Beiträge von Bee-Nes

    Hallo,


    das mit dem Einfüttern habe ich auch schon gedacht. Würde aber lieber mit nur einem Brutraum Überwintern und weiß nicht genau, wie ich das am besten anstelle.


    Schwarmstimmung null. Kunstschwarm fände ich auch am besten. Weiß aber nicht, ob die Bienen dafür in Schwarmstimmung sein müssen oder ich einfach eine Königin dazusetzten kann?


    Du hast recht LP, jetzt aus einem Volk alles rauszuholen wird der Sache nicht gerecht. Das mit der Mehrarbeit/Fürsorge ist mir bewusst. Verspreche mir davon aber auch mehr Erfahrung und vergleichsmöglichkeiten. Habe hier eine Liegenschaft der Stadt reserviert. Der Mitarbeiter der Stadt meint es wäre egal ob ich dort in diesem Jahr noch was aufstelle oder erst im nächsten. Stress habe ich deshalb also nicht. Ich dachte nur es würde sich gerade vielleicht anbieten. Danke für die Ideen. ☺️


    Schleudern würde ich schon noch gern ein paar Gläser. Ist aber kein Muss.


    Prima, danke nochmal ganz herzlich für die vielen Ratschläge, Ideen und Denkanstöße. Das ist für mich wirklich sehr wertvoll. Danke. 👍🏻

    Hallo zusammen,



    ja, es entwickelt sich wirklich ganz gut. Vor zwei Wochen habe ich den Drohnenrahmen rausgeholt und einen neuen reingehängt, der heute auch schon gut ausgebaut war. Letzte Woche waren die Damen schon soweit recht nett und heute habe ich sie kaum wieder erkannt. Total ruhig und nur vereinzelt ist mal eine aufgeflogen und wollte mich verjagen. (Da bin ich ja mittlerweile abgehärtet ;) Ich habe auch tatsächlich schin viele Buckis gesehen. Der Wechsel ist also im vollem Gange und die zughängte Königin scheint somit noch zu leben. Gesehen habe ich sie ja seit dem noch nicht. Eine komplettte Durchsicht habe ich für nächste Woche geplant und benötige da noch ein paar Tipps.


    Was tun mit dem zweiten Brutraum, den ich selbst kaum noch anheben kann?

    Der eigentliche Honigraum wurde bisher nur mäßig angenommen und die Lindenblüte ist ja gerade im vollen Gange.

    Ich habe aus vesehen nach oben erweitert, das erzählte ich ja bereits, das ich eigentlich gar keinen zweiten Brutraum wollte, dann aber doch spontan aufgesetzt habe. Dummerweise im Eifer des Gefechts nach oben erweitert. Grr. Schätze deshalb habe ich jetzt den Salat.


    Meine Idee:

    Nächste Woche, wenn das Wetter passt den zweiten Brutraum mit Bienenflucht nach oben und den Honigraum mit Absperrgitter über den ersten Brutraum.


    Es bestünde dann natürlich die Gefahr, dass die Königin im zweiten Brutraum ist. Was ich aber irgendwie nicht glaube, da dieser gefühlt 50 Kilo wiegt.


    Könnte dann nach zwei Tagen oder so in Ruhe mal den zweiten Brutraum / Honigraum durchschauen und entscheiden was ich damit anstelle.


    Gut wäre natürlich, wenn die Bienen sich schon unten eingerichet hätten, da die den zweiten Brutraum ja nie richtig angenommen haben. Im besten Fall wäre dann im zweiten Brutraum kaum Brut und ich könnte diese Waben dann für die Ablegerbildung nutzen. Ich hatte geplant im Spätsommer mindestens einen Ableger zu bilden und die Königin dafür zu kaufen. Würde gern schon an meinem neuen Stand 3 Ableger stellen, weiß aber nicht, ob ich das finanziell gewuppt bekomme, da ich alle Beuten noch kaufen müsste. In diesem Zuge würde ich den Ableger in DN 1,5 bilden und mein jetztiges Volk nur einen Brutraum DN lassen und auch so überwintern.


    Was das mit der Bienenflucht Sinn?

    Und wie Sinnvoll ist die Erweiterung auf 3-5 Völker erst im nächsten Frühjahr?

    Ich habe ja gerade einen ganzen Brutraum voller Futterwaben. Besser als jetzt ginge es ja gar nicht oder?


    Danke nochmal und vorab. VG Ines

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für Weiterbildung in Sachen Varroabehandlung ohne Chemie. Von TBE habe ich ehrlich gesagt zum ersten Mal gehört. Die PDF Anleitung von Ralf habe ich jetzt auf Anhieb nicht richtig kapiert muss ich gestehen. Da ich im Moment ja auch nur ein Volk habe kommt das wohl erstmal nicht in Frage. Zumal ich ja auch gar nicht weiß, ob der Befall im Moment kritisch ist. Wir hatten hier die ganze Woche um die 30 Grad. Da wollte ich die Windel nicht einschieben. Morgen gehe ich nur dran, um den Drohnenrahmen zu schneiden. Gestern mit dem Rad auf dem Weg zur Arbeit roch es schon verdächtig nach Lindenblüte. Über unseren Ort ist diese Woche eine Windhose gefegt. Unsere Terasse total verwüstet. Die Beute hat es aber unbeschädigt überstanden. Das Flugbrett ist dabei allerdings etwas abgeknickt. (Ist nur so ein dünnes Brett) Und nun hobeln die Bienen seit zwei Tagen wie verrückt als wollten sie den entstandenen Spalt von 1,5 cm zukitten. Ich könnte damit erst überhaupt nichts anfangen und dachte erst die Kö wäre vielleicht doch tot. Aber die Klopfprobe und Internetrecherche hat mit dann auf Hobeln gebracht. Werde nachher das Flugbrett mal wieder korrekt anbringen und schauen, ob es dann aufhört.


    Bienenstellplatz habe ich auch tatsächlich schon in Arbeit. Hier in der Nähe gibt es eine sehr große Fläche von der Stadt. Dort gibt es auch gerade ein neues Beweidungsprojekt mit alten Nutztierrassen. Ich bin schon vor Ort gewesen und habe eine passende Stelle gefunden. Einzelheiten muss ich dann noch mit dem Mitarbeiter der Stadt klären. Jetzt nicht gerade ein romantisches Idyll, wie ich es mir vorgestellt hatte 😏, aber nur gut 2km von hier und auch mit dem Auto gut zu erreichen.


    Ich wiederhole mich: Danke nochmals an Alle. 🙂

    Hallo Robert,


    hab es jetzt geschnallt. Du meinst diese Medizinischen und nicht die Billigdinger. Ich werde das mal probieren. Ich habe auf die letzten Stiche immer sehr heftig reagiert. Mein Hausarzt hat dann mal Blut eingeschickt und im Labor wurde dann festgestellt das ein Wert erhöht war der auf eine Allergie hinweist. Die vom Labor schicken das dann weiter an eine andere Stelle, wo das Blut dann direkt mit Bienengift konfrontiert wurde. Das Ergebnis: Keine Bienengiftallergie. Obwohl ich immer heftig reagiere. Wurde wohl noch nicht oft genug gestochen?! Mein Doc hat mit noch Ceritrizin empfohlen. Das nehme ich nun immer direkt nach einem Stich. Damit wird die Hand zwar trotzdem immer ziemlich dick, aber es schmerz nicht mehr so extrem. Hatte das vor kurzem so schlimm, das ich mir kaum selber die Hose zumachen konnte, weil jede Berührung höllisch weh tat und die ganze Hand so dick war wie ein Ballon. Da möchte man natürlich nicht mehr so gerne gestochen werden.

    Danke für den Tipp, probiere ich auf jeden Fall aus.


    Hallo Ralf,


    danke für die aufmunternden Worte. Versuche das nächste mal mit positiven Vibrations dran zu gehen.


    Hallo Reischbeira,


    danke für die Buchtipps. Hören sich vielversprechend an. Varroafall habe ich noch nicht überprüft. Habe aber schon ein paar Mal Brut geschröpft und Drohnenrahmen geschnitten.


    Könnte sonst je nachdem wie ich jetzt weiter vorgehe noch Michsäure sprühen. Im jetztigen Zustand macht das aber wenig Sinn glaube ich. Im August und September mache ich auf jeden Fall zwei Behandlungen mit AS. Hatte ja im BJ gelesen, das 80% bessere Egebnisse erziehlt hat. Ich dachte immer es wäre nur 60% erlaubt. Ich habe da auch bessere Ergebnisse mit der von BioVet. Hatte noch eine andere Marke, da hat das mit der Verdunstung überhaupt nicht funktioniert. Ist natürlich jetzt ziemlich subjektiv.


    Ich werde weiter berichten, ob Madame noch lebt. 👸🏻


    Danke nochmals + LG

    Ines




    Hallo nochmal und Danke für die weiteren Ratschläge.


    Ich muss jetzt nochmal wegen den Handschuhen fragen. Meint ihr die Einwegdinger aus dem Drogeriemarkt? Mit denen hatte ich immer das Problem, dass die durch den Wachs und Propolis Mega klebrig wurden und dann beim arbeiten kaputt gerissen sind. Also diese Handschuhe und dann dünne Baumwollteile drüber? Die hätte ich. Gute Idee.


    Natürlich lasse ich das Pollenbrett drin. Aber wenn Zuviel eingelagert wird entferne ich rigoros die Wabe. Egal ob auch Brut drin ist. Meistens sind diese am Rand vom Brutnest und da ich mich über Völkerstärke nie beschweren musste hänge ich lieber eine neue Mittelwand ein anstatt altes Brot drin hängen zu lassen. Ich habe mittlerweile halt das Gefühl, dass die mit zwei Bruträumen zuviel Platz und Möglichkeiten haben und ich nur daran arbeite das Volk einzudämmen anstatt es wirklich zu unterstützen. Deshalb werde ich jetzt umsteigen auf einen Brutraum.


    Ich habe leider im Moment „noch“ die 10 Liebig kompakt. Wenn man die maximale Legeleistung pro Tag mit Zellen und Entwicklungszeitraum errechnet kommt man bei DN auf 11 Rähmchen. Bei DN 1,5 hätte man dann noch Platz zum schieden bzw hat man ja auch gut Platz zum füttern. So male ich es mir jedenfalls aus.


    Hätte ich es dieses Jahr schon so durchgezogen hätte ich bestimmt schon den zweiten Honigraum DN drauf. Stattdessen im oberen Brutraum der Honig. Im unteren alles verkittet. Ich wollte es erst so machen, habe dann aber in letzter Sekunde einen Rückzieher gemacht. Ärgerlich.


    Danke nochmals an Alle + LG

    Vielen Dank für die direkte und super nette Hilfe. Total nett von euch. 😊

    Bin direkt wieder motiviert. Das mit dem umfliegen hier auf kleinem Raum war auch ein super Gedanke. Wäre nie darauf gekommen, das die Bienen dann ja bestimmt nicht gut drauf sind und hier umher schwirren. Meine direkten Nachbarn sind da gott sei dank ganz offen. Und das soll ja auch so bleiben.


    Hoffe auch auf die neue Betriebsweise DN 1,5. Ist nur die Frage, ob ich damit Ableger loswerde. Man muss ja immer mal schröpfen und bisher habe ich die dann so abgegeben oder verkauft, weil ich nicht so viele Völker haben möchte. Zwei haben bisher immer gereicht. Bei DM 1,5 wird das bestimmt nicht so leicht. Hier haben alle DN.


    Ich werde mich beim smokern mal beobachten. Den Drohnenrahmen möchte ich nur rausnehmen, da dort doch die meisten Varoen sitzen und das schon Teil meiner Behandlung ist. Habe auch Stifte am Rand des Brutnest gesehen. Zu dem Zeitpunkt hat die alte KÖ schon nicht mehr gelebt und eine neue konnte nich nicht geschlüpft sein bzw wäre dann ja auch noch nicht begattet gewesen. Die Stifte müssen also von der neuen Buckfast KÖ sein. Was mich schon gewundert hat, da ich erst im nach dem einhängen gelesen habe, das das um diese Jahreszeit mit unfreundlichen Bienen wohl Geldverschwendung wäre. U.U. Hat es geholfen, dass ich die tote direkt auf den Kasten mit der neuen KÖ gelegt habe. Etwas drastisch, aber ich hatte mal gelesen, dass sich die Bienen nicht in den Kampf der KÖs einmischen und dann glauben die Neue habe die Alte getötet.


    Ich mache jetzt erstmal nix. Ne Woche lang oder so und schaue mich nach nem Platz um.


    Dankbare Grüße! 🌻

    Hallo Landpomeranze,


    danke. Das mit der Wasserpistole ist ein ziemlich guter Tipp/Idee. Auf Rauch reagieren meine Lieblinge nämlich gar nicht. Manches Mal hatte ich das Gefühl, das es sie noch aggressiver macht.


    Nächstes Mal wird meine bessere Hälfte mal rein schauen. Könnte mir gut vorstellen, das die mich jetzt grundsätzlich beschissen finden. Ich würde nichts schlimmer finden, als die Vorstellung ich hätte denen das angelernt. Müsste den Drohnenrahmen rausholen nächsten Samstag. In diesem Drohnenrahmen hatte ich die Stifte der neuen Königin gesehen letzte Woche.


    Die Nachschaffung wäre dann nöchsten Samstag ja eh gelaufen. Ist die Frage, ob man sich dann auch auf die Suche nach der neuen Königin macht? Die zugesetze ist markiert. Leider wie schon erwähnt der Beespace im unteren Brutraum völlig zerstört. Da hätte ich Angst die KÖ zu quetschen. Und der obere hat massig Honig. Bis zur Lindenblüte haben die daran wohl noch genug. Die sind schon relativ weit bei uns. Und es gibt einige.


    Könnte ich sobald ich die neue Beute mit DN 1,5 vorbereitet habe das Volk verstellen, die leere an den alten Platz und dann hoffen, das die Flugbienen sich dort sammeln. Meine Rasenfläche misst 5x2m. Funktioniert das auf so kurzer Distanz überhaupt?


    Danke+LG

    Hallo Messad,


    danke auch an dich für die Antwort und Ratschläge. AS Behandlung wollte letztes Jahr bei nicht klappen. Habe je 200ml 60 % über den Liebigdispenser verdunsten lassen. Einmal nach der Honigernte im August und dann nochmals nach dem Füttern. Gefallen ist leider nicht so viel wie erwartet. Da bei einem Volk einSchwarm abgegangen ist nd uch das andereum einen 5 wabenableger geschröpft hatte habe ich mir eingebildet, das der Varroadruck dadurch nicht so hoch war. Ich habe jetzt kürzlich im BJ gelsen, dass es wohl nachweislich mit 80% tiger AS bessere Erfolge gibt. Was mich verwundert hat, da ich dachte das wäre verboten.


    Leider ist mein Garten Mini Mini. Im Moment kann ich bei schlechter Wetterlage bzw. Schwül-warmer Luft nicht mal die Terasse betreten. Diese ist etwa 3 Meter vom Stand entfernt. Denke da auch an die Nachbarn und die besonders die planschenden Kinder hier nebenan. Gott sei dank haben wir sehr hohe Hecken. Hm, denkt ihr ich könnte in der Nachbarschaft mal fragen ob ich irgendwo nich Völker parken kann? Wie macht man sowas? Einfach beim Bauern nebenan klingeln? Ist das überhaupt erlaubt? (Habe meine Völker/Volk natürlich hier im Landkreis beim Bienenbeauftragten gemeldet. Müsste das dann dort melden mit der Adresse wo die stehen?)


    Danke nochmal + LG

    Hallo M.,


    danke für die netten Worte und die Ratschläge. Ich hatte mich nach meiner Schulung mit anderen Anfängern zusammengetan mich mit denen oft ausgetauscht. Und meinen ersten Ableger auch quasi über den Verein bekommen. Man hat sich noch ein/zweimal getroffen und dann hat es sich verkaufen wie das manchmal so ist. Wollte ursprünglich auch gerne wieder von der Imkerin einen Ableger holen. Sie hatte aber sekber einige Verluste und vielen Neuimkern schon Ableger versprochen. Ich schätze ich werde sie nochmal fragen, ob sie noch eine Königin für mich hat.


    Meinst du diese dünnen Gummi Einweghandschuhe. Die habe ich sonst manchmal benutzt. Können die da nicht durchstechen?


    Im jetzigen Volk habe ich ja Stifte gefunden eine Woche nachdem ich die original KÖ getötet hatte. Die Buckfast KÖ die ich dazugehängt habe ist bereits begattet. Also wird sie es ja überlebt haben fürs erste. Die klopfprobe deutet auch darauf hin, dass eine KÖ vorhanden ist.


    Dann müsste ich jetzt nur noch knapp zwei Monate warten bis die Generation durch ist.

    Ich habe von meinem Nachbarn (selber kein Imker) gehört, dass es hier wohl einen Imker geben soll, dessen bienen wohl andere bienenstönde leerräubern. Könnte das damit zusammenhängen?


    Anzeichen von Räuberei konnte ich noch nicht erkennen. Klebriges oder dreckiges Flugbrett. Sieht soweit alles normal aus. Auch keine ausgefranzten Waben. Allerdings greifen die Bienen manchmal ihre eigenen Leute an. Neulich habe ich mal eine von Stockmeißel abgeschüttelt und diese wurde direkt von einer anderen Biene angeflogen. Kann das eine rolle spielen wenn irgendwo in der Umgebung angeblich unfreundliche Räuberbienen gehalten werden? Angeblich hat einer hier schon das imkern aufgegeben deswegen. Ist es frech, wenn ich mal im Verein frage wer hier in meinem gebiet die Flughoheit besitzt. Wissen die sowas? Ist ja für die standbegattete nachschaffung gar nicht so uninteressant.


    Finde das auch schade. In dieser Gruppe in der war, war sogar ein Schwarm schon ein Versagen. Unter Anfängern will vielleicht jeder der Beste sein. Keine Ahnung. Komischerweise ist auch immer nur mir was blödes passiert. Ich wurde dann meist nur belehrt. Konstruktiv war das selten. Aber vielleicht hast du recht und die halten auch nur die Klappe.


    Ich bin neben meiner Verzweiflung auch natürlich froh über jede Erfahrung. Und im Moment, wenn ich auf youtube videos schaue muss ich immer schmunzeln, wenn Imker dort in kurzer Hose und tshirt ohne Handschuhe imkern und dann erklären die Ladys wären heute aber nervös. Da kann ich nur müde lächeln. 🙃


    Die Idee mit den Handschuhen hatte ich auch. Habe mir dann neue gekauft. Diese Gummi-Präzision shanschuhe auf denen oben Textil ist. Extra in Rosa/Weiß. Aber da wurde ich auch ohne Vorwarnung direkt oben durch den Stoff gestochen. Habe auch mal eine andere Jacke probiert. Oder leggins unter Jeans/ Hose in Socken gestopft. Verschiedene Uhrzeiten. ...


    Ich bin wirklich ein sehr besonnener Typ mit sehr niedrigem Ruhepuls. Ich empfinde tiefe Zuneigung und Respekt für dieses Wesen Bien und finde zu diesem Volk einfach keinen Draht.


    Sollten die doch noch mit altem Material nachgeschafft haben, weiseln die dann nur um oder schwärmen die dann auch gleichzeitig? Schwarmstimmung war bei denen ja immer negativ. Habe nur einmal ein Spielnäpfchen gesehen ohne Inhalt und die eine Nachschaffungszelle, die ja mit schwärmen aber nix zu tun hat. Die wollten wohl nur ihre Gene erhalten. Heute ist Tag 14. Theoretisch hätte an Tag 12 ja schon eine schlüpfen können, wenn die eine ältere Made genommen haben.


    Das mit dem Einschlagen/Abklopfen könnte schwierig werden. Bei der kleinsten Erschütterung wird direkt gestochen.


    Danke nochmal, werde morgen mal versuchen jemandem im Verein zu erreichen, der Zeit hat die Damen mal zu begutachten.


    LG Ines

    Hallo zusammen,


    bin neu hier. Inés , 37 Jahre, imkere im dritten Bienenjahr im Südkreis Osnabrück. Zur Zeit besitze ich ein Volk KÖ Carnica, standbegatter Ableger einer inselbegatteten. DNM 10 Liebig Kompaktbeute.


    Ich hatte im letzeten Jahr noch zwei Völker mit standbegatteten Buckfast KÖ, ursprünglich F1 Zucht. Diese sind mir leider beide eingegangen. Schätze Varroaschaden. Ein Volk auch eventuell KÖ schon nach AS Behandlung verloren. Futter war kaum angerührt.


    Im letzen Herbst sind wir aufs Land gezogen. Vorher haben wir direkt in Osnabrück mitten in der Stadt an einem historischen Friedhof gewohnt. Geimkert habe ich ohne Schleier und Co. Nur mit Rauch und wurde kaum gestochen. Und wenn, dann war ich selber schuld.

    Diese Völker waren immer sehr schwarmlustig und stark. Musste ständig schröpfen und habe gefühlt immer bei jedem Eingriff falsch gehandelt. Trotzdem waren die Bienen immer nett zu mir. Egal zu welcher Zeit bei welcher Wetterlage oder ob verschwitzt daran gearbeitrt hatte. Im Grunde war ich ganz happy, habe aber das Gefühl, dass ich ein schlechter Imker bin. Zweiter Brutraum immer schwerer als der Honigraum. Pberall wild Pollen und Nektar eingelagert und diese Schwarmstimmung, die nie enden wollte. Ich habe ja immer geschröpft, Drohnen geschnitten und Pollenbretter gnadenlos entsorgt. Dann hatte ich einen standgegatteten, der nicht so besonders nett war und auch beim Rasenmähen ziemlich unehalten waren. Habe dann den Tipp bekommen, das in der Gegend hauptsächlich Carnica gehalzen werden und die standbegatteten Buckfast Mischungen an Sanftmut einbüßen.


    Soviel zur Vergangenheit: 🤓 Man soll dieser ja bekanntlich nicht die Tür öffnen.


    Ich habe jetzt auf Carnica gesetzt, aus genannten Gründen. Dieses Volk lässt mich aber leider nicht rein in den inneren Zirkel des Vertrauens. Abgeholt habe ich es am 08.04. selber umgehängt Pollenbrett entfernt Drohnenrahmen und Mittelwand zughängt. Das Volk hhat da schon eine Zarge gut gefüllt. Der Verkäufer hatte schon angedeutet, das die KÖ die er letztes Jahr bekommen hatte etwas wilder war. Ich habe mir nicht dabei gedacht und das umhängen mit Handschuehn und Rauch hatte gut geklappt. Wurde dann die woche druaf direkt angriffen und gestochen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Angst und mich vielmehr darauf gefruet wieder eine Einheit zu werden, wie ich es von meinen anderen Bienen gewöhnt war. Die Reaktion auf den Stich war mege heftig. Die Bienen sind grundsätzlich sehr laut und wesentlich unruhiger als ich es gewöhnt bin. Bei der nächsten Durchsicht konnte ich diese ungute Gefühl einfach nicht vertreiben, da ich auch bei der Gartenarbeit häufig aggressiv in Drohnenlautstärke angeflogen wurde so richtig mit "boxen" wenn ihr wisst was ich meine. Nun ja, dann wollte ich den Drohnenrahmen abfegen und auch ein Pollenbrett entfernen (davon haben die immer unmengen) und dann war kein halten mehr. Sobalt ich den Feger angesetzt habe wurde ich direkt von 10 Bienen in die Handschuhe gestochen und eine hat mich durch die Jeans gepiekst. Gewarnt haben die schon vorher. Aber mit so einer Reaktion habe ich nicht gerechnet. Seitdem habe ich Angst vor meinen Bienen. ...


    Diese aktion ist wohl auch bei den Bienen hängen geblieben. Nun kommen immer direkt 10 an meine Handschuhe und stechen sofort. Ich habe vor 15 Tagen dann eine Buckfast KÖ mit Begleitbienen und einem dicken Zuckerteigverschluss eingehängt ohne die Brut zu entfernen. Das habe ich einfach nicht geschafft. Es war schon schwer genug die KÖ ausfindig zu machen. Das war die krasseste Aktion Überhaupt. Es nützte ja nix. Die Bienen mega aufgebracht. Ich mitten in tosenden Pulk und die Königin auf der letzmöglichen Rahmen. Einer Futterwabe!!!! Nachdem sich dann nach etwa einer halben Stunde schon ein lautes Summen einstellte habe ich die neue KÖ eingehängt und die tote dazugelegt.


    Eine Woche später habe ich dann tatsächlich Stifte entdeckt und eine Nachschaffungszelle gebrochen. Dieses WE konnte ich gerade so den Drohenrahmen entfernen. Mehr war nicht drin. Immerhin. Diese Drohnen kommen somit nicht in den Umlauf.


    Ich hoffe, das es keine weiteren Nachschaffungszellen gegeben hat. Denke aber, das die neue KÖ sich durchsetzen könnte. Hat es ja bisher auch geschafft. Das Flugverhalten ist schon etwas ruhiger geworden. Reinfassen darf ich aber immernoch nicht.


    Nun zu meinen Beobachtungen/Fragen:


    Meine Stadtbienen hatten wohl nix zu meckern. Waren die deshalb auch "glücklicher"

    Unabhänig von Raps, den ich in der Stadt ja nicht (oder nur im Randgebiet) hatte waren die Bienen auch bei der Kirschblüte so unfreundlich. Kann es trotzdem sein, dass auf dem Land permanent eine Belastung durch Pestizide vorliegt und sind Landbienen somit immer unfreundlicher und ich eine Sissi?

    Was kann ich tun um meine Angst wieder loszuwerden? Ich bin ziemlich frustriert deswegen. Habe meine Angst nicht unter Kontrolle. Ich wäre gerne wieder eine Einheit mit meinen Bienen. Wie stelle ich das an?

    Wie bekomme ich die Bruträume wieder in Form? Durch diese Attaken habe ich leider unsauber gearbeitet und nun sind die Hoffmannrähmchen aus den Fugen geraten und der untere Brutraum völlig verkleistert.

    Ich werde nun auf DNM 1,5 umstellen. Wie stelle ich das am klügsten an? Über einen Ableger und dann mit dem (hoffentlich noch lebenden) neuen Bienenmaterial standbegattet nachschaffen?

    Bin ich ein hoffnungsloser Fall? Warum bekomme ich nicht langsam mal Routine rein?


    Vielen Dank schon mal. Ich hätte gern meine Leichtigkeit zurück.


    LG

    Ines