Beiträge von Llecter

    Dass die 20 vorherigen Beiträge in die ähnliche Richtung gingen, bringt dich nicht auf die Idee, an den dort getätigten Aussagen könnte was dran sein?

    Hier, im IF? Nein, echt nicht. Bei manchen Themen fühle ich mich an Monty Phyton erinnert. "Er hat Jehova (Liebig) gesagt, steinigt ihn". Drei Kollegen geben die Richtung vor, danach wird eingeschwenkt. Fällt mir hier bei vielen Themen auch. Auch bei solchen wo ich die Mehrheitsmeinung teile.


    Zitat

    Holzweg!


    Wieso? Wenn hier viele Datensätze kämen (Der Zug dürfte abgefahren sein) und sich ein Bild abzeichnen würde - etwa dass die Verkäufe im Winter etwas besser sind - könnte dieser Holzweg die Jungimker durchaus davor bewahren Eimer im August zu verschleudern, weil sie im Juni und Juli wenig los wurden. Dieser Thread hätte echtes Potential gehabt eine Hilfestellung zu werden.


    Wenn die Diskussion aber direkt torpediert und unterbunden wird, ergibt sich nichtmal ein Holzweg, sondern gar kein Weg.


    rase Deinen Einwand sehe ich mit obiger Antwort an Rainfarn auch adressiert. Natürlich sind Daten nicht 1:1 übertragbar und jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen. Ich sehe nicht, wo dieser Thread das verhindern würde? Nicht, nachdem es drölf mal erwähnt wurde ;)

    "..ist das sehr unterschiedlich" beenden.

    Nö. Eher mit braucht größeren Datensatz. Das der Honigverkauf siaonsl schwankt ist nun keine abenteuerliche Annahme und durchaus möglich. Hierzu Daten anzufragen ist nun bei weitem nicht so abwegig, wie es hier vielerorts dargestellt wird. Klar ist, dass ein einzelner Datensatz allein nicht hilfreich ist. Aber bei wachsender Stichprobe wächst auch die Aussagekraft. Daher vielen Dank an Imker Lorenz:)


    Wobei Tipps zum Führen einer Fleischerei nun natürlich auch nicht schlecht sind. Vielleicht möchte ich ja in einigen Jahren mal was in diese Richtung machen ;)

    Vielen, vielen Dank. Es geht ja doch.

    Nein. Geht es nicht. Das ist bloß 'ne Steilvorlage um so richtig daneben zu liegen^^

    Fern-Diagnose: Das wird er (Mandassaia) nicht verstehen.

    Noch fernere Diagnose: Er wird sich kaum auf einen Datensatz von 200 kg Honigabsatz verlassen.


    Und ganz entfernte Diagnose: Lasst ihn das doch selbst entscheiden und denkt euch euren Teil, wenns euch stört. Immerhin zerschießt ihr dann nicht den nächsten Thread. Es nervt massiv.


    Danke!

    Gott sei Dank, in meinem Alter gewöhnt man sich so schwer um. ;)

    Das hätte ich bei der von dir angegeben Völkerzahl (+-70, wenn ich recht erinnere), der damit einhergehenden Honigerntemenge und der Anmeldezeit hier ( mind. 4 Jahre Imkerei) nicht erwartet.

    Das dachte ich mir, dass diese Anmerkung kommt - die ja auch durchaus berechtigt ist. Ich verkauf(t)e bislang sehr viel über meine SB-Stände an Endkunden. Ich dokumentiere notwendigerweise zwar, wann welcher Eimer in welche Gläser mit welchem MHD kommen, aber nicht, wann genau ich diese dort einstell(t)e. Es wäre lediglich grob nachvollziehbar über die vorgenannten Daten.


    Meine übrigen Verkäufe laufen viel an Firmenkunden, deren Nachfragen völlig unabhängig vom saisonalen Honigkonsum sind und bislang nur wenig über den Handel. Und hier konnte ich die Schwankungen im Verkauf bisher recht deutlich am Verkaufsregal festmachen. Auf Augenhöhe gut, auf Bückhöhe schlecht. Hier nicht hilfreich.


    Da ich mich aufgrund stark zunehmender Diebstähle von meinem SB-Stand trenne und nun verstärkt auf den Einzelhandel zugehen möchte bin ich auch in einer Phase der Umorientierung und fände Absatzzahlen wie angefragt in der Tat nützlich. Auch wenn ich daran nicht meine Lagerhaltung festmachen möchte.


    Deinen Beitrag Rainfarn habe ich übrigens nur exemplarisch zitiert, genauso hätten es 20 vorherige sein können.


    Zitat von Satia

    Diese Liste hätte also in 2021 völlig anders ausgesehen - und in 2023 wird sie wieder ganz anders aussehen

    Ich denke, dass ist auch der Grund, warumd er TE nach Daten von größeren Imkereien gefragt hat. Hier gleichen sich solche Effekte eher aus. Wenn auch natürlich nicht alle & immer. Dennoch danke für deine Daten, finde ich sehr interessant :)

    Was bringen demnach solche Einschätzungen?

    Erfahrungswerte bringen sie ihm. Und mir. Und anderen Lesern. Das es nicht 1:1 auf andere Betriebe übertragbar ist, ist klar. Auch, dass es Schwankungen zwischen den Jahren gibt etc. Dennoch kann man ja vielleicht eine gewisse Saisonalität erkennen, wenn es ein paar Daten gibt. Oder auch, dass es eben keine Saisonalität gibt.


    Das sich keine absoluten Antworten aus diesem Thread ergeben werden ist klar, aber alles in allem ist das ein klassischer IF-Thread. Erste, durchaus berechtigte kritische Hinterfragungen werden dutzendfach von zig Usern in anderen Worten wiederholt, im Sinne des Threads zielführende Antworten sind Mangelware. Leider kann ich hier auch keine beitragen, da meine Aufzeichnungen diesbezüglich nicht ausreichend sind. Ich kann nur mein Interesse an den angefragten Daten betonen und dass ich die Fragestellung für nicht so sinnlos halte wie viele andere hier offenbar.

    Abhängig von der Anzahl der Waben läuft der Föhn teils schon lange und die Leistungsaufnahme ist ja nicht ganz ohne. Mit Akkus kommst du da nicht weit. Als Mitglied der Föhn-Fraktion (lohnt oben rum nimmer, muss anderweitig eingesetzt werden ;) ) würde ich dir klar zum Kabel raten.

    Welchen Sinn, ergibt dabei eine Untersuchung im Labor?

    Der Sinn ist, konstante und vergleichbare Bedingungen zu haben. Diese Art der Studie macht im Labor deutlich mehr Sinn. Im Freiland kann es viele standortabhängige Faktoren geben, welche die Langlebigkeit in die ein oder andere Richtung beeinfussen. (Klein-)Klima, Nahrungsverfügbarkeit, Prädationsdruck etc.


    Die Bewertung der Ergebnisse ist dann nochmal ein ganz anderes Paar Schuhe. Es wurden ja bereits einige mögliche Ursachen für die (vermeintlich?) kürzere Lebensdauer genannt, welche eher positive Effekte auf das Volksüberleben hätten.

    Habe Samstag ein paar Deckel gelupft, um schwächere Völker aufzulösen - aus einem kam mir dann eine VV entgegen geflogen... Jetzt im Herbst sehe ich sie recht regelmäßig an meinem Hauptstand. Bislang nur Einzeltiere, immerhin. Mal schauen, wohin die Reise geht.

    Willst du mit den vier Völkern viel Honig ernten, mache es wie JaKi vorschlägt. Würde ich ebenfalls so machen.


    Ist dir Honig egal und du willst eher wenig Arbeit, setze im Frühjahr statt Honigräumen eine Zadant-Zarge auf. Sobald die Mittelwände gut ausgebaut sind, lege ein Absperrgitter ein. Ist die Königin nicht ohnehin schon mit erster Brut hoch, setze sie nach oben, ggfs. mit 1-2 Bruträhmchen von unten (die dann im Laufe der Saison nach außen wandern und im Sommer entfernt werden können). Nach drei Wochen kannst du die untere, alte Zarge entfernen, die Brut ist dort ausgelaufen und oben neu angelegt worden. Honig/Futter wird unten kaum noch vorhanden sein. Dann wie gewohnt verfahren. Honigräume auch hier nicht vergessen.

    Der Honig wird mit dem Melitherm nebenbei bemerkt auch nicht besser.

    Aber auch nicht schlechter. Das ist doch schon bis zum Erbrechen diskutiert worden. Bevor ich mir neun Abfüllkübel hinstelle, wäre ich längst beim Melitherm.


    Nutze die Variante von rase Willy582. Günstig, keine/kaum Extrageräte, diese sind zudem auch anderweitig einsetzbar. Vielleicht kannst du dir ja auch einen Einkocher ausleihen, wenn du ihn Mal benötigen solltest. Haben doch mehr Menschen einen solchen im Keller stehen als einen Melitherm. Zudem wird er sicher auch bereitwilliger verliehen, da er nur einen Bruchteil kostet.

    Zufrieden bestimmt, schneller? Vielleicht ist das so, aber sprühen kostet auch Zeit

    Das ist richtig. Wenn du 80 Zargen einsprühst ist das echt nix, worauf man sich freut. Ist eine Arbeit, die zu zweit deutlich schneller von der Hand geht - Waben auslegen, einsprühen, Partner dreht diese um, räumt nach dem Einsprühen der Rückseite wieder ein. Dann hat man schon einen guten Durchsatz. Einzeln hochheben, sprühen, umdrehen ist mühselig. Dennoch für mich das Mittel der Wahl, da unterm Strich trotzdem schneller und insgesamt geeigneter für mich.


    Das ist schön.

    Ich bin mit dem Mittel nicht schneller und somit entfällt für mich der einzige Grund es anzuwenden. Kaufen, anrühren, abfüllen, jede Wabenseite einsprühen, unter Umständen noch trocknen der Waben. Da hab ich die Pollen schon raus. Waben mit viel Pollen möchte ich bei beiden Verfahren nicht einlagern.

    Du darfst Erfahrungen anderer auch Mal unkommentiert lassen. Das ist schon okay, niemand ist dir dann böse, echt nicht ;) Ich versuche mich Mal an einer Berggeist-kompatiblen Version:


    Für mich ist das Einsprühen der Waben mit B401 das Mittel der Wahl. Ich bin unterm Strich schneller, wenn ich es so handhabe als mit der Alternative: alle Waben sortieren, Pollenflächen ausstanzen und dann zurück hängen. Zudem habe ich so auch noch einige intakte Waben mehr für das kommende Jahr. Ich hatte mit diesem Vorgehen mich keine Probleme und ich bin zufrieden damit und werde weiter so vorgehen.

    Das Mittel funktioniert super. Auch wenn bisschen Pollen auf den Waben ist, siedeln sich keine Wachsmotten an. Nutze ich seit einigen Jahren.


    Warum? Weil ich keine Zeit und keine Lust habe, zig Waben einzuschmelzen, auf denen fünf Zellen Pollen sind. Mir spart das Mittel viel Arbeit. Klare Empfehlung meinerseits.

    Die Praxis im betroffenen Ausland ist die einzige (langjährige) Erfahrung auf die zurück gegriffen werden kann. - Imker haben gelernt damit zu leben. Flaschenfallen sind wesentlicher Teil des gemeinsamen Auskommens, neben Nester suchen und entfernen. - Die Ausbreitung der Vespa Velutina konnte damit nicht gestoppt werden. Die Vespa Cabro ist regelmäßiger Beifang.

    Wenn die Ausbreitung der VV nicht gestoppt werden konnte, warum sollten wir die Methoden dann in D als erfolgsversprechend übernehmen? ribes hat in seinem Beitrag Gründe dargelegt, weshalb Flaschenfallen womöglich kontraproduktiv sein könnten. Fachfrau Hymenoptera ordnet Diese ebenfalls als nicht zielführend ein. Magst du vielleicht auf diese Argumente eingehen und uns darlegen, warum deiner Meinung der Einsatz dieser Fallen dennoch sinnvoll ist? Auch erneuere ich die Bitte um Eintragung deiner Region in dein Profil. Bis beides geschehen ist, klinke ich mich mit diesem letzten Beitrag aus dieser Dikussion aus.


    Das VC regelmäßiger Beifang ist, sagt erst einmal gar nichts aus. Es ist durchaus möglich, dass dies keinen Effekt auf die Population hat. Doch genauso ist es möglich, dass der VC-Bestand stark zurück geht. Zudem mag es regional starke Unterschiede geben. In Flächenländern wie Frankreich, wo weniger Bienenstände je km² stehen können die Effekte auf Populationen anderer Insekten deutlich geringer sein als bspw. entlang der Rheinschiene, wo alle paar Meter ein Bienenvolk und damit ein potentieller Fallenstandort ist.

    Zitat

    Hier in Deutschland wird sich ganz bequem zurück gelehnt, und auf bestehende Gesetze verwiesen. - Die Vespa Cabro als geschützte staatenbildende Art wird so interpretiert, dass kein einziges Individuum Schaden nehmen darf. Ob das wesentlichen Einfluss auf die Kolonie hat bleibt unbesehen, oder gar auf die Art. - Dabei werden die Argument nach Belieben verbogen. - Der Schaden bei Bienen als ebenfalls staatenbildende Kolonien wird heruntergespielt, weil einzelne Tiere plötzlich keine Rolle mehr spielen. - Finde den Fehler!

    Hier wird es langsam unsachlich, das finde ich schade. Ich sehe keine deutsche Empörung, kein Fingerzeigen auf Frankreich. Ich sehe aber die in meinen Augen berechtige Kritik daran, französische Maßnahmen unbesehen zu übernehmen.


    Es gibt der Biologie von VV und VC beträchtliche Unterschiede, was Hymenoptera in ihrem Beitrag oben kurz angedeutet hat. Staatenbildene Insekten sind nicht gleich staatenbildene Insekten. Das Wegfangen einiger Arbeiterinnen mag die VV (und auch unsere Bienen) als Volk nicht groß stören, bei der VC kann dies aber ganz anders aussehen. Das sind Punkte, die es zu berücksichtigen gilt.


    Ein weiterer Punkt ist im Übrigen auch, dass die Honigbiene als Nutztier von uns Imkern betreut wird und daher deutlich weniger in Ihrem Bestand gefährdet ist, als VC & viele andere, die lediglich die verpönten Hornissenschützer als Fürsprecher haben.