Beiträge von hummlmmuh

    Moin Tobber,

    viel kann ich Dir dazu leider (noch) nicht sagen.

    Was mir bisher aufgefallen ist: die Bienen scheint die Behandlung null zu stören.

    Kein Aufbrausen, keine Unruhe, kein Auffliegen.


    Scheint sich gut in der gesamten Beute zu verteilen (bei Anwendungs durch n Loch im Deckel).


    Der Spannungswandler von Ruck hat mir mehr Ärger als Freude bereitet, das Problem ist dort offenbar nicht unbekannt... Da würde ich definitiv auf ein anderes Gerät zurückgreifen.


    Zur Wirkung: wirkt.

    Deutlich erhöhter Milbenfall nach den Behandlungen. Wie gut die Wirkung ist, vermag ich nicht zu beurteilen, hab weder Vergleichsmöglichkeiten, noch Erfahrung mit anderen Behandlungsmethoden.


    So viel Feuchtigkeit wird meiner Meinung nach gar nicht eingebracht, nur auf den Oberträgern seh ich Tropfen.


    Was mir daran nicht gefällt:

    Der Gerät ist sehr undicht, also immer aufrecht halten, tragen, transportieren. Find ich unlustig.


    Ausserdem muss immer (grade bei wenigen Völkern) ein gewisser Überschuss an Oxalsäure eingefüllt werden, sonst nebelt da nix.

    Heisst also, dass man das Zeug am Ende wieder per Trichter in die Flasche füllen muss.

    Ist halt betriebsartbedingt.


    Jetzt kann man sich bei mehreren Standorten überlegen, ob man das Ding kipp- und schwappfrei transportiert bekommt, oder doch jedes Mal vor der Fahrt mit dem Trichter spielt.


    Schönes Wochenende,

    humml 🙂

    Ralf, denkst Du, dass Du den Schwarm quasi durch das Einengen auf kleineren Raum (durch die Bienenflucht) forciert hast?

    Und er sich deswegen nicht angebahnt hat, so dass das Herz etwas registrieren konnte?


    Und andersrum: hat es schon Schwärme / Schwarmstimmung korrekt prognostiziert?

    Ob man an Hand des Gesummse auf die Schwarmbereitschaft schließen kann, halte ich für fragwürdig.

    Finde das auch frag-würdig, deswegen frag ich: welche Erfahrungen wurden bisher mit den Herzen gemacht?

    Könnte mir durchaus vorstellen, dass das funktioniert. Warum auch nicht?


    Ob man's braucht, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt.. Aber das darf ja zum Glück jeder für sich selbst entscheiden 😉


    Also: wer hat das Teil benutzt und mag kurz was dazu sagen?


    Liebe Grüsse,

    humml

    Silikonform ;)

    Mitgelieferte Naegel sorgen für die mittige Ausrichtung des Dochts.

    An diesen Naegeln kann man die lauwarmen Teelichter dann auch unbeschadet aus der Form ziehen und die naechsten giessen.


    Wenn Du lieber mit Alu (ohne Silikonform) weiterfummeln magst, stipp das Plaettchen vom Docht vor dem Giessen in Wachs und kleb es mittig in das Aluding, ehe Du es mit Wachs flutest.

    In 'ner Silikonform reisst bei uns nix.

    Beim direkten Giessen in Aluformen rissen fast alle.

    Sonstige Parameter identisch.

    Scheint wohl mit der Spannung zu tun zu haben, da das Wachs am Alu haftet.
    Handelsübliche Teelichter sind auch nicht fest mit dem Aluding verbunden - die werden schon wissen, warum.


    Wuerde also dazu raten, zaehneknrischend so'ne Silikonform anzuschaffen.

    Spart ausserdem Muell, den die meisten Kunden gar nicht wollen.

    Bei uns gehen die nackigen Teelichter am besten weg.


    Liebe Gruesse;

    humml

    Wegen der Vogelmilbe brauchste Huehner nicht tagtaeglich zu sehen, da mach Dir mal keine Sorgen.


    Unsere Damen, im einige Kilometer entfernten Garten, kommen wunderbar mal alleine zurecht. Wir haben einen sogenannten elektronischen Pfoertner, gibt's mit Batterien oder Netzstecker, je nach oertlicher Gegebenheit.

    Das Ding macht zu festgelegten Zeiten auf und zu, oder mit Daemmerungssensor, ganz wie gewuenscht. Funktioniert sehr zuverlaessig, und die Maedels wissen auch irgendwann, wann das Teil schliesst und gehen fruehzeitig in den Stall.


    Unseren Stall haben wir bewusst recht luftig und ungedaemmt gebaut. Hauptsache trocken, mit windgeschuetzten Bereichen, aber trotzdem moeglichst viel Luftaustausch. Wir haben alle offenen Bereiche mit Volierendraht in ausreichender Staerke gesichert. Garten liegt am Waldrand, da gibt es einige Tiere, die gerne mal so'n Zwerghuhn wegsnacken wuerden...


    Bisschen Platz fuer Futter und Wasser, 'ne Stange zum Pennen und was kuscheliges zum Legen, mehr brauchste eigentlich nicht, wenn sie tagsueber Freigang haben.

    Fuer den Winter haben wir eine Heizplatte unter der Traenke stehen, die das Wasser am einfrieren hindert. Sowas kenn ich allerdings nur mit Netzstecker.


    Eure Stefanie scheint ja wenig von der Gesellschaft anderer Huehner zu halten, sonst wuerde sie versuchen, sich den 5 aus dem Vorgarten anzuschliessen.

    Habt Ihr sie schon mal in Gesellschaft anderer Huehner gesehen? Wird sie vielleicht verkloppt?

    Vielleicht gibt es ja sowas wie 'Einzelhuehner', aber ein paar nette Damen als Gesellschaft koennte man ihr trotzdem mal anbieten - so auf lange Sicht, falls sie Dauergast bei Euch bleibt... ;)

    Interessant - koennte jetzt auch Auslegungssache sein.

    Wer weiss was genaues dazu?


    Ausserdem: ich habe in einem Infoschreiben eines Lebensmittel-Analyse-Labors gelesen, dass Zubereitungen mit einem gewissen Alkoholgehalt auch von der Deklarationspflicht befreit sind - kann das jemand bestaetigen?


    Suche gleich nochmal den genauen Wortlaut und die Quelle raus, wenn ich es finde...

    Dann werf ich zum bisher Angeschnittenen ein paar explizitere Fragen in den Raum:


    1.)

    ja, die Inhalte müssen angegeben werden, ebenso die Nährwertangaben.

    Frage an die (wirklichen) Praktiker:

    Werden hier Analysen gefordert?

    Pro Charge?

    Kenne es (aus einem aehnlichen Metier) so, dass auch Durchschnittswerte aus beglaubigten Quellen angewandt werden koennen.

    Falls es Laboranalysen sein muessen: mit welchen Kosten ist hier zu rechnen, an welches Labor wendet Ihr Euch diesbezueglich?


    zu c: Erstmal Gewerbeanmeldung als Lebensmittel verarbeitender Betrieb,

    Dann Anmeldung beim Finanzamt, dort kann man sich auch beraten lassen.

    Gewerbeanmeldung: immer, sobald es ueber Urproduktion hinaus geht?

    Oder gibt es da Ausnahmen?

    Gilt das nur fuer Lebensmittel, oder setzen andere Weiterverarbeitungen auch ein angemeldetes Gewerbe voraus?

    Nicht missverstehen, ich schrecke nich davor zurueck, ein Gewerbe anzumelden.

    War sowieso sehr erstaunt darueber, als ich anfangs erfahren habe, dass man als Imker fuer etliche Produkte gar keine Gewerbeanmeldung braucht, ja sogar zugekaufte Produkte zusaetzlich mit in's Angebot aufnehmen darf.

    Daher meine Frage.


    Lediglich die Anmeldung beim Zoll bzgl. des Bärenfang
    sollte man nicht vergessen. Branntweinmonopolgesetz §156.

    Ich war jetzt auf dem (laienhaften) Kenntnisstand, dass der Zoll erst aktiv wird, wenn Alkohol hergestellt wird. Beispiel: Honig wird zu Met.

    Wenn ich Alkohol kaufe, Quittung (mit der entsprechenden Steuer) aufbewahre, und den gleichen Alkohol, versetzt mit anderen Inhaltsstoffen wieder verkaufe - ist das relevant fuer den Zoll?



    Ich wuerde saemtliche Weiterverarbeitungsprozesse sowieso in eine Gewerbekueche auslagern. In unserem Haushalt gibt es nicht mal 'ne verschliessbare Kueche, das entspricht auch nicht meinen persoenlichen Vorstellung von der Herstellung eines Lebensmittels fuer den Verkauf.

    Auch HACCP ist mir nicht unbekannt und kein Stolperstein.


    Aus eben diesem anderen, lebensmittelgewerbeaehnlichen Metier, kenne ich schwammige Voraussetzungen fuer Produktionsraeume, die in Gesetzestexten (sinngemaess) lauten:

    'die Raeume muessen so beschaffen sein, dass sie leicht zu reinigen sind'.

    Der eine Kontrolleur will dann bei der Erstabnahme Hohlkehlen an den Uebergaengen zwischen Wand und Boden sehen, und einen Bodenabfluss sowieso.

    Der naechste sagt: Edelstahloberflaechen und Fliesen, die nicht kapput sind, reichen voellig aus.


    Wie sind da Eure praktischen Erfahrungen?


    Joachim, Du bewirtschaftest ja mit Deiner Lebensgefaehrtin zusammen nicht grade wenige Voelker, da gibt es reichlich 'Ausgangsmaterial' fuer die verschiedensten weiterverarbeiteten Produkte.

    Was davon bietet Ihr denn so an?


    Liebe Gruesse,

    humml

    Franz & Chris,

    Ihr habt beide recht.

    Gehört ja alles zum Themenkomplex.


    Aber ich werde nachher gerne ein paar (Beispiel-) Fragen formulieren, um es den erfahrenen Usern hier zu erleichtern, mein 'Problem' zu erkennen.


    Wenn man selbst eine Tätigkeit seit Jahren (oder gar Generationen) ausübt, ist es wirklich nicht einfach, das aus der Perspektive eines Anfängers zu sehen, das verstehe ich.


    Bis später also,

    liebe Grüsse,

    humml

    Hallo Ihr Lieben,


    wir moechten gerne Produkte wie Honigsenf, Nuesse in Honig und Baerenfang anbieten.
    Nicht unter der Hand, irgendwie hingemogelt, sondern hieb- und stichfest.


    Von allem was medizinischen und/oder kosmetischen Nutzen hat, nehmen wir Abstand - was nicht heissen soll, das das hier nicht thematisiert werden soll, ist ja nicht uninteressant und liegt auch 'jenseits der Urproduktion'.


    Aehnlich der Thematik 'Steuer' findet man bei der Recherche zu 'Weiterverarbeitung' extrem viel Halbwissen und schlichtweg falsche/widerspruechliche Informationen.
    Daher nun meine Frage an Euch:
    mag sich jemand, der dieses Gebiet bereits fuer sich und seine Imkerei erschlossen hat, dazu aeussern?


    Sei's mit expliziten Infos aus der eigenen Erfahrung heraus, oder mit (verbindlichen!) Quellen, denen man allgemeine Vorschriften entnehmen kann.


    Aktuell hilft uns im Prinzip ALLES weiter, also Aussagen zu Herstellungsvoraussetzungen ebenso wie steuerliche und/oder gewerbliche Aspekte.


    Ich wuerde mich wirklich freuen, wenn hier ein reger Austausch entstehen wuerde.


    Viele liebe Gruesse;
    humml

    Zum Glück sind unsere Bienen gut erzogen: sie stehen nicht nachts am Kühlschrank und nehmen einen Schluck Sirup direkt aus der Flasche :S


    Ihr habt meine Vermutung bestätigt, dass die Fütterung kleiner (sprich: schnell abgenommener) Mengen verdünnten Sirups unproblematisch ist - danke.