Beiträge von MartinSchPhD

    Bei mir kam gestern auch die Zahlung aufs Konto. Genau 30% des beantragtem Nettobeitrags.


    Ja bei mir auch, die Förderung liegt dann aber nicht ganz bei 30 Prozent, außer Gerätschaften wurden gestrichen. Ich denke so ca 25 Prozent

    Kann es sein, dass du das mit dem Bruttopreis vergleichst? Die 30% sind aufs Netto, das macht bei 19% MwSt. dann ca. 25,2% (30%/1,19) vom Brutto.

    Pinte Ja, etwas Hang. Letztens war das Gras dort wegen dem ganzen Regen auch recht rutschig.


    Also es ist kein Muss sowas zu haben. Aber in ein paar Situationen ist es nützlich. Ich habe 5W Ablegerkästen mit Futterzargen oder Futtertaschen. Da ist der Ausguss schon recht brauchbar beim genauen Einfüllen.

    Ich möchte kurz nochmal auf die in #2 gestellte Frage zurück kommen. Das ist doch super unpraktisch, oder nicht? Da muss doch alles doppelt umgefüllt werden, das kostet doch ohne Ende Zeit wenn man mehr als 5-10 Völker zu füttern hat. Oder übersehe ich da etwas?

    Wenn du viele Völker hast die du stark auffüttern must dann schon.

    Aber zum Nach- oder Zwischenfüttern ist es toll. Gerade bei Ablegern die man unterm Jahr regelmäßig füttert.


    Auch kann man ja 2zargige Völker im unebenen Gelände haben wo man keine schweren Behälter verschüttungsfrei in die Futterzarge einschütten kann.

    Diese nehme ich zum Füttern... Oelkanne


    finde ich super. Kein Kleckern mehr, kein Vakuum ziehen (Deckel beim Ausgießen leicht lösen).

    Sowas habe ich mir auch dieses Jahr gekauft, allerdings lebensmittelecht: Bild: Einfüllkanne 10 Liter DIN96. Ebay ID: 183839098652. Ist eigentlich zum Füllen von Wasserbehältern bei Campingwagen.


    Drauf gekommen bin ich über folgenden Videobetrag:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Zum Nachfüllen von Futterzargen ist der nicht schlecht. Zum großen Füllen von vielen Futterzargen habe ich dann doch direkt aus den Behältern gegossen wo dies möglich war.


    Die Kanne ist nicht billig aber gut gebaut. Leider funktioniert der Luftkanal vorne nicht gut genug, so dass man die obere Kappe leicht aufdrehen sollte um gluckfrei ausschenken zu können.

    Ich verwende den Nassenheider-Verdunster mit 60% Ameisensäure.

    Bis jetzt habe den Verdunster gerne auf einen Gitterzwischenboden gestellt, damit keine Bienen in die Wanne kommen können.

    Durch das Gitter kann ja der Säuredunst nach unten geht. Die Gitter, z.T. aus Aluminium, haben das bis jetzt gut überstanden.


    Ebenfalls habe ich die Propolisgitter aus lebensmittelechtem EVA (Ethylenvinylacetat) von StanzPress die ich nach der Honigernte zur Propolisgewinnung drauf lege.

    EVA ist laut meinen Nachforschungen gut beständig gegen Ameisensäure.


    Somit kam mir gerade der Gedanke ob ich den Verdunster nicht in einer Leerzarge/Umgetrehten Futterzarge anstatt auf den Gitterzwischenboden einfach auf das bereits aufgelegte Propolisgitter lege. Das hätte den Vorteil, dass ich die Bienen weniger bei rauf- und runterstellen störe bzw. auch nicht mit ihnen in Kontakt komme. Ich muss weniger Material hin- und herfahren.

    Als Nachteile sehe ich, dass die Durchlüftung durch das bereits zum Teil verbaute Propolisgitter schlechter ist. Das Gitter ist bei mir im Außenmaß Zander (520x420mm) liegt also am Holz auf, wir aber gut durch den Deckel bzw. die obere Zarge dicht aufgedrückt.

    Auch habe ich Bedenken für eine mögliche Einwirkung auf das Propolis. Das soll aber laut Propolis und Ameisensäure? nicht der Fall sein.


    Was haltet ihr von der Idee? Anmerkungen?


    Bitte keine Diskussionen Pro/Contra Ameisensäurebehandlung. Da haben wir ja bereits ganz aktuelle Threads laufen.

    Die Begriffe "kalibrieren" und "justieren", manchmal auch "eichen", werden gerne durcheinander geworfen. Da verstehen die Leute gerne Unterschiedliches darunter.

    Die Begriffe werden aber nicht so gebraucht, wie du sie beschreibst. Nach deiner Definition gibt es nur eichfähige Wagen. Warum also einen Unterschied machen?

    Kalibrieren wird nicht mit Messen gleichgestellt, sondern eben mit deiner Version von justieren bzw. einstellen. Oder auf ein festgelegtes Maß bringen.

    Ja, es gibt einen Unterschied in Definition und Gebrauch, was mich auch sehr stört.

    Mich hat weiter oben hauptsächlich die Aussage "nur justierbar aber nicht kalibrierbar" gestört. Die macht für mich nicht so viel Sinn.


    Bei uns in der Arbeit wird unter "kalibrieren" auch "ausmessen UND justieren" verstanden.

    Ich denke das viele Leute unter "kalibrierbar" die Möglichkeit verstehen die komplette Skala im vertretbaren Aufwand, also normalerweise automatisch, zu justieren.

    Bei den normalen Refraktometern kann man nur eine Offset-Korrektur justieren, nicht aber einen Steigungsfehler. Vielleicht war das als "nicht kalibrierbar" gemeint. Die etwas schwamige Definition und Verwendung macht die Kommunikation nicht einfacher.


    Eichbar sind Waagen anscheinend wenn sie eine Eichschnittstelle haben mit der man den Messwert maschinell auslesen kann. Dann gibt das Eichamt wohl mittels einer Presse eine definierten Druckverlauf drauf und kann beides automatisiert vergleichen. So jedenfalls würde ich das machen. Ohne diese Schnittstelle müsste der Eichbeauftragte ständig Werte von der Waage ablesen müssen, was die Anzahl der Prüfpunkte erheblich reduzieren und den Aufwand aber entsprechend erhöhen würde.


    In meiner Arbeit würden wir auch nur Geräte als "kalibrierbar" bezeichnen die eine solche Schnittstelle zum Auslesen und Speichern der Korrekturdaten hat. Habe mehrere solcher Schnittstellen entworfen und gebaut.

    Martin, als Ingenieur solltest Du uns aber sagen, dass die Geräte im Handel nicht kalibriert sind, die sind lediglich justiert.

    Kalibrierfähige Geräte kosten eindeutig mehr, und da wird das Kalibrierzertifikat, wenn man es kalibriert bestellt und bezahlt, mitgeliefert.

    Die Begriffe "kalibrieren" und "justieren", manchmal auch "eichen", werden gerne durcheinander geworfen. Da verstehen die Leute gerne Unterschiedliches darunter.


    Kalibrieren ist eigentlich nur das Ausmessen des Fehlers. Ist der ungleich Null muss das Gerät so justiert werden, dass der Messfehler verschwindet. Danach wird dies normalerweise nochmals geprüft, also nochmals kalibriert, ob die Justierung passt.

    In der Praxis wird unter "Kalibieren" also auch das ggf. nötige Justieren eingeschlossen.


    Ein Kalibrierzertifikat bestätigt dir lediglich nur die Abweichungen. Das brauch ich für mein eigenes Refraktometer nicht. Da ich den Fehler mittels Referenzglas ablesen kann, ist es kalibrierfähig. Mittels der Justierschraube kann ich es justieren. Wolla, was anders macht der Hersteller auch nicht.


    Eichen wiederum ist das offizielle Kalibrieren (ohne Justieren) durch das Eichamt.

    Das Eichamt bestätigt dir die (nicht vorhandenen bzw. klein genug) Abweichungen halt amtlich. Sie justieren aber nicht. Wenn eichfähige Geräte (z.B. Waagen) die Eichung nicht bestehen musst du sie wo anderes justieren lassen. Und dann nochmals eichen lassen...

    Immenlos, die ATC ist kein Wunderwerk. Kalibriert müssen die trotzdem sein. Ohne ATC werden die wohl auch nicht genauer. Und man muss warten bis der Honig die Temperatur des Refraktometers angenommen hat.


    Die Honigspindel misst die Honigdichte die sicherlich auch wieder Temperaturabhängig ist. Deswegen braucht man Korrekturtabellen falls man nicht bei 20°C misst.

    Als Ingenieur mag ich Aussagen wie "ist genau" nicht. Geräte sind nicht "genau". Sie haben eine Genauigkeit von x%. Diese ist bei der Honigspindel - wie so oft - nicht angegeben.

    Wobei ich jetzt nicht behaupten möchte dass diese schlecht sei.

    Eigentlich habe ich ein solches - zusätzlich zum Refraktometer - gerade gesucht. Also Danke für den Hinweis!

    Gibt es eine Empfehlung aus der Refraktometerfraktion, welches man sich zulegen kann ?

    Ich spiele auch mit dem Gedanken ....

    Ich habe mir vor 2 1/2 Jahren extra ein teures zugelegt mit 0,1% Streifen die ich dann fast nicht sehen konnte. Jetzt habe ich es geschafft Feuchtigkeit rein zu bekommen und beim Aufmachen zum Trocknen hat es sich es jetzt die Steigung der Skala verstellt. Trotz Offset-Kalibrierung brauche ich jetzt eine Umrechnungstabelle ....


    Daher rate ich nun eher zu günstigeren Ausgaben. Mit 0,2% Genauigkeit sind die auch passabel.

    Schau mal bei eBay oder Aliexpress. Du musst aber auf die Skala achten! Kauf keines wo die Skala nicht abgebildet ist. Achte peinlichst auf den Begriff "Honigfeuchte" bzw. "Honey Moisture".

    Die Refraktometer die mit Brix (Zuckerkonzentration) werben haben zwar manchmal eine Zweit- oder Drittskala für Honig, die ist aber nur sehr ungenau (0,5-1%). Ok, für Anhaltspunkte reicht das aber warum eins kaufen wo die Honigskala sekundär ist?

    So eine Skala sollte es sein.


    Eine Automatische Temperaturkalibration (ATC) sollte es auch haben. Das ist aber eigentlich sehr oft der Fall.


    Bei einer Skala mit bis zu 28% Feuchte kann man dann auch Olivenöl zum Kalibrieren verwenden. Bonus ist wenn ein Kalibrierglas und Nelkenöl dabei ist.

    Alkoholische Gärung [...] produziert auch kein Wasser. Die chem. Gleichung on #87 ist dann die Atmung der Hefen die zusätzlich passiert, oder wie?

    Die (vereinfachte) Formel stammt von hier:
    http://www.biologie-schule.de/alkoholische-gaerung.php

    Wenn man andere Zucker vergärt, sieht die natürlich anders aus.

    Danke für den Link. In meiner Quelle (https://www.chemie.de/lexikon/Alkoholische_G%C3%A4rung.html) war das H2O nicht enthalten. Kann aber auch sein, dass dies der Einfachheit halber dort weggelassen wurde.

    Irgendwie habe ich das Gefühl das WFLP und Goupli ein wenig aneinander vorbei reden.


    Das Argument von Goupli das für die Gärung nur die Oberfläche zu betrachten sei macht schon Sinn. Eine (sichtbare) Phasentrennung im ganzen Glas muss dafür wohl nicht vorhanden sein. Falls es vorhanden ist, begünstigt es die Gärung natürlich.


    Da Honig ja schwerer ist als Wasser lagert sich in Behältern auch der Honig mit niedrigeren Wasseranteil unten und mit höheren Wasseranteil oben ab. Darum sollte man ja nicht nur von oben Proben für das Refraktometer nehmen sondern auch unten, sowie den Honig vor dem Abfüllen durchmischen.


    Auf Dauer würde der Honig im Glas oben also auch den größten Wasseranteil haben. Ist der hoch genug, dass die Gärung da beginnen kann ist die benötigte Sauerstoffmenge für die Umwandlung der gesamten 500g wie oben berechnet doch eigentlich nicht relevant?


    Alkoholische Gärung benötigt aber keinen Sauerstoff und produziert auch kein Wasser. Die chem. Gleichung on #87 ist dann die Atmung der Hefen die zusätzlich passiert, oder wie?

    Eine gesättigte Zuckerlösung soll sich angeblich quasi ewig halten. […]


    Datenquelle: https://chestofbooks.com/food/…bility-Of-The-Sugars.html

    Bei dieser Quelle geht es um‘s kochen.

    Der Kontext dort ist Kochen ja, aber ändert an den Werten für die Löslichkeit von Zucker nichts. Die Quellverweis bezog sich nur auf diese Werte. Drum habe ich auch "Datenquelle" geschrieben, nicht nur "Quelle".


    Für die Haltbarkeit konnte ich leider nichts wissenschaftliches finden. Meine einzige Quelle hierfür wäre die anekdotische Aussage von Hermann Spiegel über seinen Winterfutterautomat.