Beiträge von Hodor

    Guten Abend.


    In den 80er Jahren, wurde empfohlen, in der Altjahrswoche/Neujahrswoche beim Schweizerkasten einengen, und bei Dadant das Schied setzen. In dieser Zeit, waren die Völker damals Brutfrei.


    Dies macht auch Sinn, da die Winterbrut danach nicht mehr gestört werden sollte.

    Intressante Ansicht.

    Im Umkehrschluss bedeutete dass ja dass es sinnvoller war in dieser Zeit die Wintertraube zu stören als im März die Winterbrut.
    Trotzdem hat sich hier bei uns generell das Schieden im März durchgesetzt.


    Wird das Schieden im Dezember in der Schweiz allgemein noch gelehrt und praktiziert?

    Irgendjemand hier im Forum hat mich mal auf die Idee gebracht in den Deckel ein Fenster einzubauen.

    Im Baumarkt gibts Plexiglas für ca 5 Euro das Stück - wenn man eine große Platte selbst zusammenschneidet kommts noch günstiger.

    Anscheinend sind sie Lebensmittelecht und wenn man das Fenster nur über eine gewiße Breite schneidet ist die Dampfsperrende Wirkung auch gering. Befestigt habe ich sie mit Gewebeband aus dem Schreibwarenhandel. Im Frühling gemacht sind bis zum Herbst alle Ränder propolisiert und das Fenster hält fest im Deckel.

    Vorteil ist dass du keine Folie mehr in die Hand nehmen und abziehen musst. Zudem wird mehr Dampf abgelassen. Einmal gemacht hast du deine Ruhe mit Folien und hast trotzdem immer klaren Blick

    Nachteil: Du musst die Fenster ersteinmal in die Deckel sägen & es ist teurer als einfache Folien.

    Dokumentation über Norbert Poeplau vom Mellifera e.V.:


    Die Bienenflüsterer Deutschland: Rosenfeld, ein Paradies für Bienen | arte


    Norbert Poeplau ist nicht nur begeisterter Imker, sondern auch Apidologe - das heißt, er erforscht neue Methoden der Honiggewinnung, der Bienenhaltung und -zucht. Seine Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle liegt in Rosenfeld, einem Naturschutzgebiet am Rande des Schwarzwalds. Hier beobachtet, züchtet und erforscht er die faszinierenden Insekten. Am wichtigsten sind ihm dabei das Wohlergehen und der natürliche Lebenszyklus der Bienenvölker - wie viel Honig er selbst erntet, ist dabei zweitrangig.

    Norbert engagiert sich für eine wesensgerechte und ökologische Bienenhaltung. Zu diesem Zweck hat er die sogenannte Einraumbeute entwickelt. Ein revolutionärer Schritt: Sie bietet einen großen Raum, in dem sich die Bienen horizontal ausbreiten können. In herkömmlichen Magazinbeuten verläuft der Wabenbau vertikal und ein Absperrgitter trennt den unten liegenden Brutraum vom darüber liegenden Honigraum, damit der Honig leichter entnommen werden kann. Die Einraumbeute lässt den Bienen mehr Freiheit beim Wabenbau; Brut- und Honigraum gehen ineinander über.

    Norbert Poeplau hat noch ein anderes Forschungsfeld: Er will eine Apis-mellifera-Linie heranzüchten, die möglichst nie mit umweltschädlichen Giften in Berührung gekommen ist. Dafür hat er einen Standort mitten in einem Wald gewählt, der zudem in der Naturschutzzone liegt. Die Stöcke der Europäischen Honigbiene hat er direkt in einem ausgehöhlten Stammstück, einer sogenannten Klotzbeute, eingerichtet. Norbert Poeplau hat diese Bauweise in den Wäldern Sibiriens entdeckt. Dort hat man schon lange begriffen, dass lebendes Holz die beste Wärmeisolierung bietet. Außerdem ist der Baumsaft für Bienen ein begehrtes Nahrungsmittel.

    Nach dem Winter ist er begeistert: Die Bienen haben die kalte Jahreszeit schadlos überstanden. Das Projekt ist wegweisend: Die gesunden und robusten Apis-mellifera-Populationen dienen vielleicht eines Tages dazu, dem aktuellen Bienensterben entgegenzuwirken und den für die Pflanzenwelt und die gesamte Natur so wichtigen Insekten eine neue Zukunft zu schenken.

    Wildbienen sind vielen Bedrohungen ausgesetzt - und zunehmend auf Schutz angewiesen. Viele Arten stehen auf der Roten Liste und sind vom Aussterben bedroht. „Die Bienenflüsterer“ handelt von der einzigartigen Beziehung zwischen Menschen und Bienen. In 15 Geschichten von fünf Kontinenten zeigt die Reihe die Schönheit und Vielfalt der Bienenvölker, alte Traditionen und Techniken von Imkern aus aller Welt und Rituale, die der Mensch im Kontakt mit den faszinierenden Insekten entwickelt hat. Und sie begleitet Honigsammler: in den abgelegenen Tälern des Himalaya, im nächtlichen Dschungel Indonesiens, in Argentinien und in Äthiopien, wo die Bienen im Dienst des Glaubens stehen.

    beegoodies

    Stimmt das währ auch noch ne Option.

    Aber leider hab ich weder Material übrig noch Königinnen.


    Von dem her werd ichs wie keinimker erläutert hat machen. Von wasgauimmen hab ich auch mal aufgeschnappt: "lieber viele bienen in den kisten als viele kisten mit bienen". Das werd ich nimma vergessen ^^


    FranzXR

    Super vielen Dank für die Hinweise. Werd ein Auge drauf haben :)

    black.peterle

    Richtig, das Flugloch kann ich ihnen schlecht zunageln ^^

    Bin im Frühjahr umgezogen und war jetzt überrascht wieviel Springkraut, Weißklee und Mischkulturen hier noch soviel Honig geben. Habe auch etwas zu früh abgedschleudert (12. Juli ) und werde das nächstes Jahr etwas nach hinten schieben.


    Gut dann werd ich die HR untersetzen.


    Apidät

    Ja das ist sicher ne gute Möglichkeit.

    Bis auf den Batzen Futterteig beim Abernten (der eh kaum angerührt wurde) haben Sie bei mir kein Futter bekommen da sie alles selbst holen konnten.

    Ich nehm an für 12er Dadant mit HR Flachzargen gilt das gleiche oder?


    Hab aktuell das "Problem" dass im BR schon fast alle 12 Waben mit Honig voll sind (nebst großem Brutnest) und der jeweilige HR zur Hälfte eingetragen & verdeckelt. Dazu kommen jetzt dann noch 3ha Sonnenblumen & Phacelia :/

    Wieso hast du Ihnen den Honig genommen und dünn gefüttert?

    Zeitlich gesehen kommts mit der Königin hin - ungefähr seitdem die neue geschlüpft ist zeigen sich die Symptome.

    Hallo,

    seit ca 3 Wochen fällt ein Volk auf weil ständig vermehrt Bienen vor dem Flugloch lagern.

    Einzelne Bienen werden stark von anderen belagert und geputzt. Teilweise wird auch versucht lebende Bienen vom Flugloch wegzubringen.

    Es sind viele haarlose, schwarze Bienen dabei. Tote Bienen werden immer wieder weggeflogen. Diese sind meist komplett schwarz, haben einen verkürzten Hinterleib und eine ausgestreckte Zunge. Im Vergleich zu den anderen Völkern wird wenig Pollen eingetragen.


    Das Volk sitzt in 12er Dadant auf 6 Waben, 4-5 davon sind mit überwiegend verdeckelter Brut. Etwas löchrig, aber nicht auffällig - könnte auch von der Wachsmotte kommen.

    Drei Honigräume sind drauf, der erste voll, der zweite zu 3/4 und der dritte gut angetragen.

    Am 5.5 wurde von dem Volk wegen Schwarmzellen ein Königinnen-Ableger gemacht. Seit dem 2.6 ist die geschlüpfte Queen in Eilage.


    Hier ist ein Video


    Wie würdet Ihr weitervorgehen? Ich bin mir unschlüssig ob es CBPV oder die Waldtrachtkrankheit ist. Und wenn was die nächstbesten einzuleitenden Schritte währen.

    Gegen die Waldtrachtkranheit spricht dass nicht alle Völker am Stand befallen sind. Sondern nur das eine von 7.


    :/


    Viele Grüße


    Christian

    Das einfachste währe wohl Sie nochmal abzuschlagen und nur Rähmchen mit Mittelwände oder zumindest Anfangsstreifen zu verwenden .


    Die etwas aufwendigere Methode währe die Waben oben abzuschneiden und mit Gummiringen an Leerrähmchen zu befestigen. Ist aber mühselig.

    Ich hoff das sagt die eine Prinzessin zur anderen die im Kasten nebenan sitzt...
    Naja, nochmal abschütteln bringt nix - hab ja schon keine Zellen mehr gesehen. Und sieben tu ich ihnen jetz nimma an. Falls Zwillinge geschlüpft sind oder doch zwei Prinzessinen miteinander zwitschern müssts ja morgen bei schönem wetter einen Schwarm geben..