Beiträge von Freizeitimker

    Mich interessiert, wie groß Waben "natürlicherweise" gebaut würden.

    Kann vertikal etliche Dutzend Zentimeter (oder gar über einen Meter?) betragen, wenn die Waben auch seitlich befestigt werden können und so die gewichtsbedingten Zugkräfte ableiten bzw. verteilen können.


    Dito bei waagerechten Höhlen wie Bienenkisten, da werden die Waben horizontal auch recht lang.

    So etwas hatte ich mir schon gedacht, es ist ja kein Geld damit zu verdienen.

    Aber 2006 gab es doch einen oder mehrere Wagemutige(n), der sich an einer Zulassung versuchte(n)?!


    Davon abgesehen, auch wenn die Verdampfung zugelassen wäre oder irgendwann sein wird - dann garantiert nur mit reichlich teurer OS ad usum veterinarium - nähme ich stattdessen dennoch nur die spottbillige technische.

    Hoffmannseiten haben zweifellos Nachteile, doch ihre Alternativen überzeugen noch weniger.


    Gegen das Verkleben hilft der Stockmeißel, und bevor ich sie zusammenschiebe, schiebe ich mit dem Stochmeißel die Bienen aus dem Zwischenraume. Mit etwas Vorsicht, die natürlich Zeit kostet, geht das recht gut.


    Das Rumgemache mit den Abstandshaltern, die genau placiert werden müssen und bei denen man schon vorab sich entscheiden muß, ob man mit Hoffmannseiten evtl. mischen kann bzw. muß, ist hingegen eine Katastrophe.

    Dieses notorische Bienenverfrachten (zer)stört die natürlich gewachsene Ordnung.


    Nicht nur die Rassenmerkmale werden langfristig einem "Einheitsbrei" geopfert, sondern eben auch Krankheiten, Seuchen, Parasiten werden "internationalisiert", wenn nicht gar globalisiert.


    klappt das mit den einfachen Pfannenverdampfern nicht auch einfach durchs Bodengitter? Schön unterbauen das der obere Rand am Gitter anliegt dann muss doch das meiste auch ohne Kondensation durchziehen oder nicht?

    Na sicher klappt das auch und genausogut wie die "professionellen Geräte" mit Temperaturregelung/-begrenzung, auch wenn einige Foristen nicht müde werden, eine solche Regelung als unentbehrlich hinzustellen.

    Das, was Frau Aumeier da von sich gab, kann nur ein Richtwert, eine Faustregel (gewesen) sein.


    Mich stört daran die Linearität. Tatsache ist, daß die Sterbewahrscheinlichkeit - wie hier richtig eingeworfen wurde - mit dem Alter steigt, das allerdings, jedenfalls bei uns Menschen, erstaunlicherweise degressiv.


    Außerdem müßte nach dieser Rechnung schon bei ausschließlich Jungvölkern ein Winterverlust von ca. 20% eintreten (oft dann erst im Frühjahr anhand absterbender Völker wahrnehmbar), bei gemischtalten noch mehr. Zum Glück sind die Überwinterungsverluste bei entsprechender imkerlicher Sorgfalt und mit einem Quentchen Glück oft doch niedriger.


    In jungen Jahren ist die Sterbewahrscheinlichkeit eben niedriger, in höheren Jahren dafür umso höher.


    Ein rotglühendes Pfännchen möchte ich weder in eine Kunstoff- noch eine Holzbeute stellen.


    Von der Sicherheit für den Anwender bei den sofort auftretenden Dämpfen (egal ob Oxalsäure oder deren Zersetzungsprodukte) möchte ich gar nicht erst reden.


    Ach herrje! Diese Pfannenverdampfer nutzen oft Aluminium als Pfannenmaterial. Ehe das richtig glüht, schmilzt es lieber. Außerdem werden die Pfanneverdampfer nicht so heiß, dafür dürfte die Leistung einer Glühkerze (ca. 150 bis 200 W?!) kaum ausreichen.


    Und ja, wenn die Pfanne noch heiß ist, weil man sie zwischendurch nicht abkühlt und stattdessen gleich mit Oxalsäure wieder befüllt, dann raucht die Oxalsäure sofort los. Also gleich darauf in die Beute geschoben. Wo ist das Problem?


    Von der Sicherheit möchte ich auch nicht reden. Die ist nämlich hinlänglich bis zur Erschöpfung ausdiskutiert worden. Wer trotz Atemschutzmaske Bedenken hat, möge auf beides verzichten und andere einfach tun lassen.

    Ich denke mir, das die Regelung keine Regelung in dem Sinne ist, sondern eine maximale Temperaturbegrenzung für eine überdimensionierte Heizung, damit im Falle des Energieentzug sofort die benötigte Menge an Sublimationsenergie nachgesteuert werden kann.

    So etwas nennt sich Zweipunktregelung und ist ein vollwertige Regelung!

    Pia Aumeier sagte auf einem Vortrage, daß die Sterbewahrscheinlichkeit einer Weisel mit jedem Winter und nur auf diesen Winter bezogen (also die schon verstorbenen dann nicht mehr berücksichtigt) um etwa 20% steigt.

    In dem "verlinkten Video" sieht man Oxalsäure vor sich hinqualmen. Mit chemischer Analyse hat das Vorgehen dort aber nichts gemein, ergo keine echte Argumentationskraft. Die Zerfallsprodukte der Oxalsäure qualmen jedoch nicht - und das hat im Zusammenhang mit dem Gesehenen Argumentationskraft!


    Bei meinen bisherigen Verdampfungen - allesamt ungeregelt - hatte ich jedenfalls bisher immer ausreichend Rauch.


    Wenn "die gewünschte Wirkung sicherlich nicht erzielt wird", dann kann sich der VMVaporizer-Produzent schon mal auf eine Menge Rückläufer einstellen, um nicht zu sagen, freuen.

    ...ab der Gas- bzw. Rauchphase (resublimiert) von der Heizquelle schon wieder weg. Zersetzen tut sie sich nämlich erst oberhalb der Sublimationstemperatur.

    Genau das ist ja die Frage. Der Augenschein sagt: Solange weißer Rauch entsteht, resublimiert OX (denn die thermischen Zersetzungsprodukte von OX: CO2 und AS sind nicht weiß, sondern farblos). Wer also die Ausbeute bei seinem Verdampfer ermitteln will, müßte die resublimierte OX auffangen,

    abwiegen und ins mathematische Verhältnis zur eingesetzten OX setzen. Dazu braucht man schon recht präzise Waagen und ein möglichst dichtes Auffangsystem.

    Och nee. Manche können wohl nicht genug bekommen.


    Es geht hier um Differenzen im Bereich weniger hundert Milligramm, und das bei Beuten, die etliche kg wiegen. Das ist absurd und auch kaum zu messen, schon gar nicht mit üblicher Meßtechnik.


    Wer einen Chemiker, Laboranten, Apotheker o.ä. kennt oder selber einer ist, kann das ja mal im Labor versuchen (lassen) herauszufinden.


    Ich lasse einfach alle Gliedmaßen geradesein, nähme eben reichlich ca. 2 g (genaugenommen derzeit ohne Wägung, da Heißluftpistolenvorsatz) und räuchere munter darauf los, bis es überall satt herausqualmt. Was ist daran so schwierig, das einfach entspannt anzugehen?

    Interessant ist doch die Aussage, dass der Zerfall in AS in natura gar nicht möglich ist.


    Damit wäre ja sämtlicher Temperaturregelwahn da absurdum geführt.

    Er ist zumindest weitgehend überflüssig. Das Oxalsäuredihydrat gibt erst fleißig Wasser ab, um dann als trockene Oxalsäure an und ab dem Sublimationspunkt zu sublimieren. Das tut die Oxalsäure bei hohen Temperaturen recht energisch und ist ab der Gas- bzw. Rauchphase (resublimiert) von der Heizquelle schon wieder weg. Zersetzen tut sie sich nämlich erst oberhalb der Sublimationstemperatur.


    Und wenn sich doch etwas zersetzt: Die beiden Kohlenoxide und das Wasser schädigen in der kleinen Menge und der kurzen Einwirkzeit die Bienen nicht. Zudem ist technische Oxalsäure recht billig, im Vergleich zu Medikamentenpreise praktisch geschenkt.


    Insofern wird hier seitenweise diskutiert, ohne zum Pudelkern zu gelangen.


    Die meisten Pfannenverdampfer, Lötkolben, Wasserkocher, Campingkocher, Herde, Grills usw. usf. funktionieren auch ohne Temperaturregelung (eher noch mit Leistungsstufen versehen), und das meistens wunderbar.