Beiträge von PaBa

    Wie bist du denn nach der Brutentnahme aus den 8 von 10 Völkern mit der Brut weiterverfahren? Die Brutwaben hast du demnach behandelt, eingeschmolzen oder sonstwie entsorgt? Erst erweitert auf 10 WV, daraus 8 WV "erleichtert" und dann? Da fehlt doch was, ich stehe da im Moment auf dem Schlauch, weil es unterschedliche Varianten der TBE gibt.

    Ich habe 2 Brutscheunen erstellt und diese dann nachschaffen lassen. Fast alle Waben aus den Brutscheunen wurden eingeschmolzen. Aber warum fehlte Dir diese Info? Mir geht es darum, wenn ich im Jahr Regelmäßig Rähmchen tausche, dann hab ich eben den Mehrwert des Wabentauschs durch die TBE nicht. Soll ich die bebrüteten Waben aus der Brutscheune einlagern?


    Wenn ich dann noch zweizargig überwintern würde, dann würde die TBE im Bezug auf den Wabentausch noch weniger sinnvoll sein. Mir ist bewusst, dass TBE eigentlich ein Konzept aus den Großwabenbeuten ist, mir gefällt hat die Möglichkeit der Sprühbehandlung mit Oxalsäure im brutfreien Zustand.

    Hallo, magst du keinen Honig ernten ?

    Bis bald

    Marcus

    Warum? Wenn ich alle 2 Wochen ein Rähmchen ziehe werde ich nicht plötzlich keinen Honig mehr ernten. Schlimmer ist eine übersehene Zelle am Anfang vom Raps die dafür sorgt, dass sich die Hälfte des Volkes verabschiedet.


    Wenn es richtig schön Tracht gibt, ist die Kiste von Wand zur Wand voll mit Brut. Und wen die Königin keinen Platz mehr hat, dann kommen die Damen auf komische Ideen.

    Hallo zusammen!


    Ich habe meine Imkerei auf 10 Völker erweitert und imkere mit einem Brutraum (11 Rähmchen DNM) in Segeberger Beuten. Bis auf 2 Völker werde ich meine Völker alle einzargig überwintern.

    Dieses Jahr habe ich bei 8 Völkern die TBE durchgeführt. Ich mag das Konzept, weil ich meine Bienen so mit Oxalsäure behandeln was mit lieber ist, als mit Ameisensäure.

    Dieses mal konnte ich mich auch von einigen alten Schinken trennen, die schon zu lange in den Beuten waren.

    Soweit so gut.

    Nächstes Jahr möchte ich konsequenter Sammelbrutableger erstellen, hauptsächlich um den Schwarmtrieb zu senken, und werde somit im Jahr alle meine Brutwaben ein mal getauscht haben. Also ist der Vorteil der Wabenerneuerung bei mir nicht so groß. Lohnt es sich dennoch diesen Aufwand zu betreiben, oder kann ich irgendwie geschickter den brutfreien Zustand erzeugen, um mit Oxalsäure sprühen zu können?

    Teilen und behandeln ist ja am Ende irgendwie das gleiche in grün.


    An das Verdampfen von Oxalsäure möchte ich mich im Moment nicht heranwagen, daher möchte ich das für mich erstmal ausschließen.


    Oder muss ich einen Tod sterben, und entweder TBE mit Oxalsäure oder keine TBE dafür mit Ameisensäure anwenden?


    Wie machen das die anderen Imker mit Segebergern?

    Um diese Zeit baut keine Biene mehr, auch wenn gefüttert wird.

    Selbst gegebene Mittelwände werden liegen gelassen, da muß schon ganz viel Honig oder Futter mit Platzmangel kommen/vorhanden sein, das Die Ihre Wachsdrüsen nochmals anwerfen ;-)

    Sie sollen sich doch schonen.

    Das hab ich aber (leider) anders beobachtet. Ich habe noch Rest aufgefüttert und keine Folie zwischen BR und Futterschale gegeben. Da ich keine Zeit hatte (neuer Job) sind die Schalen über eine Woche drin geblieben. 6 Völker haben um die Schalen frisches Wabenwerk angebaut und teilweise Futter dort eingelagert, obwohl noch leere Mittelwände vorhanden waren. Und es war kein Recycling Wachs, sondern alles schön frisch und weiß.

    Holz baut sich ab, egal wo es geschlagen wird. Es reichert sich auch nicht schadhaft in Organismen an oder versifft die Weltmeere. Die Fichten/Kiefer-Monokulturen sind aus verschiedenen Grünen ein Problem und haben aber allein aus ökonomischer Sicht keine Zukunft. Und aus Teak oder Mahagoni baut sich der geizige Imker sicherlich keine Beuten.


    Ich denke auch nicht, dass es nur "ein paar" Styroporbeuten sind. ;)

    Mir geht es nicht um die Verrottung beim Holz, sondern um die Holzgewinnung. Was stand an Stelle der Plantage. Mir geht es nicht um Teak und Co. Welches indigene Volk hat seinen Wohnraum für deine Kiefer verloren? (Überspitzung als Stilmittel)


    Styropor - sofern nicht mit Brandschutzmitteln behandelt (was nur bei Dämmaterial im Hausbau notwendig ist)- kann gut Recycled werden. Da hat sich einiges getan.


    Edith: Und gemessen an der Menge an Kunststoff Verpackungen und Einweggeschirr sind es wirklich paar Beuten. Corona sei dank, darf unsere Kantine auf der Arbeit nur Essen zum mitnehmen ausgeben. Da geht seit März täglich mehr als eine Segeberger Zarge als Essensbehälter raus.

    Das ist weit weg vom ökologischen Gedanken, scheint aber viele Imker nicht so zu stören, weil nach uns die Sintflut oder so. Und dieser Punkt hat auch gar nichts mit Anthroposophie zu tun. ;)

    Wenn wir so anfangen, dann reden wir mal vom Imkerfahrzeug. Hat Reifen verbraucht Sprit.

    Wie ist der ökologische Fußabdruck von der Holzbeute? Wo kommt die her, unter welchen Bedingungen wurde das Holz geschlagen? Auch das kann man alles differenziert betrachten.

    Ob die paar Zargen aus Styropor am Ende die Sintflut auslösen, aber gut, kann man als Argument anführen.


    Wenn Du so willst, dann sollten wir das Imkern lassen, die Bestäubung können Wildbienen übernehmen, und auf den Honig kann man verzichten, ist für den Menschen nicht lebensnotwendig.

    Eigentlich kann man es doch so sagen, dass wir die Honigbienen am ehesten "nur" artgerecht halten können, aber nicht wesensgemäß. Dafür wird zu sehr ins Landschaftsbild (Monokulturen, zu frühes und häufiges Abmähen von Blühwiesen usw.) eingegriffen.

    Würde aber beideuten, dass die Wildbienen -auch wenn sie vom Imker nicht gehalten werden- nur noch artgerecht aber nicht wesensgemäß leben, da der Eingriff in das Landschaftsbild für sie auch greift.

    Bedeutet, dass kein Wildtier mehr wesensgemäß leben kann, wegen der Landwirtschaft und der damit zusammenhängenden Veränderung der Landschaft.

    Und Ackerbau gibt es schon sein paar hundert Jahren.

    Ich hab das hier überlesen und stelle mir nur folgende Frage.


    Wenn die Kisten, die ich habe für die Bienen nicht artgerecht / wesensgemäß wären, würden die da noch drin bleiben? Anders als Kühe / Schweine und Co kann ich meine Bienen kaum am Abhauen hindern. Wenn, dann nur mit Flügelschnitt bei der Queen, den mache ich aber nicht.


    Wenn die schon den Sommer über drin bleiben, dann kann die Kiste ja nicht verkehrt sein, sonst würden sie als Volk ausziehen.


    Das Thema Styropor - Holz finde ich quatsch. Klar, in der Natur wachsen keine Styropor Baumhöhlen. Auf der anderen Seite ziehen Bienen auch hinter Klinkerfassaden und leben dort auch in Glaswolle oder Styropor. Scheint die Bienen nicht sonderlich zu stören, Hauptsache man kann da Waben bauen und Platz für Futter und Brut schaffen. Wäre es nicht wesensgemäß oder artgerecht, dann würden die da nicht einziehen.


    So viel zur Kiste, jetzt komme ich als Imker dazu:


    Gegen meine Varroabehandlung können sie sich nicht wehren, dafür versuche ich die Mittel so zu wählen, dass sie möglichst verträglich sind. Ohne Behandlung wäre auch nicht so geil für die Bienen.


    Dann kommt noch die Überwinterung auf Zucker. Das ist der einzige Eingriff, auf den sie nicht selbständig reagieren können. Nach der Letzten Schleuderung gibt es keine Tracht mehr, da bringt auch ein Auszug nichts mehr. Auf der anderen Seite heißt es, dass die Bienen besser auf Zucker als auf Honig überwintern.


    In Summe bin ich der Meinung, dass es den Bienen bei mir so schlecht nicht geht. Und sehen wir es andersrum, wo wäre die Biene ohne Magazinimker?

    Angenommen, wir verbieten das Imkern, wie viele wildlebende Honigbienenvölker wird es dann in Deutschland noch geben? Wo sollen die denn alle wohnen, und aus welcher Kiste sollen die geschwärmt sein?

    Ich habe dieses Jahr zwei Fluglinge mit neuer Kö gemacht.

    In beiden Fällen habe ich das Alte Volk um 90° versetzt auf das "neue" gestellt. Alter Boden mit neuer Königin auf frischen MW.

    Zunächst hatte ich den Deckel des Zusetzkäfig für einen Tag zu gelassen, dann am Folgetag geöffnet. Rase meinte, dass das nicht nötig ist. Die Flugbienen in der leeren Beute haben ja keine Königin, also haben sie auch kaum eine andere Wahl, als die neue Königin anzunehmen.

    Die rote ist im 1. Jahr, da das Geburtsjahr nicht mitgerechnet wird.

    Also ich würde sagen, die Rote ist im 2. Jahr, letztes Jahr war grün. Also 2018 rot, 2019 grün, 2020 blau,..


    Ich habe dieses Jahr 2 Reinzuchtköniginen gekauft, das Jahr davor auch eine.

    Das wollte ich immer mal wieder zusätzlich machen, um frische Genetik einzubringen. Hier ist eine recht hohe Bienendichte, da mischt sich auch viel Durch.

    Hallo zusammen!


    Ich mache mir derzeit einige Gedanken, wie ich das nächste Jahr so angehen möchte. Nachdem ich die letzten Jahre Völker aufgebaut habe, werde ich dieses Jahr mit 10 Völkern in den Winter gehen (auch wenn meine Signatur etwas anderes sagt).

    Nun möchte ich den Status halten und keine weiteren Völker aufbauen. Gleichzeitig stellt sich mir die Frage, wie ich die Königinnen sinnvoll behalte / austausche.


    Ich möchte ab April regelmäßig Sammelbrutableger erstellen. Ich hoffe, dass wenn ich den Drohnenrahmen schneide und alle 1-2 Wochen Brut rausnehme dadurch die Schwarmneigung reduziert werden kann. Ich führe meine Völker in Segebergern auf einem BR, da kann die Kiste auch mal voll werden.

    Mein Gedanke ist es, aus den 10 Völkern jeweils 2 Ableger mit 5 Rähmchen DNM, oder 3 Ableger mit 3 bzw 4 Rähmchen zu bilden. Bei den Ablegern würde ich mir die besten Völker aussuchen und gezielt Zellen aus diesen Völkern stehen lassen.

    Sollte ich die daraus entstandenen Königinnen für eine Umweislung nutzen? Und wann sollte ich dann am besten umweiseln? Im September?


    Oder ist es sinnvoller mit Schwarmzellen Ableger zu bilden, weil die Königinnen aus einer Schwarmzelle besser werden? Nur habe ich hierbei sorge, dass wenn sich ein Mal Schwarmstimmung einstellt, die Bienen das dann auch zwingend durchziehen wollen.


    Wie häufig sollte man eine Königin umweiseln, bzw. nach wie vielen Lebensjahren? Angenommen, der Ertrag passt, und es sind auch keine Stecher dabei. Sollte ich eine Königin auch ein 2. oder 3. Jahr drin lassen? Was ist die empfohlene Lebensdauer einer Königin im Volk?


    Ich freue mich auf Eure Antworten!


    Danke!