Beiträge von Bus-T

    Hallo zusammen,


    eine Kundin von mir war im Urlaub auf Griechenland und hat dort Honig eines italienischen Abfüllers gegessen. In dem flüssigen Honig sind weiße Stückchen drin, die wie Zuckerkristalle aussehen. Davon ist sie sehr begeistert und fragte mich nun, ob ich auch so etwas im Angebot habe.

    Hat jemand von euch eine Idee, was dort in den Honig getan wurde? Ich vermute mal, dass es keine Kristalle aus dem Honig sind, da der Honig noch klar und flüssig ist und erst jetzt anfängt zu kristallisieren.

    Bilder hänge ich mit an.


    Viele Grüße!


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    Woran erkennt ihr, ob es Nektar der Robinie ist, der eingetragen wurde? Ist er besonders hell? Es geht um die Entscheidung rühren oder nicht rühren (falls es Robinie ist) nach der Ernte.

    Einen erhöhten Milbenfall im Frühjahr hatte ich letztes Jahr in der Zeit der ersten Reinigungsflüge aus. Da fallen die schon toten Milben auf die Windel und man bekommt einen Schreck. Im Verlauf des Jahres hat sich gezeigt, dass kein erhöhter Milbendruck in den Völkern war. Eher im Gegenteil.

    Fliegen bei dir die Bienen zur Zeit das erste Mal so richtig stark in deiner Region?

    Nur leider legen bei mir die Bienen dann nach dem Winter ihr Brutnest auf die alten Waben an, die eigentlich raus sollen.

    Wo ist bei Dir denn das Flugloch? Ich arbeite im Kaltbau im Winter mit einem seitlichen Flugloch, das auf der Seite der neuen Waben ist, dann ist nach dem Winter dort auch das Brutnest. (Alternativ kann man auch mit einem mittigen Flugloch arbeiten und dann die neuen Waben im Winter in der Mitte haben - dann kann man im Frühjahr die alten Waben am Rand wegnehmen...)

    das Flugloch befindet sich bei mir mittig durch die Standardkeile. Deswegen meine Frage zu Beginn, ob jemand Erfahrung mit einem Flugloch an der Stelle der neuen Waben hat. Scheint also bei dir zu funktionieren.

    Hallo Bertram,


    danke, genau so mache ich es auch. Hatte es nicht so genau beschrieben und nur die Gabe der letzten Mittelwände (zum Auffüllen des Brutraums auf 10 Rähmchen) bei der Sommerauffütterung genannt.

    Nur leider legen bei mir die Bienen dann nach dem Winter ihr Brutnest auf die alten Waben an, die eigentlich raus sollen.

    Hallo,


    ich hole dieses Thema mal aus der Versenkung. Ich imker auch mit Dadant und sehe immer wieder das gleiche Phänomen im Frühjahr: Das neue Brutnest befindet sich auf den ganz alten Waben und ich kann diese dann nicht wie geplant zur Einengung entfernen. Die im Sommer zur Auffütterung gegebenen Mittelwände sind zwar ausgebaut aber nicht bebrühtet und müssen stattdessen beim Einengen entfernt werden. Das ist jetzt zwar etwas überzeichnet und es gehören dann doch immer mal eins, zwei neuere Waben zum Brutnest im Frühjahr. Aber ich würde dies gerne verbessern.


    Bei der Sommereinfütterung setze ich den Fluglochkeil ein, der mittig der Beute das Flugloch ergibt und ergänze den freien Platz mit einem Block frischer Mittelwände (meist 3) an Position 2. Hat schon jemand versucht zur Einfütterung einen Fluglochkeil zu nutzen, der das Flugloch genau bei den frischen Mittelwänden platziert? So wie oben diskutiert wurde?

    Oder man nimmt den Horizontal, schraubt das ganze Geraffel samt Vliess in ein Rähmchen und fertig ist der Lack. Da reicht die Verdunstungsfläche dann eigentlich immer, weil das Tuch wie ein Handtuch zum Trocknen frei hängt.

    Den wollte ich gerade nicht, da die Verdunstungskontrolle umständlich ist. Aber noch dazu kommt, dass ich Kaltbau nutze und Bedenken habe, dass die Säure nur nach außen abdampft.

    Ich hatte die raue Seite nach unten gemacht, um ein Ankleben des Tuchs an der Wanne zu verhindern.

    Das reicht meist aber nicht, um bei kühlem Wetter die Seebildung über Nacht in der Wanne zu verhindern. Es soll ja das verdunsten, was von dem Docht auf das Vlies tropft.

    Dann habe ich mir aus Putzgewebe passende Unterlagen für das Vlies geschnitten, damit es keinen Kontakt zur Wanne und somit auch mehr Verdunstungsoberfläche hat. Ich bilde mir ein, dass es so besser klappt.

    Das finde ich eine sehr gute Idee! Hab schon überlegt womit ich Abstand vom Fließ zur Wanne herstellen kann. Putzgewebe klingt gut!

    Eine kurze Frage zwischendurch. Beim Nassenheider Professional hat das Fließ eine rauhe und eine glatte Seite. Welche von Seite kommt beim Auflegen des Fließes nach oben? Die rauhe Seite, um eine größere Fläche zum Verdunsten zu haben oder die glatte?

    Hab ich irgendwas übersehen?

    Ja, Milbenfall auf der Windel, sagt nur bedingt was aus, über den tatsächlichen Befall. Die Völker können dann Ende August schon kurz vorm Kollaps sein, da nützt dann auch AS 85% nichts mehr. Wenn man dann damit auch noch die Königin himmelt, kann man ein Kreuz auf die Kiste machen.

    Bitte keine Diskussionen über Windeldiagnose etc. Die Frage war, wie man bei niedrigen Temperaturen Ende Septemeber AS-Behandlung machen kann, so wie Frau Aumeier es beschreibt.

    Hallo,

    ich nutze mal diesen Faden und stelle meine Frage. Frau Pia Aumeier hatte in einem Votrag beschrieben, dass sie erst Ende August die erste AS Behandlung mit dem Liebig Dispenser macht (außer im Juli fallen mehr als 10 Milben/Tag) und Ende September dann die 2. Behandlung. Meine Frage dazu ist, wie das mit den Temperaturen Ende September klappen soll? Ich würde auch gerne so spät behandeln, hab dies aber aufgrund der wahrscheinlich niedrigen Temperaturen Ende September noch nie gemacht. Da ist es ja selten noch warm genug für Liebig Dispenser. Hab ich irgendwas übersehen?

    Ok, vielen Dank für die Erfahrungsberichte und Tips! Bis Februar kann ich die Bienen leider nicht am alten Stand stehen lassen. Aber dem Wandern Ende September steht dann ja nichts entgegen und komplett ausgefüttert werden sie dann am neuen Platz.