Beiträge von Hodor

    Hallo zusammen,


    Der Prüfbefund vom DIB ist da.


    Der Honig ist einwandfrei. Gemäß den geprüften Kriterien liegen keine Anhaltspunkte für den Eintrag honigfremder Bestandteile seitens der Bienen vor. Er entstammt überwiegend der Honigtautracht. Nektaranteile sind nur geringfügig vertreten.

    Geruch & Geschmack sind honigtypisch, malzig & schwach fruchtig.


    Ich weiß nicht worans gelegen hat dass bei der ersten Analyse ein dermaßen schlechtes Ergebnis rausgekommen ist... aber Fehler können nunmal überall passieren.

    Jetzt bin ich heillfroh dass ich jede Menge erstklassigen Honig habe :saint:


    Großes Dankeschön an rase und Herrn Ellmann vom DIB !!!

    ...Prüfbefund für den Honig den ich Mitte Juni geschleudert habe. ...

    War der „Honig“/die Plörre verdeckelt?

    Habt ihr eine Kompostierungsanlage in der Nähe?

    Bleibt spannend, bis das Analyseergebis da ist.

    Jo die geernteten Honigräume waren nahezu komplett verdeckelt. Die belassenen vlt zu nem viertel verdeckelt.


    Ne Kompostierungsanlage ist keine in der Nähe. Hauptsächlich Wald und Feld, die zwei Biogasanlagen und einige Landwirte.

    In ca. 2,5 km Entfernung ist eine Molkerei.

    Nach meiner Recherche ist Honig vom Faulbaum recht selten.

    Das kann ich nicht bestätigen.

    Ackerbohnen könnens nicht sein.

    Warum nicht?

    Dann täusch ich mich vielleicht.


    Wir hatten hier vor zwei Jahren einiges an Ackerbohnen und dessen Pollen konnten auch in der damaligen Analyse festgestellt werden. In diesem Jahr hab ich keine Ackerbohnen gesehen und es stand auch nichts davon in der Analyse.

    Hab mir gestern die zwei Biogasanlagen anschaut. Konnte aber niemanden persönlich antreffen.

    Die eine hat nur ein Fahrsilo mit Maissilage.

    Die andere hat mehrere Fahrsilos mit Maissilage und Grassilage. Dazu zwei kleine Haufen mit hellem Material, weiß aber nicht welches. Etwas schwarzes "Sickerwasser" tritt aus einzelnen Fahrsilos aus. Allerdings habe ich keine Biene irgendwo sehen können und es war Flugwetter. Hätte mich auch etwas gewundert weil seit Ende Juni nur noch heller Nektar/Honig in den Honigräumen ankommt.

    Ackerbohnen könnens nicht sein.

    Allerdings sind die Leitpollen (>45%) vom Faulbaum (Rhamnus frangula).

    Begleitpollen keine.

    Einzelpollen (<15%) Rosengewächse, Klee, Ahorn.

    Mittlere Mengen von Honigtauelementen.

    Nach meiner Recherche ist Honig vom Faulbaum recht selten.

    Ich hab auch die Hoffnung dass sich die Dame vertan hat aber wenn jemand Tag für Tag Honige probiert wird sie schon einen Grund haben den Verdacht zu haben.

    Die Analyse die gemacht worden ist beschränkte sich auf die Sensorische Beurteilung, Wassergehalt, Elektrische Leitfägkeit sowie Pollenanalyse. Der Sachbearbeiterin ist ein ungewöhnlicher Geruch und Geschmack aufgegallen. Sie kann einen Fremdeintrag nicht ausschließen und rät zu einer weiteren genauen Zuckeranalyse via HPLC (in ihrem Labor ist dies leider nicht möglich).

    Diese weiterführende Analyse wird demnächst der DIB vornehmen.

    Bin gespannt was dabei rauskommt.

    Es sind zwei relativ kleine ländlich gelegene Biogasanlagen welche hauptsächlich Maissilage vergasen. Ich werd demnächst nachfragen ob sie sich vielleicht einen Zusammenhang erklären können.

    Das Labor müsste zur weiteren Zuckeranalyse eine HPLC-Analyse durchführen. Diese können sie aber in ihrem Labor nicht machen.

    In den 3 Wochen wars wettertechnisch super. Auch 2 Wochen nach der Schleuderung wurde noch gut eingetragen. Räuberei oder eine andere "falsche" Nektar quelle is natürlich möglich. Jedoch gibt es nur sehr wenig Bienenstöcke im Umkreis und der braune Honig erinnert mehr an verdünnter Melasse als an Zuckersirup.

    Hallo zusammen,


    heute kam der Prüfbefund für den Honig den ich Mitte Juni geschleudert habe. Ernüchterndes Ergebnis: Kein Honig, sehr wahrscheinlich Fremdeintrag von einer Biogasanlage.

    Ich bin natürlich etwas ratlos weil ich das nicht gedacht hätte. Der Honig ist braun, hat einen Wassergehalt von 16 % und schmeckt fruchtig und malzig im Abgang.


    3 Wochen lang vorm Erntezeitpunkt hat es im Wald tagein tagaus gesummt dass ich mir fast sicher war dass das ein guter Waldhonig werden würde. Jedes Volk hat in den 3 Wochen gut 30kg eingetragen. Vom Geschmack oder Geruch her habe ich mir überhaupt nichts gedacht, auch alle die den Honig bisher gekostet haben lobten ihn in höchsten Tönen. Laut dem Prüfbefund ist Geruch und Geschmack abgeschwächt honigtypisch.


    Nach einem Telefonat mit der Sachbearbeiterin ist klar dass es defintiv kein Honig ist, vor allem kein Waldhonig. Sie glaubt dass es von einer Biogasanlage kommt. Im näheren Umkreis (<1km) sind auch zwei Anlagen und sie empfehle jedem Imker mindestens 3km besser 10km von jeder Biogasanlage entfernt zu stehen.

    Wenn ich mir vorstelle wieviele Biogasanlagen es in Deutschland gibt bin ich mir sicher dass ich nicht der einzige bin der das Zeug in den Kübeln hat.


    Hat denn jemand von euch schonmal Erfahrung gemacht mit so einem Eintrag?

    Von was genau holen sich die Bienen den "Zuckersaft"? Liese sich das von den Betreibern der Anlage verhindern?

    Da ich den Honig nicht verkaufen kann (ist ja kein Honig) lässt es sich noch als Winterfutter verwenden?

    Einer der grossen Vorteile des Verfahrens ist doch gerade, dass Du nicht viel Material benötigst. :) Du imkerst ja offenbar auch mit Dadant, ergo ergeben zwei Honigräume einen Brutraum. Die TBE mit Fangwaben ohne Oxalsäure nach Kleingartendrohn kannst Du bereits zwei Wochen vor Trachtende durchführen. :) Ich würde mir das nochmals überlegen …

    Hmm. Absperrgitter habe ich nur für die Wirtschaftsvölker & noch eins auf Reserve. Honigräume sind auch alle auf den Wirtschaftsvölkern. Wenn ich die TBE 14 Tage vor Trachtende machenkann sind die ASG & HR für die Brutspender belegt . Ausser ich mach natürlich ein paar Wirtschaftsvölker zu Sammler...ich geh nochmal in mich & denke es durch :)

    Hey swissmix,

    Danke für den Tipp! Bin die pdf von kleingartendrohn nochmal durchgegangen. An sich währe es super passend aber mir fehlt leider das Material dazu.

    Geplant hab ich die TBE kurz nach der Ernte mitte Juli weil ich dann die HRZargen & ASG frei für die Brutsammler habe.

    Hier könnt ich dem Kleinvolk die Brutwaben aufsetzen & nach 14 Tagen offenen KS machen, die Brutwaben entnehmen, einschmelzen & behandeln.

    Aber hält das kleine Volk jetzt noch bis Mitte Juli durch?

    Ansonsten könnte ich auch jetzt dem Volk Brutwaben von einem Kandidaten aufsetzen dass schon ein recht löchriges Brutnest hat und ähnlich verfahren wie oben beschrieben.

    Letztes Jahr hatte ich ein starkes Volk mit CBPV.: Starke Vorlagerung, schwarze und zitternde Bienen und starkes Reinigungsverhalten.

    Dabei hab ich beobachtet dass viele Bienen versucht haben kranke Bienen rauszudrängen um sie weg von der Beute zu schaffen. Klappte aber schlecht, viele haben sich befreit & sind wieder zurück in den Stock.

    Nachdem meine Beuten auf Paletten stehen hab ich die Flugbretter weg gemacht, die Beute ganz an den Rand geschoben und den Fluglochkel weggemacht. Die kranken Bienen sind nach und alle auf den Boden gefallen und konnten nicht mehr zurück. Das ganze hat ein paar Wochen gedauert, aber dann wurde die Vorlagerung immer geringer & war letzlich gesund & is das stärkste Volk dieses Jahr.

    Hallo zusammen,

    Gestern abend hab ich nach rase's Methode eine Versandkönigin mit ca 300gramm Bienen (aus den HRen 3 verschiedener Völkern) in einen 6er Dadant Ablegerkasten mit Anfangsstreifen einlogiert & in den Keller gestellt.


    Heute früh sind die Bienen schön ruhig und heute Abend würd ich sie am gleichen Stand aufstellen.


    Idealerweise sollte das Volk überwinterungsfähig werden & ich frag mich wann & wie ich am besten das Volk verstärken soll.


    - über schlupfreife Brutwaben währe das einfachste, aber dann hab ich die Varroen drin.

    - den Platz mit einem starken Ableger tauschen. Hier frage ich mich ab wann ich das machen kann ohne das Kleinvolk zu gefährden.

    - Bienen aus verschiedenen Völkern nehmen, paar Stunden weisellos lassen & vor den Kasten schütten. Ab wann klann das klappen?

    - Oder ich lasse sie in Ruhe wachsen und verstärke sie in ca 5 Wochen mit Bienen aus den Brutscheunen.


    Was währe eurer Meinung nac die beste Vorgehensweise :/

    Wie lange wartest du dann bis du auf Weiselrichtigkeit oder Stifte kontrollierst? Ganz normal Schlupfzeit (X) + Begattungszeit (14 Tage) also X+14 Tage ? Oder eher kürzer um zu sehen ob Sie die schlupfreife Weiselzelle angenommen haben?

    Ich arbeite mit Halbzargen. Ich setze Erweiterungszargen stets über die unterste Honigzarge, wobei die vorher dort befindlichen Zargen um eine Position nach oben rutschen. Ganz oben befindet sich die Zarge mit dem reifsten Honig, ich ernte fast immer nur die.

    Wie weit muss der 2ter Honigraum befüllt und besetzt sein damit du erweiterst?

    Zitat

    Nach der Lindentracht erfolgt die TBE und eine Erneuerung von 6 Brutwaben. In dieser Zeit wird die Honigzarge außerhalb des Volks aufbewahrt. Wenn die Mittelwände ausgebaut sind, wird sie unter die Brutzarge gesetzt. So steht der Pollen und der enthaltene Honig dem Volk zur Verfügung

    Läßt du das Volk dann auf den 6 Brutwaben übern Winter? Oder füllst und fütterst den Brutraum auch auf?


    Hab 12er Dadant mit 141er HR Flachzargen. Bisher bin ich auch so gefahren dass ich 1ten und 2ten Honigraum ernte und den dritten, leeren & ausgebauten HR unter die Flucht stelle. Falls zu wenig Futter im dritten ist hänge ich ein paar Waben um.


    Finde deine Vorgehensweise auch intressant. Hätte aber "Sorge" zu wenig Honig zu ernten. Der erste ist schon immer rappelvoll. Zudem dachte ich dass eine dicke Honigkappe überm Kopf den Schwarmtrieb fördert & die Sammellust mindert :/