sein.

    Er ist nicht ansatzweise hart oder bröckelig. Auch das hatte ich schon - das war vielleicht 'ne Sch...


    Naja, auf jeden Fall werd ich beim nächsten mal ein anderes Mischungsverhältnis ausprobieren.

    Danke für Deine Rückmeldung dazu, die macht mir Mut (und mich stolz darauf, schon wieder das Rad erfunden zu haben, mit dem andere offenbar schon seit geraumer Zeit durch die Gegend fahren 🤦‍♀️)!


    Viele liebe Grüße;

    humml

    Dass Du glaubst, weniger zu wissen als 'ganz am Anfang' solltest Du nicht negativ werten!

    Das zeigt doch nur, dass Du langsam dahinter kommst, was bei den Bienen wirklich Sache ist - nicht nur in der staubigen Theorie, auf geduldigem Papier oder in den Überlegungen eines unerfahrenen Imkers.


    Bzgl. der überschüssigen Völker/Ableger, von denen Du befürchtest, sie nicht los zu werden:

    Imker kaufen manchmal ganz gern Völker von weiter weg. Eben da, wo man sich nicht unbedingt kennt. Und dann vielleicht sogar regelmäßiger, als man meinen könnte...


    Sich selbst eine gewissen Einfachheit zuzugestehen, ist übrigens echt 'ne feine Sache. Noch besser, wenn man's sogar umsetzen kann 😊

    Danke für Eure Einschätzung!


    Wie sieht das bei folgender Vorgehensweise aus: Honig wurde geimpft und ist in der Kühlung feinkristallin geworden, im Eimer.

    Aber auch hart.


    Wurde dann auf 30 Grad erwärmt, durchgerührt und pro Kilo mit 500 Gramm flüssigem Honig (gleiche Charge, aus'm Melitherm, ebenfalls 30 Grad warm) vermengt.


    Dann in Gläser abgefüllt und gekühlt - besteht auch hier wieder die Gefahr, dass der Honig im Glas hart wird?


    Ich hab ja die Hoffnung, dass durch das Erwärmen und nochmalige Rühren die 'harte Vernetzung' der 2 Drittel gebrochen wird, und das Drittel Flüssighonig nur insofern auskristallisiert, dass der Honig im Glas nicht läuft, sondern eben steif wird.


    Zu naiv gehofft?


    Ich weiss, dass Honig sich sehr individuell verhält. Würde mich nur interessieren, ob mit diesem Ablauf schon mal jemand harten Honig im Glas hatte.


    Falls ja: kann man gegensteuern? Weniger flüssigen Honig beimischen?


    Liebe Grüße 😊

    Was passiert eigentlich, wenn man geimpften Honig länger als nötig in der Kühlung stehen lässt? Passiert überhaupt etwas?


    Hatte mal Eimer, die superfeine Kristalle hatten, aber steinhart waren. Die standen sehr lange bei 6 Grad.

    Wurden dann eben zum Abfüllen erwärmt, daraufhin blieben sie im Glas 'dickflüssig' - nicht wirklich schlimm, aber auch nicht das, was ich will.


    Der Logik nach dürfte unnötig lange Kühlung keinen Nachteil bringen.

    Kristalle entstehen und wachsen, bis eben Schluss ist - daran ändert über diesen Punkt hinaus die Temperatur vermutlich auch nichts mehr.


    Aber: warum wurde der Honig damals so knüppelhart?


    Hat Kühlung über den optimalen Punkt hinaus Nachteile?

    Danke für die Punkte 😅

    Da liegst Du (leider) ganz richtig, swissmix.

    Sie war schon 7 als sie zu uns kam, Vorgeschichte ziemlich genau bekannt und wirklich nicht schön.


    Ich hab meine Freude daran, die Entwicklung solcher Seelchen zu erleben, wenn man ihnen den Raum dafür bietet. Vor wenigen Wochen ist unser ehemaliges Laborbeaglechen gestorben, sie fehlt hier sehr.

    Durch sie hab ich gelernt, was für eine Transformation möglich ist.


    Egal, offtopic - zurück dazu, wie man am besten nagelt 😇

    hummlmmuh

    warum nagelst du nich einfach?

    Das Schrauben ist nur so'n persönlicher Fimmel von mir.

    Hat mehrere Gründe, die aber für die allermeisten von Euch nicht relevant sind.


    Wer's trotzdem wissen will:

    Der Hauptgrund ist, dass ich einen wahnsinnig zart besaiteten Hund habe, der stundenlang zittert, hechelt und wirklich leidet, wenn was knallt (oder eben hämmert).

    Auf dem Foto seht Ihr meine 'Werkstatt' auf unserem Balkon. Auch die Nachbarn finden das monotone wüüüd-wüüüd des Minimontageschraubers sicher angenehmer als den Hammer.


    Hab durchaus auch schon mal nen Honigraum zum Brutraum umfunktioniert, das mach ich (persönlich, Fimmel eben!) lieber mit Schrauben.


    Sind halt sehr spezielle Gründe, im Normalfall sind die beiliegenden Stifte ohne Nachteile einzusetzen.


    😊

    Mal ne ganze andere Frage: hatte kürzlich das Vergnügen mit einem gefühlten Pfund toter Ameisen im Fütterer. Die sind durch die 3 kleinen Löchlein an den Seiten einmarschiert, da war ne richtige Strasse aussen an der Beute entlang.


    Produktionsbedingt scheinen diese Löchlein nicht zu sein - welche Funktion haben sie?

    Dennoch finde ich, dass der tägliche Milbenfall recht hoch ist. McFly erwähnte 2-6 Milben in 21 Tagen. Das kann ich absolut nicht bestätigen.

    Mc Fly lässt die Streifen auch (mindestens) 6 Wochen in den Völkern, wenn ich mich nicht irre. Teilweise sogar bis zu 9 Wochen?


    Vielleicht hast Du durch Deine kürzere Anwendungszeit von nur 5 Wochen nicht so viele Milben erwischt?


    Danke auf jeden Fall für Deinen Bericht, Thomasso, finde ich interessant.


    Edit:

    Seh grade, dass ein paar Beiträge weiter oben sogar steht, dass seine Kontroll-Behandlungs-Zahlen nach einer 6- bis 9-wöchingen Anwendung ermittelt wurden.

    ;) Man könnte meinen, da ist der Heimwerker King am Werk!

    Ich sehe, Du hast noch nicht genug Bienen... :)

    Ich?

    Ich bin nicht der Heimwerker-King, nee.

    Eher die Handwerker-Queen.

    Schreinerin. Weiss auch nicht, wie mir das passieren konnte.


    Aber Du hast Recht, wenn mich jemand fragt, wie viele Völker ich hab, sag ich am liebsten: eins zu wenig 😬


    Persönlich hab ich gar kein Interesse an Flugbrettern mit Bodenkontakt, wollte nur den armen JaKi mit meiner umfassenden Weisheit beeindrucken 🌟

    Ich will da eigentlich ungern was abschrauben, weil man die Nicot Böden und Böcke im Original recht sorgenfrei anpacken kann, ohne Verletzungsgefahr.

    Ich bin von Holzböcken ausgegangen. In den Nicotkram würde ich auch nix schrauben wollen, zumindest nicht in die 'Sichtflächen'.

    Ist aber nur meine persönliche Pingeligkeit, die sowieso nicht auf Dauer zu halten ist 😉


    Was (für mich!) allerdings durchaus okay wäre:

    schlichtes, langes Brett über die gesamte Bodenbreite (Aussenmass), das an den Seiten Leisten angetackert hat, die nach oben etwas überstehen.

    Die Leisten werden dann von aussen an den Boden geschraubt, und zwar da, wo diese Hohlkammern sind (vorne aussen, beim Nicot-Flugbrettchen). Eine Schraube pro Seite, an der gleichen Position.


    Die Löcher sieht und fühlt man nicht, wenn das Flugbrett wieder weg ist.

    Hätte den Vorteil, dass die Schrauben gleichzeitig als Drehpunkt fungieren, um den das Flugbrett (oder eher Hochlaufbrett?) geneigt werden kann, und somit immer passt, egal wie hoch die Beute steht.


    Man müsste nur n bisschen rumprobieren, um einen halbwegs vernünftigen Spalt zwischen Brett und Boden hinzubekommen.


    Volle Breite, bodentief, da geht Dir nicht ein Bienchen mehr verloren 😆

    Falls Du das Flugloch aussermittig hast, kannste ja auch mal die Hälfte der Konstruktion ausprobieren, dann halt nur an einer Seite montiert.

    Könnte reichen, muss ja nicht viel halten. Spätestens mit ner Maschinenschraube, Flügelmutti... Ach, Kanonen auf Spatzen.


    Ich bin froh, dass ich mit den Nicot-Stummelchen zufrieden bin. Ich finde, da sieht man einfach mehr, als so ganz ohne Flugbrett. Billig unter die Vorderkante des Bodens geklemmte Sperrholzbrettchen hatte ich davor eine Weile, die hatten für mich aber keinen grossen Mehrwert (was die Beobachtungen darauf betrifft).


    P. S.:

    Bonus-Idee für alle, die sich durch meinen langen Beitrag gekämpft haben:

    Brett einfach anlehnen und vorne mit 2 Heringen am Boden festpinnen 🤷🏻‍♀️