Beiträge von Llecter

    Als "Theoretiker" mit einzig Ablegererfahrung, stell ich mir das toll vor. Ich bin gespannt woran mein Plan scheitern wird 😁

    Daran, dass das ganz schön unpraktisch sein wird. Mir ist auch nicht ganz klar geworden, wozu das Ganze, wenn ich ehrlich bin. Zander 1.0 funktioniert wunderbar (genau wie Zander 1.5, Zadant, Dadant, DNM usw.).


    Zitat

    Also auf den überwinterten BR den halben HR und dazu den halben Brutraum stellen und trennen mit halbiertem ASG. Dann hab ich 1,5 BR und 0,5 HR. Später dann weiteren HR drauf. Gibt`s schon sagen einige und sie nennen es Zadant, 1,5 Zander oder Dadant

    Ich versteige mich mal zu der Aussage, dass dein Versuchsdesign nicht viel mit Zadant, 1,5 Zander oder Dadant gemein hat, sondern eher mit Tetris ;) Ich bin aber auf deinen Bericht gespannt, wie es nach einem Jahr lief. Wie die Bienen mit diesem doch eher seltsam geformten Brutraum zurecht kommen. Könnte mir schon vorstellen, dass es läuft - wenn auch nicht besser als mit den anderen Systemen. Aber genauso gut auch, dass es Probleme mit der Annahme des Honigraums gibt.

    Falls du Fluglochkeile nutzt, lege sie so ein, dass die Öffnung oben ist und nicht auf dem Boden. Dann wird sie nicht so leicht durch Totenfall verstopft. Wenn selbst das nicht reicht, mit einem Zollstock den Totenfall raus schieben. Sonst kannst du eh nix machen, wie hier auch schon mehrfach gaagt wurde.

    Im Frühjahr erweiterst du aber anders, ASG drauf und dann die erste Zarge nur Mittelwände, hat den Riesenvorteil das, das Volk besser zusammen sitzen bleibt, dadurch gibt es eigentlich keine Verkühlte Brut. Die MW werden langsam ausgebaut und dann wenn die Tracht losgeht, sind sie angenommen und es wird schlagartug schneller gebaut. Wenn du diesen Zeitpunkt erwischt hast, kommt ne Zarge mit Ausgebauten oben drauf.

    Davon nur mit Mittelwänden zu erweitern würde ich abraten. Zumindest meine Bienen bauen die Mittelwände bis Ende März, Anfang April nur sehr zögerlich aus. Nachts ists meist noch empfindlich kalt, an sonnigen Tagen können aber (bei uns) durchaus schon größere Mengen Nektar rein kommen. Für die ist dann kein Platz im HR, alles wird nach unten gepackt, es wird unnötig eng in der Kiste und die Weichen sind schon früh auf Schwarm gestellt. Falls Leerwaben vorhanden sind, würde ich bei einzargiger Völkerfühung immer einen Block von 3-5 Leerwaben in die Mitte des ersten HRs setzen um das abzupuffern, gerne auch mehr.

    Jetzt habe ich eine neue Internetseite mit der ich allerdings nicht hausieren gehe. Da stehen Dinge drin, die mir bei Verhandlungen mit lokalen Bauern evtl. Auf die Füße fallen könnten. Ist schwierig über die praktizierte Landwirtschaft zu jammern und gleichzeitig einen schönen Wanderplatz an der Sonnenblume zu suchen. Konsequenz ist halt Sch.... .

    Was bringt dir eine Homepage, die möglichst niemand sehen soll? Man kann auch den Pestizid-Einsatz kritisieren ohne den Bauern damit auf die Füße zu treten, da macht der Ton die Musik. Die spritzen ja auch nicht, weil sie es toll finden. Sondern weil sie es in unserem Agrarsystem ((zu) oft) müssen.


    Außerdem finde ich jetzt nicht, dass auf eine Imker-Homepage dieses Thema prominent behandelt werden muss. Damit suggerierst du dem Kunden, dass in deinem Honig Stöffche drin sein könnte. Aber nicht durch deine Schuld! Nur wird Letzteres dem Kundel egal sein.

    Bedenken habe ich nicht. Allerdings habe ich den letzten Tagen verstärkt Blütenbildung beim Sommerhonig festgestellt, der über Nacht draußen stand. Ob das ein Artefakt ist oder tatsächlich mit dem Frieren zu tun hat, weiß ich allerdings nicht.

    Ich glaube, du hast dir sowohl das Teil als auch den verlinkten Text vor deinem Beitrag gar nicht erst angeschaut.

    Doch, habe ich. Auch wenn du natürlich mit dem 20 Waben-Argument recht hast. Allerdings wären das bei mir (Zander 1/1) im April maximal 2.5 Völker, so dass ich am Ende doch bei einer Stunde je Volk ankomme. Ich werde im Frühjahr etwa 40 Völker auswintern, wenn nix groß dazwischen kommt. Damit ist die Rechnung für mich ehrlich gesagt auch schon beendet. In der Praxis ist das (für mich) einfach untauglich, da es genügend zeit- und ressourcenschonendere Möglichkeiten gibt :)


    An der Funktionalität zweifle ich nicht und würde folgenden Satz daher unterschreiben:

    Die Sache funktioniert offensichtlich, ist aber mit einigem Aufwand an Zeit und Equipment verbunden.

    kannst du ausschließen? Wo bleibt der Wirkstoff?

    Sechs Seiten lang hab ich mir verkniffen über das Stöckchen zu springen. Da muss ich echt standhafter bleiben... Zum Thema: Hier und da hatten Leute die ausgefallene Idee, solche Dinge auch mal zu untersuchen. Ich hab aber ehrlich gesagt keine Lust mehr, meinen Sonntag damit zu verbringen die Daten raus zu suchen und dann lapidar erzählt bekommen, dass alles ganz anders ist.


    Einen groben Überblick über die Neonics gibt die EFSA hier. Die Infos, die du suchst sind z. B. hier, hier oder hier. Wenn du liebei bei den Amerikanern liest: auch das ist möglich, etwa hier. Wir sprechen hier übrigens über eine Beize von Zuckerrübe. Das nur vorbeugend, bevor Argumente aus der Risikobewertung vom Raps o. Ä. kommen.


    Wie auch immer, ich bin raus. Schönen Sonntag, egal ob mit oder ohne entsprechender Lektüre :)

    So undifferenziert ist mir meine Zeit zu schade.

    Ja, das trifft es ganz gut. Daher wollte ich auch erstmal nachhören, ob du das ernsthaft so meinst oder ob das Ironie war. Wenn ich allerdings sehe, dass weiter unten im Beitrag dann noch Risiken durch Wasser oder durch die Frucht (also für uns?) als Argumente mit aufgeführt werden, dann möchte ich auf rases Beitrag #18 verweisen.