Beiträge von MartinSchPhD

    Ich bin auch der Meinung falls vom Kunden größere Mengen benötigt werden, z.B. bei Hotel, Gaststätte, etc., die sowieso weiter abgefüllt werden, dann kann man gleich kleine Eimer hernehmen. Die sind leichter und weniger zerbrechlich. Es gibt ja Eimer auch schon ab 1kg, wobei das Preis/Volumenverhältnis da eher schlecht ist. Da würde ich aber auch gleich schauen, dass sie in 2,5kg oder 5l Eimern bestellen. Bei richtiger Handhabung kann man die Eimer auch viele Male wiederverwenden.

    Hallo,


    der Gedanke kam mir diese Woche auch kurz, als es um das Thema ging 50g Gläser zu füllen. Die Abfüllung, Deckelung und Etikettierung ist bei von der Glasgröße nicht linear abhängig. Bei kleineren Gläsern braucht man ja eher länger. Da dachte ich mir auch ob ich mir mit 1kg Gläsern nicht Zeit sparen würde. Denn Gedanken habe ich aber zügig verworfen, denke nämlich auch, dass fast keiner bei uns 1kg Gläser kaufen möchte, die sind einfach nur groß, schwer und entsprechend teuer, der Honig drin bleibt lange offen usw.


    Für ein 1kg Honigglas müsste man schon gut was verlangen und die machen den Honig vom Look her eher zur billigen Massenware. Solche Gläser gabs mal bei einem der schäbigeren Discountern zu kaufen für 3€, billigster Chinahonig halt. Da würde ich weit Abstand halten, nicht das du da verlichen wirst.


    Da kann ich mich robirot anschließen, da wären kleiner Gläser eher besser.

    Die Gastro-Soßenflasche gefällt mir auch gut. Hier sehe ich den Vorteil das diese eher billig sind und mit zwei man auch einfach im Doppelbetrieb (Einer füllt ab, der andere füllt nach) arbeiten kann. Die Spitzen sollte man auch auf das passende Maß kürzen können.

    Mir steht das Abfüllen von knapp 100 Mini-Gläsern auch bevor, als Gastgeschenke für eine Hochzeit.

    Ich habe eine Bratenspritze aus Edelstahl daheim, die dient eigentlich zum Marinieren, wurde aber noch nie verwendet. Ohne Spitze müsste das gut gehen.

    Als Alternative habe ich eine Gebäckspritze vor Augen, die funktioniert so wie eine Kartuschenspritze vom Baumarkt nur für Keksteig. Die kann man für Kekse oder gefüllte Pralinen dann wieder verwenden.


    Bei beiden dürfte der Honig in die Spritze hinten über nen Quetschhahn gut einfüllbar sein und vorne über eine weite Spitze gut abfüllbar sein. Am besten wären zwei von denen: ein Helfer füllt die eine nach während man mit der anderen abfüllt.

    Ich hab das gestern mit Tapetenkleister ohne Zusätze ausprobiert, sowohl mit dem Pinsel aufgetragen als auch mit dem Etiketten-Fix. Habe dabei aber anscheinend zu wenig Kleisterpulver verwendet, die Etiketten liesen sich alle wieder abziehen. Welches Mischungsverhältnis nehmt ihr? Die für Tapeten muss ja nicht umbedingt die richtige sein.


    Beim Etiketten-Fix war das Problem, dass sich die Walze mit dem Kleister drin nicht recht drehen wollte. Es ging zwar den Kleister dünn aufzutragen aber dabei strich ich eher über die blockierte Walze als dass sich diese trehte. Ich werd das nochmal mit ner anderen Mischung testen, die sollte dann aber noch fester sein, also erwarte ich da keine Besserung. Reinigung unter kaltem Wasser ging aber gut.

    Soviel ich es mir vom lokalen Imkerbedarfshändler erklären hab lassen sind Radialschleudern für normalgroße Zanderwaben nicht empfohlen. Das Problem ist, das die großen Waben innen einen zu niedrigen Radius haben und da wenig Fliehkräfte sind. Du bräuchtest schon eine sehr breite Radialschleuder, die du daheim kaum durch die Tür bringen wirst.

    Durch die stark unterschiedliche Belastung oben und unten kann es auch leicht zu Wabenbruch kommen.


    Ich würde darauf achten, ob man mit der auch Flachrähmchen schleudern kann, d.h. das die Auflagen unten dafür passen. Erleichtern einen späteren Umstieg oder Verkauf.

    d2dum : Für den Dampfzuführung hast du natürlich recht. Ich habe mir aber auch für den Ablauf ein größeres Fitting aus Edelstahl gekauft, für nen anderen Behälter, nicht für den aus Plastik, da braucht es keinen.

    acaladan : Kann ich bestätigen: Wenn dann in der Druckluftabteilung. Die sind dann aber meist aus Messing was für das Wachs angeblich nicht so gut ist. Hab mir online welche aus Edelstahl gekauft. Kosten ein Viertel wie im Baumarkt, aber lohnt sich auf Grund der Versandkosten erst ab ca. drei Stück.

    ribes

    Vielen Dank, wieder war gelernt.


    Hab gerade nachgelesen: Es handelt sich offenbar um Methylcellulose was ein Lebensmittelzusatzstoff ist (Zusatzstoffnummer E 461). Somit habe ich auch keine Bedenken wegen der Verwendung für Honigglasetiketten.


    Könnte man auch zum Basteln für Pappmachee verwenden ;-)


    Herr Rübengrün

    Das sollte man doch im Etikettier-Fix verwenden können. Ist ja über 80% Wasser und lässt sich anscheinend mit weiterem Wasser entfernen. Da sollte man das Teil auch gut wieder reinigen können.

    Ich besorg mir mal Kleister und teste es aus. Wollte meine Etiketten sowieso selber drucken!

    Hi Dirk,

    soviel ich weiß ist das Ding ist zum Befeuchten von nassklebenden Etiketten die den Kleber schon drauf haben. Man füllt Wasser ein und die Walze wird feucht und überträgt etwas Wasser auf die Etiketten die man dadrüber streift.


    Ob du da statt Wasser Tapetenkleister drauf machen kannst? Mmmm, vielleicht ginge das. Müsste man ausprobieren. Ich frage mich gerade was mit dem Restkleber darin dann passiert. Bekommt man wahrscheinlich nie wieder komplett raus.

    Liebe Forumskollegen,


    ich habe mir einen "Etikettier-Fix" zugelegt (gelbe Plastikwalze in einer Wannenhaltung) zum Befeuchten der Honigettiketten gekauft.

    Als ich die gerade ausgepackt habe ist mir aufgefallten, dass die Walze nicht gerade ist sondern merklich gebogen ist. Mir kommt das komisch vor, obwohl die Funktion wohl gegeben ist.


    Von Euch werden doch auch ein paar das Teil haben: Ist das bei euch auch so und hat irgendeine Funktion oder hab ich ein Montagsmodell bekommen?


    Grüße,

    Martin

    Die Projektwebseite inkl. Bewerbungsmöglichkeit ist übrigens unter https://we4bee.org/.

    Zielgruppe sind im ersten Jahr nur Unis, Schulen und Jungimker und begrenzt auf 100 Teilnehmer. Es heißt "Dauerleihgabe", von "nach einem Jahr geschenkt" habe ich nichts gesehen. Auch muss man 80€ für den Transport plus den Wetterschutzanstrich sowie eine passene Halterung für den Top-Bar-Hive selber bezahlen.