Beiträge von michaelL

    Meine Erfahrung zum fangen von Schwärmen (also nicht Kunstschwarm).

    Ich stoße die Schwarmtraube in einen Papierkorb und wenn ich merke dass es die Bienen hin zum Korb zieht - also Königin drin ist - dann schütte ich die Bienen in eine Ableger-Kiste oder Beute. Die anderen Bienen laufen dann dort ein.

    Papierkorb funktioniert zum einlaufen nicht (trotz Deckel mit Königin-Absperrgitter), da die Bienen das Loch nicht finden, sondern am Gitter hängen.

    Das gilt für Multibox dann analog.


    Deshalb kann man bei den beschriebenen Schwarmkisten, das Gitter abdecken (einlaufen) und dann öffnen damit sie dann nicht verbrausen.


    Bei Kunstschwarm ist das egal, da interessieren mich die Bienen nicht, die auffliegen und nicht im Korb/Box sind.

    Ich hab heute einen holländischen Schwarm mittels KG-Rohre und oben einen Trichter dran, aus 4 Meter Höhe (Sau blöde Position) gepflückt. Danke an das Forum, den Tipp hab ich hier gelesen. Hat super funktioniert.


    P.S. der Schwarm hat mir den IKEA Papierkorb 🗑 voll gemacht. Hab leider wiegen vergessen.

    Ich hab bei einem Schwarm einmal jedes 2.te Rähmchen nur mit 1-2mm Wachsstreifen (flüssiges Wachs gegen Spachtel getröpfelt) gelassen und das daneben immer mit halber Mittelwand.

    Hatte 2 Gründe, erstens damit die Richtung vorgegeben ist und zweitens als Steighilfe.

    Ging wunderbar, wichtig ist natürlich dass die Beute in der Waage steht :)

    Früher wurde mir beigebracht , das man junge Königinnen nicht stört bis ein solides Brutnest da ist, so etwa Handteller groß. Das scheint überholt zu sein, die junge Queen braucht diese Zurückhaltung offensichtlich nicht.

    mei, grundsätzlich wäre es natürlich für die jungen Königinnen schon gut, wenn man sie erst stört wenn sie eigene Bienen haben.

    ABER für die Varroabehandlung ist halt dieses Zeitfenster - keine verdeckelte Brut - ideal und dann muss abgewägt werden.

    Und die Antwort kennst ja, im Zweifel geht Varroabehandlung vor, denn was hilft dir eine ungestörte Königin mit geschädigten Bienen.

    Hi,

    zum einen, jetzt ist es nun mal so und es wird schon werden. Mach Dir keinen Kopf.


    Zur Selbstreflexion:

    Das hast du ja Dir schon selbst beantwortet. Königinenableger ist angesagt. Deine Königin bekommt ja keine gute Pflege mehr und deshalb nehmen Pheromone ab. Der Königinenableger ist im Grunde wie ein Schwarm, so dass hier wieder alles auf Anfang steht.

    Ob man das Altvolk nun in mehrere Ableger aufteilt oder beisammen lässt, kommt darauf an was du machen willst. Noch ernten oder Vermehren. Hier ist beides in Ordnung. In deinem Fall anscheinend Vermehrung, da hätte ich einen zusätzlichen Ableger mit der Prinzessinnen gemacht und im Volk eine Weiselzelle stehen gelassen, da du ja ein Fallback-Szenario mit der alten Königin hast.

    Ich weiß dass es Leute gibt die wegen Seuchenvorbeugung Schwärme in den Keller sperren.

    Ich kann es nicht verstehen. Schaut euch doch lieber um einen Quarantäne-Stand um und schlägt Schwärme gleich ein und öffnet die Fluglochschieber.

    Wenn sie dann bauen, dann kannst dir sehr sicher sein, dass sie eine Königin haben, spätestens wenn die nach ein paar Tagen Pollen eintragen ist die Welt ok.

    Und bitte die paar Tage nutzen um gegen Varroa zu behandeln.

    Hallo,


    ich setze den Honigraum (halbhohe Rähmchen) auch immer um 90Grad versetzt auf. Natürlich wird begonnen direkt über dem Brutnest als erstes Nektar einzutragen. Bei guter Tracht weitet sich das dann aus. Zum Ende der Wabe hin kann es schon mal weniger Inhalt werden. Wie du gesagt hast, setz ich die dann bei einer Durchsicht einfach um 180Grad gedreht auf.

    Alles kein Stress.

    Und zur Vollständigkeit, wenn bisserl mehr als die Hälfte voll ist, setz ich den nächsten Honigraum drauf.

    Honigräume tauschen mache ich nicht, gibt aber auch Imker die das machen und begründen.

    Bei uns sind die ersten Blüten der Winterlinden in der Ortschaft auf (Sommerlinde hab ich bisher bei uns keine finden können).

    Ich hoffe jetzt, dass das Wetter besser wird, dann summt hoffentlich die Linde, Wasser ist genug da, wie das mit Läusen wird, bleibt spannend.


    Da in den letzten Tagen die Bienen zwar flogen aber nicht wirklich was eingebracht haben und die vielen Flugbienen alles mögliche durchsuchten, wird es auch Zeit für eine Massentracht. Ich merke jede Trachtpause an den Bienen in meiner Garage (Material und Wachslager). Während Tracht verirrt sich da sehr selten eine rein, bei Trachtpause suchen sie da - angelockt vom Wachs und wahrscheinlich durch die Rähmchen die im Dampfwachsschmelzer Bienendicht liegen - schon stärker, ob es was gibt.

    Hier im Landkreis Rosenheim blüht die Robinie, bisher werden sie noch nicht angeflogen, ändert sich hoffentlich die Tage, da es wieder wärmer werden soll.

    also in Rosenheim sieht es gut aus. Aktuell ist zwar Stillstand, bei mäßigem Flugverkehr allerdings sind auf den starken Völkern 3 Stück Dadant HR drauf (2 ziemlich voll und es wird verdeckelt). Rosskastanie wurde bereits angeflogen und wenn ab Morgen wieder Flugwetter herrscht, sollte es mit der Kastanie so richtig los gehen.

    Vatertag Schleudern ist der Plan und das sollte dieses Jahr gut ausgehen. 2019 hab’s ja den Kälteeinbruch und da waren die HR Mitte Mai bei mir wieder komplett leer und ich musste zufüttern.

    Ich musste dieses Jahr bei einem Volk eines meiner Plastik Absperrgitter benutzen (von Holtermann, eines mit runden Plastikstäben) für alle anderen Völker hatte ich welche aus Metall, bei denen viel weniger Querstreben drin sind.

    Dieses Volk hat mir „ums verrecken“ den Honigraum nicht angenommen, nicht mal Brut raufhängen hat was gebracht.

    War mein zweit stärkstes Volk und das hat mir dadurch den Brutraum voll verhonigt und geriet in Schwarmstimmung (eigentlich sehr schwarmträge).

    Ich hab jetzt nochmals welche aus Metall im Rahmen gekauft und die aus Plastik komplett entsorgt. Im letzten Jahr hatte ich die aus Plastik zwar auch schon erfolgreich verwendet aber im direkten Vergleich hatte ich im letzten Jahr das Gefühl dass die anderen etwas weniger hindern.

    Ich glaub allerdings weniger dass es am Material liegt sondern eben vielmehr daran, dass beim Plastik nach ca. 3cm eine Querstrebe kommt und beim Metall ist dieses Feld deutlich größer und wirkt deshalb nicht so stark wie eine „Sperre“.
    aber sind halt meine Erfahrung und meine Interpretation.


    viele Grüße Michael

    So dünne Anfangsstreifen aus ner Mittelwand lassen sich auch sehr gut mit einem Lötkolben fixieren.

    kein Gepansche mit Flüssigwachs...

    Das stimmt, mach ich auch so, klappt super und wird einwandfrei angenommen.

    Alle paar Zentimeter eine kleine Fixierung. Dauert nur ein paar Sekunden, wenn Lötkolben eh in der Werkstatt steht ist das eine sehr einfache Lösung.