Beiträge von MartinSchPhD

    Hi, habe nun auch eine recht dunkle Königin bekommen. Bin zufällig letzten Freitag zur Kontrolle gegangen als gerade zwei Schwarmköniginnen direkt hintereinander geschlüpft sind. Die dritte hat auch schon in der Zelle gekrappelt und damit sie nicht abgestochen wird hab ich sie befreit und mitgenommen. Sehr dunkel, vielleicht wegen zu wenig Haare. Hab sie in ein Apidea gesteckt und konnte dann leider nach dem heutigen Aufstellen nicht mehr nachsehen ob sie jetzt anders aussieht.


    Was meint ihr zu ihr? Mutter ist Standbegattete Carnica. Arbeiterinnen-Schwesterndind nicht dunkel.


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    Leider habe ich kein schärferes Foto. :-(

    Er ist eben ein Meister des vi/vim, die schreiben keinen Buchstaben mehr als zwingend notwendig ;)

    :wq

    :D Genau das hast du gemacht. :wq lässt sich als :x abkürzen! :D


    Damit ich auch was zum eigentlichen Thema beitrage: Nachdem ich diese und letztes Jahr mit entweiselten Volk + 9Tage, Sammelbrutableger (6BW) + 9 Tage und Anpflege im vereinzelnden Honigraum so schlecht Annahmen hatte, ist der Adamsstarter meine nächste große Hoffnung.

    Ich hole mir Zuchtstoff von der Belegstelle, die ist so 30-35min entfernt. Vielleicht liegt es auch daran.

    Ich nehme einen Doppelsieb, d.h. Grobsieb aufgelegt auf konischer Feinsieb im Siebkübel. Der obere Auslauf des Kübels läuft in einem Eimer mit Quetschhahn. Wenn der voll ist, kommt der auf den Tisch, darunter der Lagereimer mit Spitzsieb oben drauf. Solange da regelmäßig Honig nachdrückt läuft der gut. Den Quetschhahn muss man halt passend einstellen. Nur am Schluss dauert es recht lang bis der Spitzsieb leer ist.


    Bei meiner Völkeranzahl (3-7) und Tracht (kein Raps) haut das gut hin. Der Honig wurde im Labor nicht beanstandet. Beim Blütenhonig hat es recht lang gedauert bis er anfing zu kristallisieren. Ohne Spitzsieb ginge das wohl schneller.

    Wegen sowas habe ich mir mal im Angebot mehrere Zwischenböden mit Bienenfluchten sowie Gitterzwischenböden gekauft. Letztere haben einen integrierten Fluglochkeil zum rausnehmen.

    Kann man zur Not auch als richtigen Boden nehmen oder als Lüftung oben beim Kofferraumtransport.

    Oder im Winter mit Kleintierstreu füllen und unter dem Deckel setzen => Klimadeckel für Arme.


    Deckel sind die Sachen die ich gerne selber mache, da sehr einfach: Speerholzplatte plus Leistenrand. Richtige Böden kauf ich mir lieber, zu kompliziert und zuviel Aufwand.

    Hallo, also von meinen Zuchtzellen sind am Freitag zwei geschlüpft, von ca. 50 Larven auf zwei Plegevölker verteilt sind ca. 12 komplett ausgebaut worden, davon mehrere ausgebissen. Pro Plegevolk ist eine Königin im Käfig geschlüpft. Ich habe beim ersten Termin gekäfigt. Eine fremde Königin oder Spuren von ihr konnte ich in beiden Pflegevölkern nicht finden.

    Die ausgebauten und verdeckelten Weiselzellen die nicht geschlüpft sind, habe ich dann geöffnet und meist abgestorbene Brut in unterschiedlichen Stadien gefunden. Von Larve bis zum weißen Puppe war alles dabei. Ich denke bei den vor dem käfigen ausgefressenen Zellen haben die Bienen die fehlerhafte Brut erkannt und ausgeräumt.


    Frage mich ob die 30min Autofahrt von der Belegstelle zurück zu lange war, das Tuch nicht feucht genug war, o.ä.. Auf jeden Fall war das Wetter und die Tracht nicht gut dafür.


    Die zwei Königinnen sind jetzt in EWKs in Dunkelhaft und kommen heute Abend auf die Belegstelle.

    Kurze Frage hierzu: Ein EWK ist recht ruhig, eine anderer braust auf. Muss ich mir da sorgen machen? War nur kurz im Dunkelraum um etwas Wasser zu geben.

    Ich arbeite mit dem Nassenheider prof. und bin recht zufrieden. Allerdings stimmen bei mir die Empfehlungen der Dochtgrößen nicht immer. Meist ist bei mir am Anfang zu viel verdunstet und ich musste einen Docht eine Stufe kleiner einsetzen. Könnte aber auch ein Anfängerfehler meinerseits gewesen sein, ala zu kleines Volk in zwei Bruträumen mit großem Docht, da ja zwei BR. :rolleyes:


    Von den neuen Liebig-Dispensern mit der niedrigen Flasche habe ich nun auch welche. Die habe ich aber nur im Ableger (2x5W übereinander) verwendet, da dort der Nassenheider prof. nicht reinpasst. Der große Vergleich steht bei mir noch an.

    Hi, aus sehr ähnlichen Gründen habe ich mir vor kurzen auch 5W vertikale Halbzargen sowie Böden mit Teilern für normale Zargen zugelegt. Sind aber noch nicht im Einsatz. Abgesehen habe ich das auch von Mike Palmer (The Sustainable Apiary by Mike Palmer). Da heißen sie Double-Nucs.

    Dabei habe ich von der Möglichkeit gehört diese Völker einem gemeinsamen Honigraum über Absperrgitter zu geben. Die Arbeiterinnen sollen sich gegenseitig nicht stören und die Weiseln kommen nicht aneinander.


    Zum Einfüttern würde das gehen. Im Winter geht das natürlich nicht. Die Wintertraube muss ja langsam über das Futter marschieren und sich davon ernähren. Mit der Kö durch das ASG geht das wohl kaum. Wobei ich jetzt nicht denke, dass du dass meintest.


    Meine Idee war: 2 Völker. Unten 2x5W Zargen oder 1x10W Zarge mit Trenner und dann darauf 2x5W Zargen. Darüber ggf. ASG und 10W Zarge als HR. Im Winter dann ohne HR aber mit Futter - im oberen BR oder halt in beide. Somit hat jedes Volk auch 10W und die wärmen sich gegenseitig. So wird bei Palmer auch erfolgreich überwintert, so viel ich es verstanden habe.


    Wenn der Milbenbefall zu Jahresbeginn in einem ordentlichen Rahmen ist, kommen die Völker auch bis zur TBE im Juli, ohne dass ich Drohnen schneiden muss.

    Wenn das ganze System allerdings Spitz auf Knopf aufgebaut ist und immer knapp an der Grenze zum kippen operiert, wird Drohnenbrutentnahme ggf. die paar Prozente rausholen, die zur Rettung nötig sind.

    Da ist sie wieder, die unterschwellige Anschuldigung das Drohenbrutschneider keine ordentliche Sommer- und Winterbehandlung machen würden. Jedenfalls lese ich das so.

    Nein, ich mache ordentliche Sommer- und Winterbehandlung (AS, OS) UND schneide Drohnenbrut.

    Das ist das offizielle Varroabekämpfungskonzept in Bayern. Funktionierte bei mir bis her wunderbar.


    Wenn du mit TBE ohne Drohnenbrutscheiden gut zurecht kommst, bitte gerne, habe kein Problem damit.


    Die Aussage das man auf Drohenbrutschneiden auch verzichten kann stehen wiederrum andere Aussagen gegenüber. In allen Büchern die ich habe sind Pro-Drohenbrutschneiden. Habe noch keins gesehen in dem es abgelehnt wurde. Die Pro-Argumente werden gerne mit Diagrammen und Zahlen gezeigt. Diese würden wir jetzt halt auch gerne für die Contra-Argumente sehen.

    Das Argument mit den zu ähnlichen Signal-Pheromonen bei weibl. und männ. Larven ist ein guter Anfang. Aber man hört viel zu oft wie "mach es halt, dann siehst du es schon". :-(

    Positive Auswirkungen wird es kaum haben. Einen Monat vor der Honigernte wird man mehr spüren als eine Woche. Das hängt natürlich von den Trachtverhältnissen und anderen Umständen ab, nicht nur von dem Wunschtermin der Honigernte.


    Übrigens: Bitte schreib Thread-Titel so, dass man weiß um was es geht. "Honigertrag" ist ein wenig ungenau. "Honigertrag bei Verlust der Königin" wäre da treffender. Irgendwann haben wir 20 Threads die alle "Honigertrag" heißen aber über 20 verschiedene Einflüsse gehen.