Beiträge von PaBa

    Mensch, da war schon viel dabei, danke!


    Mich treibt auch die Frage um, wie ich das Gesehene in meine App bekomme. Ich glaube, ich werde bei Sprachmemos bleiben, und diese dann in die App übertragen.

    Die Struktur ist am Anfang eigentlich ganz gut für mich, weil ich dadurch bei der Durchsicht gezielter auf Anzahl Brutrahmen, Stifte/Maden achte. Dann ich für mich wichtig, wann ich da war, um das nachvollziehen zu können, und nicht zu häufig zu gucken.


    Die Stammdaten sind gerade bei Bildung von Ablegern wichtig. Wie schon geschrieben, wie gebildet (Sammelbrutableger (aus welchen Völkern), Schwarmzelle, Königinnenableger, Schwarm), und halt wann gebildet, damit man nicht zu früh in die Kiste guckt.


    Ich vermute, dass ich mit der Zeit die Notation anpassen werde, aber für Anfänger ist ein vorgegebener Rahmen schon eine gute Hilfe.

    Hallo!


    Ich möchte mit Euch eine Erfahrung teilen, die ich als Anfänger gemacht habe.

    Letztes Jahr habe ich mit zwei Ablegern gestartet und habe diese auf mittlerweile 5 Völker erweitert. Derzeit habe ich: 1 Wirtschaftsvolk, 1 Kö-Ableger, 2 Ableger mittels Schwarmzelle und ein 2-Waben-Ableger.

    Letztes Jahr konnte ich mir noch alles gut merken, da beide Ableger/Völker ziemlich gut parallel liefen. Ich hatte zwar immer ein starkes und ein schwaches Volk, die Entwicklung verlief recht parallel.


    Dieses Jahr hat sich einiges geändert. Da ich aus dem einen Wirtschaftsvolk über die Zeit in Summe 3 Ableger gemacht habe und die Zeitpunkte unterschiedlich waren, ist es nicht mehr so einfach die Übersicht zu behalten. So habe ich vor ca 3 Wochen angefangen, mir Notizen zu machen, wann ich was mit welchem Volk gemacht habe. Zu dem Zeitpunkt waren die Notizen teilweise auf Papier, teilweise als Sprachmemo auf dem Handy, teilweise als Notiz im Handy.


    Gestern habe ich diese Daten mal alle in eine App übertragen. Ich nutze eine App, da es für mich praktischer ist, ich denke eine Stockkarte als Zettel unterm Deckel in jedem Volk oder als Heft würde ähnlich funktionieren.


    Als ich die Daten so übertragen habe, stellte ich fest, dass ich mir die Stockkarte VOR jedem öffnen des jeweiligen Volkes mal ansehen sollte. Ich habe gestern meine Ableger durchgesehen, dabei waren in einem der Ableger weder Stifte noch Maden zu erkennen. Hätte ich vorher mal in die Stockkarte gesehen, hätte ich die Kiste gar nicht öffnen brauchen. Der Ableger wurde am 11.05. mit zwei Brutwaben und zusätzlichen Bienen gebildet. Ich habe zwischendurch keine Zellen gebrochen. Wenn wir davon ausgehen, dass die Bienen aus einer 3 Tage alten Made nachgeschafft haben, dann wäre die Königin am 21.05. geschlüpft, dann brauche ich am 27. nicht nach Stiften suchen. Wenn sie aus einem Stift nachgeschafft haben, dann ist die Königin noch später geschlüpft.


    Was ich damit sagen möchte, am Anfang hielt ich das Führen einer Stockkarte für übertriebene Bürokratie. Mittlerweile bin ich mir ganz sicher, dass diese Stockkarte ein gutes Hilfsmittel für mich sein kann. Wenn ich mir vorher angucke, was ich an dem Ableger/Volk alles so gemacht habe, und was ich machen will/sollte, dann kann ich gezielter mit den Völkern arbeiten und vergesse vielleicht nicht, Aufgaben zu erledigen, dich ich mir vorher überlegt, aber nicht notiert habe.


    Wie steht ihr denn zu Stockkarten? Führt ihr welche?

    Wie bezeichnet ihr eure Völker? Ich hatte letztes Jahr noch Volk links und Volk rechts, das war einfach. Jetzt sind es 1. Ableger aus Volk rechts, 2. Ableger aus Volk rechts, Königinnen-Ableger aus Volk rechts (Volk rechts gibt es somit gar nicht mehr). Auf Dauer kann das keine Lösung sein. Meine Königinnen haben Farbenplättchen mit Nummern, ich überlege diese Info als Volk-Bezeichnung zu nutzen. Habt ihr hier noch Tipps?

    Wo sollen sie es dann hintragen? In den Brutraum?


    In #1 schreibst Du, es wäre nicht viel kristallisiert. Also ist das alles kein Drama.


    Was spricht dagegen, den HR ganz normal wieder aufzusetzen, damit sie Platz zum Einlagern haben? Dann gleich eine zweite Zarge oben drauf und ein/zwei Waben mit dem kristallisierten Honig nach oben hängen (leicht befeuchten). Im ersten(untersten) HR mit MW auffüllen.

    Ich habe einen Brutraum und zwei HR.

    Nun habe ich den 2. HR und 3 Waben aus dem 1. HR abgeschleudert. Die abgeschleuderten Waben habe ich durch leere (abgeschleuderte) ersetzt. Daher habe ich Platz im 1.HR wo der Honig eingetragen werden kann. Zusätzlich sind da 3 volle Waben von denen ich befürchte, dass sie hart werden könnten / geworden sind.


    Ich will die abgeschleuderten Waben dieses Jahr nicht als HR nutzen, da ich die Bienen -wie bereits geschrieben- dieses Jahr bauen lassen will, damit ich für nächstes Jahr auch mal leere ausgebaute Waben habe.


    Das mit dem Befeuchten der kristallisierten Waben ist aber ein Tipp, den ich beherzigen werde.


    Ich werde morgen mal gucken, wie weit die Bienen schon ungetragen haben, sonst werde ich die Waben mal befeuchten.

    Die Rähmchen, von denen ich jetzt befürchte, dass sie hart werden könnten werde ich mir jetzt markieren und dann kann ich sie kurz vor der Linden-Ernte noch zum Umlagern aufsetzen.

    Was verstehst Du unter Mehrwert? Beim Umtragen von fertigem Honig geht ca. 1/3 "verloren".

    Ich habe ja oben geschrieben, dass ich fürchte, dass der Honig fest wird / bereits fest ist. Durch das Umtragen erhoffe ich mir eine wiederverflüssigung des Honigs. Daher stellen sich zwei Fragen:

    1. Bringt das überhautp etwas?

    2. Wann wäre der richtige Zeitpunkt dies zu tun. Ich werde das nächste mal nach der Linde schleudern


    Wenn der Honig fest ist, kann ich 100% davon nicht schleudern. Wenn ich nun 66% davon schleudern könnte, wäre das ein Gewinn für mich.

    ich mache das so :

    über den BR eine Folie, die an einer Ecke ca. 5cm x 5cm umgeschlagen wird - die Bienen aus dem BR können nach oben durch

    dann eine Leerzarge drauf und darüber die Zarge mit den auszuschleckenden Waben

    nach ca. 2 Tagen (je nach Menge) haben die Bienen den Honig in den BR umgetragen

    Stimmt, ich hätte noch eine Folie auf den BR legen können, dann würde nicht so viel Wärme nach oben ziehen. Ich habe die Folie -wie immer- unter den Deckel gelegt. Danke für den Tipp.



    Wie ist das denn mit den Honig-Waben, die im 1. HR sind? Werden die auskristallisieren? Hat es einen Mehrwert, diese umzuhängen?

    Warum sollen sie jetzt Waben ausschlecken? Willst Du nichts mehr ernten und die Waben jetzt schon einlagern?

    Jain!

    Ich habe im Moment so gut wie keine ausgebauten Waben. Als ich im Frühjahr den 1.HR aufgesetzt habe, hatte ich nur MW drin. Die Bienen haben das Flugwetter zum bauen genutzt und als Platz für Honig da war, konnten sie nicht fliegen. Auch im BR musste ich MW geben, wenn ich mal eine verhonigte Wabe umhängen wollte, das finde ich nicht gut.

    Daher möchte ich dieses Jahr nutzen, um mir einen Vorrat an ausgebauten Waben anzulegen. Für die Linde möchte ich halb Mittelwände und halb ausgebaute Waben geben, damit sie sowohl einlagern, als auch ausbauen können. Und deswegen lasse ich die Waben jetzt ausschlecken um sie lagern zu können.

    BTW: Durch das Dazwischensetzen der leeren Zarge ziehst Du das Volk auseinander. In manchen Situationen kann das gewollt sein. Im Normalfall setze ich aber oben drauf, weil ich will, dass das Volk die Temperatur besser im Griff hat. Ich meine, dadurch weniger Wassergehalt zu haben.

    Ich habe das im Verein so gelernt, dass man zum Ausschlecken der geschleuderten Waben eine Zarge leer dazwischen setzen soll. Durch die Lücke betrachten die Bienen die Zarge mit geschleuderten Waben nicht als zum Stock gehörig, und tragen daher die Reste nach unten. Dennoch sollen sie wohl die Zellen reparieren. Ich werds morgen mal überprüfen.

    Bei den Styroporbeuten mache ich mir wegen der Temperatur nicht so viele sorgen, und ich lasse die Zargen da nicht ewig drauf.

    Hallo zusammen!

    Ich habe am Samstag meinen ersten Honig geschleudert, was ganz gut geklappt hat. In 2-3 Rähmchen war etwas Kandierter Honig drin, das waren Rähmchen aus dem ersten HR (ich arbeite nur mit einem BR). Es war nicht viel kandiert, aber dennoch ist er noch in den Zellen. Jetzt habe ich die ausgeschleuderten Waben gestern abend auf die Völker gestellt und eine leere Zarge dazwischen gesetzt. Werden die Bienen diesen harten Honig umtragen, oder lassen die den in den Zellen drin?


    Im ersten HR habe ich den Bienen auch noch Rähmchen mit Honig gelassen, dieser wird wohl wie auch in den oben erwähnten Rähmchen auf Sicht auch hart werden. Sollte ich diese Waben vielleicht entdeckeln und ebenfalls zum Umtragen nach oben hängen? Oder sollte ich das erst vor der Ernte vom Lindenhonig machen, damit sich der Raps mit der Linde mischt?

    Wie ist das mit den zwei Ablegern in einer Kiste in Bezug auf Drohnenbrütigkeit? Angenommen, eine Prinzessin kommt vom Begattungsflug nicht zurück. Reicht die KÖ hinterm Schied dafür, dass keine Dame sich plötzlich überlegt, selbst Eier legen zu wollen?

    SCNR!

    Boah, wir sind hier im Imkerforum und nicht bei den ITlern.

    [...]

    Diese Abkürzungsfloskeln nerven mich total


    Naja, in einem Forum lassen sich gewisse Abkürzungen bzw. ein Internetslang nicht vermeiden. Wir schreiben hier ja nicht alle Geschäftsbriefe, oder Zeitungsartikel.

    Naja, so 3-4L pro Woche. Daraus ergibt sich alle 2 Tage. Alles was sie nicht verbrüten, lagern Sie für den Winter ein.

    Eigentlich sollte ein Ableger einen Liter (1:1) Futter in einer Nacht aus dem Fütterer holen können.

    Der Vorteil ist, durch das dünne Futter bringt man die Bienen dazu, dass sie MW ausbauen, weil sie für 1:1 Futter mehr Platz brauchen.

    Der Zweite Vorteil ist, dass dadurch immer Futter im Volk ist, weil sie Futter das von Biene zur Biene weitergeben. Also simuliert man Tracht.


    Wenn Sie länger als einen Tag eigentlich sogar länger als eine Nacht für das Futter brauchen, dann ist das Volk zu klein, dann würde ich denen weniger geben. Am besten immer kurz vor Sonnenuntergang füttern und nicht kleckern. Dann sonst ist die Gefahr von Räuberei recht groß, besonders wenn die Linde durch ist.

    Ich häng mich mal kurz dran.

    Ich hab gelernt Brut ans Flugloch zu setzen, damit Bienen da sind, die das Loch verteidigen können.

    Brutwaben immer zusammen. Dann aber MW und dann erst die FW. Damit die das Futter von hinter der MW, die als Schied funktioniert, rüber holen.

    Und neue MW immer zwischen Futterwabe und die ausgebaute MW.

    Mit so Text wäre der Laie schon mal vorgewarnt und würde ggf. ins Nachdenken kommen, ob er sich diesen Zeitfresser tatsächlich anlachen will.

    Naja, es ist ein Hobby und Hobbys kosten auch Zeit. Und ein Hundehalter kommt auf mehr Nettoarbeitszeit, als ein Imker.

    Diese müssen ja täglich raus, auch im Winter und bei Regen. Und es gibt sicher mehr Hundehalter, als Imker.


    Nebenbei, der von Dir sicherlich treffend verfasste Text widerspricht dem Motto "Bienen - einfach und natürlich!"