Beiträge von MartinSchPhD

    Servus,


    Ich würde mir nicht zu viel dabei denken. Aber beobachten schadet nie.


    Bei mir ist es ähnlich.

    Ein Teil meiner Bienen steht auf meinem Balkon meines zweistöckigen Hauses.

    Auf meiner Terrasse direkt darunter liegen auch immer wieder eine merkbare Anzahl Bienen.

    Nicht extrem viele aber man muss diese schon ab und zu wegkehren.


    An meinem anderen Stand stehen die Bienen am Waldrand mit Wiese, da kommt es wohl zum selben Totenfall, aber diesen sieht man halt nicht, da er im Gras landet.


    Mittlerweile denke ich auch, dass das der normale Totenfall ist. Viele sterben weiter draußen beim Ausfliegen aber ein paar sterben halt auch im Stock (manchmal bin ich dran schuld, da ich die Bienen leider manchmal quetsche).

    Marcus Göbel : Ist mal kein Selbstverlag, sollte man also im ganz normalen Buchhandel kaufen können. Oder zur nächsten Bestellung im Imkereifachhandel dazu tun - sobald die es führen - hilft den Mindestbestellwert für die Versandkostenfreiheit zu erreichen.


    Der Preis ist aber vergleichsweise hoch. Bernhard Heuvel macht zwar nen guten Eindruck, aber ich denke ich lese mir lieber mal seine Monatsbetrachtungen vorher durch. Dann die anderen noch nicht fertig gelesenen Bücher die ich habe. Momentan ist Pfefferle dran, dann die neue Ausgabe vom Liebig und dann hab ich seit dieser Woche "Bienen und Bienenvölker" von Karl Weiß. Bis dann könnte Heuvel ja im Handel und ein paar Kritiken verfügbar sein.

    Meiner steht seit fünf Wochen im ähnlichen Keller und ich warte immer noch, dass er anfängt zu kristallisieren. Habe ihn anscheinend zu fein gesiebt (Doppelsieb plus Nylonsieb extra fein). Da gibt es zu wenige Kristallisierungskeime. Also wenn es dir zu schnell geht, nächstes Mal feiner sieben.

    Servus miteinander,

    da ich nun sowieso noch was beim Holtermann bestellen wollte und das wegen der Portofreigrenze in die Bestellung reingepasst hat, habe ich mir gleich nen Schwung Ami-Schienen mitbestellt. Wozu hat man den Geld.


    Nun habe ich dann doch das restliche Holz auch noch mit der Oberfräse entfernt, 5mm tief, und die Schiene angeschraubt. Sieht auch gleich viel besser aus. Die Ami-Schiene ist oben ja umgebogen und deswegen nicht scharf, so wie die flachen Schienen die ich bei den Liebig-Zander-Zargen. Gefällt mir besser!


    Wenn ich nochmal den Zargen-Bausatz beim Geller bestelle, dann säge ich die 5mm von den Stirnseiten gleich mit der Kreissäge weg. Geht schneller und sauberer.


    Vielen Dank,

    Martin

    Wenn du das verhindern möchtest: Du solltest die Waben (Laut deinen Profil Zander, also gehe ich von einer Tangentialschleuder aus) bei der ersten Seite nur mit niedriger Geschwindigkeit schleudern, umdrehen, hohe Geschwindigkeit, nochmal umdrehen, hohe Geschwindigkeit. Wenn du gleich mit hoher Geschwindigkeit anfängst drückt es den Honig zu stark auf der Innenseite gegen die Wabe und sie reißt leicht.

    Welche Zanderbeute ist das denn? Es gibt ja mehrere verschiedene Bauarten (Liebig, Herold, etc.).


    Bei meinen Zander-Liebig Beuten ist das Innenmaß 38cm bei 10x35mm bleibt auch noch 3cm übrig. Am Anfang hat mich das gestört, jetzt nicht mehr. Ich rücke die Waben immer mittig. Nach einiger Zeit ist an den Abstandshaltern (Kreuzklemmen) sowie etwas Propolis dran, dann gehen sie auch ein wenig mehr auseinander. Bei den Drohnenrahmen etwas mehr Abstand lassen.

    Was streicht ihr Veteranen überhaupt?

    Hab nen Imkerwerkzeugkasten aus Holz, da streiche ich meinen Schwamm am Schluss immer dran aus. Bald wird er komplett gestrichen sein. ;-)

    Hallo MartinSchPhD , magst Du ein Bild von Deinem Kasten zeigen? Ich würde gern meinen Eimer gegen etwas hübscheres tauschen und mit einen Kasten bauen.

    Grüße von Miriam

    Servus,

    das ist die "Imgut® Imker Werkzeugkiste" von Holtermann. Auf dessen Shop gibt es auch Bilder.


    Grüße,

    Martin

    Was streicht ihr Veteranen überhaupt? Brutzargen und Boden, sonst nix? :/

    Eigentlich alles was draußen ist. Alle Zargen, Böden, Innendeckel (ok, könnte man auch weglassen), manche, aber nicht alle Beutenständer. Alten Haushaltsschwamm nehmen, Leinöl (pur oder Firnis) drauf und dünn drüber streichen. Geht recht schnell eigentlich. Färbt das Holz auch so schon dunkel.


    Hab nen Imkerwerkzeugkasten aus Holz, da streiche ich meinen Schwamm am Schluss immer dran aus. Bald wird er komplett gestrichen sein. ;-)

    Kenn das auch nur so, dass man die Innen gar nicht streicht.

    Habe meine allerersten Beuten außen mit Beutenschutzfarbe aus dem Imkerfachhandel gestrichen. In zwei Schichten wie empfohlen. War dann recht dick. Beim Abschaben von Propolis und Wachs mit dem Stockmeißel geht jetzt manchmal auch ein wenig Farbe runter.


    Für alle weiteren verwendete ich Leinölfirnis, normalerweise drei Schichten. Das gefällt mir deutlich besser.


    Letztens ist mir ne 250ml Bio-Leinöl-Flasche für unter 2EUR beim Discounter aufgefallen, die habe ich mal mitgenommen und ein wenig die neuen, kleineren Dinge mit nem Schwamm angestrichen. Lief sehr gut, es richt viel besser als die Firnis, und war bei den aktuellen warmen Temperaturen auch am Abend trocken. Da sich das zur Firnis preislich kaum was tut, denke ich, dass ich beim reinen Leinöl bleiben werde.

    Hallo Kael, schön das du zu den Bienen gefunden hast.


    Das Thema Bücherskorpion ist sehr umstritten, besonders ob sie tatsächlich aktiv auf Milbenjagd gehen wird von vielen sehr bezweifelt. Sie werden aber kaum nennenswert Milben wegfressen. Sie anzusiedeln macht wenig Sinn, bis auf die Leute die sie teuer verkaufen.

    Mit Ohrwürmern wird es ähnlich sein, nur kommen die von alleine. Mein Tipp: Lass die Ohrwürmer sein wie sie sind, wenn sie dann sind, dann ok, wenn nicht dann auch ok, und kümmere dich zuerst um die vielen anderen Dinge die man beim Imkern wissen muss. Varroa wird normalerweise mit biochemischen Säureverdampfern betrieben, lies dich da mal ein.


    Strohbeuten gibt, ja, lohnt sich denk ich auch nur für die, die diese teuer verkaufen. Deren Verwendung ist nicht (mehr) üblich und sie sind ebenfalls umstritten. Wenn du dann Probleme damit bekommst, findest du wenig Leute die damit Erfahrung haben. Mein Tipp: Bleib bei den normalen Holzbeuten und warte mit solchen Experimenten wenn du die Bienen schon ein paar Jahre hast. Es gibt viele andere Probleme mit denen du zu kämpfen haben wirst.

    @Pinky69: Schwarmtuchmethode würde ich nicht empfehlen, bleib beim Nassenheider. Extra Zarge drauf und gut isses.


    Wenn du keine Halbzargen o.ä. hast:

    Ich habe mir heute einen hohen Zwischengitterboden gebaut (für Liebig Zander Beute). Ein knapp 10cm langes 18mm Brett das ich geschenkt bekommen habe in 2x52cm, 2x38,4cm zersägt, ne 8mm tiefe Nut 5mm am unteren Rand mit der Kreissäge reingesägt. Starres Gitter hab ich vom Holtermann für wenige Euro. Das kommt in die Nut, zusammen leimen, vorbohren, verschrauben, fertig. Darin passt der Nassenheider und auch die Liebig Dispenser passend rein. Das Gitter hält die Bienen vom Tuch fern und erlaubt ein bienenfreies Kontrollieren. Für Beutentransporte auch als Lüftungsdeckel oder -boden verwendbar.


    Grüße,

    Martin

    rase : Danke für die Erklärung. Hätte halt auf unbegattet getippt, da dann noch schlank.


    Berggeist : Klar sind die 4-5 Tage nur eine Grenze, kein Bereich. Sie hätte auch gleich nachdem der Naturbau so weit war legen können. Nur sahen die verdeckelten Zellen eher so aus als wären sie eher frisch. ( ;-) Geburtsurkunde wohl kaum, sie sind ja noch nicht geboren ;-) )


    Sulz : Danke, die Zeit kam mir auch wie schon geschrieben eher kurz vor. Nachdem vor ein paar Tagen keine Brut drin war habe ich diese dann erst in mehreren Tagen erwartet.