Beiträge von Llecter

    Irgendwie auch bezeichnend: Viele ellenlange Diskussionen mit viel Meinung und wenig Ahnung zu möglichen Auswirkungen und Rückständen von Pestiziden, grade im Raps. Nur hier mal ganz konkrete Daten eines Forummitglieds und null Reaktion. Danke fürs Teilen rase .

    Liegt es an der späten Jahreszeit?

    Ich begebe mich nun tief ins Reich ver Mutmaßungen, daher ist meine folgende Aussage bestenfalls als Theorie zu bezeichnen. Ich denke aber schon, dass es an der Jahrszeit liegt. Das Bienen im September nur noch ungern bauen und nur, wenn sie unbedingt müssen, ist kein Geheimnis. Gleichzeitig verwenden Bienen auch gerne altes Wachs von Stellen an denen es nicht (mehr) gebraucht wird, weil es energetisch viel sinnvoller ist. Ich schätze, das ist das, was du hier siehst: Receycling.

    [...]

    Hinweise auf die Problematik des vorgestellten Vorhabens sind gut, diese haben ja viele Kollegen auch hervorgehoben. Allerdings deutlich freundlicher und zielgerichteter. Deine Agressivität samt Nennung von Klarname ist hier unangebracht. Da du dich auch selbst in den Mantel der Internet-Anonymität hüllst, sollte dir das eigentlich klar sein.


    Sorry, das hat nichts mit dem Thead zu tun und ist Off-Topic, ich weiß. Aber das fällt mir hier im Thread (und nicht nur in diesem) doch stark auf. Bitte denk mal drüber nach, ob das in dieser Form wirklich sein muss. Danke.

    Blütenbiene : sagst Du uns auch was Du vorher gemacht hast, gerührt - geimpft? Wäre schön, ich habe nämlich Lindenhonig, der (noch) nicht kristallisiert, deshalb werde ich diese Woche mal einen Teil abfüllen und das mit dem Kühlschrank versuchen!

    Habe ich vor kurzem mit Lindenhonig gemacht. Habe ihn geimpft, gerührt und gleich in den Kühlschrank gepackt. Nach gerade mal 10 Tagen war er feincremig.


    Vielleicht auch früher, habe nicht eher kontrolliert. Auch kann ich nicht sagen, ob es ohne Impfen nicht auch geklappt hätte. Zudem stand der Honig schon sechs Wochen im Eimer, mglw. hat hier bereits der Prozess eingesetzt. Keine Ahnugn wie lange das bei Linder baucht, hatte ihn dieses Jahr zum ersten mal. Sprich ich kann keine Aussage zur generellen Lindenhonig-Kühlschrank-Methode treffen, außer der dass es bei mir so gut geklappt hat und ich es sicher wieder machen würde.

    Also, dann melde ich mich auch wieder einmal zu Wort und kritisiere gleich einmal die Etiketten von Deichkind, Llecter und Meikel

    Och Daniel, das ist doch echt Kindergarten. Ich kann ja absolut mit Kritik leben und wenn dir meine Etiketten nicht gefallen, dann ist das okay für mich. Aber der Ton macht die Musik und deiner tut mir echt in den Ohren weh. Das ist einfach eine billige, auch noch schlecht verpackte Retourkutsche.


    Zitat

    Wenn ich nun Llecters Etikett sehe, dann ist nirgendwo der Verweis "Mindestens haltbar bis" zu lesen. Es ist auch nirgendwo zu lesen, wie hoch das Nettofüllgewicht ist. Es steht da: "500g Deutscher Honig Akazie". Das ist rechtlich nicht zugelassen, weil der Verweis auf das Gewicht fehlt: "Nettofüllmenge: 500g". Die Sortenbezeichnung verweist darauf, dass eine Pflanze im Glas abgefüllt ist, anstatt "Akazienhonig" (der im übrigen eigentlich ein Robinienhonig ist

    • Alle von dir als fehlend bemängelten Angaben sind auf dem Glas enthalten. Das Rücketikett hast du schon gesehen, oder?
    • Das Nettofüllgewicht muss auf dem Glas angegeben sein. Nicht aber exakt das Wort "Nettofüllgewicht".
    • Robinienhonig darf als Akazienhonig angeboten und vertrieben werden. Das wurde hier auch schon mehrfach diskutiert.
    • Da sind ja auch tatsächlich Teile der Pflanze mit im Glas (Pollen z.B.). Ich möchte im Übrigen dein Gesicht sehen, wenn du erfährst, dass in Sonnenmilch ja gar keine Sonne drin ist...
    • Wenn ein Honig ein Sortenhonig ist, aber einen nennenswerten Anteil (>30%) einer Beitracht enthält, so ist der Zusatz "mit XY" zulässig. Genau das habe ich hier gemacht, da der Anteil an Robinie/akazie nicht in jedem Jahr über 60% liegt.
    Zitat

    Es nützt nichts, wenn ein Etikett "toll aussieht" (das hängt am Geschmack des Betrachters), aber bei der Kontrolle eine Strafzahlung wegen einer OWI fällig wird, weil man die Lagerhinweise z.B. vor lauter "Deko" zuerst auf dem Honigglas suchen muss.

    Oh, es nützt schon einigs, wenn ein Etikett toll aussieht. Versuchs einfach mal mit einem solchem ;) Darüber hinaus wird bei Kleinstimkern kaum eine Strafzahlung fällig werden, die fliegen unter dem Radar und es wird nicht so genau hingeschaut, solang es nicht grob falsch. Dennoch, wer plant größere Mengen abzusetzen sollte sich in der Tat an alle Auflagen halten. Ich habe vor Drucklegung all mein Etiktten mit der zuständigen Behörde hier vor Ort abgesprochen und mir genau diese hier gezeigten absegnen lassen. Alles tutti!


    Zitat

    Nett anzuschauen wären sie ja, aber wenn ich " Deutscher Honig Kastanie" sehe (wohlgemerkt: Die korrekte Bezeichnung "Kastanienhonig aus Deutschland" oder "Kastanienhonig" und "Honig aus Deutschland" und dahinter irgendwelche kaum sicht- und identifizierbaren Blätter, dann kommen insbesondere mir als Gärtner so meine Zweifel. Die Blätter im Hintergrund verweisen auf alles mögliche, aber nicht auf ein Kastanienblatt (fünfstrahlig).

    Ach komm, jetzt wirds doch wirklich albern. Die Sortenbezeichnung "Kastanie" passt genauso wie "Raps", "Linde" usw. Das dir das Design an sich nicht gefällt ist nicht zu kritisieren, aber die Blätter (die ein gestalterisches Mittel und kein Botanikkurs darstellen) werden die meisten Gärtner schon eher an Edelkastanien denn an Eichen, Buchen oder Ulmen erinnern. Zumindest in Regionen in denen es Eelkastanien gibt und die Leute schon mal ein solches Blatt gesehen haben...


    Ich hab überlegt, diese Beiträge einfach unkommentiert zu lassen, da sie schon für sich selbst sprechen. Wer mit solchen Dingern diskutiert

    DSchwenk schrieb:

    Ich habe schlicht und ergreifend recht

    sagt eigentich schon genügend über sich selbst aus. Aber da der ganze Beitrag von Halbwahrheiten und Falschaussagen wimmelt, die hier von vielen gelesen und viele auch unsicher machen könnten kurz die paar Richtigstellungen.


    Wenn du so viel Zeit hast, diese ganzen Beiträge zu verfassen, dann hast du doch sicher auch Zeit dir die ganzen Etiketten im Faden anzuschauen. Und mal zu überlegen welche in diesen über 700 Beiträgen warum gelobt werden, was gut ankommt, was nicht. Und dann daraus ein paar Schlüsse für deine Ettiketen zu ziehen. Super, wenn sie dir gefallen, aber der Wurm soll dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.

    ich wünschte, ich könnte auch so zeichnen, kombiniert mit den tollen Ideen.

    Ja, das wünschte ich mir auch ;) Ich hatte ursprünglich irgendwelche selbst gestaltete 0815 PC-Etiketten. Sah in etwa so gut aus, wie es sich anhört.


    Eine Freundin hat mich dann mal zur Seite genommen und gesagt, da müsste man mal was machen und ob es sich nicht in Ordnung wäre, wenn sie mir welche malt. Und das hat sie dann getan. Lediglich die gelben Beuten als wiederkehendes Erkennunsgelement gehen auf mich zurück, alles andere war ihre Idee und Umsetzung.


    Das wäre auch der Tipp, den ich diesbezüglich allen Anti-Künstlern (wie ich es einer bin) geben würde. Einfach mal im Freundeskreis umhören, ob da nicht jemand mit etwas Talent Zeit und Lust hat, etwas zu entwerfen. Ist für die Künstlerin ja auch was Schönes, wenn ihre Bilder plötzlich durch tausende Hände gehen und bewundert werden statt nur daheim in der Mappe zu versauern.

    Erklärung von Nebenwirkungen aus der Entwicklung der modernen Landwirtschaft!

    O-Ton aus dem Link: "Früher wurde es mühsam mit der Hacke teilweise rausgehackt so gut es ging". Also Manne, Hacke in die Hand und mit gutem Vorbild voran gehen. In den 1950ern (auf die der Mann im Video das Loblied singt) war jeder vierte Deutsche noch in der Landwirtschaft beschäftigt, da war noch die Arbeitskraft zum Hacken da. Heute sind es nur noch 1,3 %. Ich für meinen Teil bin froh und dankbar, dass ich nicht mit der Hacke im Feld stehen muss. Das ist die andere Seite der Medaille, die gerne mal vergessen wird. Ich bin auch kein Freund der modernen Landwirtschaft und von Monokulturen, aber so einfach isses halt auch nicht.

    ... Ich behaupte nur, dass die Auswirkungen hinsichtlich Artenvielfalt und Abundanz auf die genannten Artengruppen geringer sind als die, die durch den Pflugeinsatz entstehen. And that tells you somebody who works with soil organisms on agricultural fields from time to time.

    Wen und was bringt Fachchinesisch weiter?

    Die Alten dachten gelegentlich darüber nach, warum "dümmste" Bauern bessere Karttoffeln ernteten.

    Hast du auch mal darüber nachgedacht, wie uns dein sinnvoller Beitrag hier weiterbringt?


    Auf http://www.duden.de kannst du dir übrigens das Fachchinesisch meines Beitrags übersetzen.

    Ja ja, regelmäßiger Einsatz von Totalherbizid über Jahre hinweg hat keinerlei Auswirkungen auf den Boden, iss klar. Und die in der Werbung für wenige Sekunden Ökoselbsthilfegruppe, 20 Leute, die sich mit Harken einen Bioacker vornehmen und schön vorsichtig zwischen den Stängeln das Unkraut wegharken. Beides sind gelogene Extreme. Ich habe zwar keine englischsprachigen Doktorarbeiten zu dem Thema, aber

    You can Tell that somebody who has no Kremp on his hat.
    Viele liebe Grüße

    Wolfgang, English for runaways

    Naja, niemand hat behauptet, dass das keinerlei Auswirkungen hat. Ich behaupte nur, dass die Auswirkungen hinsichtlich Artenvielfalt und Abundanz auf die genannten Artengruppen geringer sind als die, die durch den Pflugeinsatz entstehen. And that tells you somebody who works with soil organisms on agricultural fields from time to time.


    Viele liebe Grüße

    Llecter, Beiträge korrekt lesen für Fortgeschrittene ;)

    Hallo Daniel, ich kann da leider keine Änderung auf den neuen Etiketten erkennen bzw. müsste sie wirklich suchen. Letztlich kann ich mich hier nur meinen Vorrednern anschließen und auch alle Punkte die ich in #717 angesprochen habe wiederholen. Die orange Schrift auf den Blütenbildern ist auf den Bildern ja fast gar nicht zu erkennen. Ist nicht böse gemeint, aber ich würde zu einer grundlegenden Neugestaltung des Etiketts raten, auch wenn es schwer fällt. Viele schöne Beispiele gibt es ja hier zu finden. So oder so, viel Erfolg bei der Vermarktung :)

    Wird auch gefördert mit der Bergründung "Projekt Pfluglos"

    In der Gesamtbetrachtung hat auch die Pfluglose Wirtschaftsweise, vorallem in hinblick auf Bodenerosion, Wasserhaltung und Bodenleben durchaus einen SInn und seine Berechtigung.

    Wenn man natürlich nur eindimensional gegen RoundUp hetzen möchte, passen die deutlichen Vorzüge nicht mehr ins Weltbild:)

    Absolut! Die pfluglose Bearbeitung hat definitiv ihre Vorteile. Pfluglos bearbeitete Flächen enthalten deutlich mehr Bodenfauna (Milben, Collembolen, Würmer etc.), als solche die vom Pflug umgedreht werden, sowohl was Abundanz und Artenvielfalt betrifft - trotz Glyphosat. Dazu geht mit jedem Pflügen auch nicht unerheblich Wasser verloren, der Boden trocknet schneller ab. Auch das wird künftig problematischer, wie die letzten trockenen Jahre gezeigt haben. Klingt im ersten Moment widersinnig, aber für einige Artengruppen ist der Einsatz von Glyphosat & Co. durchaus von Vorteil. Wie alles im Leben ist auch das eben nicht schwarz oder weiß sondern manchmal einfach grau.