Beiträge von Hodor

    Dokumentation über Norbert Poeplau vom Mellifera e.V.:


    Die Bienenflüsterer Deutschland: Rosenfeld, ein Paradies für Bienen | arte


    Norbert Poeplau ist nicht nur begeisterter Imker, sondern auch Apidologe - das heißt, er erforscht neue Methoden der Honiggewinnung, der Bienenhaltung und -zucht. Seine Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle liegt in Rosenfeld, einem Naturschutzgebiet am Rande des Schwarzwalds. Hier beobachtet, züchtet und erforscht er die faszinierenden Insekten. Am wichtigsten sind ihm dabei das Wohlergehen und der natürliche Lebenszyklus der Bienenvölker - wie viel Honig er selbst erntet, ist dabei zweitrangig.

    Norbert engagiert sich für eine wesensgerechte und ökologische Bienenhaltung. Zu diesem Zweck hat er die sogenannte Einraumbeute entwickelt. Ein revolutionärer Schritt: Sie bietet einen großen Raum, in dem sich die Bienen horizontal ausbreiten können. In herkömmlichen Magazinbeuten verläuft der Wabenbau vertikal und ein Absperrgitter trennt den unten liegenden Brutraum vom darüber liegenden Honigraum, damit der Honig leichter entnommen werden kann. Die Einraumbeute lässt den Bienen mehr Freiheit beim Wabenbau; Brut- und Honigraum gehen ineinander über.

    Norbert Poeplau hat noch ein anderes Forschungsfeld: Er will eine Apis-mellifera-Linie heranzüchten, die möglichst nie mit umweltschädlichen Giften in Berührung gekommen ist. Dafür hat er einen Standort mitten in einem Wald gewählt, der zudem in der Naturschutzzone liegt. Die Stöcke der Europäischen Honigbiene hat er direkt in einem ausgehöhlten Stammstück, einer sogenannten Klotzbeute, eingerichtet. Norbert Poeplau hat diese Bauweise in den Wäldern Sibiriens entdeckt. Dort hat man schon lange begriffen, dass lebendes Holz die beste Wärmeisolierung bietet. Außerdem ist der Baumsaft für Bienen ein begehrtes Nahrungsmittel.

    Nach dem Winter ist er begeistert: Die Bienen haben die kalte Jahreszeit schadlos überstanden. Das Projekt ist wegweisend: Die gesunden und robusten Apis-mellifera-Populationen dienen vielleicht eines Tages dazu, dem aktuellen Bienensterben entgegenzuwirken und den für die Pflanzenwelt und die gesamte Natur so wichtigen Insekten eine neue Zukunft zu schenken.

    Wildbienen sind vielen Bedrohungen ausgesetzt - und zunehmend auf Schutz angewiesen. Viele Arten stehen auf der Roten Liste und sind vom Aussterben bedroht. „Die Bienenflüsterer“ handelt von der einzigartigen Beziehung zwischen Menschen und Bienen. In 15 Geschichten von fünf Kontinenten zeigt die Reihe die Schönheit und Vielfalt der Bienenvölker, alte Traditionen und Techniken von Imkern aus aller Welt und Rituale, die der Mensch im Kontakt mit den faszinierenden Insekten entwickelt hat. Und sie begleitet Honigsammler: in den abgelegenen Tälern des Himalaya, im nächtlichen Dschungel Indonesiens, in Argentinien und in Äthiopien, wo die Bienen im Dienst des Glaubens stehen.

    beegoodies

    Stimmt das währ auch noch ne Option.

    Aber leider hab ich weder Material übrig noch Königinnen.


    Von dem her werd ichs wie keinimker erläutert hat machen. Von wasgauimmen hab ich auch mal aufgeschnappt: "lieber viele bienen in den kisten als viele kisten mit bienen". Das werd ich nimma vergessen ^^


    FranzXR

    Super vielen Dank für die Hinweise. Werd ein Auge drauf haben :)

    black.peterle

    Richtig, das Flugloch kann ich ihnen schlecht zunageln ^^

    Bin im Frühjahr umgezogen und war jetzt überrascht wieviel Springkraut, Weißklee und Mischkulturen hier noch soviel Honig geben. Habe auch etwas zu früh abgedschleudert (12. Juli ) und werde das nächstes Jahr etwas nach hinten schieben.


    Gut dann werd ich die HR untersetzen.


    Apidät

    Ja das ist sicher ne gute Möglichkeit.

    Bis auf den Batzen Futterteig beim Abernten (der eh kaum angerührt wurde) haben Sie bei mir kein Futter bekommen da sie alles selbst holen konnten.

    Ich nehm an für 12er Dadant mit HR Flachzargen gilt das gleiche oder?


    Hab aktuell das "Problem" dass im BR schon fast alle 12 Waben mit Honig voll sind (nebst großem Brutnest) und der jeweilige HR zur Hälfte eingetragen & verdeckelt. Dazu kommen jetzt dann noch 3ha Sonnenblumen & Phacelia :/

    Wieso hast du Ihnen den Honig genommen und dünn gefüttert?

    Zeitlich gesehen kommts mit der Königin hin - ungefähr seitdem die neue geschlüpft ist zeigen sich die Symptome.

    Hallo,

    seit ca 3 Wochen fällt ein Volk auf weil ständig vermehrt Bienen vor dem Flugloch lagern.

    Einzelne Bienen werden stark von anderen belagert und geputzt. Teilweise wird auch versucht lebende Bienen vom Flugloch wegzubringen.

    Es sind viele haarlose, schwarze Bienen dabei. Tote Bienen werden immer wieder weggeflogen. Diese sind meist komplett schwarz, haben einen verkürzten Hinterleib und eine ausgestreckte Zunge. Im Vergleich zu den anderen Völkern wird wenig Pollen eingetragen.


    Das Volk sitzt in 12er Dadant auf 6 Waben, 4-5 davon sind mit überwiegend verdeckelter Brut. Etwas löchrig, aber nicht auffällig - könnte auch von der Wachsmotte kommen.

    Drei Honigräume sind drauf, der erste voll, der zweite zu 3/4 und der dritte gut angetragen.

    Am 5.5 wurde von dem Volk wegen Schwarmzellen ein Königinnen-Ableger gemacht. Seit dem 2.6 ist die geschlüpfte Queen in Eilage.


    Hier ist ein Video


    Wie würdet Ihr weitervorgehen? Ich bin mir unschlüssig ob es CBPV oder die Waldtrachtkrankheit ist. Und wenn was die nächstbesten einzuleitenden Schritte währen.

    Gegen die Waldtrachtkranheit spricht dass nicht alle Völker am Stand befallen sind. Sondern nur das eine von 7.


    :/


    Viele Grüße


    Christian

    Das einfachste währe wohl Sie nochmal abzuschlagen und nur Rähmchen mit Mittelwände oder zumindest Anfangsstreifen zu verwenden .


    Die etwas aufwendigere Methode währe die Waben oben abzuschneiden und mit Gummiringen an Leerrähmchen zu befestigen. Ist aber mühselig.

    Ich hoff das sagt die eine Prinzessin zur anderen die im Kasten nebenan sitzt...
    Naja, nochmal abschütteln bringt nix - hab ja schon keine Zellen mehr gesehen. Und sieben tu ich ihnen jetz nimma an. Falls Zwillinge geschlüpft sind oder doch zwei Prinzessinen miteinander zwitschern müssts ja morgen bei schönem wetter einen Schwarm geben..

    Mir ist es heute genauso gegangen wie hornet.

    Hab vor ein paar Wochen von einem Volk einen Königinnen-Ableger gemacht, paar Tage drauf Zellen gebrochen bis auf eine. Am Sonntag auf Begattung kontrolliert. Stifte sind noch keine da aber die eine Weiselzelle war geschlüpft.

    Heute geh ich am Volk vorbei und höre das Tüten. Gibts ja nicht hast doch ne Zelle übersehen?!?! Also nachgeschaut, die Waben abgestoßen und es sind sicher keine Weiselzellen mehr drin. Lediglich die tütende Prinzessin hab ich gesehen.


    Also müsste das Tüten ja noch einem anderen Zweck dienen :/

    Habe nur mit einem vorweggenommenen Schwarm bisher Erfahrung:

    Zur Mittagszeit hab ich zwei Drittel der Waben über einen Trichter in die Beute mit Anfangsstreifen geschlagen. Es war bewölkt und hatte maximal 15 Grad.

    Der Schwarm kam an den gleichen Stand aber vlt 20 Meter entfernt mit geschlossenem Flugloch.

    Am Abend bemerkte ich durchs Sichtfenster dass einige Bienen aufgeregt an den Wänden umher liefen. Also machte ich das Flugloch auf. Natürlich strömten dann einige Bienen nach draußen. Sie zogen dann spiralförmige Kreise um die Beute. Manche kehrten zum Ursprungsvolk zurück aber manche flogen auch wieder zur neuen Beute.

    Die Tage darauf wurden dann kalt und meist bewölkt und somit gab es kein Flugwetter. Ich denke dass das dazu beigetragen hat dass nicht allzu viele Bienen zurückgeflogen sind.
    Nach knapp 3 Wochen sind trotz kaltem Wetter aber beständiger Fütterung mit Sirup 7 Dadant hoch Waben zu einem Drittel ausgebaut.


    Ich hab auch zwei Königinnenableger gemacht. Der Große Vorteil vom Vorweggenommenen Schwarm ist der Start auf neuem Wabenwerk. Der Nachteil daß es bissl länger dauert bis neue Bienen schlüpfen. Aber dann muss man halt dem Ursprungsvolk etwas mehr Bienen nehmen... Apropos Ursprungsvolk: Durch die noch schlüpfende Brut ist das Volk schon bald so stark wie vorher. Und die Prinzessin wird wahrscheinlich heute Ihren Hochzeitsflug machen.

    Hey Matthias,

    Gut dann werd ich auf alle Fälle das Feinsieb vorm Melitherm machen.

    Hattest du den Honig nachm Schleudern gerührt? Und hast du n Unterschied in Konsistenz zwischen dem Honig nachm Schleudern und nachm Melitherm gemerkt?


    Wabel

    Auf welche Temperatur stellst du den Melitherm? Hast dus schonmal nachm Melitherm nicht gerührt?

    Hallo zusammen,

    Ich hab unter anderen einen Melitherm von meinem Großvater geschenkt bekommen.

    Jetzt frag ich mich wie ich diesen bei der Honigbehandlung nachm Schleudern sinnvoll verwenden kann.

    Geplant ist folgender Ablauf:

    -Schleudern, Honig fliesst durch ein Grobsieb in einen Kübel

    - Ist der Kübel zu 3/4 voll schütte ich ihn in den Melitherm

    - Im Melitherm ist ein Seihsack mit der Heizspirale, darunter ein Abfüllkübel

    - Der Honig wird gleich in Gläser gefüllt und kühl gelagert.


    Als Feinsieb fungiert ja der Seihsack. Weiss jemand ob dieser so fein ist dass er den Honig filtriert oder geht er noch als unfiltriert durch?


    Im Buch "Der Honig" von Helmut Horn steht dass Honige die kurzzeitig relativ hoch erhitzt werden und danach gekühlt werden, 8-12 Monate flüssig bleiben. Kann ich mir dann im Umkehrschluss auch das Rühren sparen wenn ich so mit dem Melitherm arbeite? Oder fehlt mir dann die cremige Konsistenz?


    Beste Grüße

    Christian