Beiträge von MartinSchPhD

    Mittlerweile habe ich meine Linkliste für die Beutenmaße bzw. Bauanleitungen wieder gefunden.

    Dabei sind auch Bauanleitungen für 18mm Leimholz, dass man im Baumarkt einfacher bekommt als da 20mm Holz bei den gekauften Beuten.


    Bei Liebig-Zander von Holtermann ist die Ganzzarge ca. 23cm hoch für 22cm hohe Rähmchen, die Halbzarge 12cm für 11cm Rähmchen und die Flachzarge 17cm für 15,9cm hohe Rähmchen. Der Vollständigkeitshalber: Hochzarge 29,5cm für 28,5cm Rähmchen. Breite ist 42cm, Länge 52cm. (Alles ca. Angaben +/-1mm)


    Zum Vergleich: Die Bauanleitung von der Uni Hohenheim gibt die Ganzzargenhöhe mit 22,7cm an, also 3mm niedriger.


    Wie man sieht ist da ein Bienenabstand mit 10mm drin. Der Teil sich zwar auf oben und unten auf, aber bei zwei Zargen übereinander ist er wieder 10mm vertikal zwischen den Rähmchen. Somit haben zwei Halbzargen übereinander 10mm mehr Höhe als eine Ganzzarge.

    ist genau die halbe Höhe der Ganzzarge

    Die Rähmchenhöhe ist genau die Hälfte, da der Bienenabstand identisch dazu kommt sind zwei Halbzargen etwas größer als eine Ganzzarge. Jedenfalls bei den zwei von mir gekauften ist das der Fall.

    Berggeist : Danke für die Antwort. Untersetzen kam mir ebenfalls nicht in den Sinn.

    Das mit der Weidenblüte habe ich auch gelesen, bei uns blüht die schon, aber wollte dies auch von der Volksstärke und vom Wetter etc. abhängig machen. Momentan ist es ja wieder sehr kalt.

    Am Wochenende soll es wieder 13°C haben, werde mal da die Volkstärke kontrollieren und ggf. eine Brutzarge aufsetzen.

    Ich habe letztes Jahr mit drei Carnica-Ablegern begonnen und diese auf je einer Zarge Liebig-Zander-10er überwintert und möchte diese dieses Jahr mit zwei Brutraumzargen weiterführen. Die Völker ist momentan so bei 7-8 gefüllten Wabengassen, wobei letzte Woche noch die Traubenform erkennbar war. Bis jetzt habe ich hauptsächlich von oben kontrolliert. Beim schwächsen Volk habe ich diese Woche mal eine Innenwabe kontrolliert und ein schönes Brutbrett gefunden. In direkter Umgebung gibt es ein paar Haseln und Weidenkätzchen.


    Ich würde gerne wissen wann ich den zweiten Brutraum aufsetzen sollte. Ich habe dafür nur Mittelwände zur Verfügung. Temperaturen sind bei mir noch um, eher unter 10°C und das soll laut Wetterbericht auch bis Ende März so bleiben.

    Mit Futterteig oben auflegen habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. Da einziger Ärgernis war das richtige Einschneiden und Umlegen der Folie, zu groß und der Teig kann eintrocknen, zu klein und die Bienen kommen nicht richtig ran. Ich hab mir nun die "Teigfutter-Hilfe" gekauft die das nochmal einfacher macht. Damit kann man die Folie rund einschneiden und dann umgedreht reinstecken. Die großen Dornen verhindern ein einfallen der Folie in der Mitte wenn die Bienen dort den Teig gefressen haben.

    guenther_DER_imker : Was anderes hätte mich von meinen Ingenieurskollegen auch gewundert.

    Hab mir schon mal überlegt ob ich mir sowas daheim nachbaue, aber als Ingenieur für Nachrichtentechnik lass ich von der Leistungselektronik gerne die Finger. Bin mit meinem Labornetzteil einigermaßen zufrieden. Die automatische Zeitbegrenzung das der Wabenlöter hat wäre aber noch ein nettes Zusatzfeatures.

    Mit warmen Temperaturen meinst du jetzt die -2 bis 8°C die wir momentan haben?


    Meine haben nen Reinigungsflug gemacht und sitzen jetzt eher drin.

    Was spricht bei offenen Gitterboden genau dagegen? Frage nur um was dazu zu lernen.

    Gut im Hochsommer würd ich sowas nicht machen.

    Mit Salz zu konservieren ist mir jetzt neu (also nicht im allgemeinem, aber bei Waben). Gut als Großimker kann man nicht dutzende oder hunderete Waben im Gefrierschrank haben.


    Aber mal ne dumme Frage: Könnte man die Drohenwaben nicht entdeckeln und die Maden ausklopfen bevor man das Wachs einschmilzt? Für größere Mengen sicherlich unrentabel, aber die Idee schwirrt mir schon ne Weile im Kopf rum.

    Bei einem Arbeiterinnen-Rähmchen im Zandermaß sollte die Nettowachsausbeute ca. 30g sein:

    • 1 Zandermaß Mittelwand wiegt etwa 75-80g,
    • 1 Zanderwabe ergibt etwa 105-110 g Wachs!

    Von den 110g Brutto muss man ja noch die gegebene Mittelwand von 80g abziehen.


    Sollte eine Drohenwabe etwa das Gleiche wiegen, aber dabei aus 100% Neuwachs besteht oder bei Verwendung eines Anfangstreifens knapp drunter, dann ergibt sich ja quasi die mehr als dreifache Nettomenge.


    Auch ist das Wachs ja quasi unbelastet. Den Bereich um einen ggf. verwendeten Anfangsstreifen könnte man bei Bedarf auch vorher noch wegschneiden.

    Ich bin auch der Meinung falls vom Kunden größere Mengen benötigt werden, z.B. bei Hotel, Gaststätte, etc., die sowieso weiter abgefüllt werden, dann kann man gleich kleine Eimer hernehmen. Die sind leichter und weniger zerbrechlich. Es gibt ja Eimer auch schon ab 1kg, wobei das Preis/Volumenverhältnis da eher schlecht ist. Da würde ich aber auch gleich schauen, dass sie in 2,5kg oder 5l Eimern bestellen. Bei richtiger Handhabung kann man die Eimer auch viele Male wiederverwenden.