Beiträge von MartinSchPhD

    Hatte Mal ein Gespräch mit einem Vertreter von Südzucker deswegen. Meinte der Zuckerteig darf keinesfalls bei zu tiefen oder zu hohen Temperaturen gelagert werden.


    Wenn die Phasentrennung erst einmal erfolgt ist kann man die ursprüngliche Form nicht mehr herstellen.

    Was du machen kannst, ist die Masse in warmes Wasser einzuweichen und das ganze als Zuckerwasser zu verfüttern. Ob sich der Aufwand lohnt musst du selber wissen. Der Vertreter empfahl wegwerfen und neu kaufen 😀

    War gestern, also So. 8.3.2020, auf einem Vortrag von Dr. Pia Aumeier. Wenn ich sie richtig verstanden habe - Ich saß etwas weit hinten - meinte Sie Herr Dr. Liebig hätte bei ihren letzten Treffen die (anscheinend fertige) 4. Auflage dabei. Es könne sich also nur noch um wenige Wochen (oder sagte sie Monate?) handeln bis diese im Handel sei.


    Ich meine auch, man darf die Zeit von der Fertigstellung durch den Autor bis zum entgültigen Erscheinen im Handel nicht unterschätzen.

    Hallo,


    einer meiner Standplätze ist bei mir auf dem Balkon, momentan drei Ableger vom letzten Jahr.

    Dort habe ich auch Vorrichtungen um lange Blumenkästen im Geländer anzubringen.

    Die Beuten stehen so 1-1,5m hinter dem Geländer und die Bienen fliegen darüber hinweg. (Ab und zu knallt eine ans Geländer ...)


    Ich überlege nun ob ich dort nun mehrere Blumenkästen mit etwas Bienenverträglichen anzuplanzen,

    frage mich aber ob diese nahe Tracht, die ja SO übbig dann auch nicht ist, nicht eher zum räubern etc. anregt, da ja alle Bienen dann die Info bekommen,

    dass es in der direkten Nähe was zu holen gibt.


    Stellt sich die Frage ob es die Mühe Wert ist, in dem 1km Umkreis gibt es nen Park und viele Gärten.

    Reizen würde es mich aber schon und die paar Euro wäre es mir Wert.


    Grüße,

    Martin

    Hi Beastkeeper,


    ich habe momentan knappe 2 Jahre Erfahrung und jetzt 5 Völker auf Zander, stehe aber vor ähnlichen Überlegungen wie du. Falls dir meine Gedanken dazu helfen:


    1. Entdeckeln

    Plane ich derzeit mit der Entdeckelungsgabel per Hand zu machen. Solange ich entdeckele soll die Schleuder automatisch laufen und ich fülle dann die vor-entdeckelt Waben ein, lass die Schleuder wieder laufen und entdeckele weiter etc. Deshalb möchte ich erstmal kein elektr. Entdeckelungsmesser anschaffen.

    Habe mir eine 2-Personen-Entdeckelungswanne zugelegt. Meine Frau hilft mir dabei während ich abwechselnd entdeckle und die Schleuder neu bestücke bzw. die Richtung ändere. Funktioniert soweit gut. Ohne zweite Person ist eine Automatik-Schleuder gut.


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    2. Honigschleuder

    Favorit ist derzeit eine 4 Waben Selbstwendeschleuder mit Automatik - Graze hat da ein paar schöne Schleudern (Graze kleiner Kessel / Graze großer Kessel mit Programmautomatik), allerdings hab ich mir vor kurzem Logar angeschaut (Kleiner Kessel /Großer Kessel mit Vollautomatik und zwei Hähnen) und dort gefällt mir der nahtlose Boden überaus gut. Allerdings ist die große Logar auch sehr teuer und ich würde gerne maximal die 2.100€ für die kleine Logar ausgeben.....

    Wenn du nicht scheust Geld auszugeben und das Schleudern alleine machen musst, würde ich dir eine vollautomatische Selbstwende-Schleuder empfehlen. Der Korb sollte aber kompatibel für flachen Rähmchen oder austauschbar gegen einen Radialkorb sein, wenn du mit Dadant/Zadant liebäugelst. Da müssten später ja viele Flachrähmchen rein. Ein neuer Korb kostet aber auch gerne 300€+. Wichtig hier ist, dass die Schleuder einen großen Durchmesser hat (>=70cm, denke ich). Ansonsten ist es mit Radial nichts.


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    3. Honig sieben

    Hier bin ich ehrlich gesagt noch am unentschlossensten.... soll ich einen Abfüllkübel mit zwei vertikalen Sieben wie diesen hier, oder so etwas wie das Lunzer Honigsieb von Logar?

    Habe von CFM einen konischen Feinsieb ähnlich wie der Lunzer Hinigsieb von Logar mit zwei Auslaufhähnen (oben, unten). Läuft sehr gut durch, solange Honig aus der Schleuder nachläuft und damit Druck aufbaut. Lediglich der Grobsieb ist mir verstopft, somit habe ich mir mehrere davon zugelegt.


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    4. Honig rühren

    Habe mir über den Winter nun einen elektr. Handrührer von Holtermann gekauft und werde diesen verwenden. Falls mir das auf Dauer zu unhandlich wird, planne ich mir einen Ständer dafür zu besorgen. Kenne da jemanden der sowas für mich bauen könnte. Bisher ist mir die Anschaffung für eine professionellen Rührkonsole einfach zu teuer für die Menge.


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    Habe ich bei meinen Überlegungen etwas übersehen oder aus Sicht langjähriger Imker einen groben Schnitzer?

    Einschätzungen zu meinem geplanten Ablauf sind gerne willkommen, bereits jetzt vielen Dank für Euren Input.

    Falls du die Imkerei wirklich dauerhaft betreibst und das Geld nicht scheust (da z.B. besserverdienend), kauf dir lieber früher als später solch gutes Equipment wie du plannst. Ansonsten würde ich mir es überlegen. Wie oben schon erwähnt ist es ein wenig Overkill für noch <10 Völker.


    Und: Prüfe umbedingt ob die Anschaffungen bei dir im Bundesland förderfähig sind! Ich habe hier in Bayern so ca. 25% Förderung bekommen für alle Großgeräte.


    Grüße,

    Martin

    Eine volle Zander-Honigwabe soll laut Literatur 2kg Honig haben.

    Bei 10 Waben => 20kg Honig, wobei das natürlich auch weniger (nicht alles verdeckelt) oder mehr (z.B. Waben verrutscht => Dickwaben) sein könnte.

    Hinzu kommt das Gewicht der Zarge (x kg, je nach Material) und dem Wachs (100-120g / Wabe => ca. 1kg/Zarge).


    Ich hatte dieses Jahr Honigzargen mit 25-34kg Gewicht. Konnte ich von einem höher gestellten 4-Zargenturm noch selber runterheben und nen kleinen Hang hoch zum Auto tragen. Und ich bin ein Büroangestellter, normal groß, 40+, der keinen Sport treibt. Gut, meine Frau könnte es nicht.

    Auf jeden Fall den wasser-/feuchtigkeitsbeständigsten. Und sogar deren Wasser-/Feuchtigkeitsbeständigkeit ist nach meiner Erfahrung eher mau. Nichts geht m.E. über eine soldide Verschraubung.

    Bei Nut + D3 Leim + verschraubt wie beim Zander-Liebig-Bausatz den ich vom Geller gekauft habe, braucht es D4 dann wirklich nicht.

    Ich wollte sicherheitshalber D4 nehmen, hatte aber Probleme den zu bekommen. Laut dem Schreiner meines Vertrauens reicht D3 aber aus, solange das Holz nicht quasi im Wasser steht.


    Der "Beutenleim" der im Imkerfachhandel verkauft wird, ist ebenfalls D3.

    Habe diesen und anderen Marken-D3-Leim verwendet und bis jetzt ist noch nichts passiert.

    Muss aber gestehen, dass alle diese Beuten sehr neu sind und sich somit erst bewähren müssen.

    Ich hab im November bei Geller EWKs gekauft, die hatten dieses Absperrgitter bereits so wie oben abgebildet drin. Ist durchwegs sinnvoll und sollte ggf. nachgerüstet werden.