Beiträge von Llecter

    Freebee schrieb:

    Wie hoch der "Gesamt" Kohlenstoffgehalt ist, sagt nicht´s darüber aus, welche Zusammensetzgun das Wachs hat. Oder habe ich da irgendetwas falsch verstanden ?


    Ja :) Ich glaub du stehst grade etwas auf dem Schlauch, wie es jedem mal passiert, und wir versuchen dich gerade vom Schlauch zu schubsen.


    Wachs ist eine Mischung verschiedener Stoffe, wie weiter vorne schon einmal zitiert. Kohlenwasserstoffe sind ein natürlicher Bestandteil des Wachses. Ohne diese 14.5% gesättigter Kohlenwasserstoffe wäre Bienenwachs kein Bienenwachs sondern irgendetwas Anderes! Erst wenn dieser Gehalt überschritten wird, kann man auf Fremdbeimischungen rückschließen. So wie Krombacher Pils immer 4.8 % Alkohol hat und du erst ab einem höheren Alkoholgehalt darauf schließen kannst, das jemand Schnaps rein gemischt hat. Und nicht weil überhaupt Alkohol drin ist - der ist ja immer drin ;)


    Das von Marcus Göbel verlinkte Zertifikat erfüllt damit übrigens dein Kriterium von unter 1% Fremdanteil.

    Welcher, wie man sieht, mit unter 1% möglich ist.

    Ja, wir haben ein Begriffs-Durcheinander, nur, wen interessiert der Kohlenstoffgehalt, wenn es um die Beimengungen fremder Kohlenstoffe geht ?

    Du verstehst das nicht, oder? Bitte lies meinen vorherigen Beitrag noch einmal aufmerksam durch. Mit dem Gesamtgehalt an gesättigten Kohlenwasserstoffen hat man eine klare Aussage, ob fremde Kohlenstoffe beigemengt sind.

    Freebee16 ich glaub hier liegt einfach eine Unklarheit bzgl. der Begrifflichkeiten vor. Wir finden Paraffin- oder Stearinbeimischungen sicherlich nicht gut oder akzeptabel. Ich hab beemax zwar nicht explizit dazu befragt, aber ich glaube ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich das behaupte ;)


    Wir reden einfach von verschiedenen Parametern, die eben beide in Prozent ausgedrückt werden und damit zur Unklarheit beitragen. Wenn du auf den Seiten der Händler solche Prozentwerte liest, dann beziehen sich diese auf den natürlichen Anteil von gesättigten Kohlenwasserstoffen im Bienenwachs.

    Untersucht man das Bienenwachs unserer Honigbienen im Naturwabenbau, dann ist wissenschaftlich nachgewiesen, daß ein natürlicher Kohlenwasserstoffgehalt bis max. 14,5 % im Bienenwachs zu finden ist (meist ungeradzahlige Kohlenstoffanzahl im Kohlenwasserstoffmolekül).

    Das stimmt auch:

    Bienenwachs besteht aus Myricin (Anteil ca. 65 Gew-%), einem Gemisch von Estern langkettiger Alkohole und Säuren, das von Palmitinsäuremyricylester C15H31–COO–C30H61 dominiert wird, daneben freier Cerotinsäure C25H51–COOH, Melissinsäure und ähnlichen Säuren (12 %), gesättigten Kohlenwasserstoffen (ca. 14 %), Alkoholen (ca. 1 %) und anderen Stoffen (wie bienenartspezifischen Aromastoffen) (6 %).

    Wenn du also irgendwo Wachs kaufst, welches mit einem Kohlenwasserstoffgehalt von 14% gekennzeichnet ist, dann ist dieses (zumindest laut Deklaration) auch reines, unverfälschten Bienenwachs. Das hat bis hierhin überhaupt nichts mit Paraffin zu tun.


    Deine Quellen belegen eine Verfälschung der dort untersuchten Wachsprobe mit Paraffin, die sicher niemand hier für akzeptabel oder gut halten wird, dir widerspricht hier also niemand. Dort geht es um fremdes (d.h. zusätzliches!) Paraffin. Scheinbar gibt es verschiedene Untersuchungsmethoden, die einfach gesättige Kohelnwasserstoffe als Summenparameter erfassen (14 % ist super!) oder Paraffin bzw Fremdwachse gezielt identifizieren können (jeder Nachweis ist schlecht!).


    Die Definition mit bis zu 18% gesättige Kohlenwasserstoffe sind in Ordnung stammt übrigens nicht aus der Imkerei und ist keine Kennzahl für reines Bienenewachs. Sondern von der Kerzenproduktion und den dort verwendeten Wachspastillen, wo dieser Anteil als akzeptable für Bienenwachskerzen gilt. Das haben dann vermutliche findige Händler übernommen.

    Es gibt eine Pilotstudie einer Mathe-Uni (DECT-Strahlung) die Auswirkungen auf Bienenvölker (Entwicklung) feststellte.

    Interessant, vielen Dank für den Hinweis. Habe danach gesucht und tatsächlich diese Studie gefunden:

    Electromagnetic radiation: Influences on honeybees (Apis mellifera).

    Eine recht kleine Studie, in der aber tatsächlich ein schwacher, aber statistisch signifkanter Einfluss der Strahlung der eines schnurlosen Telefons (DECT) gefunden wurde, welches direkt im Bienenvolk verbaut war. Weniger Flugbienen fanden den Weg zurück als in den Kontrollvölkern. Allerdings fehlt mir nun das Knowhow um zu beurteilen inwiefern diese Strahlung mit dem "Elektrosmog" von anderen elektrischen Geräten oder mit Mobilfunk vergleichbar ist und ob dies übertrag werden kann. Zumindest der Spiegel bezweifelt das. Ich auch, daher werde ich weiter meine Stockwaagen bedenkenlos einsetzen. Interessant ist dies aber allemal!

    Kann es sein, dass du hier was durcheinander bringst? Die 14 % sind meines Wissens eine Kennzahl von reinem Bienenwachs und beziehen sich NICHT auf 14 % fremde Kohlenwasserstoffe. Erst Werte über 14 % deuten daraufhin, dass dem reinen Wachs etwas zugesetzt wurde.

    Bienenwachs besteht aus Myricin (Anteil ca. 65 Gew-%), einem Gemisch von Estern langkettiger Alkohole und Säuren, das von Palmitinsäure-Myricyl-ester C15H31-COOC30H61 dominiert wird, daneben freier Kerotinsäure C25H51-COOH, Melissinsäure und ähnlicher Säuren (12%), gesättigter Kohlenwasserstoffe (ca. 14%), Alkohole (ca. 1%) und anderen Stoffen (wie z.B. bienenartspezifische Aromastoffe) (6%).

    Bin aber kein Experte auf diesem Gebiet und lasse ich mich gerne korrigieren. Das o.g. ist mein aktueller Wissensstand, der nicht zwangsläufig richtig sein muss.

    Doch ich habe nicht vom Keil / Leiste oder sonstwas geschrieben, ich habe gefragt: Warum überhaupt solche Anpassungen, wenn es gleich passend in den Boden eingebaut ist, das Flugloch?

    Das steht doch hunderte Male in diversen Threads, die du sicher auch gelesen hast. Wenn nicht, dann findest du rechts oben die Forensuche. Was du hier machst, nennt man trollen.

    Eine Kamera im Bienenstock braucht kein Mensch und doch würde ich immer wieder interessiert rein schauen. Das gleiche mit der Stockwaage. Ging immer ohne, aber seit ich welche nutze bin ich sehr fasziniert und schaue mir die Daten immer wieder gerne an.


    Muss mans (als Hobbyimker) haben? Absolut nicht. Bringts was? Ja, Vergnügen:)

    Da ist was dran. Ich werde die kommende Saison erstmal schauen, wie ich zurecht komme.

    Was mir auch irgendwann aufgefallen ist: bei den Durchsichten müssen die HR ja auch irgendwie runter und wieder drauf - da würde mir ne Treppenkarre irgendwie nicht helfen, woll...?

    Was dabei hilft, ist ein kleiner Beistelltisch, vielleicht 80 cm hoch. Da dann die abgenommenen HR drauf und jedes Bücken ist Vergangenheit. Hab ich dieses Jahr durch Zufall mal entdeckt, da das Tischlein eines Schaukastens neben einem Volk stand. Ist - für mich - wirklich eine deutliche Erleichterung. Hab zuvor meist die HR auf den Boden gestellt. Vor allem, wenn das Nachbarvolk auch schon recht hoch war und da nichts drauf ging (ohne die HR noch höher zu heben). Das Tischlein wandert mit mir die Reihe lang, ist prakktisch kein Extra-Aufwand.