Beiträge von MartinSchPhD

    Geht beides. Sirup kann man leicht selbst anrühren. 1:1 Zucker und Wasser.

    Das ist Zuckerwasser kein Sirup. Sirup ist per Definition dickflüssig.

    Zuckerwasser ist eine Saccharose-Lösung mit einen Zuckeranteil von meist 50-60% (1:1 bzw. 3:2 Verhältnis), max. knapp 66%.

    Handelsüblicher Zuckersirup ist eine Fructose-Glucose(-Saccharose)-Lösung mit z.B. 72% Zuckeranteil. Sirup ist länger haltbar und soll weniger stark riechen als Zuckerwasser.


    Um Sirup selber herzustellen muss du das Zuckerwasser mit (Zitronen-)Säure längere Zeit einkochen (sauer invertierter Sirup) (Beispielvideo, allerdings für Honigersatz) oder das Invertase-Enzym hinzugeben (Handelsname: Invertin), 1-2g pro kg Zucker.

    Hi Marcus, ich selber hatte keine Ahnung, Hessen ist nicht mein Gebiet, aber da ich ähnliche Probleme mit bayerischen Belegstellen hatte habe ich mal versucht zu helfen und was raus zu finden.


    Die Belegstelle heiß wohl "Belegstelle Dillkreis" in der Nähe von Breitscheid (siehe PDF von 2017). Unter "Belegstelle Breit(s)cheid" findet man selber eigentlich nichts, nur nen Verweis auf Dillkreis.

    Unter https://hessische-imker.de/pag…1/04/Belegstellen2021.pdf findest du alle hessischen Belegstellen, Stand 2021, mit Kontaktinformationen, Tel.-Nr. und Email vom Betreiber. Ich würde dir empfehlen dort direkt nachzufragen.

    Kennt einer ein (Android)-App das ohne Online-Account auskommt? Ich will eigentlich nur ne Stockkarte führen, warum sollte das nicht einfach Offline auf dem Speicher meines Smartphones gehen? Backup auf eine gängige Cloud plus Export in ein offenes Format (CSV, XML, etc.) und schon ist die Sache fertig.


    Alle Apps die ich soweit gefunden habe drängen mir das Eingabeschema auf, speichern nur online und auf Exportmöglichkeiten darf man auch nicht hoffen.


    Momentan verwende ich diese gelben A6 Stockkarten mit Halter an den Bienenständen und daheim am PC eine selber geschriebene Excel-Datei. Eine Übersicht-Tab und dann ein Tab pro Bienenvolk. Sehr flexibel.

    teewee : PaBa ging es um die Vorderseite, du schreibst über die Lesbarkeit!

    Gut lesbar können sie auch auf der Rückseite sein.


    Nur bestimmte Pflichtangaben müssen auf die Vorderseite. Bezeichnung z.B.. Dazu dann "im selben Sichtfenster" die Mengenangabe, deren Schriftgröße nochmals extra bezeichnet ist.

    Ein Schwarm geht nicht ab wenn sie nicht in Schwarmstimmung sind. Die Zellen wurden ja künstlich zugesetzt und sind ja so gesehen Nachschaffungszellen, nicht Schwarmzellen.


    Die Zellen werden gekäfigt (entweder am ersten Tag der Verdeckelung oder einen Tag vor Schlupf - zwischendurch ist die Kö zu empfindlich) und entweder kurz vor dem Schlupf (Krappelzellen) oder nach dem Schlupf im Käfig entnommen und einer Begattungseinheit zugesetzt.

    Am nächsten Tag, wenn die Zellen angezogen worden sind, baue ich den ganzen Spaß zurück,

    was machst Du mit der alten Königin?

    Die alte Königin ist unten im Brutraum und durch das Absperrgitter von den Weiselzellen getrennt. Wenn die angepflegt sind werden die von den Arbeiterinnen auch weiter gepflegt.

    Harold, da muss ich teewee recht geben. Oben steht sinngemäß "verpflichtende Angaben", darunter "Hinweis zur Aufbewahrung". Das "empfohlen" bezieht sich auf den genauen Wortlaut.


    Aus der offiziellen Verordnung unter

    https://eur-lex.europa.eu/LexU…2011:304:0018:0063:de:PDF

    habe ich nun entnommen: (Hervorhebung durch mich)


    Artikel 9:

    Zitat
    g) gegebenenfalls besondere Anweisungen für Aufbewahrung und/oder Anweisungen für die Verwendung;


    Stellt sich nun die Frage ob das nun beim Honig nun gegeben ist oder nicht.


    Allerdings wird dort auch z.B. die Nährwertdeklaration verlangt, vorher aber was von Ausnahmen gesagt. Wie so oft kann sich der Normalo die Verordnungen und Gesetzte selber mühselig zusammenklauben bis er weiß was für seinen Fall nun genau gilt. Dann kann man sich wieder nicht sicher sein, ob man nicht was übersehen oder missverstanden hat.


    (Bin froh dass ich DIB Etiketten verwende ...)

    Ist der Lagerhinweis nicht Pflichtangabe und gehört aufs Frontetikett?

    Nö, das wär mir neu das das überhaupt drauf muss. Ist meistens drauf da es ja auch im Interesse des Inverkehrbringers ist, dass der Verbraucher kein negatives Erlebnis wegen falscher Lagerung hat.


    Hab gerade nachgesehen: DIB hat es vorne klein drauf, aber wo sonst, oben ist kaum Platz und nach hinten geht das Etikett nicht. Ritter Sport hat es auf der Rückseite seiner Schokoladen. Andere Lebensmittel hab ich gerade nicht zur Kontrolle neben meinem Rechner....


    Pflichtangaben sind: Inhalt ("Honig" reicht), Nennfüllmenge, Herkunftsland, Inverkehrbringer (Name, ladungsfähige Adresse), MHD, Chargennummer (oder MHD mit Tagangabe) (Quelle)

    Danke für den Test und das teilen der Ergebnisse!

    Die Werte haben mich gleich an ApiInvert errinnert.


    Welche Hefe hast du genau genommen? Backhefe?


    Um Saccharose in Fructose und Glucose zu spalten kann man allerdings auch Invertin direkt verwenden. Die Hefe spaltet den Zucker ja auch durch erzeugtes Invertin und das im Handel kaufbare ist meines Wissens nach aus Hefen gewonnen. Invertin habe ich aber nur im Großhandel (Bäko) gefunden. Auf freundliche Nachfrage haben sie es mir ausnahmeweise ohne Gewerbeschein verkauft.

    Rezept wäre: 1kg Puderzucker, 80ml Wasser (lauwarm), 1-2g Invertin.

    Puderzucker in einem Eimer etwas fest drücken, damit keine Luft drin ist. Invertin ins Wasser mischen und dann oben sachte drauf schütten. Verschließen und ein paar Tage bei Zimmertemperatur durchziehen lassen.


    Ich hätte Hefe eher verwendet um den Eiweißgehalt für die Königinnenzucht zu erhöhen. Dann sollte man aber inaktive Bierhefe verwenden, hieß es.

    WFLP, soweit ich gelesen habe, können die Ammenbienen wohl gar nicht anders als offene Brut zu pflegen. Instinkt halt. Ausnahmen gibt es nur in Extremsituationen (Aussaugen der Brut bei starkem Futtermangel).

    Die Arbeiterrinnen würden umgeweiselte Weiselzellen nicht anziehen solange sie weiselrichtig sind, aber wenn dies bereits passiert ist - Gelee Royal drin und Zellen teilweise ausgebaut - dann fahren die ihr Programm durch. Auch ohne Schwarmtrieb. Die vorhandene Königin würde die Zellen halt kaputt machen. Darum braucht es das Absperrgitter. Und ich denke, dass etwas Abstand zur Königin (HR) und somit weniger Pheromone da eher besser als schlechter ist.


    Direkt im BR spart man sich halt das Umhängen von BW und es ist sowieso wärmer und man hat mehr Ammenbienen.


    Aber falls das nicht so stimmt, lerne ich gerne was dazu.


    @McFly: Danke! Ich meinte die Weiterpflege. Die Anpflege im Weisellosenzustand war mir klar.

    Das Thema hat mich auch schon interessiert. Ich hab ne Wabentasche (Absperrgitter um Rähmchen rum) die ich dafür verwenden könnte.


    Aber im HR wäre das Kö-Pheromon schwächer, wäre da nicht die Pflege besser?

    Oder ist bei bereits angeblasenen Zellen das egal, da der Pflegetrip der Ammen sowieso da ist?