Beiträge von MartinSchPhD

    Zum eigentlichen Threadthema:


    Ich denke die paar Euro für ein Schild sollten sich irgendwann ausgezahlt haben. Und das Risiko dass sich mal ein Nachbar nur deswegen beschwert (vorher sind ihm die Bienen gar nicht aufgefallen) oder ein Kontrolle zu erdulden sind meiner Meinung nach gering. Sehe die Schilder auf dem Land bei uns in Niederbayern regelmäßig. Wär das so ein Problem wär das nicht der Fall.


    Und nun:

    Ihr seit also nicht bei der Tierseuchenkasse und dem Vetreinäramt gemeldet ?

    Beim Veterinäramt schon und Betriebsnummer habe ich auch beantragt.
    Aber von der Tierseuchenkasse hör ich jetzt zum ersten Mal.
    Grade aber nachgeguckt: Bei uns in Bayern sind Bienen dort weder beitrags- noch meldepflichtig und im Meldeformular ist deswegen auch keine Möglichkeit diese anzugeben. Ist das bei euch in Hessen wohl anders?


    Wobei da ich gerade folgendes gelesen habe, sollte ich mich trotzdem mal erkundigen wegen einer freiwilligen, beitragsfreien Anmeldung:

    • Bei nicht beitragspflichtigen Tierarten - z.B. Bienen, Gehegewild und Ziegen - trägt der Freistaat Bayern im Ergebnis 100 % der Entschädigungszahlungen; hier ist die Bayerische Tierseuchenkasse nur für die Festsetzung und Auszahlung der Leistung zuständig.

    Also Danke für den Hinweis!

    Kommt es mittlerweile beim einlöten von Mittelwänden auf Sekunden an?

    Ja unbedingt, aber weniger auf die Sekunden, die man warten muss (mehr als ein, zwei sollten es nicht sein), sondern die Sekunden(teile) die das Einlöten zu schnell geht und es zu einem In-Stücke-Schneiden der Mittelwand macht.

    Ein Labornetzteil kann man halt auch runterdrehen, wenn man niederohmige Drähte oder kurze Teilstücke (nach-)löten möchte. Einen einfachen Trafo nicht.


    Mich nervt das mit den 5-6s schon, da ich mir bei Sekunde 3 oder 4 immer denken muss ob ich wirklich Kontakt habe. Drum nehm ich als nächstes einen mit 60V statt 30V.


    Aber wie immer: muss jeder selber wissen. Ihr müsst euch nicht genötigt fühlen ein Labornetzteil zu kaufen.

    Ludger Merkens : Ob AS, MS und OS nun Medikamente oder "Chemie" sind, kann man sich (leider) streiten. Für den Diplomchemiker ist Wasser auch ne Chemikalie, für manche sind biologische Säuren es nicht, für manche "Naturfreunde" wieder nur alles "künstliche".


    Das sind biologische Säuren, alle ohne Apothekenpflicht, ich würde sie nicht als Medikamente sprich Pharmazeutika bezeichnen. Wo würde das aufhören? Sind Zitronensäure und Essigsäure dann auch Medikamente?


    Aber lass uns bitte hier nicht den 10.000ten Meinungsstreit anfangen. Soll jeder machen wie er möchte. Ich finde es halt nur schade das wir uns nicht mal auf eindeutige Begriffe einigen können. (Soll er doch schreiben: "Ohne Medikamente und Säuren", dann wäre es eindeutiger)

    Ohne Medikamente? Ist das was besonderes? Es gibt Imker die noch Medikamente einsetzen? Die heutigen Standardkonzepte sind alle ohne Medikamente. Gut, dein 3x9 Link von 2014 erwähnt ja auch noch andere Museumsstücke wie die Schwammtuchmethode (wenn auch abwertend).


    Presshonig sowie Wabenhonig auf Naturbau (wahrscheinlich mit Anfangsstreifen) habe ich auch in Planung, aber nur als Nebenerzeugnis. Der Großteil wird geschleudert.

    WFLP : Der Punkt war das man statt 70€ für einen Löttrafo vom Imkerfachhandel sich auch für nur wenig mehr ein Universalgerät kaufen kann, das man im Haushalt auch mal anderweitig verwenden kann. Wenn man den passenden Beruf hat, wie ich, kann man ein Labornetzgerät sogar von der Steuer absetzen.

    Stefano : Nun ja, für 70€ gibt es natürlich noch keine Premiummarke. Ich habe mir eins von PeakTech, das 6225A gekauft. Die Marke kenne ich wenigstens von ein paar Geräten aus unserem Labor in der Arbeit.


    Im Nachhinein, nachdem ich den hohen Widerstand meiner Rähmchen gemerkt hatte, hätte ich wohl das "KKmoon DC Schaltnetzteil, 0-60V / 0-5A" für 87€ nehmen sollen. Die Marke kenn ich zwar nicht, aber die Werte sehen gut aus.


    Auf meiner Wunschliste für die nächste E-Technik-Anschaffung steht das Manson HCS 3304 USB, was aber über 200€ kostet. Die Programmierbarkeit hat es mir da angetan. Da ich es als Ingenieur aber auch für Nicht-Imker Zwecke brauchen kann, wärs mir das wert.

    Innenwiderstand in einer Starterbatterie? Das Teil ist dafür gebaut beim Starten hunderte Ampere abgeben zu können! Das letzte was das Teil hat ist ein "strombegrenzenden Innenwiderstand", der ist um einige 100x niedriger als der Drahtwiderstand des Rähmchens. Elektroden-Schweißen kann man damit wohl, halt aufgrund des hohen möglichen Stroms, denk ich mir.


    mreczio : Solange du die Batterie nicht kurzschliesst. Je nach Größe können die Dinger können im Kurschlussfall >1000A und verschweißen im schlimmsten Fall dabei die Anschlusskabel, dann kannst du der Batterie beim abkockeln zuschauen.

    Liest sich interessant, leider reicht mein Englisch nicht zum Verständnis der original Veröffentlichung. Könnt ihr helfen?

    Du kannst mittels Google Translate den Artikel auch auf Deutsch lesen:

    https://translate.google.com/t…19%2F01%2F08%2F1818371116


    Die Übersetzungsqualität ist nicht perfekt, reicht aber.


    Fazit: Varroa ernährt sich wohl vom Fettkörperorgan und nicht von der Hämolymphe, dem Bienenblut.

    Das ist die selbe. Im Oktober eingereicht, im Januar veröffentlich. Ganz normale Verzögerung für wissenschaftliche Veröffentlichungen. War bei meinen Papers auch nicht anders (die alle nicht Imkerrelevant sind, leider).


    Quelle:

    https://www.pnas.org/content/early/2019/01/08/1818371116


    "PNAS published ahead of print January 15, 2019 https://doi.org/10.1073/pnas.1818371116


    Edited by Gene E. Robinson, University of Illinois at Urbana–Champaign, Urbana, IL, and approved December 6, 2018 (received for review October 26, 2018)"

    Habe das Teil jetzt für 56,19 € gekauft. Danke an Horst für den Link!

    30V/10A reichen mir persönlich, habe vorher mit 12V/8A (ca. 6 A sind tatsächlich geflossen) gelötet und war auch zufrieden. Entscheidend für den Kauf war für mich die universelle Verwendbarkeit, es gibt im Leben ja noch andere schöne Dinge außer Mittelwände einlöten.

    Ob es etwas Gescheites ist, weiß ich noch nicht, die Ware ist gerade in China auf den Versandweg gebracht worden.

    Wenn bei dir bei 12V dann 6A fliesen, hat dein Draht 2Ohm, dann reizt du bei 30V die 10A Grenze aus und hast 300W. Das reicht allemal.


    Ich hätte halt 20€-30€ draufgelegt und mir ein Markengerät gekauft, statt eins aus China, obwohl die Markengeräte z.T. auch nur noch von dort kommen, dabei aber wenigstens ein wenig mehr Qualitätskontrollen haben.


    Ich habe mich auch für ein Labornetzteil entschieden wegen der universellen Verwendbarkeit.

    Was haltet Ihr von PC Netzteilen?

    Der Gedanke kam mir auch schon, besonders weil man diese z.T. aus alten Rechner günstig bekommt. Allerdings gibt es da meist max. +12V. Die neuen haben anscheinend auch -12V, so dass man mit beiden eine Spannung von 24V bekommen kann. Bei meinem Draht mit ca 15 Ohm stellt sich da so 1,6 A ein und somit 38,4 W. Da würde das Löten eines Rähmchen ca. 8-10s dauern, schätze ich. Das ist mir persönlich zu lange.


    Bin mir auch nicht sicher, ob so ein Netzteil kurzschlussfest ist. Ein Labornetzteil dagegen ist es im Regelfall. Der Punkt ist wichtig, da du ja beim Herumhantieren während des Lötens mal nen Kurzschluss bauen kannst. Auch beim Löten von dicken Drähten mit niedrigem Widerstand oder kurzen Drahtstücken stellt sich ein hoher Strom ein, der dem Kurzschluss schon nahe kommt.

    Ich würde so ein Netzteil nur nach Prüfung verwenden, ob es die Belastung beim Löten auf Dauer aushält. Ansonsten lieber ein paar Euro mehr ausgeben.

    Mit so einem Labornetzteil geht das Einlöten ganz fix. Spannung/Strom sind einstellbar bis 30V/10 Amp. Die galvanische Trennung ist

    gewährleistet! Das ganze für ca. € 50,00

    Affengeiles Teil! Sollte in keinem Haushalt fehlen!

    Angebote um 50 € habe ich allerdings leider noch nicht finden können, derzeit geht es wohl eher bei 70 € los. Das wäre aber immer noch ein guter Preis.

    Ich verwende auch ein Labornetzteil, als E-Technik-Ing war es sowieso überfällig, dass ich mir eins privat kaufe. Habe eins mit 30V/5A, was ich am Anfang für ausreichend gehalten hatte. Leider stellte sich heraus, dass der Draht meiner gekauften Zander-Rähmchen so ca. 15 Ohm Widerstand haben, da stellt sich bei 30V nur 2A ein, also 60W. Löten dauert dann so ca. 5s, was ich gerne reduzieren möchte.


    Ich rate euch messt mal mit nem Multimeter mehrere Rähmchendrähte durch und sucht euch ein Netzteil das 100W auf den Draht geben kann. Dabei ist die maximale Spannung eher der Knackpunkt. Runterdrehen, falls es zu schnell geht kann man immer. Ich würde mich in Zukunft eine 60V/5A kaufen, ein 30V/10A nur wenn der Draht <5Ohm hat.


    Kostenpunkt ist wie Bernhard meinte, eher bei 70 Euro als bei 50. Gut, ich persönlich gebe lieber 20 Euro mehr aus und habe was gescheites.

    Bienenknecht

    Wie gesagt "Eagle Online Marketing" ist auf der Impressumseite nicht erwähnt. Gut, sucht man nach dem Firmennamen bei Google, findet man raus, dass besagter Markus O. der Geschäftsführer ist. Das hättest du aber auch kurz dazuschreiben können. Gedankensprünge machen Threads weniger gut lesbar und verwirren nur.