Beiträge von Freizeitimker

    Sehr gerne nimmt man Schwerbehinderte.

    Das bezweifele ich. Das wird nur wegen des sog. Diskriminierungsverbotes gern als Monstranz vor sich hergetragen. Oft wird eingeschränkt: "Bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt". Abgesehen davon, daß das - wenigstens verbal - Nichtbehinderte benachteiligt, ist das so gut wie ausgeschlossen: Behinderte, erst recht Schwerbehinderte, sind nun mal schon per definitionem nur eingeschränkt leistungsfähig.


    Es geht demnach meistens nicht um irgendein "Gegutmenschel", sondern um die Vermeidung der Strafabgabe bei Quotennichterfüllung. Oder knallhartes betriebswirtschaftliches Gegenrechnen beider Kostenfaktoren.


    Die Wunsch- bis illusorischen Phantasievorstellungen der Unternehmen, was die Anforderungsprofile für Neueinsteiger bzw. Neueinstellungen betrifft, sollte man nicht allzu ernst nehmen.

    Das Bienenquetschen bei Hoffmannseiten kann man minimieren, indem die Bienen vor dem endgültigen Zusammenschieben der Rähmchen sanft aus dem Zwischenraume zwischen den Hoffmannseiten, z.B. mit einem Stockmeißel geschoben werden. Ist zugegebenermaßen etwas mühsam und zeitaufwendig und so wohl eher nichts für Erwerbsimker, für "den Hausgebrauch" aber ausreichend.

    Zitat

    Aber in diesem Forum herrscht ja ohnehin ein oft recht rauher Wind,

    Das schreibt gerade der Richtige!

    Eben, da haben wir es ja wieder mal: Es wird sogar in der dritten Person öffentlich über Leute hergezogen. Das ist menschlich ja wohl das allerletzte, noch weit unter direkt angreifender Pöblei. Keine Moderation oder Administration fühlt sich bemüßigt, bei solchen Entgleisungen einzugreifen. Sogar der Administrator ist sich für so etwas nicht zu schade.

    Ich verstehe auch nicht, warum manche ein "ausgefülltes Profil" wie einen Fetisch betrachten. Kann ja jeder machen, wie er möchte. Aber andere wegen eines "nicht ausgefüllten Profiles" anzuraunzen, ist weitab des akzeptablen Umgangstones. Wenn man der Meinung ist, daß wichtige Informationen aus dem Profile fehlen, um substantiierte Antwort(en) geben zu können, dann kann man doch auch einfach schweigen. Stattdessen wird nur ein Vorwand für Pöbelei gesucht. Aber ein solcher findet sich ohnehin immer.


    Aber in diesem Forum herrscht ja ohnehin ein oft recht rauher Wind, wie auch meine Wenigkeit nunmehr erfahren mußte.

    Viel zu schwach.


    Entweder ein altes, kurzschlußfestes Autoakkumulatorenladegerät oder gleich einen robusten Ringkerntransformator, am besten mit mehreren Anschlüssen (Spannungen), um ggf. im laufenden Betrieb auszuprobieren, mit welcher man am besten klarkommt. Manche haben ja auch verschiedenen Rähmchengrößen (ich gehöre dazu). Auch ist der spezifische Widerstand unterschiedlicher Drahtmaterialien unterschiedlich.

    Meine Frage galt Georgie. Wenn Sie, Ludger Merkens, die Antwort nicht wissen, warum melden Sie sich dazu?


    Nein, ich werde nicht darüber nachdenken, wie es sein kann, daß es Völker gibt, die trotz Nichtlebens fliegen, nämlich wegen offenkundiger Absurdität.

    Noch nie eines verwendet. Und meine Bienenvölker haben auch noch nie eines benötigt bzw. vermißt.

    Das ist so eine Aussage ohne jeden Mehrwert für irgendwen, zumal die Frage ja nicht lautete, "Wer benutzt ein Schied?", sondern "Jetzt schon ein Schied setzen?"

    Die Frage lautete:

    Setzt ihr jetzt schon das Schied (Brutwaben) oder wartet ihr noch.

    also im weiteren Sinne: Wann setzt ihr ein Schied?


    Darauf mit dem Wörtchen "nie" zu antworten (alternativ: Ich warte noch (nämlich bis in alle Ewigkeit) damit.) ist eine grammatikalisch durchaus passende Antwort.

    Dem ist aber nicht so.

    Ist das ganz sicher?

    Das läßt sich ganz pragmatisch beantworten bzw. zeigen: Würde die Oxalsäure ganz oder überwiegend zersetzt werden, dann wäre die Verdampfungs- bzw. Sublimationsbehandlung nicht erfolgreich, denn es reichen ja 1 bis 2 g für eine Brutzarge. Es wäre außerdem zu klären, ob das bei der Zersetzung entstehende Kohlenmonoxid auch für Bienen oder allgemein für Insekten giftig ist.

    Wenn dem so ist. Dem ist aber nicht so.

    Dem ist so. Schau dir das in #98 verlinkte Video an. Dort kannst sehen (nicht glauben, denken, vermuten, hoffen), was mit Oxalsäure geschieht, wenn die Temperaturen zu hoch sind.

    Dieses Video ist weitab einer Beweiskraft. Wo sind denn da die Analysen? Aus wissenschaftlicher Sicht schlichtweg untauglich. Darüber lacht ja wohl jeder Laborant, erst recht Chemiker. Stattdessen wird dort über den Rauch schwadroniert, und etwas anderes als Rauch, Dampf, Nebel ist dort als "Reaktionsprodukt" nicht zu sehen. Das ist nichts anderes als Quacksalberei. Auch ein aufgeschlagenes Buch - noch das wissenschaftlichste an diesem Video - erhöht leider nicht die Beweiskraft. Erzählen Sie mir bloß nichts vom Pferd oder aus der Chemie! Zufälligerweise bin ich in dieser Richtung nämlich beruflich vorbelastet.

    Durchaus möglich, dass die Verdampfer trotzdem fuktionieren, weil andere Prozesse eine Rolle spielen. Dazu möchte ich mich mangels Erfahrung mit den verschiedenen Verdampfern nicht äußern.

    Durchaus möglich. Tja, warum fallen die Milben nach Oxalsäurebehandlung mit Pfannenverdampfern, brennerbetriebenen und elektrisch ungeregelten Verdampfern (wird zumindest überall berichtet, bei mir übrigens auch)? Weil es "durchaus möglich ist, daß sie trotzdem funktionieren"? Erstaunlich. Es gibt eben sogar Dinge, die es gar nicht gibt. Diese "anderen Prozesse" sind übrigens nur einer, nennt man Sublimation.

    Aber die Aussage

    Oxalsäure sublimiert lieber (Aggregatszustandsänderung), als daß sie sich zersetzt (Zerstörung der chemischen Bindungen).

    ist nicht pauschal richtig.

    Was ist sie dann - "pauschal falsch"? Dann funktionieren die nichttemperaturgeregelten Verdampfer eben rein zufällig. Auch in Ordnung, Hauptsache, sie tun es möglichst zuverlässig (und nicht nur "möglicherweise").

    Wenn dem so ist, wie von mehreren hier im Forum behauptet, denen ich aber glauben schenke, dass die Oxalsäure sich bei zu hohen Temperaturen zersetzt, ist dieses Gerät im Original schlecht einsetzbar.

    Wenn dem so ist. Dem ist aber nicht so. Oxalsäure sublimiert lieber (Aggregatszustandsänderung), als daß sie sich zersetzt (Zerstörung der chemischen Bindungen). Wenn sie tatsächlich sich überwiegend zersetzen würde, dann wäre das, was den Gasvap verläßt, eher Dampf als Rauch.

    Meine Anfängermeinung:

    Die Biene kann mit allen natürlichen Sachen umgehen.

    Das haben die letzten Millionen Jahre bewiesen.

    Daß es die westliche Honigbiene bis heute gibt, beweist nur, daß sie im Verlaufe ihrer Evolution bislang mit allen Widrigkeiten zurechtkam. Das kann mit der Varroamilbe genauso sein, sie könnte aber auch ihr Garaus werden - wenn es denn uns Imker nicht gäbe. Allerdings sind es ja auch letztlich Imker, die diese Infektion erst verschuldeten.