Beiträge von MartinSchPhD

    Habe mir die Webseite nochmal angesehen, der Anfängerkurs ist anscheinend neu (oder wurde stark überarbeitet). Ich habe jedenfalls damals den Fachkundenachweiß Honig und den Varroakurs gemacht. Alle sind sehr empfehlenswert.

    Hi,

    ich habe den Kurs vor einigen Monaten auch gemacht und war ebenfalls positiv überrascht. Er ersetzt den offiziellen Anfängerkurs (nötig für manche Förderanträge in Bayern) und Honigkurs (nötig für den Verkauf im DIB Glas) zwar nicht (da nicht anerkannt), ist aber meiner Meinung nach nicht schlechter sondern deutlich besser erklärt. Ich würde es allen Anfängern und auch den Fortgeschrittenen ans Herz legen. Ist schließlich kostenlos, nur wer ne Urkunde haben möchte zahlt 17 Euro oder so.


    Der Varroasimulator "Fight the Might" dort ist übrigens sehr empfehlenswert! Man müsste nur die Behandlungen im Vorfeld planen können. So ist es eher ein Geschicklichkeitsspiel.

    Ich denke nicht, dass das Einfügen eines Dochts ausschlaggebend ist.

    Dazu im UStAE, Abschnitt 24.2 Abs. 3:

    "Werden selbst erzeugte Produkte untrennbar mit zugekauften Produkten vermischt, unterliegt die Lieferung des Endprodukts aus Vereinfachungsgründen noch der Durchschnittssatzbesteuerung, wenn die Beimischung des zugekauften Produkts nicht mehr als 25 % beträgt."

    Dumme Frage: Heißt das, dass ich bei <=30 Völkern Kerzen wie bei Honig verkaufen darf und weiterhin unter die 0€ Pauschale falle?

    Kerzen sind laut meiner Verbandsgemeindeverwaltung bereits die zweite Verarbeitungsstufe, da hier noch ein Docht zur Abbrennung hinzugefügt und es in eine bestimmte Form gebracht wurde.

    Ja, mittlerweile habe ich dies auch schon so gehört. Den Docht einfügen ist aber verglichen mit dem Reinigen eher der geringere Aufwand. Bei Stumpenkerzen und Teelichtern ist keine wirklich großer Aufwand vorhanden. Das Rohwachs dürfte ich ja auch in Stumpenform ohne Docht als erste Verarbeitungsstufe verkaufen.


    Aber du hast schon recht, wenn das man so definiert worden ist, kann man da kaum zum diskutieren anfangen.

    Hallo,


    ich habe mir für nächste Saison einen Sonnenwachsschmelzer plus Drehständer gekauft (Smalto II, Holtermann).

    Den Ständer muss ich noch anschrauben. Nun überlege ich mir gerade ob es besser ist den mittig oder nach unten versetzt zu montieren.

    Der Schwerpunkt ist ja am Anfang eher oben und dann schließlich stark unten sobald das Wachs in den Auffangbehälter geflossen ist.


    Bevor ich mir groß den Kopf darüber zerbreche, dachte ich mir, ich frage mal die lieben Imkerkollegen nach Erfahrungswerten.


    Der Schmelzer hat die Dimensionen: Größe 54 x 72 cm, Höhe 24 cm, und wird mit 2-4 Zanderwaben gefüllt.

    Die Technische Universität München (TUM) hat eine neue Studie zum Thema Insektensterben veröffentlicht in der steht, dass die Insektenpopulation auf vielen Flächen in den letzten 10 Jahren etwa 1/3 zurück gegangen ist. Somit wäre das Insektensterben schlimmer als vorher angenommen. Die Honigbiene bzw. die Imkerschaft werden dabei nicht explizit erwähnt.


    Die offizielle TUM Pressemeldung zur Studie findet ihr hier: https://www.tum.de/nc/die-tum/…tteilungen/details/35768/

    Also in Bayern liegt der max. Betrag nun bei 25T€ Netto zu förderen Betrag, den man erst Mal selber ausgeben muss (+MwSt), davon bekommt man dann bis zu 30% zurück. Ab 5000€ muss man die Wirtschaftlichkeit nachweisen, d.h. dann ist eher Schluss für Hobbyimker. Letzten Jahr war der max. Betrag noch 50T€. Die Reduzierung hilft eher den kleinen Imkern, da ja die Gesamtsumme verteilt wird.

    Ja, der Gedanke über den Transport mit Bienen bei der Hitze kam mir auch. Ich plane aber sowieso noch etwas zu warten. Muss das Wetter im Auge behalten bzw. werde es dann sowieso in der Früh oder am Abend machen.

    Alle HR über Bienenflucht auf den Ableger und die Kiste mit dem Altvolk außerhalb vom Flugkreis bringen :)

    Hallo, das hört sich gut an.

    Ich habe drei Wirtschaftsvölker und auf einem zweiten Stand 10km entfernt drei Ableger.

    Alle Ableger haben legende Königinnen und sind auf einzargig Zander. Eine mit 10 Waben, die anderen mit ca. 5-6.


    Somit könnte ich die zwei Honigräume jedes Wirtschaftsvolks einfach mit Bienenflucht über je einen Ableger setzen. Oder?

    Die erste Frage kann ich mir jetzt schon selbst beantworten, hab gerade das entsprechende Merkblatt gefunden:

    "... Die drei Analysen können hierbei entweder auf mehrere Proben verteilt, oder alle in einer einzigen Probe durchgeführt werden. ..."

    Damit meinen die meiner Meinung nach die drei Förderungen die dir in Bayern pro Jahr gewährt werden. Die kannst du für drei Analysen auf eine Probe verwenden oder auf Analysen von mehreren Proben verteilen. Man kann also drei Analysen auf eine Honigprobe fördern lassen, oder halt z,B. 1-2 Analysen auf den Honig und eine weitere auf eine Wachsprobe.


    Für verschiedene Analysen reicht denke ich eine Honigprobe. Die ziehen sich die Teilmengen sowieso für jede Einzelmessung ab, denke ich.

    Ob sich die Honigmenge bei mehreren Analysen addiert ist eine gute Frage. Da die für jeden chemischen Nachweis (eine Analyse besteht sicherlich aus mehren Nachweisen) eine eigene Menge Honig verwenden werden, denke ich das sich das summiert. Ich würde einfach ein 500g Glas verkaufsfertig abgeben bzw. einschicken.


    Ich hatte selber erst diese Woche Kontakt mit der lokalen Geschäftsstelle, diese waren sehr nett, ich würde mich nicht scheuen einfach dort anzurufen und zu fragen. Per eMail geht es auch normalerweise gut.

    Ich würde neben Honig auch gerne aus Eigenwachs selbst erzeugte Kerzen, Rohwachs, Pollen sowie Honigseife verkaufen wollen. Völkerzahl ist einstellig und der Zusatzumsatz daraus sollte die 10% Hürde des Gesamtumsatzes nicht überschreiten.


    Rohwachs und Pollen sehe ich hier wie Honig als Urproduktion an. Kerzen sollten meiner Meinung nach noch als 1. Verarbeitungsstufe gelten.

    Kann mir jemand sagen sagen ob Seife noch 1. Verarbeitungsstufe ist oder bereits 2.? Kommt es darauf an, ob man ein einfaches Rezept benutzt, wie Glycerinseife + Honig mischen oder ob man die Seife komplett selber herstellt? Jemand ne Ahnung wie das ganze rechtlich zu betrachten ist?

    Ich habe gebrauchte lebensmittelechte 5l Eimer von der Kantine bekommen in denen z.T. Salatsoße drin war. Sie richen nicht merkbar für mich, aber es wäre mir nicht im Traum eingefallen die für Honig zu verwenden. Allerdings verwende ich sie als Futtereimer für Zuckerwasser und -sirup. Da sehe ich keine Problematiken. Korrigiert mich bitte wenn ich mich irre.


    Desweiten kann man solche als Wachseimer verwenden, zur wasserdichten Aufbewahrung von Rauchmaterial oder einfach als Abfalleimer. Auch im Garten verwende ich sie für Früchte. Wobei ich schon schaue, dass ich die Futtereimer nur fürs Füttern verwende und von den anderen trenne.