Beiträge von St0ny

    Hmm - soviel zu "Schwarmsaison 2020 ist vorbei".


    Ich bin zwar nur ein kleiner Hobby-Imker, aber die Leute scheinen über meine Homepage an mich ran zu kommen - ich bin gerade zu meinem ersten externen Schwarmfang gerufen worden.


    Ein schöner, jedoch recht kleiner Schwarm in guter Pflückhöhe.


    Beim Fang bin ich sogar heroisch (wie rase in seinem Stream mal gesagt hat) ohne Schutz vorgegangen :) (danke für die Ermutigung - die Familie war überrascht aber auch dadurch sehr beruhigt - normalerweise habe ich, für die eigene Ruhe und damit ich bei einem Stich nicht aus versehen ne Wabe fallen lasse, immer Schutz an.


    Also - danke rase für die Ermutigung !


    Hat wunderbar, ohne Stiche funktioniert - der Schwarm ist in meiner letzten freien Kiste und die restlichen Damen ziehen nach und nach auch ein.


    Ich frage mich jetzt natürlich - ist es noch ein "normaler" Schwarm, oder ein Hunger- oder Varroa-Schwarm ...


    Daher bin ich ein wenig unsicher und erbitte euren Rat.


    Denkt ihr die haben Vorräte dabei?

    Füttern soll man ja nicht, damit der nicht auszieht.

    Behandeln würde ich den nach ein paar Tagen mit Oxuvar, da habe ich noch was von.


    Aber ich möchte das Volk jetzt halt optimal noch versorgen.


    Über euren Rat würde ich mich sehr freuen.

    Aber sieh Dich vor - die Imkerei nimmt einiges an Zeit, welche Dir dann fürs Velomobilfahren fehlt - :)


    Meines steht auch schon viel zu lange rum.


    Dein ganzer Beitrag hört sich spannend an - wäre aber definitiv nichts für mich - Viel Erfolg !!

    Kann es denn sein, dass der Honig schon in der Wabe teilweise kristallisiert ist. Dann hättest du den trockenen Teil des Honigs noch in der Wabe und den nassen Teil geschleudert. Du wärst dieses Jahr nicht der Einzige dem dieses passiert.

    Ein paar kristallisierte Zellen waren dabei - ja. Aber nicht übermäßig viele.



    DIe von Amape angesprochene Schichtung um Hobbock könnte man prüfen: Messen, nach großzügigen Abschöpfen und homogenisierendem Rühren nochmals messen. Wer Beziehungen in eine Apotheke hat: Deren Labor ist pflichtgemäß mit ganz exakten Geräten zur Messung des Brechungsindex ausgestattet, da kommt kein Imkerefraktometer mit.

    Da habe ich nen Kontakt - DAS mache ich heute !

    Ich werde nachher nochmal mein Refraktometer kalibrieren und genau nach Parametervorgabe messen - aber ich denke von der Konsistenz her ist es leider so.


    Ich habe den nicht anders gelagert als die letzten Male - im Keller - in verschlossenen Plastik-Eimern mit wenig Luft


    Erklären kann ich es mir gerade wirklich nicht - wir haben auch während des Entdeckelns immer mal wieder eine Spritzprobe gemacht....


    Aber irgendwo muss der Hase ja im Pfeffer liegen - ich finde den schon.


    Wie rase im Video schon sagte - scheint wohl ein verbreitetes Problem dieses Jahr zu sein - nur überraschte mich das halt, dass es mich traf, da die Proben optimal waren (habe ja sogar Bilder gemacht vor Stolz) - und jetzt sowas :)

    Moin,


    nein - ich habe noch keinen Honig-Kurs absolviert - das ist meine dritte Honigernte - Verzeihung, wenn dies Basiswissen sein muss.


    Ich habe die verdeckelte Ernte Stichprobenartig gemessen - 16-17 % - alles gut.


    Nun ist die 50 kg Ernte im Eimer - ich mische den einmal durch und messe nochmal - tja - 21 %.


    Natürlich bringe ich den nicht so in Verkehr.


    Auf Bieneundnatur las ich folgendes:


    "Ist der Honig schon geschleudert im Eimer und viel zu nass, kann man ihn einfach über ein Futtergeschirr den Bienen geben. Sie tragen ihn dann wieder in die Waben um, trocknen und verschließen ihn. Um den Bienen die Arbeit zu erleichtern, kann man ein Viertel Wasser zugeben und die Lösung verrühren. So können die Bienen das Gemisch einfacher lösen."


    Ich habe zwei Völker, die die TBE und Oxuvar-Besprühung schon hinter sich haben - aber ich gehe doch richtig in der Annahme, dass das o.g. Verfahren jetzt nicht mehr anzuwenden ist, da die Völker sich jetzt um die Winterbienen kümmern sollen.


    Richtig?


    Bleibt also nur das verflüssigen und zurückfüttern an die Völker?

    Met ist nicht so mein Ding - und ums Geld geht's mir auch nicht.

    Der Vorteil der Dickwaben ist ja, dass man mit dem Entdeckelungsmesser arbeiten "könnte".


    Ich würde das machen - selbst wenn ihr das bei der Ernte nicht gemacht habt - mit dem Messer aufs Holz und Wachs ernten.


    Wachs ist ja mittlerweile wertvoller als Honig :)

    Ich möchte "Danke !" sagen. Durch die Videos und all die Hilfen hier habe ich mich gestern mit meinem Paten zusammen an das Unterfangen Totale Brutentnahme gemacht.


    Das war bisher meine größte Aktion in der Imkerei - und was soll ich sagen - das Wort "Materialschlacht" kommt nicht annähernd an die Realität ran. Auch für meinen Paten war das in seinen 8 Jahren erst die zweite Totale Brutentnahme.


    Alter Schwede wie sah das bei mir aus !! :D Überall Material, Werkzeug, Beuten, Rähmchen (Leider habe ich keine Bilder gemacht) :(


    Während der Totalen Brutentnahme - boah - ich habe noch nie in einer so großen Wolke von Bienen gestanden - war aber auch leider schon etwas später, von daher alles gut.


    Letztendlich führte die Aktion aber zum Erfolg. TBE ist durchgeführt, die Völker sitzen auf frischen Mittelwänden, haben 3,5 Liter 1:1 Futter oben drauf (heute kommen nochmal 4,5 Liter dazu), der Brutsammler ist weit weggebracht.


    Mein weiterer Plan:


    Da ich die Königinnen dann tauschen will (die Damen sind "Itzig", wabenunsteht und schwarmlustig) würde ich die Königinnen Ende der Woche auf die ewige Blumenwiese schicken und in einer Woche von jetzt die Fangwabe entfernen, mit Oxalsäure behandeln und Tags darauf eine neue Königin im Ausfresskäfig zusetzen.


    (Wenn hier Denkfehler sind, bitte kurz maulen :*)


    Ich möchte euch allen und natürlich rase meinen Dank aussprechen - ohne eure ausführlichen Erläuterungen und Videos hätte ich mir das denke ich (noch) nicht zugetraut.


    Aber jetzt hab ich das angegangen und bin auf einem (so denke ich) guten Weg


    Mit dankbaren Grüßen in die Runde


    Stefan

    Ich würde bei vier Völkern daraus zwei Bruträume als Sammler erstellen, die übereinander packen und wegfahren.


    Die Waben würde ich unten komplett auffüllen und oben mit einem Schied abtrennen.


    Sobald die Brut ausgelaufen ist bedampfen/besprühen und dann wird ja irgendwann der Sammler auch wieder auf Mittelwände gepackt und das ganze Schwarze Zeug entnommen und eingeschmolzen.


    So habe ich das verstanden bzw im Kopf vorbereitet - durchgeführt habe ich es selbst noch nicht, daher wäre es schön, wenn ein Veteran hier einmal bestätigen oder verneinen würde :)