Beiträge von St0ny

    Moin,


    vorab bitte ich euch um Verzeihung, wenn dies der x-te Beitrag zu diesem Thema ist - da ich jedoch von euch eure Meinung zu meiner direkten Situation erbete hoffe ich , dass Ihr mir verzeiht.


    Situation mit einem Nachbarn der Hölle, der sich bei jeder Gelegenheit über alles muckieren möchte. (Und selber bei seinem Wintergarten den Grundstücksgrenzabstand nicht einhält - aber das ist hier nicht das Thema)


    Dieser Nachbar ist getrennt durch eine Drei (?) Meter hohe Hecke.


    Das Flugloch ist schon vom Nachbarn abgewandt nach Norden.

    Als ich letzten Sommer mal 5 Minuten an den Bienen mit Rauch arbeiten musste - da war was los... knallende Türen Gezeter.


    Dieser meinte nun die Bienen stünden zu dicht an der Hecke und müssten nächstes Jahr da weg.

    Ich habe nur von einem Rat gehört, dass man die Bienen möglichst drei Meter von der Grenze weg aufstellen sollte.

    Aufgrund der riesigen Hecke habe ich dies nicht in Betracht gezogen.


    Zur Hochzeit im Sommer waren es einmal 5 kleine Ableger und anderes mal drei Vollvölker .



    Bienenhaltung ist hier am Ort ortsüblich und alle sonstigen Nachbarn umzu fühlen sich nicht gestört und begrüßen die Haltung vor Ort.


    Ich bin natürlich auch auf der Suche nach Standort-Alternativen jedoch hat mein Vater (dem der Garten gehört) die Bienen mehr als lieb gewonnen und geht dort gerne ohne Schutz hin um sie zu beobachten. Er hätte nichts dagegen, wenn ich dort mehr Völker aufstellen würde.


    Eure Meinung/Einstellung (in jedwede Richtung) hierzu würde mich sehr interessieren.


    P.S.: Bestechen mit Honig ist übrigens keine Option - Fronten sind hart.


    Mit bestem Gruß


    Stony

    Aus gestriger Erfahrung möchte ich kurz darauf hinweisen, wenn ihr die Königin sucht:


    - auch den abgenommenen Deckel zu prüfen!


    Ich habe bei mir ums verr***** die Königin nicht gefunden (wollte umweiseln).

    FÜNFMAL habe ich die Kiste durchgesucht und die gezeichnete Dame nicht gesehen.

    Also aufgegeben, Deckel wieder drauf und Plan geschmiedet, wie ich sie aussiebe.


    Alles bereit gestellt - wollte zur Tat schreiten, mache den Deckel auf und sie läuft über die Oberträger.


    Die Dame muss unter dem Deckel gehangen haben und wurde dann bei Schließen wieder dem Volk zugegeben.


    Eventuell hilft das dem Einen oder Anderen irgendwann mal: Nicht nur Rähmchen und Innenwände absuchen, sondern den Deckel auch. ;):thumbup:

    Ich kapere hier einmal - ich habe nämlich ein ziemlich gleiches Problem....


    Ein geretteter Schwarm auf drei Dadantwaben vom 05.08.2020 - Königin voll in Eilage - also eigentlich Vorzeichen gut.


    Aber auch hier kommt die Fluglochwache leider nicht hinterher - es schafft immer die eine oder andere Wespe den Weg hinein - einige werden aber auch abgewehrt.


    Es ist aber eine Dauerbelastung durch das Nest, welches 20 Meter entfernt hängt.


    Ohne Wespen hätte ich keine Bedenken, dass der Ableger noch Überwinterungsstärke erreicht - aber so..... ich komme ins Zweifeln ....


    Meint ihr, dass hier die Verstärkung mit Brut noch Sinn macht - ich hätte nichts dagegen von meinem Wirtschaftsvolk 1-2 Waben umzuhängen.


    Oder sollte ich hier lieber vereinigen und gut ist?

    Okay. Aufgabe verstanden. Gestern bekamen sie erstmal Flugs erstellten Futterteig, weil ich erstmal umdisponieren musste. Heute bekommen die eine ordentliche Dadant Beute verpasst mit Mittelwände und dann gibt's ordentlich Futter auf die Mütze.


    Drei ausgebaute unbebrütete (oder nur kurz) Rähmchen haben sie schon heute bekomme. Sie dann noch drei Mittelwände.


    Danke für eure Gedanken. Tut gut auch virtuell eine Mannschaft hinter sich selbst zu wissen.

    Hmm - soviel zu "Schwarmsaison 2020 ist vorbei".


    Ich bin zwar nur ein kleiner Hobby-Imker, aber die Leute scheinen über meine Homepage an mich ran zu kommen - ich bin gerade zu meinem ersten externen Schwarmfang gerufen worden.


    Ein schöner, jedoch recht kleiner Schwarm in guter Pflückhöhe.


    Beim Fang bin ich sogar heroisch (wie rase in seinem Stream mal gesagt hat) ohne Schutz vorgegangen :) (danke für die Ermutigung - die Familie war überrascht aber auch dadurch sehr beruhigt - normalerweise habe ich, für die eigene Ruhe und damit ich bei einem Stich nicht aus versehen ne Wabe fallen lasse, immer Schutz an.


    Also - danke rase für die Ermutigung !


    Hat wunderbar, ohne Stiche funktioniert - der Schwarm ist in meiner letzten freien Kiste und die restlichen Damen ziehen nach und nach auch ein.


    Ich frage mich jetzt natürlich - ist es noch ein "normaler" Schwarm, oder ein Hunger- oder Varroa-Schwarm ...


    Daher bin ich ein wenig unsicher und erbitte euren Rat.


    Denkt ihr die haben Vorräte dabei?

    Füttern soll man ja nicht, damit der nicht auszieht.

    Behandeln würde ich den nach ein paar Tagen mit Oxuvar, da habe ich noch was von.


    Aber ich möchte das Volk jetzt halt optimal noch versorgen.


    Über euren Rat würde ich mich sehr freuen.

    Aber sieh Dich vor - die Imkerei nimmt einiges an Zeit, welche Dir dann fürs Velomobilfahren fehlt - :)


    Meines steht auch schon viel zu lange rum.


    Dein ganzer Beitrag hört sich spannend an - wäre aber definitiv nichts für mich - Viel Erfolg !!

    Kann es denn sein, dass der Honig schon in der Wabe teilweise kristallisiert ist. Dann hättest du den trockenen Teil des Honigs noch in der Wabe und den nassen Teil geschleudert. Du wärst dieses Jahr nicht der Einzige dem dieses passiert.

    Ein paar kristallisierte Zellen waren dabei - ja. Aber nicht übermäßig viele.



    DIe von Amape angesprochene Schichtung um Hobbock könnte man prüfen: Messen, nach großzügigen Abschöpfen und homogenisierendem Rühren nochmals messen. Wer Beziehungen in eine Apotheke hat: Deren Labor ist pflichtgemäß mit ganz exakten Geräten zur Messung des Brechungsindex ausgestattet, da kommt kein Imkerefraktometer mit.

    Da habe ich nen Kontakt - DAS mache ich heute !