Beiträge von michaelL

    Geil,

    ich hab ja auch eine große Portion Selbstvertrauen und Kreativität mitbekommen und Innovation entsteht immer dort, wo Probleme durch kreative Ideen gelöst werden.

    Daneben ist aber nicht jede kreative Leistung Innovation und insbesondere bringt uns die Fähigkeit der Kommunikation- Sprache und Schrift - dazu nicht jeden Fehler x-Mal durch jeden zu machen.

    Mein Tipp, vertrau den Betriebsweisen der erfahrenen Imker und setz deine Kreativität für Lösungen ein, die es braucht.

    Ich hab z.B. bei allen meinen Beuten (Dadant 12, Dadant 6 Ableger, MiniPlus) Böden gebastelt damit ich mit dem gleichen Gerät ohne unnötige Handgriffe, OX-dampfen kann.

    Bestimmt gibt’s bei deiner Betriebsweise auch viel zu optimieren, da kannst dich austoben.

    Ich hänge mich mal dran.

    Hab vorgestern zwei dreizargige Mini+ die Ende Juni erstellt und brutfrei mit Oxalsäure einmal bedampft wurden, mit einem Streifen ApiLife Var behandelt.

    Heute war einiges an Brut (fast Fertige Bienen) vorm Flugloch. So 30 Stück.

    Damit kann ich noch leben, beim nächsten Mal nehme ich einen Streifen für vier Zargen und rechne entsprechend bei weniger Zargen runter.

    Jetzt zitiere ich mich mal selbst und ärgere mich, dass ich vor der Behandlung nicht im Forum gesucht hab.

    Mit der Suche findet man einen alten Beitrag von Bernd Heuvel, von daher 1/4 Streifen für MiniPlus (ok Zargen Anzahl fehlt), von daher hab ich definitiv überdosiert. Rainer Schwarz hat da auch einen alten Kommentar in dem er von Überdosierungen mit Thymovar Produkten in der MiniPlus berichtet.


    Hier der Ausschnitt von Bernd:

    Imkerei Lange nutzt ApiLifeVar: http://www.apisjovita.de/index…shinweise/Lange_07_10.pdf


    Ich habe Api Life Var für Ableger aller Arten eingesetzt, auch wie bei Lange beschrieben mit einem Viertelplättchen. Das hat bisher gut gewirkt. Langzeitbehandlung ist glaube ich Pflicht.“

    Ich hänge mich mal dran.

    Hab vorgestern zwei dreizargige Mini+ die Ende Juni erstellt und brutfrei mit Oxalsäure einmal bedampft wurden, mit einem Streifen ApiLife Var behandelt.

    Heute war einiges an Brut (fast Fertige Bienen) vorm Flugloch. So 30 Stück.

    Damit kann ich noch leben, beim nächsten Mal nehme ich einen Streifen für vier Zargen und rechne entsprechend bei weniger Zargen runter.

    michaelL,

    ob Deine Nachschaffensköniginnen etwas taugen, kannst Du doch dieses Jahr noch gar nicht beurteilen. Sie sind begattet und legen Eier, Brutnest ist gut. Nach der Saison 2022 teile bitte Deine Erfahrung mit uns.


    Gruss

    Ulrich

    Da hast du natürlich Recht. In diesem Jahr haben die schon sauber Gas gegeben. Ich werde berichten wie die nächstes Jahr - hoffentlich :-) - durchstarten.

    Nachzuchtköniginnen sind auf jeden Fall weitaus besser als ihr Ruf, vorausgesetzt der Ableger hat die nötige Bienenmasse und Futtervorrat.

    Aber die meisten Nachschaffungsköniginnen beginnen mit dem Rezept: Man nehme eine Brutwabe mit jüngster Brut, eine Mittelwand und eine Leerwabe.........

    Habe dieses Jahr auch die Zuchtkönigin in Rente geschickt und bin mir sicher, dass der Brutling von der eine vernünftige Königin hinbekommt.

    Bis bald

    Marcus

    Hier muss man eben differenzieren.

    Ich hab dieses Jahr einige tolle Nachschaffungsköniginnen erzeugt, indem ich vor der Ablegerbildung jeweils 2 Brutwaben über Absperrgitter verdeckeln ließ (und bisserl was an Bienen schlüpfte, ca. 10 -14 Tage hingen die oben im Honigraum).

    Ich hab dann Futterwabe, verdeckelte Brut-Wabe, offene/jüngste Brutwabe, verdeckelte Brut-Wabe, leerwabe, Futterwabe in einen 6er Dadant Styropor-Ablegerkasten gesteckt.

    Einen solchen Ableger kann man mit ein paar Bienen und einer Brutwabe in einer Holzkiste nicht vergleichen. Bei beiden entstehen Nachschaffungsköniginnen, die kann man aber auch nicht vergleichen.

    :-)


    P.S. dazu kommt, dass mein Bienenmaterial aber auch von sehr guten und anerkannten Züchtern stammt.

    Frage deshalb weil ich mein Volk bei einem Bekannten am Stand evtl. zwischenparken kann.

    Wenn dein Bekannter starke Völker an dem Stand hat, kannst du den Sammler auch bei dir lassen.

    Würde ich nicht zu hundertprozent unterstreichen.

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Spender-Völker sich beim ausrauben eines weisellosen Volks noch leichter tun als fremde Völker.

    Wird eine Mischung aus heimfliegenden Bienen und irgendwie bekannten Bienen sein.

    Sobald die eine Legende Königin haben, finde ich ist die Fluglochwache einfach gegenüber allen fremden Bienen intensiver.

    Ist aber halt meine persönliche Beobachtung und kann sein, dass andere das Gegenteilige beobachten.

    Habe schon verschiedene Stellen angefragt, aber bisher noch keine Antworten bekommen.

    Aber für zukünftige Aufstellung wird sich bestimmt noch etwas finden. Nur wollte ich eben am Wochenende Schleudern und daher etwas die Eile und da ich die TBE eben das erste mal machen will.

    Dann werde ich es mal beobachten wie es geht am selben Stand.

    Ich kann nur von mir berichten.

    Ich hab Anfang Juli TBE gemacht. Zwei Brutsammler, einen weiselrichtig (hab Schaukasten aufgelöst) und einen weisellos.

    Beide mit Flugloch auf eine Bienenbreite verengt.

    Der weiselrichtige wird mit einer Blockbehandlung seit dem behandelt. Passt alles.

    Den weisellosen konnte ich aus familären Gründen, am gleichen Tag nicht mehr auf den anderen Standort bringen, so dass ich ihn am nächsten Abend nach der Arbeit wegbrachte.

    Als ich am nächsten Abend hin kam, war schon voll die Räuberei am laufen. Hab dann gleich Flugloch verschlossen und abtransportiert.

    Bei dem weiselrichtigen hab ich null Räuberei und ich hatte jetzt Situationen von Volltracht bis zu Regen alles dabei.


    Lange Rede kurzer Sinn, ich kann alle bestätigen die sagen weisellos am gleichen Stand birgt ein sehr hohes Räuberei-Risiko.

    Mach es wie WFLP sagt. Hab das gleiche vor Jahren auch bei mir zu Hause gemacht (Schütteln, Zweigen, …). Danach hab ich alle Flugbienen verloren und das als meine Völker nach der Durchlentzung richtig Gas gaben.

    Damals hatte ich nur 2 Völker. Heute würde ich entweder gleich auf 2 Stand bringen oder am alten Platz einen Flugling machen, zum auffangen (da ist dann gleich viel weniger los) und den an anderen Standort oder im Winter verstellen.

    Das kommt vor allem darauf an, was du beabsichtigst.

    - willst du einfach einen Großteil der Bienenmasse abknöpfen?

    - willst du das gesamte Volk inkl. Königin retten?


    Und als nächstes, wieviel Zeit willst aufbringen? Einfach einmal hinfahren und in 20 Minuten soviel Bienen wie geht in einem Kunstschwarm abstoßen oder einen ganzen Tag herumschustern?


    Ich würde eine Kiste mit zwei Zargen nehmen. Boden schließen wegen tropfenden Honig.

    Bienen einrauchen. Wildbau, da wo es geht in neue Beute abstoßen, restliche Waben rausschneiden und unten rein legen, dann sollte Königin dabei sein. 2. Zarge mit ausgebauten Waben drauf. Nach ein paar Tagen schauen ob oben was los ist (Eir, Maden), wenn ja Absperrgitter dazwischen und wenn du sicher bist, dass Kö oben ist, dann die ganze untere Zarge weg.

    Falls du am Anfang Königin siehst, dann ist aber eh alles geschriebene hinfällig, dann Königin markieren und gleich auf ausgebautes Rähmchen setzen :-)

    Hi,

    ich würde eine Weiselprobe machen, kannst ja von deinem anderen Volk auch nur ein kleines Stück mit Stiften aus der Wabe schneiden (ein kleines Mittelwandstück ins Loch drücken) und dann weißt du mit Sicherheit was los ist.

    Danach kannst entscheiden ob du abwartest (wenn sie nichts anziehen) oder eine Königin z.B. über Schlupfzelle zu gibst.

    Ich hab heute die ersten Bienen an einer Sommerlinde im Raum Rosenheim gesehen. Ist eine Linde direkt in der Ortschaft, die Linden-Blüten am Ortsrand werden jetzt wahrscheinlich auch gleich aufgehen.

    Jetzt bin ich gespannt, ob sich die Honigräume füllen nachdem Frühtracht bei mir 0,0 kg waren.

    Kann man in den Stehr Ablegerkaesten OX verdampfen? Bei den Styropor Mini+ kann man sich ja nen Holzboden basteln, das geht bei denen hier schlecht.

    Ich hab das Flugloch mit dem Messer 🔪 um ca. 1cm, in der Höhe, vergrößert.

    Jetzt muss ich zwar beim komplett schließen da einen Schaumstoffstreifen einbauen, es passt dafür der Varox Eddy zum verdampfen perfekt durch.

    Kommt also auf dein Gerät an. Es gibt bestimmt Pfannenverdampfer die nicht so hoch sind, die könnten passen.


    Für den Oxamat hatte ich mir eine Adapterplatte gebastelt, ging auch. Mittlerweile mache ich alles über das Flugloch und bin voll zufrieden.

    Ich verdampf also auch bei den Stehr 6-DD Ablegern übers Flugloch. Bei meinen Styro-MiniPlus nehm ich zum verdampfen Styropor-Boden kurz Weg und setz sie auf einen Holzboden.

    Unbedingt noch alle Zellen brechen bis auf eine! Und nach 5 Tagen nochmal.

    Es gibt doch immer wieder Zellen, bei denen die Königin nicht schlüpft. Da findet man dann in der Zelle nur eine ausgetrocknete Puppe. Passiert das nicht hin und wieder, dass man genau so eine Zelle stehen lässt?

    Und werden Weiselzellen bzw. deren Inhalt nicht auch mal durch das Abschütteln beschädigt?

    Ja kann sein, aber das Risiko ist doch minimiert da ein Königinen-Ableger als Reserve gemacht ist.

    Im anderen Fall, dass mehr als eine Prinzessin schlüpfen, verlierst einen großen Teil der Bienenmasse (außer du fängst alle Nachschwärme ein).

    Ich imkere lieber auf Nummer sicher, gibt’s eh schon vieles unkalkulierbares mit den Bienen 🐝 :-)