Beiträge von MartinSchPhD

    Ähh, in dem von dir verlinktem Impressum steht "Verantwortlicher im Sinne des Telekommunikationsgesetzes: Markus O...." und ich kann den von dir geposteten Text dort nicht finden, auch nicht in Teilen.


    Laut Google-Cache is die Seite seit mindestens 9. Dezember auch so.


    Vertan?


    Man könnte natürlich jetzt auch fragen was Markus O. qualifiziert ...

    Alleine schon der erste Satz mit "ist wissenschaftlich belegt" natürlich ohne Referenz und "müsste man Honig in der Apotheke kaufen.", ja, wär dann auch gleich Apothekenpflichtig ;-)

    Also wenn du durch Futter übertragbare Krankheiten ausschließen könntest, kannst du ja im Frühjahr, falls das Volk dann tot ist, das Futter in andere Völker hängen. Sowie mir gesagt wurde verhungern die Völker wenn dann eher im Frühjahr, wenn das Futter alle ist und sie noch nicht ausfliegen können oder noch nichts zu holen ist.

    Wenn du Bienenstöcke im Garten hast und ein Schwarm setzt sich beim Nachbarn ab und macht ein Problem sprechen die Juristen sicherlich von einem sog. "direkten Kausalzusammenhang". Hättest du keine Bienen, wäre da kein Schwarm gewesen, würden sie sagen. Das Entfernen desselben wäre dir zumutbar, also würde eine Aussage ala "Eigentumsrecht aufgeben, also nicht mehr zuständig" nicht ausreichen.

    Klar, mittels "Naturerscheinung", "Für natürliches Verhalten von Wildtieren keine Haftung", etc. hat man eine gute Verteidigungsposition. Kommt meiner Meinung nach halt auf die Haltung des Richters an, was er gelten lässt.

    Das macht aber nichts. Der Bienenschwarm wird nämlich herrenlos, sobald er auszieht.

    Das stimmt so nicht. Laut BGB §961 ist dies nur der Fall wenn der Eigentümer in nicht verfolgt oder sobald er die Verfolgung aufgibt.


    Gut, wenn man Haftung ausschließen will, kann man ja angeben, dass man die Verfolgung nicht begonnen oder vorher aufgegeben hat, bzw. wenn man sowieso nicht anwesend war als das Volk schwärmte.


    Wenn der Schwarm aber direkt nebenan Probleme macht und man sich weigert ihn zu fangen, dann könnte ich mir schon vorstellen, dass ein Richter hier eine Schuld z.B. nach BGB §906 sehen kann. Der Paragraph gilt ja auch bei der normalen Belästigung des Nachbarn durch Bienenhaltung. Man ist schließlich die Quelle der Störung auch wenn diese nicht mehr sein Eigentum ist. Zum Vergleich: Der Rauch vom Grill ist auch nicht mehr Eigentum des Grillers, trotzdem kann er dafür haftbar gemacht werden.

    Ich komme aus der Pharmaindustrie und wenn ein Medikament oder eine Anwendung oder ein Gerät keine Zulassung hat, dann ist es einfach verboten das Gerät zu benutzen oder ähnliches.

    Ich komme aus der Elektrotechnikindustrie und bei uns ist es ähnlich (z.B. hat die Sicherheitsbeauftragte letzte Woche alle Lötschwämme entfernt wegen so einer "nicht mehr zugelassen" Sache). Da bin ich voll bei dir!


    @alle

    Verstehe auch nicht was am offiziellen Varroa-Konzept so schlimm sein soll. Der LWG empfiehlt es, der Imkerpate benutzt es erfolgreich also sehe ich erstmal keinen Grund davon abzuweichen. Jeder Imker solls so machen wie er meint und ich meine halt, dass ich mich an das Konzept halten möchte.

    Ich hasse es auch wenn Leute irgendwas einfach als "verboten" bezeichnen und keine Begründung anbringen können. Nichts ist bei uns einfach "verboten", wenn dann ist ein "Verstoß gegen Gesetz XZY" o.ä. Was ich aber auch nicht mag, ist wenn Leute einfach so das Gegenteil behaupten. "Das heißt aber wohlgemerkt nicht, das es illegal ist oder gar "verboten".", Ja, aber es heißt auch nicht das es NICHT illegal ist. "Es fehlt ja nur die Zulassung also steht es nicht unter Strafe." ist keine logisch-korrekte Begründung.


    Dagegen finden man durchwegs Behauptungen von offiziellen Stellen, wie z.B. LWG Bayern: "Für viele Behandlungsmaßnahmen werden Medikamente benötigt. Für die Verwendung müssen die Stoffe eine arzneimittelrechtliche Zulassung besitzen. Verstöße gegen das Arzneimittelrecht werden zum Teil mit mehrjährigen Freiheitsstrafen bestraft!".

    Leider ohne Verweis auf den entsprechenden Paragraphen. Die Frage ist ob das bei Bienen wirklich Anwendung findet. Kann mir gut vorstellen, dass empfindliche Stafen eher bei z.B. Antibiotika bei Rindern Anwendung findet.

    Als ich das heut entdeckt hatte, kam mir dein Thread wieder in den Sinn ;)


    Nettes Projekt. Sollten aber anstatt einfach nur "Netzwerk" korrekter vom "Neuralen Netzwerk" reden. So eins ist wohl gemeint.


    Das Video erwähnt aber noch ein paar Sachen falsch, oder?

    Ok, das Projekt soll Bienen und Varroa-Milben erkennen können. Hilft dann halt bei der Analyse. Wabe raus, HD Foto gemacht und die (zukünfigte) App sagt einem wie viel Bienen und wie viel Milben man hat. Ist aber "nur" ein Diagnosetool und keine "Waffe gegen den Parasiten" wie im Video genannt.


    So ein App wäre aber durchwegs wünschenswert. Am besten dann noch mit Wabenanalyse (wie viel Pollen, Brut, Honig, etc.), ok schwierig mit aufsitzenden Bienen.

    Wer stellt den Varomor bzw. die anderen Verdampfer den genau her? Konnte jetzt bei Varomor keinen Hersteller auf die schnelle finden. Als Marke ist er in Deutschland auch nicht eingetragen. Zum Kaufen finde ich ihn nur über eBay mit z.T. kyrillischem Text in der Beschreibung. Alles sehr vertrauenerweckend! Ist ja auch total alles zugelassen. Sowas wollte ich schon immer auf meine Bienen sprühen.

    Llecter : Hab mir dasselbe gedacht. Das ASG ist da zu kurz wie es aussieht und die Funktion ist nicht gegeben. Ich mag die Plastik-ASG nicht so sehr und verwende ein passgenaues verzinktes ASG für meine Liebig-Zander-Beuten. Die gehen mit oder ohne Holzrahmen sehr gut.