Beiträge von michaelL

    Im Herbst und im folgenden Frühjahr ist die Königin aber nur auf einer Seite. Ist sie an der Beutenwand, entwickelt sich das Volk schlechter. Deshalb darauf achten, dass sie auf der stärkeren Seite ist. Gerdes schaut dafür nach ca 8 Tagen nach und setzt sie gegebenenfalls um.

    Ok Danke, das geht so aus seinem Buch zur Betriebsweise nicht raus, werde ich jetzt beim auffüttern genau drauf achten.

    Wenn die Mittelwand mitten im Brutnest bestiftet wurde, ist alles ok. Etwas später im Jahr kann so etwas aber dazu führen, dass diese Wabe nicht mehr bestiftet wird und sie das Brutnest wie ein Schied teilt. Die Königin bliebe dann nur auf einer Seite.

    Betriebsweise von Werner Gerdes. Nach dem Auffüllen der Zarge nach Werners Anleitung muss man nach einigen Tagen schauen, dass die Königinn auf der Seite mit den meisten Brutwaben ist.

    Frage?

    Ich hab die Betriebsweise von Gerdes so verstanden, dass er neue Rähmchen mit Mittelwänden immer an der dritten Stelle gibt, damit die Bienen diese schnell ausbauen, weil die Bienen ja störenden Freiraum (in Form einer Mittelwand) zwischen Brut haben.

    Ich hab das letztes Jahr genauso gemacht und die Bienen bauten im Juli/August die Mittelwände sehr schnell aus und Kö stiftete davor, auf der neuen und auf der dahinteren weiter.

    Danke, ich ruf da am Montag an, evtl. Bring ich denen die Probe in Poing gleich selbst vorbei, da ich sowieso in München am Montag bin.

    Die erste Frage kann ich mir jetzt schon selbst beantworten, hab gerade das entsprechende Merkblatt gefunden:

    "... Die drei Analysen können hierbei entweder auf mehrere Proben verteilt, oder alle in einer einzigen Probe durchgeführt werden. ..."
    https://www.tgd-bayern.de/weby…g-_Pollenanlytik_2019.pdf

    Jetzt bleibt nur die Frage ob es nun ein 500g Glas sein soll (2 * 250g) oder ob ein 250g Glas für alle drei Proben auch reicht (ich befürchte eher nicht)? Ich frag deshalb, weil ich den Honig in 250g Gläser abgefüllt hab (konnte nur aus einem Volk ernten und damit ich die Bekannten, Verwandten, Nachbarn bedienen kann, war das so besser).

    Hallo,

    ich möchte gerne die drei bezuschussten Analysen (hier in Bayern) nutzen und frage mich gerade wenn ich die drei Messungen (2 Rückstandsmessungen und eine Vollanalyse des Honigs) aus einer Probe machen lasse muss ich dann drei Proben einschicken oder reicht eine?

    Im Dokument des TGD steht, dass für Rückstandsanalytik mind. 100g Honig benötigt werden und für Honiganalyse mind. 250g im verkaufsfertigem Zustand.
    Die für die Analyse benötigte Honigmenge summiert sich dann, oder?

    Liege ich mit meiner Annahme richtig, dass ich ein verkaufsfertiges Glas mit mindestens (250g + 100g + 100g) 450 g, also ein 500g Glas, hinschicken kann und die damit die drei Anlaysen machen können oder muss ich drei einzelne Proben hinschicken?

    Ist meine erste Analyse, deshalb bin ich mir da gerade nicht sicher und wollte die erfahrenen Fragen.
    DANKE schon einmal
    euer Michael

    Ich hab den Beitrag jetzt einige Tage nicht gelesen (lustigerweise - eigentlich gar nicht lustig - wegen einer Ohrenentzündung, als Kassenpatient, bis Ende letzten Jahres war ich privater) und hab den Übergang von Diskussionen über Bienenalergie zur Diskussion Vor-Nachteile Krankenversicherungsart überhaupt nicht mit bekommen. Ich mutmaße Mal, dass privat versicherte weniger allergisch reagieren, kostet dann ja mehr 🤣


    Lustiges Eigenleben die dieser Thread bekommen hat :-)

    Übrigens gestern war partielle Mondfinsternis, hat zwar auch nichts mit dem Thema zu tun aber kann ja mal gesagt werden *lol*

    Ich mach immer gleich Fotos und Check mit der kostenlosen APP Pl@ntNet


    Evtl. hilft dir das weiter, ich bin mit den Resultaten der App sehr zufrieden (hab natürlich Tests mit bekannten Pflanzen gemacht)


    Ich hoffe das ist jetzt keine Werbung, da gibt’s bestimmt auch noch andere Apps ich hab halt die.

    Das mit dem Stück für Stück (20cm) um eine Beute um 180Grad zu drehen würde mich rein technisch auf diesem Beutenbock interessieren :-)

    Von daher bleibt eigentlich nur im Winter oder eben jetzt und mit den Blättern-Ästen vorm Flugloch.

    Was soll schon passieren? Im schlimmsten Fall bettelt sich ein Schwung der Flugbienen im anderen Volk ein.

    Sollte doch aktuell egal sein. Einfach bei der gedrehten in den darauffolgenden Tagen Futter im Blick halten und evtl. Wasserwabe reinhängen falls eben Flugbienen zu stark geschröpft wurden.



    Hallo,
    so wie ich das lese schmeißt Ihr da zwei Dinge durcheinander.
    1. Königin käfigen um nach 21 Tagen im Brut freien Zustand (bzw. ohne verdeckelte Brut, richtigerweise) mit Oxalsäure zu behandeln.
    2. Die Königin kann bereits nach 13 Tagen (Sicherheitshalber 14/15 Tage) wieder freigelassen werden, da die nun gelegten Eier und dann Larven zum Zeitpunkt der Oxalsäure-Behandlung noch nicht verdeckelt sind (max. 8 Tage alt, sicherheitshalber 6/7 Tage).
    Somit wird der Einbruch der Bienenmasse noch kleiner.


    Ich denke das war die Eingangsfrage und die kann mit Ja beantwortet werden.

    wenn die Bienen schon in der Beute eingeschlagen sind, dann stell sie doch an den Platz und öffne das Flugloch.

    Die aus dem Papierkorb davor abkehren, die laufen dann schon ein.

    Was soll den passieren, zum anderen Imker fliegen Sie bestimmt nicht zurück und wenn nicht in unmittelbarer Nähe (wir reden von ein paar Meter) eine gute Pheramon-Quelle ;-) ist, dann bleiben die hier brav.


    Ich spar mir bei solchen Bedingungen immer die Kellerhaft.

    Hier in meiner Gemeinde Raubling (Ldkr. Rosenheim, Oberbayern) werden die Linden (an 6 Stück bin ich zu Fuß vorbeigekommen) seit ca. 1 Woche stark angeflogen (brummt wenn man darunter steht).

    Auf dem Weg kam ich an einigen verlausten Hecken vorbei (Boden darunter klebrig), die auch stark angeflogen werden.

    Honigräume füllen sich endlich 😊

    Ich würde zu den vielen richtigen Punkten gerne eine Ergänzung anfügen.
    Unsere Nutztiere Honigbienen werden ja seit hunderten von Jahren bewusst oder unbewusst durch Selektion/Zucht verändert, so dass der Honigertrag und andere Eigenschaften im Vordergrund stehen (die für den Imker positiv sind) und nicht die Eigenschaften die für das überleben einer Biene in freier - unberührter - Natur wichtig waren.
    Von daher hinkt der Vergleich einfach.


    Meine These: Würde man heute genügend Bienen-Völker in einem genügend großen unberührten Gebiet aussetzen, dann würde über einige Generationen der Bestand zurückgehen (da die Eigenschaften wie Honigleistung eben nicht so wichtig zum überleben sind), es würden sich Eigenschaften wie Schwarmtrieb, Fluglochverteidigung, kleinere Volksstärken immer stärker verbreiten und die Biene würde überleben. Wahrscheinlich sogar trotz Varroa. Ich weiß nicht ob Sie varroatoleranz werden oder eben Verhalten wie häufigeres Schwärmen und intensiver Putztrieb zu einer koexistenz führen.

    Unabhängig der Gefahr der Überwinterung auf eigenem Honig (ich würde es nicht machen) kannst das ja jetzt schon leicht selbst ausprobieren.
    Häng z.B. 2 Dadant-Waben (ausgebaut) dazu (zusätzlicher Platz für ca. 6 kg Honig), Adamfütterer dazwischen oder so und schau ob Sie umtragen.
    Wenn du keine ausgebauten Waben hast, kommt es halt an, wie der Bautrieb aktuell ist.
    Wie gesagt ich hab das noch nie gemacht, sind theoretische Gedanken und muss man dann - wenn man halt gegen die Imker-Lehre arbeitet - dann selbst ausprobieren.