Beiträge von MartinSchPhD

    Servus miteinander,

    da ich nun sowieso noch was beim Holtermann bestellen wollte und das wegen der Portofreigrenze in die Bestellung reingepasst hat, habe ich mir gleich nen Schwung Ami-Schienen mitbestellt. Wozu hat man den Geld.


    Nun habe ich dann doch das restliche Holz auch noch mit der Oberfräse entfernt, 5mm tief, und die Schiene angeschraubt. Sieht auch gleich viel besser aus. Die Ami-Schiene ist oben ja umgebogen und deswegen nicht scharf, so wie die flachen Schienen die ich bei den Liebig-Zander-Zargen. Gefällt mir besser!


    Wenn ich nochmal den Zargen-Bausatz beim Geller bestelle, dann säge ich die 5mm von den Stirnseiten gleich mit der Kreissäge weg. Geht schneller und sauberer.


    Vielen Dank,

    Martin

    Wenn du das verhindern möchtest: Du solltest die Waben (Laut deinen Profil Zander, also gehe ich von einer Tangentialschleuder aus) bei der ersten Seite nur mit niedriger Geschwindigkeit schleudern, umdrehen, hohe Geschwindigkeit, nochmal umdrehen, hohe Geschwindigkeit. Wenn du gleich mit hoher Geschwindigkeit anfängst drückt es den Honig zu stark auf der Innenseite gegen die Wabe und sie reißt leicht.

    Welche Zanderbeute ist das denn? Es gibt ja mehrere verschiedene Bauarten (Liebig, Herold, etc.).


    Bei meinen Zander-Liebig Beuten ist das Innenmaß 38cm bei 10x35mm bleibt auch noch 3cm übrig. Am Anfang hat mich das gestört, jetzt nicht mehr. Ich rücke die Waben immer mittig. Nach einiger Zeit ist an den Abstandshaltern (Kreuzklemmen) sowie etwas Propolis dran, dann gehen sie auch ein wenig mehr auseinander. Bei den Drohnenrahmen etwas mehr Abstand lassen.

    Was streicht ihr Veteranen überhaupt?

    Hab nen Imkerwerkzeugkasten aus Holz, da streiche ich meinen Schwamm am Schluss immer dran aus. Bald wird er komplett gestrichen sein. ;-)

    Hallo MartinSchPhD , magst Du ein Bild von Deinem Kasten zeigen? Ich würde gern meinen Eimer gegen etwas hübscheres tauschen und mit einen Kasten bauen.

    Grüße von Miriam

    Servus,

    das ist die "Imgut® Imker Werkzeugkiste" von Holtermann. Auf dessen Shop gibt es auch Bilder.


    Grüße,

    Martin

    Was streicht ihr Veteranen überhaupt? Brutzargen und Boden, sonst nix? :/

    Eigentlich alles was draußen ist. Alle Zargen, Böden, Innendeckel (ok, könnte man auch weglassen), manche, aber nicht alle Beutenständer. Alten Haushaltsschwamm nehmen, Leinöl (pur oder Firnis) drauf und dünn drüber streichen. Geht recht schnell eigentlich. Färbt das Holz auch so schon dunkel.


    Hab nen Imkerwerkzeugkasten aus Holz, da streiche ich meinen Schwamm am Schluss immer dran aus. Bald wird er komplett gestrichen sein. ;-)

    Kenn das auch nur so, dass man die Innen gar nicht streicht.

    Habe meine allerersten Beuten außen mit Beutenschutzfarbe aus dem Imkerfachhandel gestrichen. In zwei Schichten wie empfohlen. War dann recht dick. Beim Abschaben von Propolis und Wachs mit dem Stockmeißel geht jetzt manchmal auch ein wenig Farbe runter.


    Für alle weiteren verwendete ich Leinölfirnis, normalerweise drei Schichten. Das gefällt mir deutlich besser.


    Letztens ist mir ne 250ml Bio-Leinöl-Flasche für unter 2EUR beim Discounter aufgefallen, die habe ich mal mitgenommen und ein wenig die neuen, kleineren Dinge mit nem Schwamm angestrichen. Lief sehr gut, es richt viel besser als die Firnis, und war bei den aktuellen warmen Temperaturen auch am Abend trocken. Da sich das zur Firnis preislich kaum was tut, denke ich, dass ich beim reinen Leinöl bleiben werde.

    Hallo Kael, schön das du zu den Bienen gefunden hast.


    Das Thema Bücherskorpion ist sehr umstritten, besonders ob sie tatsächlich aktiv auf Milbenjagd gehen wird von vielen sehr bezweifelt. Sie werden aber kaum nennenswert Milben wegfressen. Sie anzusiedeln macht wenig Sinn, bis auf die Leute die sie teuer verkaufen.

    Mit Ohrwürmern wird es ähnlich sein, nur kommen die von alleine. Mein Tipp: Lass die Ohrwürmer sein wie sie sind, wenn sie dann sind, dann ok, wenn nicht dann auch ok, und kümmere dich zuerst um die vielen anderen Dinge die man beim Imkern wissen muss. Varroa wird normalerweise mit biochemischen Säureverdampfern betrieben, lies dich da mal ein.


    Strohbeuten gibt, ja, lohnt sich denk ich auch nur für die, die diese teuer verkaufen. Deren Verwendung ist nicht (mehr) üblich und sie sind ebenfalls umstritten. Wenn du dann Probleme damit bekommst, findest du wenig Leute die damit Erfahrung haben. Mein Tipp: Bleib bei den normalen Holzbeuten und warte mit solchen Experimenten wenn du die Bienen schon ein paar Jahre hast. Es gibt viele andere Probleme mit denen du zu kämpfen haben wirst.

    @Pinky69: Schwarmtuchmethode würde ich nicht empfehlen, bleib beim Nassenheider. Extra Zarge drauf und gut isses.


    Wenn du keine Halbzargen o.ä. hast:

    Ich habe mir heute einen hohen Zwischengitterboden gebaut (für Liebig Zander Beute). Ein knapp 10cm langes 18mm Brett das ich geschenkt bekommen habe in 2x52cm, 2x38,4cm zersägt, ne 8mm tiefe Nut 5mm am unteren Rand mit der Kreissäge reingesägt. Starres Gitter hab ich vom Holtermann für wenige Euro. Das kommt in die Nut, zusammen leimen, vorbohren, verschrauben, fertig. Darin passt der Nassenheider und auch die Liebig Dispenser passend rein. Das Gitter hält die Bienen vom Tuch fern und erlaubt ein bienenfreies Kontrollieren. Für Beutentransporte auch als Lüftungsdeckel oder -boden verwendbar.


    Grüße,

    Martin

    rase : Danke für die Erklärung. Hätte halt auf unbegattet getippt, da dann noch schlank.


    Berggeist : Klar sind die 4-5 Tage nur eine Grenze, kein Bereich. Sie hätte auch gleich nachdem der Naturbau so weit war legen können. Nur sahen die verdeckelten Zellen eher so aus als wären sie eher frisch. ( ;-) Geburtsurkunde wohl kaum, sie sind ja noch nicht geboren ;-) )


    Sulz : Danke, die Zeit kam mir auch wie schon geschrieben eher kurz vor. Nachdem vor ein paar Tagen keine Brut drin war habe ich diese dann erst in mehreren Tagen erwartet.

    Mal das PA-Bashing außen vor, mir ist schon klar, dass die Weisel nach dem Schlupf eher sieben Tage braucht bis sie geschlechtsreif ist und dann zum Begattungsflug aufbricht. Der hält ja auch bis drei Tage an. Da wäre 4-5 Tage wenig, aber eine unbegattete Schwarmweisel ist ja auch schon ein paar Tage alt, sonst könnte sie ja noch ned fliegen. Sollte also hinkommen können. Ich hätte die erste Brut allerdings erst in mehreren Tagen erwartet, also spätestens bis dann bevor ich mir Sorgen mache.

    Aber warum machst du das zu dieser Jahreszeit?

    Ich habe gerade heute, wegen nen anderen Thread, die Bedienungsanleitung vom Nassenheider Verdunster prof. durchgelesen und die empfehlen eine Kontrolle mit Schieber im Juni auch wenn erst später ("Mitte Juli nach der letzten Honigernte") behandelt wird.


    Die Kontrolle schadet ja nicht. Wenn die Belastung jetzt schon merklich ist kann man die Behandlung bei Bedarf vorziehen. Bis Anfang August mit dem Schieber zu warten finde ich sportlich.


    Grüße,

    Martin

    Ging mir am Anfang genauso, jetzt wundere ich mich darüber warum ich je Probleme hatte.

    Die unterschiedlichen Dinge die das so liegen können kennen zu lernen ist am Anfang etwas müselig, leider! Keine Sorge mit etwas Übung sieht man die Milben dann recht gut. Einfach immer nach ovalen Dingen Ausschau halten! Rötlich braun, oval, ca. 2mm breit, ca. 1mm lang. Solltest du mal helle sehen sind das junge Milbenbrut die beim Bienenschlupf noch nicht fertig waren und von den Bienen beim Putzten rausgeworfen wurden. Varroa-Mänchen sind allerdings eher dreieckig und immer weiß, die sieht man aber eigentlich nie.


    Wir ribes schon sagte, auf den zweiten Bild links oben, das ist Wachsmottenkot, ganz normal und sowieso recht wenig. Die schwarze Flocke auf Bild 3 erkenne ich nicht, sieht aber nicht problematisch aus. Varroen konnte ich ebenfalls keine erkennen.


    Grüße,

    Martin