Beiträge von Freizeitimker

    Beispiele für solche angelernten Verhaltensweisen bei Insekten sind selten.

    Selten? Kommen demnach also doch gelegentlich vor?!


    Das bezweifele ich entschieden. Nichtsdestoweniger wäre es interessant, welche "seltenen Beispiele" es dafür gibt. Quelle verhanden?


    Schön wäre es natürlich, wenn sich so die Varroabekämpfung verbreiten würde, aber daß in Insektengehirnen tatsächlich frei programmierbare Zellen vorhanden sind, die zudem noch Verhaltensweisen von Artgenossen als solche erfassen, ihren Mehrwert verstehen, speichern und reproduzieren können, erscheint sehr optimistisch.

    Natürlich ist die Varroaresistenz genetisch bedingt. Deshalb kommt die östliche Honigbiene ja auch mit diesem Parasiten besser zurecht, und auch bei ihren Nachkommen kann man das zuverlässig erwarten, eben weil vererbt. Und weil sie eben vererbt wird, wartet alle Welt auf die Mutation (vermutlich gibt es eine solche aber nicht, Fortschritt ist also nur in Schritten möglich), die das bei der westlichen Honigbiene auch bewirkt.


    Kultur gibt es übrigens bis "hinab" zu den Vögeln: Es lassen sich manchmal regional verschiedene "Gesangsdialekte" (eigentlich Regionlekte) bei Singvögeln unterscheiden. Möglicherweise können die intelligenten Vögel (Rabenvögel, Papageien) auch nichtangeborenes Verhalten von Artgenossen über Beobachtung übernehmen, das wäre dann auch ein Kulturgut

    Wenn ich in der Nähe wohnen täte, käme ich gern.


    Allerdings gefällt mir dieser Satz


    "Paul Jungels ist der erfolgreichste Züchter von Buckfastbienen."


    überhaupt nicht. Er mag ja wirklich ein herausragender Züchter sein, aber muß es gleich dieser mit nichts eingeschränkte Superlativ sein?!

    Moin,


    kommt natürlich auch auf deine Umgebung an, welches Rähmchenmaß vorherrscht. Mir war das damals egal und ich bin direkt den Weg zur 12er Dadant gegangen. Bereut hab ich das bisher nicht.

    Das sehe ich auch so. Was andere vorherrschend benutzen, ist für mich das allerletzte Kriterium. Mit Dadant US und DNM 1,5 bin ich vollauf zufrieden. Wenn wirklich einmal "externe", hoffentlich nicht noch größere Rähmchen hinzuzuhängen sind und diese hinsichtlich ihrer Länge nicht passen, kann man diese in den größeren Rähmchen befestigen, z.B. mit Draht oder Kabelbinder.

    Ach du, den kennen wir doch den Freizeitimker

    Ich bin da wirklich nur professionell dran interessiert und führe keine Grundsatzdiskussion darüber, da es nicht mein Produkt ist.

    Dann verstehe ich die Aggressivität nicht.


    Auch wenn es nicht "Ihr Produkt" ist, so ändert es doch nichts daran, daß dieses Panschprodukt lebensmittelrechtlich kein Honig mehr ist (sondern nur noch Honig enthält) und mithin als solcher nicht bezeichnet werden darf. Wer solche richtigen Hinweise nicht (v)erträgt, sollte überdenken, ob er in Foren gut aufgehoben ist.

    Das hat ja auch seine Berechtigung: Honig ist für viele fast ein Synonym für pure Natur. Unerwarteter Fremdgeschmack irriitiert und befremdet dabei nur, wird also von den meisten eher abgelehnt.

    Ich bekomme (beruflich) 80t Honig jährlich zur Abfüllung in 200l Fässern.

    Diese müssen mit einer Gewürzmischung gemischt werden, dann abgefüllt in 250gr. und etikettiert werden.


    Ich brauche also etwas zum Mixen, zum Abfüllen, zum Etikettieren.

    Wichtig ist, daß beim Etikettieren der Honig in den Hintergrund rückt (z.B. "süße Mischung mit Honig" o.ä.), da Honig als solcher nur bezeichnet werden darf, wenn er unverfälscht bleibt.


    Wie man dem köstlichsten Naturprodukt Fremdaromata beimischen und so den Honig panschen kann, ist mir rätselhaft.