Beiträge von Llecter

    Ein schickes Beispiel für die "konstruktive Kritik" ohne eigenen Einsatz, die hier so hochgelobt wird.

    Dann hast du vermutlich noch nie einen Vereinsvorstand, irgendeine Regierung, irgendeinen Bundesligatrainer, irgendein Auto, irgendeine Technik, irgendeine Beziehung, irgendeine Vereinigung , [...] kritisiert? Dann Respekt. Oder du hast dich überall eingesetzt. Dann erst recht Respekt.


    Und ja, das war polemisch. So wie dein Beitrag. Das Kritik aus bestimmten Richtungen falsch oder unangebracht sein kann schließt sicher nicht aus, dass sie es immer ist wie hier suggeriert wird.

    Bezogen rein auf diesen ersten Satz lasse ich das auch durchaus gelten, wenn das ohne Zusatz da gestanden hätte, hätte ich daran auch gar nix auszusetzen. Aber was ist mit dem zweiten Teil der Aussage, AndreasH , die du unter den Tisch fallen lässt? Der bösartigen Behörde oder Amtsperson [...], die ihre Existenzberechtigung aus dem Gängeln, Angehen, Maßregeln oder Repression zieht? Auch ironisch-süffisant?

    Lies oder überschlag doch nochmal die Studie, da steht: Study undertaken during 2016 and 2017

    Jein. Die von dir zitierte Studie ist von 2017, das ist richtig :-) Aber das von dir entnommene Wisensfragment mit der kühleren Drohnenbrut auf welches ich mich in meinem Beitrag bezog ist von 1987/88 und so in der 2017er Studie zitiert:

    Le Conte and Arnold (1988) have demonstrated that varroa mites have a preference for cells cooler than 33°C, which would favour drone brood for mite reproduction as traditionally it was located on the outer edges of the brood comb (Winston, 1987).

    Die Formulierung "hetzen" ist völlig verunglückt. Die Bezeichnung "Hetzer", "hetzen" usw. wird gerade in dieser Zeit durch die "Politik" in einer ganz bestimmten Bedeutung benutzt. Das Imkerforum auf diese Weise zu diskreditieren ist vornehm ausgedrückt unpassend.

    Gerade in diesem Forum kann ich nicht finden, daß irgendjemand hetzt, weder gegen Behörden, noch gegen "unersättliche" Konzerne, Imkerverbände oder gar gegen die Bundesrepublik Deutschland.

    Grundsätzlich hast du nicht unrecht. Auch ich finde, dass jeder kritikberechtigt oder gar zur Kritik verpflichtet ist, auch wenn er/sie kein Amt/Funktion ausfüllt. Genau das macht doch unser Staatswesen aus. Welcher Journalist dürfte sonst noch einen kritischen Artikel über die Politik von Partei XY schreiben? Welches Vereinsmitglied dürfte sonst noch seinen Vorstand kritisieren, egal ob kleiner Imkerverein oder konzerngleicher Fußballclub? Welcher Wähler dürfte sonst noch die Regierung kritisieren, die er womöglich sogar selbst gewählt hat? Das hat erstmal nix, aber auch gar nix mit Rahm von der Milch abschöpfen zu tun - auch wenn es letztlich dazu führen kann.


    Fehlentwicklungen die (vermeintlich) erkannt werden sollten auch als solche aufgezeigt werden dürfen - ohne, dass man selbst in Amt und Würden ist. Das kann doch niemand ernsthaft fordern. Doch dabei ist stets das Maß zu halten und Kritik sachlich und begründet vorzubringen, dann hilft sie allen weiter. Kritik beinhaltet übrigens auch positive Kritik und kann den Amts- und Funktionsträger darin bestärken den eingeschlagenen Weg fortzuführen oder schlicht Dankbarkeit für das Übernehmen einer undankbaren Aufgabe ausdrücken.


    Und dennoch: auch hier im IF wird manches Mal gehetzt. Bei solchen Aussagen wie der unten finde ich den Begriff 'hetzen' durchaus zutreffend.

    einem User des IF vor Kurzem schrieb:

    Hinzu kommt, daß man sich mit derlei Aktivität als ach so rechtwidriger, halbkrimineller Gesetzesbrecher offenbaren muß. Man wäre ja naiv bis schön blöd, freiwillig Angriffsfläche zu bieten, damit einem irgendeine dienstbeflissene bis bösartige Behörde oder Amtsperson an das Bein urinieren kann, die ihre Existenzberechtigung aus dem Gängeln, Angehen, Maßregeln oder Repression zieht und dabei noch sadistische Freude empfindet.

    Jetzt sind wir aber ganz schön ab vom Thema :-)

    Wenn sie der Meinung wäre, dass es zum Versand nicht taugt, dann soll sie es so reinschreiben.

    Ich will dir ja wirklich nix Böses, aber genau das hat sie doch eindeutig reingeschrieben, extra noch betont dass es maximal einen halben Tag dauern darf. Falls du einen Versandservice kennst der binnen eines halbes Tages liefert, lass es mich bitte wissen, mit dem bestelle ich dann öfter :)

    Zum tagelangen Versand von Königinnen ist der Marshmallow-Verschluss nicht geeignet. Der geringe Wassergehalt der Süßigkeit erfordert trotz Begleitbienen ein Zusetzen ins Volk spätestens nach einem halben Tag.

    Das meinte ich mit dem (ebenfalls nicht böse gemeinten) Beißreflex. Selbst eine solch eindeutige Aussage wird PA noch angekreidet. Und ja, der Rest des Beitrages war nicht auf dich bezogen.

    Pia schreibt klipp und klar, dass der Marschmallow NICHT zum Versenden geeignet ist, da viel zu trocken. Bitte erst lesen, dann kritisieren. Ist doch sogar oben verlinkt.

    Schreibt sie eben nicht klipp und klar. Da steht "tagelanges" Versenden. Ein dehnbarer Begriff und echt nicht zielführend. Warum soll man das Zeug überhaupt nutzen? Wenn es zuwenig Wasser enthält, warum hat sie nicht gleich zu MarshmellowCreme gegriffen...<X

    Ach komm, dass ist doch eindeutig. Da kannst interpretieren wie du möchtest, in diesem Satz wird eindeutig vom Versand damit abgeraten. Einen Satz weiter steht klipp und klar zusetzen nach spätestens einem halben Tag. In dieser Hinsicht ist da echt nix dehnbar. Ich hab den Eindruck, hier wird einfach ein Beißreflex ausgelöst, sobald die Namen Aumeier & Liebig fallen.


    Und das Bienen durchs Geliermittel vergiftet werden... Naja. Da möchte ich wissen, woher diese Idee kommt. Selbst im zitierten Artikel wird klar vor der Gefahr durch Verdursten gewarnt, nach drei Tagen in der Post sind die Bienen tot und das Geliermittel wird (mit-)verdächtigt?


    Ich finde die Idee nicht so verkehrt. Für kurzzeitige Lagerung hab ich das auch schon verwendet. Besser als Honig, wo mir schon die ein oder andere Königin in der Hosentasche verklebt ist, weil der Honig in der Hosentasche zu laufen anfing. Dumm, aber passiert. Und ich hatte mit den Marschmallows noch nicht das Problem, dass drei Tage später die zugesetzt Königin aus dem Käfig befreit werden musste, weil der buckelharte Futterteig noch in der Fresskammer lag. Das hatte ich tatsächlich schon das ein oder andere mal. Was durchaus an eigenen Fehlern gelegen haben wird, aber vorgekommen ists nunmal.

    Ich glaube nicht, dass der Effekt des Bodenschiebers hier so groß ist, dass damit keine kühleren (33°C) Randbrutbereiche mehr entstehen. Die zitierte Studie, die die höhere Parasitierung der Drohnenbrut auf die niedrigere Temperatur zurückführt ist übrigens von 1987. Das macht die Aussage nicht falsch, aber ich vermute es handelt sich eher um einen untergeordneten Faktor oder sogar um eine Scheinkorrelation, die zwischenzeitlich besser untersucht ist. Drohnenbrut wird aus verschiedenen Gründen starker parasitiert, u.a. schlicht und einfach weil sie wesentlich öfter von Ammenbienen besucht wird und länger in der für Milben interessanten Phase ihrer Entwicklung bleibt.


    Einer der wesentlichen Vorteile des offenen Bodens ist ja gerade die Varroareduktion, da die Völker im Herbst früher aus der Brut gehen und länger brutfrei bleiben. Zumindest für die Herbst/Wintermonate ist die Windel m. M. nach also eher kontraproduktiv hinsichtlich Varroa.

    :P;)

    was hat das eine mit dem anderen zu tun? Der Arsch, der mir die Königinnen geklaut hat, hat ja vermutlich noch Bienen. Imker sind echt ein seltsames Volk.

    Dann nix, mea culpa. Dachte du hättest die Völker verwechselt und beim falschen ein/um/was-auch-immer-geweiselt, sprich noch die Finger im Volk gehabt, und fand es daher recht lustig. So isses das natürlich nicht 😕

    Was fuhrwerkt man denn jetzt noch in den Völkern herum... Ich kann manchmal nur noch den Kopf schütteln.

    :eek:

    So geht's mir auch beim lesen. Grausam.

    :/

    An den Titel von dem Faden hier mußte ich eben denken, als ich bei einem Stand bei zwei Volkern falsch zurückgelegte Steine auf dem Deckel fand. Und keine offene Brut. Und ausgebissene Nachschaffungszellen.

    :P;)

    Warum? Weiß ich wirklich nicht. Interessiert mich aber. Das Zeug muss immerhin erstmal hierhin gekarrt werden. Einen (Preis-)Vorsprung gibt es also schon mal für hiesigen Anbau.

    Grade hab ich zufällig dieses Video gesehen, da fällt mir der Dialog hier wieder ein. Ist zwar Mais in Minnesota statt Getreide in Kanada, aber gibt aber dennoch einen Eindruck über den Unterschied in den Dimensionen.


    Das lag knapp unterhalb der 20 cbm, wofür die man im Badischen auch im Landschaftsschutzgebiet keine Baugenehmigung braucht.

    Sorry, das ist Quatsch. Im Landschaftsschutzgebiet brauchst du diese Genehmigung. Was denkst du, warum es ein Landschaftsschutzgebiet ist?


    Ich kann nur dringend jedem raten diese Genehmigung einzuholen, wenn man im LSG bauen möchte. Die Behörde wird vermutlich nicht auf eigene Faust nach nicht genehmigten Anlagen suchen, dafür ist es in der Tat zu unbedeutend. Aber es gibt genügend missgünstige Nachbarn, Korinthenkacker die dort ankreiden... Scheint hier in konkreten Fall ja schon einen solchen Problemnachbarn zu geben.


    Aus diesem Grund hab ich übrigens auch einen Foliendruck der Baugenehmigung an mein Häusschen gepinnt.