Beiträge von Llecter

    Nein, für mich gibt es nicht nur OX-Verdampfung oder AS, ich bin mir durchaus weiterer Methoden bewusst, auch wenn ich diese nicht selbst anwende. Aber für die breite Imkerschaft ist das eben so: AS drauf und gut. Ich kenne persönlich z.B. niemanden, der rein biotechisch mit Fangwaben etc. arbeitet. Und daher ist der Vergleich durchaus treffend.


    Und ich finde es nicht gut, die Diskussion bzw. die OXS-Verdampfung generell als

    unnötig.

    abzutun, denn hier geht es um ein Verfahren, das unbestritten sehr viele Vorteile hat. Anwendersicherheit ist durchaus ein Punkt, den es zu beachten gilt, keine Frage. Aber die Praxis in den auch von dir genannten Ländern zeigt doch, dass es keine Probleme gibt. Ich selbst habe vor der OX Respekt, vor der AS aber noch viel mehr. Jedes Befüllen vom Dispenser ist/war für mich persönlich ein größeres Risiko als die OX-Verdampfung.


    Daher begrüße ich die Diskussion um die längst überfällige Zulassung der Sublimierung von Oxalsäure, denn auch für mich gilt:


    Ich mag keine Scheuklappen, die den Blick einengen und nur eine Methode, als einzig heilbringende anpreisen.

    Nix für ungut :-)

    Wer mal in die Länder schaut, wo Ox Sublimation schon seit Jahren zugelassen ist und auch genutzt wird. Sieht keine Verbesserung der Sterberate der Bienenvölker. Und nein, dass sind Imker, die gut damit umgehen können.

    Da hast du natürlich völlig recht. Auch die Völker, denen bis zu zwei Brutsätze und gerne auch mal die Königin durch AS raus gehauen wird überleben den Winter meist. Oder werden schon im Herbst aufgelöst und fallen nicht mehr in die Winterverlust-Statistik, da die Kiste im Januar nicht plötzlich leer ist.

    In den anderen Richtungen gibt es ausreichend Gärten und Waldkuppen mit u.a. Robinien, Kastanien u.a. Da würde sicher genug Tracht hereinkommen. Die Frage unsererseits ist daher eher, ob die Weinbergnähe schädlich für die Bienen ist.

    Siehe oben, kein Problem. PSM: Kein Risiko mangels Exposition. Abdrift ist auch kein Thema, wenn du die Kisten nicht grade in die Reihen stellst. Futter: Wenn sonst genügend Tracht da ist, kein Problem.


    In der Pfalz wo wasgau immen lebt (und ich auch mal einige Jahre in der schönen Südpfalz) kann das aber anders aussehen, wenn bis zum Horiozont nur Wein wächst, ums mal bissl zu übersp(r)itzen :)

    Das Kurzhalten des Unterwuchses ist in sofern sogar von Vorteil, da sich dann mangels Blüten auch keine Bienen hin verirren. Damit ist das Spritzen dann auch belanglos in Bezug auf den Bienenstand.


    Mein Hauptstand ist auch von zwei Seiten von Wein umgeben, in 20-50 m Entfernung. Diese sind aber klein und minimieren das Sammelgebiet nur marginal. Keinerlei Probleme in den fünf Jahren seit ich dort Bienen halte.

    Glaubt jemand, dass Bayer und Co. Millionen in ein Produkt investieren werden, das keine Gewinnchance hat und das aufgrund der Quelle niemand kaufen würde? Wir können dies nicht anderen vorwerfen.

    Ich glaube, dass du das Ganze vielleicht etwas zu sehr vereinfachst. Wenn Bayer was vertreiben würe, was wirklich hilft und sinnvoll ist, dann würde das auch gekauft - auch wenns von Bayer ist. Ich schätze, Imker kaufen nicht weniger Aspirin vom gleichen Konzern als andere Bevölkerungsgruppen auch. Warum auch nicht? Ich kann ja Dinge kritisieren und andere Dinge wertschätzen, auch wenn es die gleiche Organisation oder Person ist.


    Der Grund dürfte schlicht und einfach sein, dass sich damit generell kein Profit machen lässt, wie bereits mehrfach erwähnt. Und das kann man Bayer und anderen Firmen nun auch nicht vorwerfen. Sind schließlich keine Charitiy-NGOs.

    Habe gestern meine 2 zargigen Völker erstmals nach dem Winter geöffnet.

    Bei allen 5 Völkern habe ich keine Königin gefunden, aber viel Brut, kein Weiselzellen und schon

    Drohnenwabenbau. Muß ich mir Sorgen machen ?

    Musst du nicht, haben die Kollegen ja schon beschrieben. Ich würde dir aber empfehlen im Verlaufe des Frühjahrs/Sommers die Königinnen zu zeichnen. Hat praktische Vorteile, etwa wenn man die Königin doch mal finden muss (z.B. zur (Sammelbrut-)Ableger-Bildung) und es beruhigt doch auch immer, grade am Anfang, wenn man sie mal gesehen hat.


    Einfach einen Zeichenkolben und Stift in die Tasche stecken, wenns bald zur Schwarmkontrolle geht. Wenn du sie bei der Durchsicht siehst, grade zeichnen. Wenn nicht, kein Problem, einfach beim nächsten oder übernächstem Mal.

    Danke für die überhaupt nicht hilfreichen Antworten. Ich wollte nur wissen, ob es einen Grund gibt, dass die Temperatur um 9 Uhr auf dem Tiefpunkt ist, und nicht um 02.00 Uhr. Abgesehen davon, weiss ich, wie ich mit meinen Bienen umgehen muss. :cursing:

    Du hast in #2 schon die wahrscheinlich passende Antwort bekommen, die in #7 in anderen Worten nochmal bestätigt wurde. Was hast du denn erwartet? Wissenschaftliche Abhandlungen zum Thema?


    Abgesehen davon schreibst du oben, dass du Anfänger bist und dein Kurs grade ausfällt. Mit Verlaub, da ist die Aussage, dass du weißt wie du mit deinen Bienen umgehen musst recht gewagt. Wusste ich zum damaligen Zeitpunkt oft nicht und auch heute beschleichen mich da manchmal noch Zweifel :)


    Also, nimm gut gemeinte Ratschläge an und sei etwas weniger dünnhäutig, wenn du Rat suchst und sogar auch bekommst wie hier. Der "Liebe jung" Beitrag verweist dich ja sogar noch auf eine weitere Datenquelle, wo du dich bzgl. deiner Frage informieren kannst.


    Immer locker bleiben und viel Spaß hier :thumbup:

    Das Thermoschied an der Wand hat Null Wirkung, weil der Raum hinter dem Schied nicht gewärmt wird.

    Mh, ich arbeite nicht wirklich mit (Thermo)Schieden, aber ich hätte das jetzt gegenteilig angenommen. Wenn der Raum hinterm Schied auch gewärmt würde, bräuchte ich doch gar kein Thermoschied? Die Außenwand ist die Kältebrücke, gegen welche ich isolieren möchte, oder? Bringt sicher auch auf der andren Seite des Brutnestes was, aber dort ist die Raumluft dahinter vermutlich wärmer als an der Außenwand, der Isoliereffekt daher geringer? Oder meinst du, weil das Brutnest gar nicht ans Schied an der Außenwand reicht und ohnehin noch Futter und/oder Leerwaben zwischen Brutnest und Thermoschied an der Außenwand sind, welche den Effekt des Thermoschieds an der Stelle obsolet machen?

    Nur mir nicht.<X "Hier im Westerwald" da krieg ich schon Gefühle. Irgendwie hat sich die Region in den letzten Jahren stark verändert, so viele unterschiedliche Klima und Vegetationszonen...;)

    Bei derartigen Kommentaren wundere ich mich auch immer ein wenig. Habe zwar nie im Westerwald geimkert, komme aber von dort und bin auch nach wie vor alle paar Wochen im WW zu Gast. Pro Polis Aussagen kann ich mit dem mir bekannten WW auch nicht in Einklang bringen.


    Wenn euch das genauso geht, gibts nur eine Lösung des Rätsels: Es muss einen zweiten Westerwald geben, ganz eindeutig 8)