Beiträge von Summselbienchen

    Hallo, danke für alle eure Antworten. Viele Davon waren sehr sehr hilfreich.

    Mich hat nur etwas ein klein wenig gestört, was ich klarstellen möchte. Einige Teilnehmer hier, wissen anscheinend mehr darüber, wie ich imkere, als ich selbst. Kleiner Witz am Rande, aber fragt lieber nochmal nach, bevor ihr Annahmen macht, besonders, wenn Anfänger im thread sind. Ja, ich benutze einige Methoden nach Aumeier und Liebig, weil diese simpel sind, und effektiv (meine Meinung) aber nicht alle, ich mache nicht Teilen und behandeln, auch bilde ich nicht unbedingt 3 ableger aus einem Volk, weil ich später im Jahr die Ableger vergrößere. Ich finde es toll, dass hier sehr Intelligente Imker sind, die Methoden schnell erkennen, aber fragt wirklich lieber nach, wenn es euch wichtig ist.

    Nochmal zum positiven.
    Die Antworten haben mir echt geholfen, ihr habt euch echt mühe gegeben und dafür will ich euch nochmal danken. (Und demnächst werde ich die Suchfunktion mehr bemühen;))

    Moin Liebe Forianer,

    Ich hab meinen Bienenstand jetzt zu meinem ermessen voll ausgebaut. Ich habe gerade 12 Völker und mehr als das, will ich als schüler (erstmal) :S auch nicht haben. Jüngvölker müssen aber noch gebildet werden. Vermutlich werde ich nicht alle altvölker verjüngen können beziehungsweise werden ableger übrig bleiben. Diese müssen verkauft werden. Leider ist das was komplett neues für mich und mir fehlt die Struktur dafür und gute Literatur konnte ich dazu auch nicht finden. Ich werde einfach mal meine Fragen stellen und bin für alle Antworten (und verweise) dankbar.


    1. Wo verkaufe ich meine Völker am besten?

    Es gibt viele Börsen. Über den Imkerverei kann man völker verkaufen, auf imkerforen aber auch auf Websites für Kleinanzeigen lassen sich Völker verkaufen. Was könnt ihr empfehlen? Was ist seriös?


    2. Ableger im Spätsommer oder Wirtschafftsvölker im Frühjahr verkaufen?

    Ich habe bereits im Imkerverein den Bienensachverständigen nach einem Gesundheitszeugnis gefragt. Er war der Meinung, ich solle es im August machen lassen, damit ich die Völker nach der auswinterung im Frühjahr verkaufen kann. Andere imker (auch im Bienenjournal) habe ich sagen hören, dass sie Ableger bereits im Jahr der Bildung verkaufen. Was empfehlt ihr? Was sind vor und Nachteile?

    3. Wie genau soll ich den Preis ermitteln?

    Worauf sollte ich den Preis für die Völker basieren? Wie viel sollte ich verlangen?


    4. Was tun, wenn die Völker nicht wegkommen?

    Ich bilde gerne Ableger aus 1-2 Waben, da diese sehr gesund sind mit einem Hellen Wabenwerk und sich vor allem mit einem sehr niedrigen Milbenfall entwickeln. Das bedeutet es sind viele Ableger, aber die lassen sich, meiner Erfahrung nach leicht vereinen und somit stark einwintern. Die Altvölker lassen sich leicht verjüngen und auch verstärken, trotz all den bemühungen bleiben Ableger übrig, selbst wenn es nur 3 sind. Aber das häuft sich exponentiell an. Wie kann ich dafür sorgen, dass ich nicht mehr Völker habe, als ich händeln kann?


    Ich möcht auch nochmal sagen, dass hier ist kein aufruf aus verzweiflung;), Ich habe dieses Jahr Personen, die mir die Völker abnehmen können, wenn ich sie nicht verkauft kriege (etwa mein Imkerpate oder Mitimker). Aber ich möchte mich weiterbilden, falls diese Möglichkeit in den nächsten Jahren nicht mehr besteht.


    Ich danke schonmal im Voraus und wünsche einen schönen Tag!

    Moin Liebe Mitimker,

    ich imkere in Magazinbeuten und bin damit sehr zufrieden ;) , dennoch finde ich zeitgenössische Korbimker und Zeidler sehr interessant und bin sehr sehr neugierig. Meine Frage an die modernen Korbimker hier: Wie handhabt ihr die Wabenhygiene? Ich weiß, dass die Heideimker früher die Völker abgeschüttelt haben und das Wabenwerk zum Honigernten herausgeschnitten haben und dann die dabei entstandenen "Kunstschwärme" zum Teil verkauft, zum Teil an anderen Ständen in andere Körbe eingeschlagen und zum Teil abgetötet haben. Soviel ich aber verstanden habe, imkeren die meisten Korbimker, die das heutzutage Hobbymäßig machen, nicht nach dieser Methode. Wie haltet ihr eure Waben frisch?


    Freue mich auf Antworten und Berichte

    Nun ich habe noch einige Bienenstöcke, bei denen Glatte Rähmchen im Brutraum sind. Diese möchte ich gegen Rähmchen mit Kreuzklemmen tauschen. Sollte ich lieber warten und die Rähmchen nach der wabenhygiene umrüsten? Oder wäre es durchaus denkbar, bei einer Schwarmkontrolle beispielsweise die Klemmen anzubringen? Die Klemmen werden ja nicht verschraubt oder genagelt, sondern lediglich auf die ohren gesteckt, das würde für mich bedeuten:

    Meiner Meinung nach spricht nichts dagegen, die Klemmen bei der Durchsicht dranzumachen. Da musst Du auch keine Waben abschütteln. Wenn Du bei der Schwarmkontrolle (bei gutem Wetter) eh grad jedes Rähmchen in der Hand hast, kannst Du mal eben die Kreuzklemmen drauf machen.


    Ich würde in der Segeberger Beute auch gerne Kreuzklemmen nutzen, aber ich finde keine DNM Rähmchen mit modifiziertem Oberträger und passenden Öhrchen für Kreuzklemmen.

    Hallo, ich könnte mir vorstellen das bei DNM die Ohren durch die Klemmen ja fast komplett verdeckt werden. Hoffentlich findest du eine Variante die gut für dich passt. Ich habe auch anstelle der Normalen Kreuzklemmen, die Edelstahl Variante, weil die Plastikteile bei mir sehr oft geklemmt haben.

    Vielen Lieben Dank für deine Antwort!
    Verstehe ich das richtig? Zu verwendest Kreuzklemmen und Polsternägel zugleich? Hast du vielleicht ein Bild?
    Zu dem mit dem Abschütteln, ja das meinte ich nur, wenn ich eh Schwarmkontrolle mache :)
    Danke nochmal!

    Hallo, ich bein kein fan von pins aus einem einfachen Grund, man kann diese nur in eine Richtung verwenden. Weiterhin verstehe ich nicht ganz, wie die Kreuzklemmen den Hoffmann ersatz sind, denn wenn man genau guckt, gehen die Kreuzklemmen und die Hofmannsabstandshalter aneinander vorbei. Ich will von den Hoffmanrähmchen weg, wegen der hohen Oberfläche. Die Kreuzklemmen bieten für mich die Vorteile der Hoffmansrähmchen minus die hohe Oberfläche. Rächen zu instalieren wäre mir zu umständlich. Ich bedanke mich trotzdem für deinen Anreiz und deine Antwort.

    ich wandere nicht;

    warum nicht in Vorbereitung der TBE/Schwärme ein paar Kartons mit Abstandshaltern(Pins/Scharauben) und MW vorbereiten.

    Die Plastkreuzklemmen sind Hoffmann-Ersatz, wenn man glatte ins Hoffmann integrieren muß. Aber da wolltest du doch weg!

    Ich nehme in DNM-HR nur noch glatte Rä. und versehe sie nur mit 2 oberen Abstandshaltern, wenn sie in den BR wechseln. Die HR haben Rechen(Segeberger) oder werden auf den Schienen frei gesetzt (HR im Warmbau bei 2er Aufstellung).

    Hallo, liebe Mitimker,

    zu aller erst, ich bin mir unsicher, ob das hier das richtige Unterforum ist, ich bitte also darum, bevor es gelöscht wird, sagt mir bitte, wo es hingehört ;)

    Spaß bei Seite.

    Ich hatte vor anderthalb Jahren, glaube ich, Probleme mit den Hoffmansrähmchen. Mein Imkerpate empfiel mir, ohne Abstandssystem zu imkern. Und Obwohl es bei ihm perfekt klappt und er sehr erfahren und erfolgreich ist, war das nichts für mich. Eine kleine Katastrophe muss man sagen, gut so schlimm war es auch nicht, nur sehr aufwendig und nervig. Naja zuerst waren die meisten glatten Rähmchen in den Honigräumen, das heißt diese habe ich bereits umgerüstet und Zander Kreuzklemmen angebracht, von denen ich ein großer Fan geworden bin. Die Einzarger habe ich auch mit Kreuzklemen erweitert. Nun ich habe noch einige Bienenstöcke, bei denen Glatte Rähmchen im Brutraum sind. Diese möchte ich gegen Rähmchen mit Kreuzklemmen tauschen. Sollte ich lieber warten und die Rähmchen nach der wabenhygiene umrüsten? Oder wäre es durchaus denkbar, bei einer Schwarmkontrolle beispielsweise die Klemmen anzubringen? Die Klemmen werden ja nicht verschraubt oder genagelt, sondern lediglich auf die ohren gesteckt, das würde für mich bedeuten: Waben abschütteln, Ohren abkratzen, Klemmen drauf, weiter geht's.


    Was denkt ihr?

    Welche Option ist die bessere?


    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.


    Liebe Grüße

    Kevin

    Hallo liebe Imkerkolegen.

    Ich bin ein Jungimker und bin gerade erst im 2. Jahr. Jedes Jahr behandel ich meine meine Wirtschaftsvölker (und stärkere Ableger) mit der kompletten Brutentnahme + Fangwabe und mache aus den Brutwaben Sammelbrutableger. Da ich die Sammelbrutableger lieber eigenständig durch den Winter bringen möchte und sie nicht mit den Ablegern aus dem Frühjahr vereinigen will, muss ich sie dann recht zeitnah mit einer begatteten Königin beweiseln. Daher hatte ich eine Idee wie ich als Jungimker einfach meine eigene kleine Königinnenzucht im nächsten Jahr machen könnte. Ich möchte wissen, was ihr davon haltet und ob ich vielleicht etwas übersehen habe.


    Da ich dieses Jahr von meinem Imkerpaten 2 reinzuchtweiseln bekommen habe, würde ich im nächsten Jahr bei der Ablegerbildung aus diesen Völkern umlarven und Zuchtlatten in die Ableger hängen. Die Zellen werden dann mit Arbeiterinnen gekäfigt und nach dem Schlupf bekommt jeder Ableger eine Weisel und die restlichen Weiseln kommen mit etwas Bienenmasse in Kieler Begattungskästen an einen Standplatz. Mir ist klar, dass man die Genetik der Drohnen nicht beeinflussen kann, jedoch denke ich, dass es für den Anfang ein guter Start ist.


    Was denkt Ihr? Gute Idee? Dumme Idee? Was kann man besser machen?

    Bin auf eure Antworten gespannt.


    Mit freundlichen Grüßen

    Kevin

    Moin liebe Forumsmitglieder,

    Das ist jetzt mein zweites Jahr als Imker ich fühle mich recht gut auf Beinen, bin etwas selbstbewusster, aber eine Sache macht mir immer noch etwas Kopfzerbrechen. Ich habe zwei Völker von einem Kollegen bekommen, sie waren 2-zargig überwintert, mit Ameisen- und Oxalsäure behandelt, gut gefüttert etc. es waren also gesunde und gute Völker. Ich habe sie auf Franken bekommen und auf Taunus umgesiedelt, dabei auch eine Durchsicht gemacht. Das eine Volk war sehr stark, gut mit Futter und allem und hat bereits den Honigraum bekommen. Das andere Volk war etwas schwächer (ca. 4-5 besetzte Wabengassen), hatte mir auch mein Imkerpate gesagt (Wir hatten beide den gleichen Imkerpaten) also bekam es lediglich die Baurahmen und eine Durchsicht. Bei diesem Volk konnte ich sowohl im unteren als auch im oberen Brutraum eine starke Verpollung des Brutnestes fesstellen, was mich etwas gewundert hatte. Ich kannte das Problem von der Führung mit nur einem Brutraum, aber bei 2 Bruträumen ist mir das nicht vorgekommen. Stellt das ein Problem dar? Vor allem wegen der Stärke des Volkes. Und wie soll ich da herangehen?

    Ich danke schon einmal im Voraus

    MfG

    Kevin Andrita