Beiträge von MartinSchPhD

    Warum sollten wir eigentlich 50ct Pfand geben? Vergleichbare Gläser (500g Jogurtglass) haben viel weniger. 20ct zu verlangen würde schon was bringen und dann wären ein paar nicht verwendbare Gläser auch nicht so schlimm.


    Ich würde sowieso kein Pfand geben, sondern Rabatt auf das nächste Glas. Nur bei passenden Gläsern und limitiert auf fünf Leergläser pro neuem Glas Honig. Bei 20ct sind das max. 1€ Rabatt pro verkauften Glas. Kann man so am SB Stand kommunizieren, ob der Kunde das dann passend macht kann man aber nicht sicherstellen.

    Also bei Selbstbedienung kannst du ja nur ein Schild hinstellen, wo draufsteht, dass pro zurückgestellten Glas der Preis um 20ct oder so reduziert wird. Die Leute müssen bei SB ja das Geld sowieso selber einwerfen, ob sie dass richtig machen kannst du sowieso nicht sicherstellen.

    Auf den Schild sollte halt klar erklärt werden, welche Gläser pfandfähig sind und das andere es nicht sind. Am besten mit Bildern, z.B. DIB Glas das durchgestrichen ist.


    Ich verwende DIB Gläser nehme aber - pfandfrei - alle zurück und tausche Neutral gegen DIB bei meinen Vereinskollegen die Neutral verwenden.


    Wegen Höhe des Pfands: Zum Vergleich: Die 500g Joghurtgläser haben ein Pfand von 15ct. Ein neues Leerglas im Imkergroßhandel kostet dich aber um die 60-70ct. Ein Pfand von 50ct wäre trotz Reinigungsaufwand also noch ein Gewinn, wäre für manche Kunden vielleicht aber schon zu viel, falls du es auf den Preis direkt aufschlägst. Ich würde deswegen mal überlagen nicht bei 20ct anzufangen. Bei SB sollte der Preis mit und ohne Pfand passabel einwerfbar sein.

    Sicher, dass das Wespen und nicht Hornissen sind? Die bauen soweit ich weiß größere Nester.


    Habe bei mir gestern auch zwei gefunden:

    Ich habe heute einen zweiten Durchgang gemacht und einen großen Eiswürfel (10l Eimer mit Wasser über Nacht in die Gefriertruhe gelegt) in den oberen Behälter gestellt. Dies hat die Kühlung wirklich merklich verbessert. Ich konnte viel schneller gießen.


    Ebenso habe ich an den Ecken an denen Gestern die fertige Mittelwand immer angeklebt ist etwas Trennmittel aufgesprüht. Laut Hersteller (SIPA, Holtermann) sollte das nicht nötig sein, hat aber aus Auslösen deutlich vereinfacht.

    Mal zum Vergleich: Bei einem Nichtimkerverein von mir wählen wir den Vorstand für zwei Jahre (durch die Mitglieder), auf Kreisebene für vier Jahre (durch die Vereinsvorstände). Beim Landesverband Bayerischer Imker (LVBI) auch auf vier Jahre, ebenso beim DIB. Hab noch nie was von sieben Jahren gehört und könnte mir vorstellen, dass dies so nicht genehmigt wird, besonders für einen Verein, der die Gemeinnützigkeit anstrebt.


    Wegen Ausschluss: Bei meinem Nichtimkerverein muss das laut Satzung die Mitgliederversammlung entscheiden, die extra dafür einberufen werden muss, inkl. mindestens zwei Wochen Benachrichtigungsfrist. Beim LVBI entscheidet das das Präsidium (Präsident, Vizepräsident und die sieben Vorsitzende der Bezirksverbände) mit Möglichkeit des Einspruchs in der Vertreterversammlung (Präsidium + Kreisvorsitzende) die letztendlich darüber entscheidet. Beim DIB die Vertreterversammlung (Vertreter der Landesverbände, eine Stimme pro angefangenen 1000 Mitglieder im Landesverband).


    Ok, man kann einen neuen, nicht untergliederten Verein (ein Verband soll es ja anscheinend gar nicht sein) wie den Neuen Imkerbund nicht (sofort) mit einem großen, stark untergliederten Verband vergleichen, aber die Unterschiede werden schon deutlich.


    Der Neue Imkerbund sollte im Vorstand noch ein Kassier und ein Schriftführer haben. Für Nichtaufnahmen und Ausschlüsse von Mitgliedern sollte das Präsidium Rechenschaft gegenüber der Mitgliederversammlung haben und diese sollte ein Möglichkeit haben diese Entscheidungen zu überstimmen. Wird in der Praxis dann zwar kaum angewandt aber die Möglichkeit zu haben wäre wichtig.