Beiträge von Freizeitimker

    Ich setze im Frühjahr den zweiten Brutraum auf und mache ab April die Schwarmkontrolle nur als Kippkontrolle ohne Rähmchen zu ziehen und auch nur an der oberen Zarge.

    Gerade einem Anfänger ist von einer solchen Vorgehensweise abzuraten, denn sie ist im doppelten Sinne des Wortes oberflächlich. Für die Kippkontrolle sollte man die Bienen mit ihrem Schwarmtrieb erstmal besser kennenlernen und eine gewisse Routine beim Suchen und Finden (!) der Schwarmzellen entwickeln.


    Wesentlich entspannter ist das Verhältnis zu den Bienen, wenn man sie einfach tun und machen läßt. Aber für einen (Neben-)Erwerbsimker ist das zugegebenermaßen nicht die erste Wahl.

    Tote Bienen sind keine Wachsmotten(larven).


    Wachsmotten(larven)fraß zeigt sich an den Waben, also im Beuteninneren.


    Wachsmotten(larven) können schon bei lebenden Völkern auftreten, dürften dann aber schon an Anzeichen zu kleiner oder gar geschwächter Völker sein. Bei toten Völkern sind die Beuten ungeschützt, und die Wachsmotten(larven) - und nicht nur die - beschleunigen ihr Zerstörungswerk.

    Freizeitimker,

    Zucker zum Spottpreis! Weißt Du auch wie er erzeugt bzw. die Zuckerrüben angebaut werden?

    Du fragst zuviel! Ob ich das weiß, ist hier völlig irrelevant und geht Dich oder jemanden sonst hier auch nichts an. Ich stellte nur die Tatsache fest, daß Zucker ein - jedenfalls vergleichsweise - spottbilliges Lebensmittel ist, das ich deshalb ausschließlich zur Fütterung meiner Bienen verwende.

    Und bei nächster Gelegenheit über die Bauern herfallen! Na so gehts richtig voran!!!

    Nanu, wer tut denn so etwas böses? Meine Wenigkeit jedenfalls nicht!

    Je mehr man zu bekommen begehrt, desto weniger bekommt man letztlich.

    Der Spruch taugt allenfalls für's Poesiealbum (und entbehrt im Übrigen jeder Logik).

    Wer zu wenig verlangt, wird zu wenig bekommen.

    Wohlan! Dann rege ich an, um die Sache zu verdeutlichen, für ein Glas Honig beispielsweise mehrere Dutzend Euro zu verlangen. Das wird den Ertrag und Gewinn sicher ungemein steigern.

    Gierig?


    Gier und ihrer Befriedigung sind letztlich reziprok, auf gut Deutsch: Je mehr man zu bekommen begehrt, desto weniger bekommt man letztlich.


    Deshalb ist die Gier als solche nichts ehrenrühriges, solang der Markt halbwegs ausgeglichen ist, ansonsten läge Wuchern und Mißbrauch einer Vormachtsstellung vor. Bei Honig ist das sicher nicht der Fall.


    Man kann demnach gierig sein und einen Maximalpreis wenigstens zu erzielen vermuten, sollte sich aber immer vor Augen halten, daß man letztlich nur den Verkaufspreis zu erzielen imstande ist, den ein Kunde, der manchmal auch erst noch gefunden werden muß, zu bezahlen bereit ist.


    So banal das ist, so habe ich doch oft das Gefühl, daß das nicht allen Verkäufern bewußt ist. Das Premiumsegment ist nämlich arg limitiert (i.d.R. deutlich kleiner als das Volumensegment) und setzt andere Konkurrenten deutlich überragende Qualität voraus, die man mit Honig nur schwer erreichen bzw. anbieten kann!


    Um bei der Imkerei zu bleiben: Teures Hobby, die Amortisation liegt in weiter Ferne, die viele Arbeit wird letztlich für immer unhonoriert bleiben, aber das grämt mich nicht...

    newbee wollte nur nicht, dass seine Bienen die töten. Die dürfen das ja auch nicht.

    Falls das nicht scherzhaft gemeint war und ist, dann war und ist es Unfug.


    Allein die Nutztierhaltung (gilt auch für Nutzpflanzenanbau) und das - nachvollziehbare - Interesse, daß seinen Zöglingen und Schützlingen nichts zuleide geschieht, rechtfertigen natürlich nicht die vernichtende Abwehr dieser gesetzlich geschützten Lebewesen. Sogar dann, wenn die Honigbiene selbst gesetzlich geschützt wäre, dürften wir Menschen in das Geschehen der Natur nicht eingreifen, also auch dann wäre die einheimische (!) Hornisse im juristischen Recht, sozusagen.


    Aber ich hoffe doch sehr, daß der zitierte Satz eher satirisch gemeint war und ist, und dann ist mein voriger Absatz natürlich eher allgemeiner Natur.