Beiträge von MartinSchPhD

    Ich habe letztes Jahr mit drei Carnica-Ablegern begonnen und diese auf je einer Zarge Liebig-Zander-10er überwintert und möchte diese dieses Jahr mit zwei Brutraumzargen weiterführen. Die Völker ist momentan so bei 7-8 gefüllten Wabengassen, wobei letzte Woche noch die Traubenform erkennbar war. Bis jetzt habe ich hauptsächlich von oben kontrolliert. Beim schwächsen Volk habe ich diese Woche mal eine Innenwabe kontrolliert und ein schönes Brutbrett gefunden. In direkter Umgebung gibt es ein paar Haseln und Weidenkätzchen.


    Ich würde gerne wissen wann ich den zweiten Brutraum aufsetzen sollte. Ich habe dafür nur Mittelwände zur Verfügung. Temperaturen sind bei mir noch um, eher unter 10°C und das soll laut Wetterbericht auch bis Ende März so bleiben.

    Mit Futterteig oben auflegen habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. Da einziger Ärgernis war das richtige Einschneiden und Umlegen der Folie, zu groß und der Teig kann eintrocknen, zu klein und die Bienen kommen nicht richtig ran. Ich hab mir nun die "Teigfutter-Hilfe" gekauft die das nochmal einfacher macht. Damit kann man die Folie rund einschneiden und dann umgedreht reinstecken. Die großen Dornen verhindern ein einfallen der Folie in der Mitte wenn die Bienen dort den Teig gefressen haben.

    guenther_DER_imker : Was anderes hätte mich von meinen Ingenieurskollegen auch gewundert.

    Hab mir schon mal überlegt ob ich mir sowas daheim nachbaue, aber als Ingenieur für Nachrichtentechnik lass ich von der Leistungselektronik gerne die Finger. Bin mit meinem Labornetzteil einigermaßen zufrieden. Die automatische Zeitbegrenzung das der Wabenlöter hat wäre aber noch ein nettes Zusatzfeatures.

    Mit warmen Temperaturen meinst du jetzt die -2 bis 8°C die wir momentan haben?


    Meine haben nen Reinigungsflug gemacht und sitzen jetzt eher drin.

    Was spricht bei offenen Gitterboden genau dagegen? Frage nur um was dazu zu lernen.

    Gut im Hochsommer würd ich sowas nicht machen.

    Mit Salz zu konservieren ist mir jetzt neu (also nicht im allgemeinem, aber bei Waben). Gut als Großimker kann man nicht dutzende oder hunderete Waben im Gefrierschrank haben.


    Aber mal ne dumme Frage: Könnte man die Drohenwaben nicht entdeckeln und die Maden ausklopfen bevor man das Wachs einschmilzt? Für größere Mengen sicherlich unrentabel, aber die Idee schwirrt mir schon ne Weile im Kopf rum.

    Bei einem Arbeiterinnen-Rähmchen im Zandermaß sollte die Nettowachsausbeute ca. 30g sein:

    • 1 Zandermaß Mittelwand wiegt etwa 75-80g,
    • 1 Zanderwabe ergibt etwa 105-110 g Wachs!

    Von den 110g Brutto muss man ja noch die gegebene Mittelwand von 80g abziehen.


    Sollte eine Drohenwabe etwa das Gleiche wiegen, aber dabei aus 100% Neuwachs besteht oder bei Verwendung eines Anfangstreifens knapp drunter, dann ergibt sich ja quasi die mehr als dreifache Nettomenge.


    Auch ist das Wachs ja quasi unbelastet. Den Bereich um einen ggf. verwendeten Anfangsstreifen könnte man bei Bedarf auch vorher noch wegschneiden.

    Ich bin auch der Meinung falls vom Kunden größere Mengen benötigt werden, z.B. bei Hotel, Gaststätte, etc., die sowieso weiter abgefüllt werden, dann kann man gleich kleine Eimer hernehmen. Die sind leichter und weniger zerbrechlich. Es gibt ja Eimer auch schon ab 1kg, wobei das Preis/Volumenverhältnis da eher schlecht ist. Da würde ich aber auch gleich schauen, dass sie in 2,5kg oder 5l Eimern bestellen. Bei richtiger Handhabung kann man die Eimer auch viele Male wiederverwenden.

    Hallo,


    der Gedanke kam mir diese Woche auch kurz, als es um das Thema ging 50g Gläser zu füllen. Die Abfüllung, Deckelung und Etikettierung ist bei von der Glasgröße nicht linear abhängig. Bei kleineren Gläsern braucht man ja eher länger. Da dachte ich mir auch ob ich mir mit 1kg Gläsern nicht Zeit sparen würde. Denn Gedanken habe ich aber zügig verworfen, denke nämlich auch, dass fast keiner bei uns 1kg Gläser kaufen möchte, die sind einfach nur groß, schwer und entsprechend teuer, der Honig drin bleibt lange offen usw.


    Für ein 1kg Honigglas müsste man schon gut was verlangen und die machen den Honig vom Look her eher zur billigen Massenware. Solche Gläser gabs mal bei einem der schäbigeren Discountern zu kaufen für 3€, billigster Chinahonig halt. Da würde ich weit Abstand halten, nicht das du da verlichen wirst.


    Da kann ich mich robirot anschließen, da wären kleiner Gläser eher besser.

    Die Gastro-Soßenflasche gefällt mir auch gut. Hier sehe ich den Vorteil das diese eher billig sind und mit zwei man auch einfach im Doppelbetrieb (Einer füllt ab, der andere füllt nach) arbeiten kann. Die Spitzen sollte man auch auf das passende Maß kürzen können.

    Mir steht das Abfüllen von knapp 100 Mini-Gläsern auch bevor, als Gastgeschenke für eine Hochzeit.

    Ich habe eine Bratenspritze aus Edelstahl daheim, die dient eigentlich zum Marinieren, wurde aber noch nie verwendet. Ohne Spitze müsste das gut gehen.

    Als Alternative habe ich eine Gebäckspritze vor Augen, die funktioniert so wie eine Kartuschenspritze vom Baumarkt nur für Keksteig. Die kann man für Kekse oder gefüllte Pralinen dann wieder verwenden.


    Bei beiden dürfte der Honig in die Spritze hinten über nen Quetschhahn gut einfüllbar sein und vorne über eine weite Spitze gut abfüllbar sein. Am besten wären zwei von denen: ein Helfer füllt die eine nach während man mit der anderen abfüllt.

    Ich hab das gestern mit Tapetenkleister ohne Zusätze ausprobiert, sowohl mit dem Pinsel aufgetragen als auch mit dem Etiketten-Fix. Habe dabei aber anscheinend zu wenig Kleisterpulver verwendet, die Etiketten liesen sich alle wieder abziehen. Welches Mischungsverhältnis nehmt ihr? Die für Tapeten muss ja nicht umbedingt die richtige sein.


    Beim Etiketten-Fix war das Problem, dass sich die Walze mit dem Kleister drin nicht recht drehen wollte. Es ging zwar den Kleister dünn aufzutragen aber dabei strich ich eher über die blockierte Walze als dass sich diese trehte. Ich werd das nochmal mit ner anderen Mischung testen, die sollte dann aber noch fester sein, also erwarte ich da keine Besserung. Reinigung unter kaltem Wasser ging aber gut.