Beiträge von PaBa

    Wo sollen sie es dann hintragen? In den Brutraum?


    In #1 schreibst Du, es wäre nicht viel kristallisiert. Also ist das alles kein Drama.


    Was spricht dagegen, den HR ganz normal wieder aufzusetzen, damit sie Platz zum Einlagern haben? Dann gleich eine zweite Zarge oben drauf und ein/zwei Waben mit dem kristallisierten Honig nach oben hängen (leicht befeuchten). Im ersten(untersten) HR mit MW auffüllen.

    Ich habe einen Brutraum und zwei HR.

    Nun habe ich den 2. HR und 3 Waben aus dem 1. HR abgeschleudert. Die abgeschleuderten Waben habe ich durch leere (abgeschleuderte) ersetzt. Daher habe ich Platz im 1.HR wo der Honig eingetragen werden kann. Zusätzlich sind da 3 volle Waben von denen ich befürchte, dass sie hart werden könnten / geworden sind.


    Ich will die abgeschleuderten Waben dieses Jahr nicht als HR nutzen, da ich die Bienen -wie bereits geschrieben- dieses Jahr bauen lassen will, damit ich für nächstes Jahr auch mal leere ausgebaute Waben habe.


    Das mit dem Befeuchten der kristallisierten Waben ist aber ein Tipp, den ich beherzigen werde.


    Ich werde morgen mal gucken, wie weit die Bienen schon ungetragen haben, sonst werde ich die Waben mal befeuchten.

    Die Rähmchen, von denen ich jetzt befürchte, dass sie hart werden könnten werde ich mir jetzt markieren und dann kann ich sie kurz vor der Linden-Ernte noch zum Umlagern aufsetzen.

    Was verstehst Du unter Mehrwert? Beim Umtragen von fertigem Honig geht ca. 1/3 "verloren".

    Ich habe ja oben geschrieben, dass ich fürchte, dass der Honig fest wird / bereits fest ist. Durch das Umtragen erhoffe ich mir eine wiederverflüssigung des Honigs. Daher stellen sich zwei Fragen:

    1. Bringt das überhautp etwas?

    2. Wann wäre der richtige Zeitpunkt dies zu tun. Ich werde das nächste mal nach der Linde schleudern


    Wenn der Honig fest ist, kann ich 100% davon nicht schleudern. Wenn ich nun 66% davon schleudern könnte, wäre das ein Gewinn für mich.

    ich mache das so :

    über den BR eine Folie, die an einer Ecke ca. 5cm x 5cm umgeschlagen wird - die Bienen aus dem BR können nach oben durch

    dann eine Leerzarge drauf und darüber die Zarge mit den auszuschleckenden Waben

    nach ca. 2 Tagen (je nach Menge) haben die Bienen den Honig in den BR umgetragen

    Stimmt, ich hätte noch eine Folie auf den BR legen können, dann würde nicht so viel Wärme nach oben ziehen. Ich habe die Folie -wie immer- unter den Deckel gelegt. Danke für den Tipp.



    Wie ist das denn mit den Honig-Waben, die im 1. HR sind? Werden die auskristallisieren? Hat es einen Mehrwert, diese umzuhängen?

    Warum sollen sie jetzt Waben ausschlecken? Willst Du nichts mehr ernten und die Waben jetzt schon einlagern?

    Jain!

    Ich habe im Moment so gut wie keine ausgebauten Waben. Als ich im Frühjahr den 1.HR aufgesetzt habe, hatte ich nur MW drin. Die Bienen haben das Flugwetter zum bauen genutzt und als Platz für Honig da war, konnten sie nicht fliegen. Auch im BR musste ich MW geben, wenn ich mal eine verhonigte Wabe umhängen wollte, das finde ich nicht gut.

    Daher möchte ich dieses Jahr nutzen, um mir einen Vorrat an ausgebauten Waben anzulegen. Für die Linde möchte ich halb Mittelwände und halb ausgebaute Waben geben, damit sie sowohl einlagern, als auch ausbauen können. Und deswegen lasse ich die Waben jetzt ausschlecken um sie lagern zu können.

    BTW: Durch das Dazwischensetzen der leeren Zarge ziehst Du das Volk auseinander. In manchen Situationen kann das gewollt sein. Im Normalfall setze ich aber oben drauf, weil ich will, dass das Volk die Temperatur besser im Griff hat. Ich meine, dadurch weniger Wassergehalt zu haben.

    Ich habe das im Verein so gelernt, dass man zum Ausschlecken der geschleuderten Waben eine Zarge leer dazwischen setzen soll. Durch die Lücke betrachten die Bienen die Zarge mit geschleuderten Waben nicht als zum Stock gehörig, und tragen daher die Reste nach unten. Dennoch sollen sie wohl die Zellen reparieren. Ich werds morgen mal überprüfen.

    Bei den Styroporbeuten mache ich mir wegen der Temperatur nicht so viele sorgen, und ich lasse die Zargen da nicht ewig drauf.

    Hallo zusammen!

    Ich habe am Samstag meinen ersten Honig geschleudert, was ganz gut geklappt hat. In 2-3 Rähmchen war etwas Kandierter Honig drin, das waren Rähmchen aus dem ersten HR (ich arbeite nur mit einem BR). Es war nicht viel kandiert, aber dennoch ist er noch in den Zellen. Jetzt habe ich die ausgeschleuderten Waben gestern abend auf die Völker gestellt und eine leere Zarge dazwischen gesetzt. Werden die Bienen diesen harten Honig umtragen, oder lassen die den in den Zellen drin?


    Im ersten HR habe ich den Bienen auch noch Rähmchen mit Honig gelassen, dieser wird wohl wie auch in den oben erwähnten Rähmchen auf Sicht auch hart werden. Sollte ich diese Waben vielleicht entdeckeln und ebenfalls zum Umtragen nach oben hängen? Oder sollte ich das erst vor der Ernte vom Lindenhonig machen, damit sich der Raps mit der Linde mischt?

    Wie ist das mit den zwei Ablegern in einer Kiste in Bezug auf Drohnenbrütigkeit? Angenommen, eine Prinzessin kommt vom Begattungsflug nicht zurück. Reicht die KÖ hinterm Schied dafür, dass keine Dame sich plötzlich überlegt, selbst Eier legen zu wollen?

    SCNR!

    Boah, wir sind hier im Imkerforum und nicht bei den ITlern.

    [...]

    Diese Abkürzungsfloskeln nerven mich total


    Naja, in einem Forum lassen sich gewisse Abkürzungen bzw. ein Internetslang nicht vermeiden. Wir schreiben hier ja nicht alle Geschäftsbriefe, oder Zeitungsartikel.

    Naja, so 3-4L pro Woche. Daraus ergibt sich alle 2 Tage. Alles was sie nicht verbrüten, lagern Sie für den Winter ein.

    Eigentlich sollte ein Ableger einen Liter (1:1) Futter in einer Nacht aus dem Fütterer holen können.

    Der Vorteil ist, durch das dünne Futter bringt man die Bienen dazu, dass sie MW ausbauen, weil sie für 1:1 Futter mehr Platz brauchen.

    Der Zweite Vorteil ist, dass dadurch immer Futter im Volk ist, weil sie Futter das von Biene zur Biene weitergeben. Also simuliert man Tracht.


    Wenn Sie länger als einen Tag eigentlich sogar länger als eine Nacht für das Futter brauchen, dann ist das Volk zu klein, dann würde ich denen weniger geben. Am besten immer kurz vor Sonnenuntergang füttern und nicht kleckern. Dann sonst ist die Gefahr von Räuberei recht groß, besonders wenn die Linde durch ist.

    Ich häng mich mal kurz dran.

    Ich hab gelernt Brut ans Flugloch zu setzen, damit Bienen da sind, die das Loch verteidigen können.

    Brutwaben immer zusammen. Dann aber MW und dann erst die FW. Damit die das Futter von hinter der MW, die als Schied funktioniert, rüber holen.

    Und neue MW immer zwischen Futterwabe und die ausgebaute MW.

    Mit so Text wäre der Laie schon mal vorgewarnt und würde ggf. ins Nachdenken kommen, ob er sich diesen Zeitfresser tatsächlich anlachen will.

    Naja, es ist ein Hobby und Hobbys kosten auch Zeit. Und ein Hundehalter kommt auf mehr Nettoarbeitszeit, als ein Imker.

    Diese müssen ja täglich raus, auch im Winter und bei Regen. Und es gibt sicher mehr Hundehalter, als Imker.


    Nebenbei, der von Dir sicherlich treffend verfasste Text widerspricht dem Motto "Bienen - einfach und natürlich!"

    Wenn das meine Marke wäre,

    Verbindet Ihr und Eure Kunden das DIB-Logo mit irgendetwas nützlichem?

    Ich sehe viele Haupt- und Nebenerwerbsimker in meiner Region, die Honig mit eigenem Etikett und im Twistoff-Glas verkaufen. 1. Weil man damit deutlicher seine Imkerei in den Fokus stellen kann, 2. weil den Kunden die Bedeutung des DIB-Etiketts und der dazugehörigen Hintergründe nicht klar sind. Im Zweifel wird die Marke DIB als Hersteller/Abfüller gesehen (ähnich zu Langnese) weil die Kunden die Angaben des Imkers auf der Seite des Etiketts nicht wahrnehmen.


    Geht es Euch um den Claim "Echter deutscher Honig"?

    Kommt auch immer auf die Tracht und das Wetter an.


    Ich habe seit Ostern 3 Ableger gemacht, alle 3 haben am Anfang eine Futterwabe bekommen. Diese haben sie auch leer gemacht, weil das Wetter zwischenzeitlich schlecht war. Jetzt lagern sie sogar Nektar ein. Ein Ableger hat die Futterwabe wieder voll gemacht und sogar verdeckelt.


    Letztes Jahr habe ich meine Ableger regelmäßig dünn gefüttert (1:1) damit sie auch die MW ausbauen. Dafür habe ich mittig ein Loch in die Folie gemacht, habe den Fütterer (es war ein rechteckiger mit Aufstiegsdom in der Mitte) über das Loch in der Folie gestellt. Ich musste noch den Ausschnitt im Deckel leicht anpassen (Segeberger). Aber ich konnte Füttern, ohne groß das Volk zu stören. Nur Deckel hoch, Futter rein, Deckel zu.

    Wobei der Anstieg der Kosten auch für Vereinsimker relevant ist/wäre.

    Wir haben dieses Jahr ein Kontingent von nur 3 Proben bekommen. Will man (was mich dieses Jahr nicht betrifft) Ableger verkaufen und ist man keiner der 3 im Kontingent, muss man seine Probe / Gutachten selbst bezahlen. Und dann sind die Kosten für das Gutachten doch wieder relevant.

    Ich habe mich dieses Jahr nicht infromiert, aber ich meine aber, unser BSV darf die Proben auch außerhalb des Kontingentes ziehen und einreichen, aber welche Kosten dann vom VetA kommen, weiß ich grad nicht. Gibt es dafür eine Gebührenordnung für NRW, oder ist es Sache des Kreises?