Beiträge von chagall

    Da die Auszüge gelöscht wurden (gilt bei einem 1872 erschienenen Bericht tatsächlich noch das Urheberrecht?), hier die Info als Prosa:


    Bei der Versammlung der National Beekeepers' Association 1872 in Indianapolis, antworteten mehrere Mitglieder auf die Frage, ob eine Königin alleine ohne Begleitbienen überleben kann.


    Hierbei berichteten mehrere Mitglieder, dass sie die Erfahrung machten, dass die Königin bis zu mehrere Wochen isoliert überlebte.


    Ich schicke Dir den entsprechenden Auszug gerne per PN.


    Vielleicht hilft Dir das weiter.

    Wenn's so weitergeht wie gestern, könnte es sogar noch reichen.

    ~10000 "Offline"-Unterschriften kommen wohl auch noch dazu.




    Wer also die Möglichkeit hat, kann gerne noch Aufrufe an seine (Imker-)-WhatsApp Gruppe starten, oder auch per Facebook, Twitter, Telegram, ...

    Oder seine Freunde und Bekannten erinnern (auch Jugendliche/Kinder dürfen übrigens unterzeichnen).

    Danke für die Antworten.

    Evtl. täuscht das Foto etwas. Hab ich mit dem Handy gegen das Licht gemacht, und ist auch noch gezoomt. In Natura sahen die auch knallig rot aus und eigentlich schon wie Pollen. Der Glanz auf dem Bild täuscht etwas.

    Aber dass die Mädels auch Propolis/Kitharz eintragen wusste ich gar nicht. Wieder was gelernt!

    War heute bei meinen Bienen.

    Überwinterung zweizargig Zander. Den Rest vom Jahr einzargig.


    Theorie: Die Bienen wandern im Frühjahr nach oben, ich nehme die untere Zarge weg und habe tolle frische Waben.


    Praxis: Die Bienen pfeifen auf die Theorie, brüten zwar wie wild aber bleiben unten. Ich lass denen mal ein paar Bücher da, damit sie sich mal weiterbilden und lernen, wie man sich als Bienenvolk im Frühjahr verhält...


    X/

    Ich habe hier das vor ein paar Tagen erschienene Buch "Handbuch Bienenkrankheiten" von Friedrich Pohl vor mir liegen. Darin heißt es, dass zum Einsatz der Ätznatronlauge in der Seuchenbekämpfung die Veterinärbehörde eine Ausnahmegenehmigung benötigt werde. Für den Einsatz als "freiwillige" Reinigung im Rahmen eines Vereinsreinigungstages sei diese Genehmigung nicht erforderlich.

    Einzargiger Brutraum heißt aber nicht zugleich einzargiges Überwintern. Starken Völkern lasse ich einen Honigraum und füttere zweizargig ein.

    Im Frühjahr wird dann auf eine Zarge eingeengt.

    Hallo WFLP,

    wie machst Du das, wenn sich das Brutnest bei der Einengung über die zwei Zargen verteilt? Behältst Du grundsätzlich die obere (z.B. wg. Wabenerneuerung)? Oder bleiben solche Völker übers Jahr auf zwei Brutzargen?

    Zumindest hab ich kürzlich die Monatsbetrachtung von Bernhard Heuvel gelesen, in der er beschreibt warum er grade im Februar an den ersten Flugtagen das Volk öffnet und durchsieht, auf Brut kontrolliert.

    Naja, da muss aber auch erwähnt werden, wie es bei Bernhard im Dezember war (keine Varroabehandlung), und v.a. wie es bei ihm weitergeht. Unter der Überschrift "verordnete Frühjahrsruhe" weist er darauf hin, dass die Völker bis zur Honigraumgabe Ende März/Anfang April absolut in Ruhe gelassen werden sollen, denn jetzt ist Brut "[...] empfindlich gegenüber Kälte. Jedes Öffnen der Beute in der Kälte verursacht Schäden an der Brut [...]". Er stellte zudem eine geringere Schwarmneigung fest, weil er "sie in Ruhe ließ".

    Man muss immer das Ganze sehen.

    Für diejenigen, die es interessieren mag...
    Nach Durchsicht meiner Aufzeichnungen zeichnet sich ab: Ich bin selber schuld.
    Die Völker, die Anzeichen der Ruhr zeigen, haben alle eines gemeinsam: Sie wurden im Oktober mit einer OXS-Blockbehandlung zu sehr gestört.
    Oder anders ausgedrückt: Zu viel gewollt vom Imker.

    Die Details habe ich hier aufgeschrieben.

    Bei einer so starken Korrelation von OXS-Block und Ruhr, wie es bei Dir der Fall zu sein scheint, müsste das - wenn dies tatsächlich die einzige Einflussfaktor wäre - an anderer Stelle bei anderen Imkern schon aufgefallen sein.

    Ich denke, da gibt es also noch mindestens einen weiteren/anderen Ursachenfaktor.

    In dem oben genannten Beitrag in bienen&natur stellt Bernhard Heuvel seine Betriebsweise dar. Die erwähnte späte Restentmilbung (an einem wärmeren Tag) im Februar begründet er u.a. damit, dass die Winterruhe im Dezember nicht gestört werden soll. Ein frühes Stören der Wintertraube sei nicht förderlich für das Mikrobiom.

    Mehrfach erwähnt er in der Einleitung der Monatsbetrachtungen aber auch, dass diese nicht "eins zu eins nachgekocht" werden sollten, sondern immer eigene Erfahrungen und Umstände miteinbezogen werden sollten.

    Wie schon in diesem Beitrag, konnte ich mich für das HoneyPi Projekt begeistern und bin schon fleißig daran alles zusammen zu bauen.

    Ja, das HoneyPi ist auch ein schönes Projekt (hab ich auch in Benutzung) und hat den Vorteil, dass es mit dem bereitgestellten Raspberry Pi Image und der App relativ einfach geht.

    Meiner Ansicht nach ist das aber nicht das ideale Setup, um eine Bienenwaage autonom zu betreiben. Dazu benötigt der Stick + der Raspi auch in der Zero Variante einfach zu viel Strom. Das ist dann z.B. per Arduino und low power RTC Wake-up besser zu handeln.

    Welche Stromversorgung planst Du, Jörg?