Beiträge von Hodor

    Einer der grossen Vorteile des Verfahrens ist doch gerade, dass Du nicht viel Material benötigst. :) Du imkerst ja offenbar auch mit Dadant, ergo ergeben zwei Honigräume einen Brutraum. Die TBE mit Fangwaben ohne Oxalsäure nach Kleingartendrohn kannst Du bereits zwei Wochen vor Trachtende durchführen. :) Ich würde mir das nochmals überlegen …

    Hmm. Absperrgitter habe ich nur für die Wirtschaftsvölker & noch eins auf Reserve. Honigräume sind auch alle auf den Wirtschaftsvölkern. Wenn ich die TBE 14 Tage vor Trachtende machenkann sind die ASG & HR für die Brutspender belegt . Ausser ich mach natürlich ein paar Wirtschaftsvölker zu Sammler...ich geh nochmal in mich & denke es durch :)

    Hey swissmix,

    Danke für den Tipp! Bin die pdf von kleingartendrohn nochmal durchgegangen. An sich währe es super passend aber mir fehlt leider das Material dazu.

    Geplant hab ich die TBE kurz nach der Ernte mitte Juli weil ich dann die HRZargen & ASG frei für die Brutsammler habe.

    Hier könnt ich dem Kleinvolk die Brutwaben aufsetzen & nach 14 Tagen offenen KS machen, die Brutwaben entnehmen, einschmelzen & behandeln.

    Aber hält das kleine Volk jetzt noch bis Mitte Juli durch?

    Ansonsten könnte ich auch jetzt dem Volk Brutwaben von einem Kandidaten aufsetzen dass schon ein recht löchriges Brutnest hat und ähnlich verfahren wie oben beschrieben.

    Letztes Jahr hatte ich ein starkes Volk mit CBPV.: Starke Vorlagerung, schwarze und zitternde Bienen und starkes Reinigungsverhalten.

    Dabei hab ich beobachtet dass viele Bienen versucht haben kranke Bienen rauszudrängen um sie weg von der Beute zu schaffen. Klappte aber schlecht, viele haben sich befreit & sind wieder zurück in den Stock.

    Nachdem meine Beuten auf Paletten stehen hab ich die Flugbretter weg gemacht, die Beute ganz an den Rand geschoben und den Fluglochkel weggemacht. Die kranken Bienen sind nach und alle auf den Boden gefallen und konnten nicht mehr zurück. Das ganze hat ein paar Wochen gedauert, aber dann wurde die Vorlagerung immer geringer & war letzlich gesund & is das stärkste Volk dieses Jahr.

    Hallo zusammen,

    Gestern abend hab ich nach rase's Methode eine Versandkönigin mit ca 300gramm Bienen (aus den HRen 3 verschiedener Völkern) in einen 6er Dadant Ablegerkasten mit Anfangsstreifen einlogiert & in den Keller gestellt.


    Heute früh sind die Bienen schön ruhig und heute Abend würd ich sie am gleichen Stand aufstellen.


    Idealerweise sollte das Volk überwinterungsfähig werden & ich frag mich wann & wie ich am besten das Volk verstärken soll.


    - über schlupfreife Brutwaben währe das einfachste, aber dann hab ich die Varroen drin.

    - den Platz mit einem starken Ableger tauschen. Hier frage ich mich ab wann ich das machen kann ohne das Kleinvolk zu gefährden.

    - Bienen aus verschiedenen Völkern nehmen, paar Stunden weisellos lassen & vor den Kasten schütten. Ab wann klann das klappen?

    - Oder ich lasse sie in Ruhe wachsen und verstärke sie in ca 5 Wochen mit Bienen aus den Brutscheunen.


    Was währe eurer Meinung nac die beste Vorgehensweise :/

    Wie lange wartest du dann bis du auf Weiselrichtigkeit oder Stifte kontrollierst? Ganz normal Schlupfzeit (X) + Begattungszeit (14 Tage) also X+14 Tage ? Oder eher kürzer um zu sehen ob Sie die schlupfreife Weiselzelle angenommen haben?

    Ich arbeite mit Halbzargen. Ich setze Erweiterungszargen stets über die unterste Honigzarge, wobei die vorher dort befindlichen Zargen um eine Position nach oben rutschen. Ganz oben befindet sich die Zarge mit dem reifsten Honig, ich ernte fast immer nur die.

    Wie weit muss der 2ter Honigraum befüllt und besetzt sein damit du erweiterst?

    Zitat

    Nach der Lindentracht erfolgt die TBE und eine Erneuerung von 6 Brutwaben. In dieser Zeit wird die Honigzarge außerhalb des Volks aufbewahrt. Wenn die Mittelwände ausgebaut sind, wird sie unter die Brutzarge gesetzt. So steht der Pollen und der enthaltene Honig dem Volk zur Verfügung

    Läßt du das Volk dann auf den 6 Brutwaben übern Winter? Oder füllst und fütterst den Brutraum auch auf?


    Hab 12er Dadant mit 141er HR Flachzargen. Bisher bin ich auch so gefahren dass ich 1ten und 2ten Honigraum ernte und den dritten, leeren & ausgebauten HR unter die Flucht stelle. Falls zu wenig Futter im dritten ist hänge ich ein paar Waben um.


    Finde deine Vorgehensweise auch intressant. Hätte aber "Sorge" zu wenig Honig zu ernten. Der erste ist schon immer rappelvoll. Zudem dachte ich dass eine dicke Honigkappe überm Kopf den Schwarmtrieb fördert & die Sammellust mindert :/

    Ich wohne auch in Oberbayern, südöstlich von München. Die Salweide blüht hier seit 26. Februar, am 11.3 hab ich die ersten ausgebauten Honigräume gegeben. Ein paar Stunden später waren die Honigräume besetzt und die Bienen haben auch angefangen Wachsbrücken an den Deckel (mit Plexiglas) zu bauen. Sie sind auch tagsüber bei niedrigeren Temperaturen drin.


    War das zu früh?

    Wenn ja, welchen massiven Schaden hab ich dann zu befürchten? Vielleicht kann ich dass dann beobachten & es nächstes Jahr besser machen.

    Guten Abend.


    In den 80er Jahren, wurde empfohlen, in der Altjahrswoche/Neujahrswoche beim Schweizerkasten einengen, und bei Dadant das Schied setzen. In dieser Zeit, waren die Völker damals Brutfrei.


    Dies macht auch Sinn, da die Winterbrut danach nicht mehr gestört werden sollte.

    Intressante Ansicht.

    Im Umkehrschluss bedeutete dass ja dass es sinnvoller war in dieser Zeit die Wintertraube zu stören als im März die Winterbrut.
    Trotzdem hat sich hier bei uns generell das Schieden im März durchgesetzt.


    Wird das Schieden im Dezember in der Schweiz allgemein noch gelehrt und praktiziert?

    Irgendjemand hier im Forum hat mich mal auf die Idee gebracht in den Deckel ein Fenster einzubauen.

    Im Baumarkt gibts Plexiglas für ca 5 Euro das Stück - wenn man eine große Platte selbst zusammenschneidet kommts noch günstiger.

    Anscheinend sind sie Lebensmittelecht und wenn man das Fenster nur über eine gewiße Breite schneidet ist die Dampfsperrende Wirkung auch gering. Befestigt habe ich sie mit Gewebeband aus dem Schreibwarenhandel. Im Frühling gemacht sind bis zum Herbst alle Ränder propolisiert und das Fenster hält fest im Deckel.

    Vorteil ist dass du keine Folie mehr in die Hand nehmen und abziehen musst. Zudem wird mehr Dampf abgelassen. Einmal gemacht hast du deine Ruhe mit Folien und hast trotzdem immer klaren Blick

    Nachteil: Du musst die Fenster ersteinmal in die Deckel sägen & es ist teurer als einfache Folien.

    Dokumentation über Norbert Poeplau vom Mellifera e.V.:


    Die Bienenflüsterer Deutschland: Rosenfeld, ein Paradies für Bienen | arte


    Norbert Poeplau ist nicht nur begeisterter Imker, sondern auch Apidologe - das heißt, er erforscht neue Methoden der Honiggewinnung, der Bienenhaltung und -zucht. Seine Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle liegt in Rosenfeld, einem Naturschutzgebiet am Rande des Schwarzwalds. Hier beobachtet, züchtet und erforscht er die faszinierenden Insekten. Am wichtigsten sind ihm dabei das Wohlergehen und der natürliche Lebenszyklus der Bienenvölker - wie viel Honig er selbst erntet, ist dabei zweitrangig.

    Norbert engagiert sich für eine wesensgerechte und ökologische Bienenhaltung. Zu diesem Zweck hat er die sogenannte Einraumbeute entwickelt. Ein revolutionärer Schritt: Sie bietet einen großen Raum, in dem sich die Bienen horizontal ausbreiten können. In herkömmlichen Magazinbeuten verläuft der Wabenbau vertikal und ein Absperrgitter trennt den unten liegenden Brutraum vom darüber liegenden Honigraum, damit der Honig leichter entnommen werden kann. Die Einraumbeute lässt den Bienen mehr Freiheit beim Wabenbau; Brut- und Honigraum gehen ineinander über.

    Norbert Poeplau hat noch ein anderes Forschungsfeld: Er will eine Apis-mellifera-Linie heranzüchten, die möglichst nie mit umweltschädlichen Giften in Berührung gekommen ist. Dafür hat er einen Standort mitten in einem Wald gewählt, der zudem in der Naturschutzzone liegt. Die Stöcke der Europäischen Honigbiene hat er direkt in einem ausgehöhlten Stammstück, einer sogenannten Klotzbeute, eingerichtet. Norbert Poeplau hat diese Bauweise in den Wäldern Sibiriens entdeckt. Dort hat man schon lange begriffen, dass lebendes Holz die beste Wärmeisolierung bietet. Außerdem ist der Baumsaft für Bienen ein begehrtes Nahrungsmittel.

    Nach dem Winter ist er begeistert: Die Bienen haben die kalte Jahreszeit schadlos überstanden. Das Projekt ist wegweisend: Die gesunden und robusten Apis-mellifera-Populationen dienen vielleicht eines Tages dazu, dem aktuellen Bienensterben entgegenzuwirken und den für die Pflanzenwelt und die gesamte Natur so wichtigen Insekten eine neue Zukunft zu schenken.

    Wildbienen sind vielen Bedrohungen ausgesetzt - und zunehmend auf Schutz angewiesen. Viele Arten stehen auf der Roten Liste und sind vom Aussterben bedroht. „Die Bienenflüsterer“ handelt von der einzigartigen Beziehung zwischen Menschen und Bienen. In 15 Geschichten von fünf Kontinenten zeigt die Reihe die Schönheit und Vielfalt der Bienenvölker, alte Traditionen und Techniken von Imkern aus aller Welt und Rituale, die der Mensch im Kontakt mit den faszinierenden Insekten entwickelt hat. Und sie begleitet Honigsammler: in den abgelegenen Tälern des Himalaya, im nächtlichen Dschungel Indonesiens, in Argentinien und in Äthiopien, wo die Bienen im Dienst des Glaubens stehen.