Beiträge von Bus-T

    Nur leider legen bei mir die Bienen dann nach dem Winter ihr Brutnest auf die alten Waben an, die eigentlich raus sollen.

    Wo ist bei Dir denn das Flugloch? Ich arbeite im Kaltbau im Winter mit einem seitlichen Flugloch, das auf der Seite der neuen Waben ist, dann ist nach dem Winter dort auch das Brutnest. (Alternativ kann man auch mit einem mittigen Flugloch arbeiten und dann die neuen Waben im Winter in der Mitte haben - dann kann man im Frühjahr die alten Waben am Rand wegnehmen...)

    das Flugloch befindet sich bei mir mittig durch die Standardkeile. Deswegen meine Frage zu Beginn, ob jemand Erfahrung mit einem Flugloch an der Stelle der neuen Waben hat. Scheint also bei dir zu funktionieren.

    Hallo Bertram,


    danke, genau so mache ich es auch. Hatte es nicht so genau beschrieben und nur die Gabe der letzten Mittelwände (zum Auffüllen des Brutraums auf 10 Rähmchen) bei der Sommerauffütterung genannt.

    Nur leider legen bei mir die Bienen dann nach dem Winter ihr Brutnest auf die alten Waben an, die eigentlich raus sollen.

    Hallo,


    ich hole dieses Thema mal aus der Versenkung. Ich imker auch mit Dadant und sehe immer wieder das gleiche Phänomen im Frühjahr: Das neue Brutnest befindet sich auf den ganz alten Waben und ich kann diese dann nicht wie geplant zur Einengung entfernen. Die im Sommer zur Auffütterung gegebenen Mittelwände sind zwar ausgebaut aber nicht bebrühtet und müssen stattdessen beim Einengen entfernt werden. Das ist jetzt zwar etwas überzeichnet und es gehören dann doch immer mal eins, zwei neuere Waben zum Brutnest im Frühjahr. Aber ich würde dies gerne verbessern.


    Bei der Sommereinfütterung setze ich den Fluglochkeil ein, der mittig der Beute das Flugloch ergibt und ergänze den freien Platz mit einem Block frischer Mittelwände (meist 3) an Position 2. Hat schon jemand versucht zur Einfütterung einen Fluglochkeil zu nutzen, der das Flugloch genau bei den frischen Mittelwänden platziert? So wie oben diskutiert wurde?

    Von der MS bin ich persönlich vollkommen weg. Die Restflasche geht irgendwann mal in den Sondermüll.

    Spar Dir den Aufwand.

    Verdünnte Milchsäure wird blitzschnell von Bakterien verstoffwechselt...bei Raumtemperatur geht das noch schneller!
    Braucht also keine Sondermülldeponie dafür!


    M.

    Ach so? Wie lange nach Anbruch ist so eine 15%ige Milchsäure noch wirksam?

    Oder man nimmt den Horizontal, schraubt das ganze Geraffel samt Vliess in ein Rähmchen und fertig ist der Lack. Da reicht die Verdunstungsfläche dann eigentlich immer, weil das Tuch wie ein Handtuch zum Trocknen frei hängt.

    Den wollte ich gerade nicht, da die Verdunstungskontrolle umständlich ist. Aber noch dazu kommt, dass ich Kaltbau nutze und Bedenken habe, dass die Säure nur nach außen abdampft.

    Ich hatte die raue Seite nach unten gemacht, um ein Ankleben des Tuchs an der Wanne zu verhindern.

    Das reicht meist aber nicht, um bei kühlem Wetter die Seebildung über Nacht in der Wanne zu verhindern. Es soll ja das verdunsten, was von dem Docht auf das Vlies tropft.

    Dann habe ich mir aus Putzgewebe passende Unterlagen für das Vlies geschnitten, damit es keinen Kontakt zur Wanne und somit auch mehr Verdunstungsoberfläche hat. Ich bilde mir ein, dass es so besser klappt.

    Das finde ich eine sehr gute Idee! Hab schon überlegt womit ich Abstand vom Fließ zur Wanne herstellen kann. Putzgewebe klingt gut!

    Eine kurze Frage zwischendurch. Beim Nassenheider Professional hat das Fließ eine rauhe und eine glatte Seite. Welche von Seite kommt beim Auflegen des Fließes nach oben? Die rauhe Seite, um eine größere Fläche zum Verdunsten zu haben oder die glatte?

    Hab ich irgendwas übersehen?

    Ja, Milbenfall auf der Windel, sagt nur bedingt was aus, über den tatsächlichen Befall. Die Völker können dann Ende August schon kurz vorm Kollaps sein, da nützt dann auch AS 85% nichts mehr. Wenn man dann damit auch noch die Königin himmelt, kann man ein Kreuz auf die Kiste machen.

    Bitte keine Diskussionen über Windeldiagnose etc. Die Frage war, wie man bei niedrigen Temperaturen Ende Septemeber AS-Behandlung machen kann, so wie Frau Aumeier es beschreibt.

    Hallo,

    ich nutze mal diesen Faden und stelle meine Frage. Frau Pia Aumeier hatte in einem Votrag beschrieben, dass sie erst Ende August die erste AS Behandlung mit dem Liebig Dispenser macht (außer im Juli fallen mehr als 10 Milben/Tag) und Ende September dann die 2. Behandlung. Meine Frage dazu ist, wie das mit den Temperaturen Ende September klappen soll? Ich würde auch gerne so spät behandeln, hab dies aber aufgrund der wahrscheinlich niedrigen Temperaturen Ende September noch nie gemacht. Da ist es ja selten noch warm genug für Liebig Dispenser. Hab ich irgendwas übersehen?

    Ok, vielen Dank für die Erfahrungsberichte und Tips! Bis Februar kann ich die Bienen leider nicht am alten Stand stehen lassen. Aber dem Wandern Ende September steht dann ja nichts entgegen und komplett ausgefüttert werden sie dann am neuen Platz.

    Hallo,


    ich werde Ende des Jahres umziehen (ca. 500 km) und möchte meine Bienenvölker mitnehmen. Da sich ein Transport der Völker im Dezember mit Wintertraube schlecht macht, würde ich sie direkt nach dem Einfüttern Ende September/Anfang Oktober umziehen wollen. Ich hoffe darauf, dass an diesen Tagen keine Minusgrade vorliegen, so dass die Bienen nicht in der Wintertraube sitzen. Gibt es sonst Einwände gegen diese Zeit? Hat jemand Erfahrung mit so später "Wanderung"?

    Ich habe nun mehrere Möglichkeiten für das Ablösen und der anschließenden Blütenbildung gefunden:

    1. Honig noch nicht vollständig kristallisiert und im Glas kristallisiert er dann und löst sich ab

    2. sehr geringer Wassergehalt im Honig

    3. undichte Gläser

    4. Temperaturschwankungen im Lagerraum


    2. und 4. kann ich ausschließen. Wassergehalt liegt bei 18 %. Honige aus diesem und letzteren Jahr haben auch 18 % und zeigten bei gleicher Lagerbedingung die Ablösung vom Glas nicht.

    3., also undichte Gläser, wären möglich aber auch hier haben die anderen Honige in den gleichen Gläsern die Ablösung nicht gezeigt. Ich benutze Neutralgläser mit Plastikdeckel, die ich nach ein paar Tagen nach dem Abfüllen nochmal nachziehe.


    Der Punkt 1 wäre eine Erklärung, wobei ich immer so lange rühre, dass der Honig gerade noch gut abfüllbar ist. Soll ich so lange rühren, bis der Honig nur noch sehr langsam fließt? Dann müsste ich aber den Honig vor dem Abfüllen erwärmen, um ihn fließfähriger zu machen. Das macht doch aber auch nicht jeder Imker oder haben die dann auch Probleme mit der Ablösung des Honigs vom Glas?


    Könnte auch eine Kombination aus 1 und 3 sein. Hatte jemand die gleichen Probleme bei Plastikdeckeln und mit Twist off Metalldeckeln dann nicht mehr?

    Guten Tag!

    Hab Ende Mai meinen Schaukasten mit einer Brutwabe Dadant und einer Futterwabe bestückt. Größtenteils verdeckelte Brut. Weiselzellen wurden gezogen und gepflegt.

    3 Wochen nach Bildung die ersten Stifte. Eigentlich sehr zeitig für eine Nachgeschaffte. Nun wird langsam verdeckelt und der Großteil ist Drohnenbrut.

    Werden die so schnell drohnenbrütig?