Beiträge von hodihu

    Hallo allerseits,


    vielen Dank für die erschöpfenden Erfahrungsberichte, die mich meine Schleudertechnik überdenken lassen :-)

    Während ich ausschließen kann, dass es an der Honigsorte liegt (letztes Jahr war's im Sommer das selbe wie beim Raps), werde ich die Sache mit dem "Vorsieben" bis zur ersten Füllung am oberen Quetschhahn nochmal genauer austesten. Auch der Umweg über die Eimer, die dann in den Siebkübel gekippt werden, ist ein Gedanke wert. Der dritte, tiefere Quetschhahn würde mich tatsächlich am meisten beruhigen (und ich glaube auch, dass der zunehmende Druck durch den höheren Füllstand einen schnelleren Durchlauf ergibt), allerdings fehlt mir da der passende Edelstahlschweißer meines Vertrauens... Eine Heizung unter der Schleuder haben wir in diesem Frühjahr das erste mal ausprobiert, allerdings noch ohne Erfolg. Optimierungsmöglichkeiten gibt's auch da sicher noch (vor allem sollte man vorher daran denken, auch die Laserfolie am Boden der Schleuder zu entfernen - insbesondere, wenn man eine Art antiken Heizstrahler darunterstellt 😨).


    Viele Grüße

    Holger

    Vielen Dank für eure Antworten soweit!

    Klingt ein wenig so, als würde es tatsächlich an mir liegen. Ich hatte bisher die Variante ohne zusätzliches Sieb und auch schon den Versuch, das normale Doppelsieb zu Beginn vorzuschalten. Aber immer kam es dazu, dass aus der Schleuder mehr gekommen ist, als aus dem oberen Hahn tröpfeln konnte. Mutig war ich immer bis zu dem Moment, bis der Siebeimer bis oben voll war und seitlich über den Rand in den Eimer bzw. wegen des engen Spalts dann auch zur Seite hinaus gesuppt ist.


    Vertikalsiebe sind das nicht - das ist ein Sieb in der Form eines (etwas kleineren) Eimers, der im großen Eimer steht:

    http://www.logar-trade.de/resize/upload/pimg/7013v-big.jpg


    Im Gegensatz zu Holtermann ist mein Sieb nicht konisch geformt, sondern sehr „eimerförmig“. Und vielleicht ist der obere Auslass näher am oberen Rand - von der Unterseite des Quetschhahn-Auslasses bis zum oberen Rand des Eimers hab ich ca. 7,5 cm - hat Holtermann da mehr?


    Ratlose Grüße

    Holger

    Hallo allerseits,


    bereits im vergangenen Jahr haben wir einen 30 kg-„Abfüll- und Siebkübel“ von Logar gekauft (das ist ein Edelstahlkübel mit je einem Quetschhahn oben und unten und einem innenliegenden, herausnehmbaren Sieb in Eiimerform). Der Plan war, den Kübel so, wie auf diversen Webseiten der Händler beschrieben, einzusetzen: also direkt aus der Schleuder in den Kübel, oberen Quetschhahn öffnen und dort die Honigeimer unterzustellen. Durch die große Siebfläche soll nix verstopfen und ein durchgehendes Arbeiten möglich sein.


    Nach nun 3 1/2 Ernten kommt die Ernüchterung: Aus dem oberen Hahn kommt egal bei welchem Honig und egal wie warm wir den Raum halten nur ein dünnes Rinnsal. Selbst wenn wir mit verbundenen Augen und einer Hand auf dem Rücken entdeckeln, bremst der Kübel massiv. Momentan haben wir uns damit beholfen, den Kübel bei etwa 2/3 Füllstand (sonst ist er mir zu schwer) auf einen Stuhl zu wuchten und dort die Eimer mit dem unteren Hahn zu befüllen. Funktioniert dank des Druckes des anstehenden Honigs natürlich wesentlich schneller, unterbricht den durchgehenden Workflow aber logischerweise total.


    Frage: Stell‘ ich mich zu dumm an oder ist das ein generelles Problem dieser Art Kübel? Oder gibt‘s die mit weiter unten liegendem oberen Hahn und kommt da dann mehr raus?


    Viele Grüße

    Holger

    Danke einstweilen!

    rase hätte ich nur eine Nachfrage, denn der Mehraufwand hält sich (bei hoffentlich besserem Erfolg) ja in Grenzen:

    Leg' ich auf den Boden unter den Honigraum das Absperrgitter? Denn sonst müsste ich nach meinem Gefühl nach dem einen Tag eine Menge Drohnen im Honigraum haben, oder?


    Viele Grüße

    Holger

    Hallo!


    Ich versuche gerade aus dutzenden Google- und IF-Suchergebnissen, gepaart mit Weiß, Herold und Pfefferle schlau zu werden. Mein Plan ist, ohne Umzularven (weil mir da momentan die richtige Optik und vermutlich auch noch das imkerliche Gefühl fehlt) ein paar neue Königinnen aus einem Wunschvolk zu ziehen, mit denen ich dann zu erstellende Ableger beweiseln möchte. Mein Plan:

    • Ich nehme mir eine Brutwabe, mache einen Bogenschnitt und hänge sie, nachdem ich die benachbarten Zellen verquirlt habe, in den Honigraum des selben Volkes.
    • Nach ca. 5 Tagen sind ein paar Weiselzellen entstanden und verdeckelt. Die Weiselzellen schneide ich ab und hänge sie (in den vom Imkerpaten übernommenen Lockenwickler) in einen (oder mehrere) Honigräume anderer Völker.
    • Nach weiteren 6 Tagen erstelle ich Ableger, denen ich nach 2 Tagen die angezogenen Nachschaffungszellen breche.
    • An diesem Tag stehen die Weisel kurz vor dem Schlupf und ich hänge sie einzeln als Krabbelzelle in die Ableger, die sich wie Bolle freuen und meine Königinnen beim Schlupf herzen und lieben.

    Das Verfahren erscheint mir nach all der Lektüre irgendwie zu einfach. Daher die Frage: Was hab ich vergessen bzw. wo ist mein Denkfehler?


    Viele Grüße

    Holger

    200 Euro sind hier ganz weit weg von realistisch. Zweizargig werden Völker für ca. 150 Euro angeboten (DNM 12 Rähmchen pro Zarge), einzargige Ableger wechseln für 120 Euro - unter Nachbarn und Bekannten auch für 100 Euro - den Besitzer. Von daher würde ich nie im Leben - naja, also zumindest nicht momentan - 200 Euro dafür ausgeben.

    Viele Grüße

    Holger

    Damit hier die Statistik am Ende stimmt, oute ich mich auch mal: Bei den 50% bin ich dabei, wobei meine Stichprobengröße von vier vermutlich nicht wirklich statistisch relevant sein dürfte. Beide eingegangenen Völker sind nach Rases Schema der Varroa geschuldet: kaum bzw. wirklich so gut wie keine tote Bienen, dafür noch unendlich viel Futter. Beide haben im Sommer eine AS-Behandlung mittels Schwammtuch 'genossen', waren dann Anfang Dezember beim Öffnen zwecks Ox-Träufeln schon leer.

    Die zehn identisch behandelten Völker meines Imkerpaten (wenige Meter weiter) leben alle noch...


    Viele Grüße

    Holger

    Es muss wohl deutlich mehr als eine Falterin gewesen sein :-) Der Stand ist überdacht und rings um Dach und Pfosten waren nach kurzer Suche knapp 10 Gelege, zum großen Teil geschlüpft, zu finden. Die Räupchen waren in den vergangenen zwei Tagen nun auch fast überall - der blaue Ablegerkasten war wohl zu Beginn warum auch immer am einladensten.


    Jetzt hoffe ich weiterhin, dass Schwammspinnerraupen den Bienen nix Böses wollen und nur auf Durchreise sind...


    Viele Grüße

    Holger

    Hallo!


    Nachdem wir gestern Abend unsere beiden ersten Ableger an den Stand gebracht haben, war heute morgen einer der beiden mit sehr vielen, sehr kleinen schwarzen Räupchen überzogen (siehe Foto - leider nur Handyqualität). Laut dem allwissenden Internet müsste es sich dabei um Eiräupchen von Schwammspinnern handeln (passt auch dazu, dass der angrenzende Eichen-Buchen-Mischwald im vergangenen Jahr mit Mimic behandelt wurde. Außerdem waren im Herbst auf dem Stand mindestens zwei "wollige" Gelege zu finden). Die Frage ist nun:

    Was wollen die alle auf dem Ableger? Oder ist die Ansammlung purer Zufall und die wollen gar nix böses sondern nur zur nächsten Eiche?


    imkerforum.de/attachment/11902/


    Viele Grüße

    Holger

    Hallo Martin,


    für den Anschluss meines Tapetenablösers an die Ikea-Kiste habe ich den "Messing Doppelnippel 1/4 Zoll" (52 Cent) und die "Messing Gegenmutter 1/4 Zoll" (33 Cent) bei RST-Versand bestellt. Leider übersteigen die Versandkosten von knapp 4 Euro den Wert der Ware deutlich - aber immer noch viel billiger als der Festo-Anschluss im Blisterpack aus dem Baumarkt.


    Viele Grüße

    Holger